{"entities":{"Q1440056":{"pageid":1450796,"ns":120,"title":"Item:Q1440056","lastrevid":68709621,"modified":"2026-04-13T01:34:54Z","type":"item","id":"Q1440056","labels":{"en":{"language":"en","value":"Einleitung in die Mengenlehre. 3. Aufl."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2575684"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1440056$EE03AF2B-EC39-43A1-9C04-2E23B3FC0B44","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"13eb3a61a731038042a61d76e56a26eebc674087","datavalue":{"value":{"text":"Einleitung in die Mengenlehre. 3. 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In der ersten, die abstrakte Mengenlehre Cantors behandelnden H\u00e4lfte hat Verf., wie er im Vorwort ausf\u00fchrt, sich damit begn\u00fcgt, ``den Stoff in m\u00e4\u00dfigen Grenzen zu vermehren, die Darstellung straffer zu gliedern, Literaturangaben reichlicher einzustreuen und an die Mitarbeit und Selbstpr\u00fcfung des Lesers sichtbar zu appellieren durch einfache Aufgaben am Schlu\u00df\\ der einzelnen Paragraphen. Mit alledem erhalten die \\S\\S\\,2-12 ein Gewand, das sich nicht mehr allzu weit unterscheidet von dem, wie es sonst bei mathematischen Lehrb\u00fcchern \u00fcblich ist.'' Eine gr\u00f6\u00dfere Ausgestaltung des Abschnitts \u00fcber Punktmengen hat Verf. nicht f\u00fcr erforderlich gehalten: die Beispiele aus diesem Gebiet ``sollen lediglich als Illustrationen zu vorausgegangenen Abschnitten dienen und u. a. auch gewisse Betrachtungen Cantors \u00fcber geordnet Punktmengen, die inzwischen in den Hintergrund getreten sind, dem Leser vorf\u00fchren''.   ``Eine vollst\u00e4ndige Umarbeitung hingegen, verbunden mit einer Verdoppelung des Umfangs, hat sich die zweite H\u00e4lfte (Kapitel IV und V) gefallen lassen m\u00fcssen, die der Grundlegung der Mengenlehre und damit den Prinzipienfragen der Mathematik \u00fcberhaupt gewidmet ist: also Fragen, die heute einen Mittelpunkt des Interesses und der Diskussion in weiterem als nur dem mathematischen Kreise bilden. In der Tat ist zu diesem in rascher Entwicklung befindlichen Gegenstand seit dem Erscheinen der zweiten Auflage eine wahre Flut von Ver\u00f6ffentlichungen von freilich sehr verschiedenem Werte erschienen''   ``Die Auseinandersetzung mit etwas \u00e4lteren philosophischen Standpunkten zum Aktual-Unendlichen konnte als bereits \u00fcberholt teils fortfallen, teils auf kurze Hinweise bei den einzelnen Begriffsbildungen beschr\u00e4nkt werden. Dagegen wurde die Schilderung des Intuitionismus in den Pr\u00e4gungen seiner verschiedenen Vertreter (die untereinander wohl nicht ganz so tief und grunds\u00e4tzlich abweichen, als sie es selbst glauben) derart ausgestaltet, wie es den neuesten Originalarbeiten und der zunehmenden Kl\u00e4rung der Problemlage entspricht. Fernerhin glaubte ich dem gigantischen, wenn auch keineswegs endg\u00fcltigen Werk der \\textit{Principia Mathematica}, das in Deutschland bisher nur in engem Kreise gew\u00fcrdigt und noch weniger gekannt wird, eine Darstellung schuldig zu sein. Diese kann zwar weder in die Details eingehen noch die Grundfragen in dem vollen erforderlichen Ausma\u00df\\ behandeln; sie hat das nur vorschwebende Ziel erreicht, wenn sie das Interesse des Lesers erweckt und ihm den -- ebenso wie beim Intuitionismus nicht gerade bequemen -- Zugang zu den Quellen merklich ebnet. Bei Niederschrift dieser Zeilen sind gerade die ``Grundz\u00fcge der theoretischen Logik'' von \\textit{Hilbert} und \\textit{Ackermann} erschienen, die wohl zum erstenmal einem breiteren deutschen Leserkreis viele tieferliegende Hauptgedanken der Logik \\textit{Russells} darlegen; auch \\textit{nach} dieser Schilderung, die andere Zwecke verfolgt, wird meine Skizze noch einem Bed\u00fcrfnis entgegenkommen.''   ``Das V. Kapitel gibt eine dem heutigen (keineswegs schon endg\u00fcltigen) Stand entsprechende Darstellung der axiomatischen Mengenlehre in dem durch \\textit{Zermelo} angebahnten Sinn, wobei die psychologisch-didaktische Begr\u00fcndung der Axiome, die wirkliche Herleitung der Theorie aus den Axiomen und die gro\u00dfen allgemeinen Probleme der axiomatischen Methode \u00fcberhaupt gleichm\u00e4\u00dfig zu ihrem Rechte kommen. Auf Einzelheiten einzugehen ist m\u00f6glichst vermieden worden um so mehr als daf\u00fcr mehrfach auf meine 1927 in der Sammlung Wissenschaft und Hypothese'' erschienene Schrift'' (JFM 53.0170.01) ``verwiesen werden kann, Dagegen glaubte ich dem Leser nicht nur Fertiges bieten, sondern ihn auch zu dem am Rande der heutigen Forschung noch g\u00e4hnenden Kl\u00fcften und Abgr\u00fcnden heranf\u00fchren zu sollen -- selbst da, wo die offenen Fragen viel mehr philosophische oder weltanschaulische als eigentlich mathematische Z\u00fcge tragen. Da\u00df\\ die mathematische Forschung sich regelm\u00e4\u00dfig einer gedr\u00e4ngten, dogmatischen und unpsychologischen Darstellung beflei\u00dfigt, die dem Studenten und selbst dem nach anderer Richtung spezialisierten Forscher das Eindringen in einem fast prohibitiven Ausma\u00df\\ erschwert hat neben gewissen inneren vor allem historische (z. B. das allzu suggestiv wirkende Vorbild von \\textit{Gau\u00df}) und \u00e4u\u00dfere Grunde (Umfang der Zeitschriften). Der Erfolg mu\u00df\\ lehren, ob die v\u00f6llige Abkehr von dieser Darstellungsart auch in den Schlu\u00dfteilen des vorliegenden Buches es zuwege bringt, dem weniger Ge\u00fcbten das Verst\u00e4ndnis selbst schwieriger Dinge zu erschlie\u00dfen und weiteren philosophischen Kreisen klarzumachen, welche Bedeutung (qualem et quantam) f\u00fcr sie die mathematische Grundlagenforschung besitzt -- wie das zu meiner Freude mit der 2. Auflage vielfach gelungen ist.''   ``W\u00e4hrend es bei der Schilderung der gegens\u00e4tzlichen Prinzipie und Schulen in der zweiten H\u00e4lfte des Buches mein Bestreben war, die \u00e4u\u00dferste Unparteilichkeit zu wahren und jede Richtung mit den ihr selbst gem\u00e4\u00dfen Argumenten zu begr\u00fcnden, glaubte ich dem Leser am Schlu\u00df\\ ein kurzes pers\u00f6nliches Glaubensbekenntnis schuldig zu sein (Ende des \\S\\,18): da\u00df\\ dieses auch f\u00fcr mich schon morgen \u00fcberholt oder modifiziert sein kann und f\u00fcr die \u00dcberzeugung des Lesers keineswegs ma\u00dfgebend sein darf, sei auch an dieser Stelle betont f\u00fcr Leser, die sich etwa das \\textit{iurare in verba magistri} noch nicht in dem f\u00fcr den Mathematiker und Philosophen w\u00fcnschenswerten Ma\u00dfe abgew\u00f6hnt haben.''   Inhaltsverzeichnis: \\S\\,1. Einleitung. Kap. I: Grundlagen. Begriff der Kardinalzahl. \\S\\,2. Begriff der Menge. Beispiele von \\S\\,3. Die Begriffe der \u00c4quivalenz, der Teilmenge, der unendlichen Menge. \\S\\,4. Abz\u00e4hlbare Mengen. \\S\\,5. Das Kontinuum. Kap. II: Das Rechnen mit Kardinalzahlen. \\S\\,6. Die Gr\u00f6\u00dfenanordnung der Kardinalzahlen. \\S\\,7. Addition und Multiplikation der Kardinalzahlen. \\S\\,8. Potenzierung der Kardinalzahlen. Das Problem des Unendlichkleinen. Kap. III: Ordnungstypen und Ordnungszahlen. \\S\\,9. Geordnete Mengen. \u00c4hnlichkeit und Ordnungstypus. \\S\\,10. Lineare Punktmengen. \\S\\,11. Allgemeine Theorie der wohlgeordneten Mengen. Von den endlichen Mengen. \\S\\,12. Ordnungszahlen und Alefs. Die Wohlordnung beliebiger Mengen und ihre Bedeutung. Kap. IV. Ersch\u00fctterungen der Grundlagen und ihre Folge. \\S\\,13. Die Antinomien der Mengenlehre. \\S\\,14. Der Intuitionismus, besonders Brouwer. \\S\\,15. Die nicht-pr\u00e4dikativen Begriffsbildungen. Russell und die logizistische Methode. Kap. V: Der axiomatische Aufbau der Mengenlehre. Die axiomatische Methode. \\S\\,16. Das Axiomensystem. \\S\\,17. Die Tragweite des Axiomensystems. \\S\\,18. Die Axiomatik in allgemeinmethodischer Hinsicht. \\S\\,19. Schlu\u00df. Die Bedeutung der Mengenlehre. Literaturverzeichnis. Namenverzeichnis. Sachverzeichnis.   Besprechungen: T. Bonnesen; Mat. Tidsskrift B 1929. 29-30. T. C. Benton; Bulletin A. M. S. 36 (1930), 27-28. L. Bieberbach; Jahresbericht D. M. V. 38 (1929), 97 kursiv. 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