{"entities":{"Q1443048":{"pageid":1453788,"ns":120,"title":"Item:Q1443048","lastrevid":43110171,"modified":"2025-07-21T14:31:50Z","type":"item","id":"Q1443048","labels":{"en":{"language":"en","value":"Ein Gedankenmodell zur kinetischen Theorie der festen K\u00f6rper."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2579046"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1443048$0155B235-948D-4F61-9043-B800F717F1A1","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"525ff9822cf21cb1e6a37c962080f0de7a99803c","datavalue":{"value":{"text":"Ein Gedankenmodell zur kinetischen Theorie der festen K\u00f6rper.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1443048$6EB5895C-BA8C-4550-896C-0A0D6836135D","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"b1ca1c00ae9c7eee96000565c56a17522e3c6e58","datavalue":{"value":"54.0847.04","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1443048$A578D072-40D3-4D8F-A732-F037AC1E6AA2","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5f1abf5641bb7f22d165ef8a7d62c892925cfc5f","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":560767,"id":"Q560767"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1443048$F6DA0A98-0953-4038-8768-1CDB2ECF59BE","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"6e6e83e59204dd18d62fa5d5cdc1c3ccb458d5a3","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559238,"id":"Q559238"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1443048$091614FF-82CD-4E97-9484-CA66EF85928E","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"cee67bf913068b532a11633afecd10dd06aeb073","datavalue":{"value":{"time":"+1928-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1443048$78E2467B-EC46-42C7-91D2-0AB70501868D","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"0729303a81330297492c23317e7bb45b313a74d5","datavalue":{"value":"Die Erscheinungen der elastischen Verformung -- neben der linearen Form\u00e4nderung nach dem \\textit{Hooke}schen Gesetz sind das die elastische Hysteresis und die Zeitwirkungen, wie Nachwirkung und Relaxation -- sollen durch ein hinreichend einfaches Gedankenmodell nachgebildet werden, dessen mathematische Behandlung zu Ergebnissen f\u00fchrt, die wenigstens qualitativ die Beobachtung wiedergeben.  Dazu f\u00fchrt Verf. einen Mechanismus folgender Art ein: Eine Anzahl von Massenpunkten befindet sich auf einer geraden Linie. Der einzelne Massenpunkt kann sich :nur in Richtung dieser geraden Linie bewegen und ist durch eine Kraft, die linear mit der Entfernung w\u00e4chst, an eine bestimmte Ruhelage gebunden. Auf alle Massenpunkte zugleich wirkt au\u00dferdem ein eingepr\u00e4gtes Kraftfeld, dessen eingepr\u00e4gte Kraft, die \u00fcberall die Richtung der Geraden besitzt, ihrer Gr\u00f6\u00df\\ e nach l\u00e4ngs der Geraden eine periodische Funktion des Ortes sein und f\u00fcr ein nicht zu gro\u00dfes St\u00fcck der Geraden etwa als einfache Sinuswelle gedacht werden soll. Das Kraftfeld ist im Raum fest, w\u00e4hrend die mit den Massenpunkten besetzte Gerade in ihrer eigenen Richtung gegen das Kraftfeld verschoben werden kann. Hat die Gerade mit den Massenpunkten eine feste Lage gegen das Kraftfeld, so gibt es f\u00fcr jeden Massenpunkt Gleichgewichtslagen, In denen Eigenkraft und Feldkraft einander aufheben, und zwar gibt es bei weicher Bindung der Massenpunkte und einem steilwelligen Kraftfeld unter Umst\u00e4nden mehrere solcher Gleichgewichtslagen. Insbesondere betrachtet Verf. den Fall, da\u00df\\ zwei stabile und eine labile Gleichgewichtslage vorliegen. Bei einer Verschiebung der Geraden gegen das Kraftfeld wird nun zun\u00e4chst jeder Massenpunkt in der N\u00e4he seiner unspr\u00fcnglichen Gleichsgewichtslage bleiben und bei R\u00fcckg\u00e4ngigmachen der Verschiebung in diese zur\u00fcckgehen (Modell des \\textit{Hooke}schen Gesetzes); bei gr\u00f6\u00dferer Verschiebung aber kann seine Gleichgewichtslage labil werden, so da\u00df\\ er sprunghaft in eine neue stabile Gleichgewichtslage \u00fcbergeht. Denkt man die Massenpunkte bei Fehlen der eingepr\u00e4gten Kraft l\u00e4ngs der Geraden gleichf\u00f6rmig mit der Dichte 1 verteilt, so hat man bei Einwirkung des Kraftfeldes an den Stellen, denen eine stabile Gleichgewichtslage zugeh\u00f6rt, ebenfalls eine Verteilung mit der Dichte 1; an allen den Stellen aber, denen zwei stabile Gleichgewichtslagen zugeh\u00f6ren, sind die Massenpunkte mit der Dichte \\(\\mu\\) und \\(1-\\mu\\) auf beide Gleichgewichtslagen verteilt. Die Erscheinungen \\textit{Hooke}schen Gesetzes und der \\textit{Hysteresis} kommen aus dem Modell so heraus, da\u00df\\ man ausgeht von einer Verteilung der Massenpunkte, bei der die Resultierende der Eigenkr\u00e4fte (die Spannung) gleich Null ist. Verschiebt man die Gerade mit den Massenpunkten im Kraftfeld, so wird die Zahl der Massenpunkte, deren Eigenkraft nach einer Richtung wirkt, gr\u00f6\u00dfer als die, deren Eigenkr\u00e4fte in der entgegengesetzten Richtung wirken, und zwar so, da\u00df\\ die Resultierende proportional der Verschiebung w\u00e4chst. \u00dcberschreitet aber die Verschiebung eine kritische Gr\u00f6\u00df\\ e \\(a\\), so w\u00e4chst die Resultierende nicht weiter an, bleibt vielmehr infolge des Umschnappens der Massenpunkte in neue Gleichgewichtslagen unge\u00e4ndert. Beim Zur\u00fcckgehen der Verschiebung nimmt die Resultierende sofort ab usw.; kurz man erh\u00e4lt die einfache Hysteresisschleife, und durch \u00dcberlagern von Massenpunkten mit h\u00e4rterer und weicherer Bindung kann man auch Hysteresisschleifen komplizierterer Gestalt erzeugen.  Um auch die \\textit{Zeitwirkungen} zu erfassen, ist zu beachten, da\u00df\\ die Massenpunkte nicht in ihren Gleichgewichtslagen ruhen, sondern um diese Gleichgewichtslagen W\u00e4rmeschwingungen ausf\u00fchren. Bei hinreichend gro\u00dfer Energie der Schwingung kann sich der Massenpunkt so weit von der Gleichgewichtslage entfernen, da\u00df\\ er in eine andere stabile Gleichgewichtslage umschnappt. Damit erhalten wir eine \u00c4nderung der Dichte und somit eine \u00c4nderung der Spannung in der Zeit, auch bei festgehaltener Verschiebung (\\textit{Nachwirkung} und \\textit{Relaxation}). Allgemein ist, da sich \\(\\mu\\) auch mit der Verschiebung \u00e4ndert,  \\[  \\frac{d \\mu}{dt}=\\frac{\\partial \\mu}{\\partial t}+\\frac{\\partial \\mu}{\\partial x} \\frac{d \\xi}{dt},  \\]  unter \\(\\xi\\) die Verschiebung, unter \\(x\\) die Abszisse im Kraftfelde verstanden. Ist nun Um die mittlere Schwingungsenergie des einzelnen Massenpunktes und \\(U_1(x)\\) bzw. \\(U_2(x)\\) die Energie, die erforderlich ist, einen Massenpunkt aus der einen in die andere stabile Gleichgewichtslage zu bringen, so gilt die Differentialgleichung  \\[  \\frac{\\partial \\mu}{\\partial t}+\\frac{\\partial \\mu}{\\partial x} \\frac{d \\xi}{dt}=\\frac 1\\tau \\left\\{ (1-\\mu)e^{-\\frac{U_2}{U_m}}-\\mu e^{\\frac{U_1}{U_m}} \\right\\};  \\]  darin ist \\(\\frac{d \\xi}{dt}=c(t)\\) eine gegebene Funktion der Zeit und \\(\\tau\\) eine Konstante von der Gr\u00f6\u00dfenordnung der Schwingungszeit der Teilchen.  F\u00fcr \\(\\frac{d \\xi}{dt}=0\\) erh\u00e4lt man insbesondere die Erscheinungen der Relaxation und Nachwirkung. Nachdem durch Integration der Gleichung \\(\\mu\\) als Funktion von \\(x\\) und \\(t\\) bestimmt ist, berechnet Verf. unter bestimmten vereinfachenden Annahmen \u00fcber \\(U_1\\) und \\(U_2\\) den zeitlichen Verlauf der Spannung und kommt zu Gesetzen, die die Beobachtungen qualitativ wiedergeben.  Setzt man in der Differentialgleichung  \\[  \\frac{\\partial \\mu}{\\partial t}=0,\\quad \\frac{d \\xi}{dt}=\\text{const}=c,  \\]  so erh\u00e4lt man den \\textit{Flie\u00dfvorgang bei konstanter Flie\u00dfgeschwindigkeit}. Verf. bestimmt bei verschiedenen einfachen Annahmen \u00fcber \\(U_1\\) und \\(U_2\\) jedesmal \\(\\mu(x)\\) und berechnet daraus die Spannung in Abh\u00e4ngigkeit von der Flie\u00dfgeschwindigkeit, wobei der Fall sehr kleiner Flie\u00dfgeschwindigkeit eine besondere Betrachtung erfordert. Auch hier hat man gute \u00dcbereinstimmung mit den Beobachtungen. Hinsichtlich der Abh\u00e4ngigkeit von der Temperatur (d. h. \\(U_m\\)) ergibt sich ein kontinuierlicher \u00dcbergang vom festen K\u00f6rper bis zum d\u00fcnnfl\u00fcssigen Zustand, und ebenso erh\u00e4lt man die Z\u00e4higkeit der Fl\u00fcssigkeiten qualitativ richtig von Druck und Temperatur abh\u00e4ngig.  Die Betrachtung des Falles, da\u00df\\ die Flie\u00dfgeschwindigkeit nicht konstant, sondern eine gegebene Funktion der Zeit ist, wird nach dem Modell allzu kompliziert. Daher zieht Verf. eine rohere Betrachtung heran, indem er die Form\u00e4nderung als Summe eines elastischen und eines unelastischen Teils annimmt, wobei er die Abh\u00e4ngigkeit des unelastischen Teils von der Spannung aus dem Modell (konstante Flie\u00dfgeschwindigkeit) entnimmt. Der so entstehende Ansatz ist auch geeignet, die Erscheinung der \\textit{Verfestigung}, f\u00fcr deren Darstellung das Modell versagt, qualitativ wiederzugeben, wie im letzten Abschnitt f\u00fcr Stoffe von verschiedenem Verhalten (Zink und Flu\u00dfeisen) dargelegt wird. Auch zu den Erscheinungen der trockenen Reibung bieten sich Beziehungen dar.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1443048$BC348A16-8B0C-4EA7-8141-4ED1D391D230","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"0fc95be4d2c95890c7ada8dce38f4dc3db463b5a","datavalue":{"value":"2579046","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1443048$C2446F09-62DF-414C-995D-396190970131","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1443048$0F95A504-FE58-4F86-847E-F0DD8896E6AD","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"13a936b749df326cbdc2305510691cea14ebd779","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1002/zamm.19280080202","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1443048$44030232-2AE9-4449-A3E1-677C2F95DB1D","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"98ce146cd753db531cd15bc8841b190108880702","datavalue":{"value":"W1988277584","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1443048$C263BC3F-9573-469E-800E-415A5851B9C6","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"0be9ad548202075add872a5bb09748038f97ff33","datavalue":{"value":"10.1002/ZAMM.19280080202","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1443048$9017EEEB-5287-4924-8B18-517129B1CB16","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1443048","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1443048"}}}}}