{"entities":{"Q1446885":{"pageid":1457625,"ns":120,"title":"Item:Q1446885","lastrevid":70417818,"modified":"2026-04-13T14:37:56Z","type":"item","id":"Q1446885","labels":{"en":{"language":"en","value":"Energieaustausch nach der Wellenmechanik."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2584436"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1446885$2B1781DE-057C-45A4-B5C5-A20CC8A9AA10","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"6071b39f9eae8c61599064fce196dc6906588cfb","datavalue":{"value":{"text":"Energieaustausch nach der Wellenmechanik.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1446885$2D1FB4F8-9E75-4961-A12B-43B22AE33F77","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"5727a9690b208db35612a2a0f28d610a7cc6b660","datavalue":{"value":"53.0832.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1446885$B6B90586-9AB2-4211-8A84-88E5BDF888B8","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"05b105d172390f48b31f85c01d37ab0a51cc86a6","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1441555,"id":"Q1441555"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1446885$3552B416-5F89-425C-8DBE-F3AAF8311F26","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"4972e080949a70f1a149b7211b9f337dff7de501","datavalue":{"value":{"time":"+1927-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1446885$AD9F75BF-4E25-439D-B578-5E0501B67A6B","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"fb0ad2e8db19c1c3d66b2e746bcfcf168d27be4e","datavalue":{"value":"I. Man verdankt \\textit{Schr\u00f6dinger} eine g\u00e4nzlich neuartige Interpretation der quantenhaften Vorg\u00e4nge, dahinzielend, da\u00df das atomare Geschehen zu verstehen sei auch ohne die Annahme irgendwelcher elementarer Unstetigkeiten -- im schroffen Gegensatz zu den bisherigen Vorstellungen der Physiker. Die vorliegende Untersuchung scheint berufen, diese Auffassung weiter zu st\u00fctzen. Die Ergebnisse der Arbeit werden aus der folgenden einfachen und wohlbekannten Tatsache hergeleitet: Wenn ein konservatives System  \\[  \\psi(x,t)=\\sum c_k\\psi_k \\cdot e^{\\frac{2\\pi i}h E_kt},\\quad H\\psi_k= E_k\\psi_k \\tag{1}  \\]  eine kleine St\u00f6rung \\(r (x)\\) erleidet, so bleibt (1) eine L\u00f6sung der gest\u00f6rten Wellengleichung, wofern  \\[  \\dot c_l(t)= \\frac{2\\pi i}h \\sum_k \\varepsilon_{kl}c_k l^{\\frac{2\\pi i}h (E_k-E_l)t},\\quad E_{kl}\\equiv \\int r(x)\\psi_k\\psi_l\\, dx \\tag{2}  \\]  ist. Hieraus folgt: Sind alle Eigenwerte einfach und die St\u00f6rung hinreichend klein, so ist, immer von kleinen Schwankungen abgesehen,  \\[  \\dot c_l(t)=\\frac{2\\pi i}h \\varepsilon_{ll}\\cdot c_l;\\quad c_l(t)= c_l(o)\\cdot l^{\\frac{2\\pi i}h \\varepsilon_{ll}t}; \\tag{3}  \\]  d. h. (wegen \\(|c_l(t)| =\\text{const}\\)) es finden keine \u00dcberg\u00e4nge statt: Eigenwertst\u00f6rung.  Liegt aber ein \\(\\alpha\\)-facher Eigenwert \\(E_1 = E_2=\\cdots = E_\\alpha\\) vor, so gilt angen\u00e4hert  \\[  \\dot c_l = \\frac{2\\pi i}h \\sum_{k=1}^\\alpha \\varepsilon_{kl}c_k \\quad (l=1,\\,2,\\,\\ldots,\\alpha). \\tag{4}  \\]  Es findet also ein merklicher Austausch nur zwischen den zum selben Eigenwert geh\u00f6rigen Amplituden statt, und zwar so, da\u00df dabei  \\[  \\sum^\\alpha |c_k(t) |^2 = \\text{const}. \\tag{5}  \\]  wegen \\(\\varepsilon_{kl} = \\varepsilon_{lk}\\) erf\u00fcllt bleibt.  II. Man f\u00fchre nun dieselben \u00dcberlegungen durch f\u00fcr den Fall, da\u00df zwei Systeme \\((\\psi_t, E_k)\\) bezw. \\((\\varphi_l,F_l)\\) zu einem System vereinigt werden. Bei verschwindender Koppelung w\u00e4ren die Eigenfunktionen \\(\\psi_k \\cdot \\varphi_l\\) mit den Eigenwerten \\(E_k + F_l\\). Die in Wirklichkeit jedoch auftretende Koppelungsenergie (\u00fcber die irgendwelche spezielle Ans\u00e4tze nicht gemacht zu werden brauchen) bewirkt nun folgendes:  Sind alle \\(E_k + F_l\\) hinreichend voneinander verschieden, so beeinflussen die beiden Systeme einander nicht merklich. Sei aber z. B.  \\[  E \\equiv E_k + F_{l'} = E_{k'} + F_l \\tag{6}  \\]  (d. h. in beiden Systemen habe dasselbe ``Energieelement'' \\(E_k-E_{k'}=F_l-F_{l'}\\) Platz). Folglich wird zwischen den Amplituden \\(C_1\\) und \\(C_2\\) der beiden Eigenfunktionen \\(\\psi_k\\cdot\\varphi_{l'}\\) und \\(\\psi_{k'}\\cdot \\varphi_l\\), die zum Eigenwert \\(E\\) geh\u00f6ren, nach (4) ein Austausch eintreten, wobei jedoch nach (5) \\(| C_1(t)|^2+ |C_2(t) |^2\\) konstant bleibt.  ``Offenbar hat man nun z. B. ein Anwachsen von \\(| C_1 |\\) auf Kosten von \\(| C_2|\\) so zu deuten, da\u00df in jedem Teilsystem f\u00fcr sich die Amplitude von \\(\\psi_k\\) auf Kosten der Amplitude von \\(\\psi_{k'}\\), und die Amplitude von \\(\\varphi_{l'}\\) auf Kosten der Amplitude von \\(\\varphi_l\\) zunimmt. Ohne Quantenpostulate gelangt man zu einem Verhalten, das ganz so ist, als ob die Quantenpostulate zu Recht best\u00fcnden. Diese Alsob-Situation ist uns nicht neu: auch die spontan ausgestrahlten Frequenzen ergeben sich ja so, als ob die Eigenwerte diskrete Energieniveaus w\u00e4ren und die Bohrsche Frequenzbedingung g\u00e4lte. -- Im letzten Abschnitt werden wir den hier besprochenen Alsob-Situationen eine weitere hinzuf\u00fcgen.''  III. Den Gleichungen (4) l\u00e4\u00dft sich keine Aussage \u00fcber die durchschnittliche Verteilung der Amplitude bei langdauernder Wechselwirkung entnehmen: wie die Rechnung lehrt, h\u00e4ngen die Zeitmittelwerte der \\(| c (t) |^2\\) von den Anfangswerten ab. Um zu statistischen Aussagen zu gelangen, ist also eine Hypothese \u00fcber die a-priori-Wahrscheinlichkeit der Anfangswerte notwendig. Man fragt insbesondere, wie es mit den zum selben mehrfachen Eigenwert geh\u00f6renden Amplituden bestellt ist. Bedenkt man, da\u00df diese nur bis auf eine lineare orthogonale Transformation bestimmt sind, so mu\u00df man notwendig fordern: die statistischen Mittelwerte der zu einem mehrfachen Eigenwert geh\u00f6renden \\(|c|^2\\) sind einander gleich; es wird also jede Teilsumme proportional der Anzahl der Summenglieder. -- Es ist erstaunlich, was f\u00fcr weitgehende Folgerungen sich aus dieser fast selbstverst\u00e4ndlichen Forderung ziehen lassen.  IV. Im Gesamtsystem sei wie in II nur der Eigenwert (6) erregt; indessen m\u00f6gen die Eigenwerte der Teilsysteme \\(E_k\\), \\(E_{k'}\\); \\(F_l\\), \\(F_{l'}\\) selbst die Vielfachheiten \\(\\alpha_k\\), \\(\\alpha_{k'}\\); \\(\\beta_l\\), \\(\\beta_{l'}\\) haben. Der Eigenwert \\(E\\) hat dann die Vielfachheit \\((\\alpha_k\\beta_{l'} + \\alpha_{k'}\\beta_l)\\). Aus III wei\u00df man, da\u00df \\(\\sum |C|^2\\) der ersten Gruppe zur \\( \\sum |C|^2\\) der zweiten Gruppe sich verh\u00e4lt wie \\(\\alpha_k \\beta_{l'}\\): \\(\\alpha_{k'}\\beta_{l}\\). Man \u00fcberlegt leicht, da\u00df dies auch das Verh\u00e4ltnis der Erregungsst\u00e4rke von \\(E_k\\) zu derjenigen von \\(E_{k'}\\) ist im isoliert betrachteten ersten System. (Erregungsst\u00e4rke von \\(E_k=\\sum|c|^2\\) der Amplituden von allen zu \\(E_k\\) geh\u00f6renden Eigenfunktionen.) Das bedeutet: durch die Wechselwirkung mit dem fremden System wird dem an sich willk\u00fcrlichen Verh\u00e4ltnis jener Erregungsst\u00e4rken ein ganz bestimmter Wert aufgezwungen.  Nun sei das zweite System ein W\u00e4rmebad, d. h. zu jedem \\(E_k\\) des ersten Systems (Thermometers) gebe es stets ein \\(F_l\\), das selbst in hohem Grade vielfach ist, so da\u00df \\(E_k + F_{l'} = E\\) erf\u00fcllt ist. Dadurch wird den Erregungsst\u00e4rken aller \\(E_k\\) des Thermometers ein ganz bestimmtes Verh\u00e4ltnis aufgezwungen: sie verhalten sich wie die Produkte \\(\\alpha_k\\beta_{l'}\\). Aber die Verh\u00e4ltnisse der \\(\\beta_{l'}\\) lassen sich ganz allgemein bestimmen: es ist, ganz ``als ob'' das W\u00e4rmebad energiegequantelt w\u00e4re,  \\[  \\varkappa \\log \\beta_{l'} = S (F_{l'}).  \\]  Also werden, indem man  \\[  S(F_{l'})\\equiv S(E-E_k) \\approx S(E)-\\frac{E_k}T  \\]  einsetzt, die obigen Verh\u00e4ltnisse der Erregungsst\u00e4rken des Thermometers gleich  \\[  \\alpha_k\\cdot l-\\frac{E_k}T\\,,  \\]  wo \\(T\\) die Temperatur des W\u00e4rmebades f\u00fcr die Energie \\(E\\) bedeutet.  ``Dieses Ergebnis d\u00fcrfte hinreichen, um alle die wichtigen Resultate der alten Quantenstatistik glatt in die neue Theorie zu \u00fcbernehmen. Da\u00df dies m\u00f6glich ist, auch ohne sich auf die Quantenpostulate zu st\u00fctzen, darauf m\u00f6chte ich den besonderen Nachdruck legen.''","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1446885$D99CA955-331E-4723-9387-FEABF9B9AF8B","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"ad0c5097eb71a4b1e43445e46942924ec0cfa578","datavalue":{"value":"2584436","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1446885$5484BC8C-3D68-4240-B5AB-0EE575051C76","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"3446f8818032c490079a0e1d481b78b33e85595d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1565702,"id":"Q1565702"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1446885$40CE76F6-4F28-42AE-B8D7-3EE44230AB7B","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1446885$25B89077-8943-4BBE-ADC6-21AFC1072D41","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"22baafe849952e2fc0cea6eb5ae0bfe0f73d6942","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1002/andp.19273881504","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1446885$9C694C77-4A64-4332-9777-971E5A61A14B","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"b0cf97fc3bb107cea0bcf21d2ae7090e645f1caf","datavalue":{"value":"W2028243612","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1446885$CBDA3353-1C9D-4BE3-80BB-CFE1AE1FB403","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"876a41dcd5abbc2c2b1f899de5036ef1c1003155","datavalue":{"value":"10.1002/ANDP.19273881504","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1446885$251AD6B3-4708-4336-AE20-E4C5D24C316F","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Energieaustausch nach der Wellenmechanik.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Energieaustausch_nach_der_Wellenmechanik."}}}}}