{"entities":{"Q1444207":{"pageid":1454947,"ns":120,"title":"Item:Q1444207","lastrevid":67561842,"modified":"2026-04-12T18:49:08Z","type":"item","id":"Q1444207","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Entstehung des Sexagesimalsystems."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2580385"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1444207$EB3FDB8D-4D18-46C6-9885-98B6D8400445","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"f56076906373d6e9cf8d25f745bdfa5fd3120b96","datavalue":{"value":{"text":"Zur Entstehung des Sexagesimalsystems.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1444207$C71EF397-5325-4216-B213-416C1E26E900","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"7d2eb2f0d316aae9710151140cdc9e236abcb807","datavalue":{"value":"53.0003.04","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1444207$E42BD103-F936-4B5A-B9B8-163A7D9FD9E0","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"a2bae9153bfeba3cc58c18f5cdb8d95380ffc7aa","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":562416,"id":"Q562416"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1444207$E8B31A12-1964-4137-A63A-8F7DB2F4D31B","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"4972e080949a70f1a149b7211b9f337dff7de501","datavalue":{"value":{"time":"+1927-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1444207$F2AB28C9-6A87-4AD4-BD9C-BEB7C0678105","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"95ba3c87599f744bc6dd29cf1b354a0952218990","datavalue":{"value":"\\newdimen\\bboxwd \\newdimen\\sboxwd%  \\bboxwd=4.2cm% \\sboxwd = \\bboxwd%  \\divide \\sboxwd by 7% Gegen\u00fcber der Herleitung des Ursprungs des Sexagesimalsystems der Sumerier aus dem sogenannten Rund- oder Rumpfjahr von 360 Tagen spricht der Verf. seine \u00dcberzeugung aus, da\u00df jeder z\u00e4hlenden oder rechnenden Himmelsbeobachtung l\u00e4ngst die volle Ausbildung des Zahlensystems vorausgeht; dazu stimmt, da\u00df relativ wenige astronomische Texte, dagegen zahllose Wirtschaftstexte bekannt sind. Also betritt der Autor den Erkl\u00e4rungsweg zur Metrologie als von ungeheurer Bedeutung f\u00fcr die Anf\u00e4nge der Mathematik. Die Studien zur Durchf\u00fchrung dieses Programms hat er am Institutum Pontificium Biblicum in Rom machen k\u00f6nnen unter Beratung von Professor P. A. Deimel S. J., dessen jahrzehntelange Arbeiten diese Resultate erst erm\u00f6glichten. Unter Verwendung instruktiver Tabellen wird gezeigt, wie 60 die n\u00e4chste C\u00e4sur nach 10 statt 100 ist; es tritt zugleich Mehrdeutigkeit des Zeichens \\(V\\) ein. Den Abschlu\u00df der Zahlenreihe bildete urspr\u00fcnglich \\(60^2 = 3600\\), das sar = Weltall. Den l, 10, 60 entspricht das \\(1 \\cdot 60\\), \\(10 \\cdot 60\\), \\(60 \\cdot 60\\) als charakteristische Folge. Die Br\u00fcche \\(\\dfrac 16\\), \\(\\dfrac 13\\), \\(\\dfrac 12\\) werden durch Wiederholung des Winkelhakens \\(\\ll=10\\) bezeichnet, \\(\\dfrac 16\\) ist also gleichbedeutend mit \\(\\dfrac {10}{60}\\), w\u00e4hrend alle eingangs erw\u00e4hnten Theorien (Oppert, Schrader, Zimmern) das Sechstel selbst zu entscheidender Bedeutung bringen m\u00fcssen. Letztgenannter weist dem Vollkreis \\(=\\) sar \\(=\\) (3600) die Bedeutung 360 zu. Eine vollere Form f\u00fcr \\(\\dfrac {10}{60}\\) ist g\u00ecn-u, d. h. 10 g\u00ecn, ein solches g\u00ecn ist aber \\(=\\) dem semitischen ``Schekel'' als \\(\\dfrac {1}{60}\\) Mine, eine der gebr\u00e4uchlichsten W\u00e4hrungseinheiten, als erstes Beispiel der \u00dcbertragung einer konkreten Ma\u00dfbezeichnung in das Gebiet der reinen Zahlen, wie sie allen nat\u00fcrlichen Zahlbegriffen zugrunde liegen werden. Es bleibt als nat\u00fcrlicher Bruchbereich \\(\\dfrac 13\\), \\(\\dfrac 12\\), \\(\\dfrac 23\\); aus den Bildzeichen ersieht man hier die Beziehung zu Hohlma\u00dfen. Die Struktur des Zahlsystems wird durch einen dezimalen Kern charakterisiert mit sexagesimalem Rand:  \\[ \\begin{tabular}{|ccccccc|} \\cline{2-6} \\hline \\cline{2-6} \\parbox[0pt][2,5em][c]{0cm}{} \\large\\(\\frac{1}{60}\\) &\\!\\!\\!{\\vline\\vline} \\large\\(\\frac{1}{3}\\) &\\!\\!\\!{\\vline\\hfill}\\; \\large\\(\\frac{1}{2}\\) &\\!\\!\\!{\\vline\\hfill}\\; \\large\\(\\frac{2}{3}\\) &\\!\\!\\!{\\vline\\hfill}\\; 1 &\\!\\!\\!{\\vline\\hfill}\\; 10 &\\!\\!\\!{\\vline\\vline} 60 \\\\  \\cline{2-6} \\hline \\cline{2-6} \\end{tabular} \\] In dieser R\u00e4nderung liegen die Wurzeln f\u00fcrs sp\u00e4tere Sexagesimalsystem. Diese Gliederung verfolgt Neugebauer im II. Kapitel durch das ganze Gebiet der Metrologie. Hier treten die Ma\u00dfe Schekel, Mine, Talent auf, die sich \u00fcber die ganze Welt verbreitet haben und zum guten Teil mitverantwortlich sind an der Erhaltung sexagesimalen Rechnens bis auf den heutigen Tag. Im III. Kapitel spielen diese Begriffe der R\u00e4nderung und der Verkittung von Einheiten ihre wichtige Rolle, welche zun\u00e4chst Angelegenheiten der Metrologie sind. Die Wahl jener ersten Stufe 60 ist der wahrhaft entscheidende Schritt. Historisch zuf\u00e4llig dabei ist, da\u00df bei Notwendigkeit der Teilbarkeit durch 6 und 10 diese Normierung auf 60 in eine Zeit f\u00e4llt, wo die dezimale Stufe 100 sich noch nicht eingeb\u00fcrgert hat und der Bruchbereich bei \\(\\dfrac 13\\) endete. Die Losl\u00f6sung des Zahlsystems als abstraktes Substrat alles Z\u00e4hlens von der Metrologie hat sich vollzogen und damit der \u00dcbergang zur Schreibung mit Stellenwert.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1444207$67FF866C-F2CF-4D60-BEE1-37740327DBF1","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"591f816f770eb51e6180da204247ddc42593a621","datavalue":{"value":"2580385","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1444207$B18A5E00-3C6F-4BBD-BD6A-999F90B3DC87","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1444207$134891A4-DE33-4031-B1F6-829581C3F89E","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Zur Entstehung des Sexagesimalsystems.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Zur_Entstehung_des_Sexagesimalsystems."}}}}}