{"entities":{"Q1446971":{"pageid":1457711,"ns":120,"title":"Item:Q1446971","lastrevid":72034827,"modified":"2026-04-14T02:13:39Z","type":"item","id":"Q1446971","labels":{"en":{"language":"en","value":"On the descriptive content of quantum-theoretical kinematics and mechanics."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2584520"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1446971$AECC3EF2-A7EC-4D58-951B-FDBD6E2F72DF","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"3034da7255956288610973f4b2ceadd7e0eceffb","datavalue":{"value":{"text":"On the descriptive content of quantum-theoretical kinematics and mechanics.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1446971$079FDA91-5B8A-4FCA-9BD6-EB21377994D6","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"ab1860fb799cb69eaad195e9235bb403890a1c37","datavalue":{"value":"53.0853.05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1446971$DC4EB18E-0FC6-443E-AD8E-F834736D3969","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"6db01c4f8818775db3224e476f7e382c7adc544b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":561546,"id":"Q561546"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1446971$2ED82A6F-346B-4083-825B-A8007B75B96F","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"1e6700a4fc208167e9d147ed0da8574d67a67fdf","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":560269,"id":"Q560269"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1446971$58700D24-20B8-4704-901C-3CA3108FA8DA","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"4972e080949a70f1a149b7211b9f337dff7de501","datavalue":{"value":{"time":"+1927-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1446971$9D37210F-6FC7-480E-B22D-20EBC72F2A82","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"4b466513949b3be0bbb4cb52447251cdcde6ad4a","datavalue":{"value":"Die Quantenmechanik war urspr\u00fcnglich aus dem Versuch entstanden, mit den gewohnten kinematischen Begriffen zu brechen und \\textit{zun\u00e4chst} unter Verzicht auf eine anschauliche Interpretation ein System von Beziehungen einzig zwischen \\textit{konkreten}, \\textit{experimentell gegebenen Zahlen} zu entwickeln.  In der vorliegenden Arbeit wird (im Anschlu\u00df an \\textit{P. A. M. Dirac} [Proceedings Royal. Soc. London (A) 113 (1927), 621--641; F. d. M. 53, 846 (JFM 53.0846.01)] der Versuch gemacht, im Rahmen des quantenmechanischen Formalismus \\textit{nachtr\u00e4glich} wieder eine Interpretation der Begriffe ``Ort'', ``Geschwindigkeit'', ``Energie'' usw. des Elektrons zu geben, sofern eine solche sinnvoll geschehen kann, und damit m\u00f6glichst den gesamten Inhalt der quantenmechanischen Aussagen in allen Einzelheiten auszusch\u00f6pfen.  Es zeigt sich hierbei eine eigent\u00fcmliche pr\u00e4stabilierte Harmonie zwischen den \\textit{experimentellen M\u00f6glichkeiten}, diese Gr\u00f6\u00dfen innerhalb von atomaren Dimensionen zu messen, und den \\textit{m\u00f6glichen Aussagen}, welche der Quantenmechanik entnommen werden k\u00f6nnen bzw. als Anfangsbedingungen in sie hineinzustecken sind. War es n\u00e4mlich f\u00fcr die Anwendung der Newtonschen Bewegungsgleichungen im Einzelfall notwendig, \\textit{Ort} und \\textit{Geschwindigkeit} jeder Koordinaten zu einer bestimmten Zeit \\textit{genau} zu kennen, und war damit alles Folgende eindeutig f\u00fcr alle Zeiten prinzipiell festgelegt, so ist dies in der Atomphysik \\textit{weder experimentell ausf\u00fchrbar} (\\(A\\)) \\textit{noch zur Anwendung der Quantenmechanik erforderlich} (\\(B\\)).  A. Die \\textit{Messung} einer Koordinate \\(q\\) und ihres kanonisch konjugierten Impulses \\(p\\) st\u00f6ren sich gegenseitig derart, da\u00df beide Messungen am gleichen Objekt nur mit beschr\u00e4nkter Genauigkeit \\(\\varDelta q\\) bezw. \\(\\varDelta p\\) ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, deren Grenze durch die sogen. ``Ungenauigkeitsrelation''  \\[  \\varDelta q\\cdot \\varDelta p\\geqq h  \\]  festgelegt ist.  Um n\u00e4mlich etwa die Lagenkoordinaten einer Partikel zu messen, k\u00f6nnte man sie mit Licht beleuchten und aus dem gestreuten Lichte die Lage entnehmen. Aber diese Lagemessung ist bei Licht von der Wellenl\u00e4nge \\(\\lambda\\) schlechterdings nicht von gr\u00f6\u00dferer Genauigkeit als \\(\\varDelta q\\sim\\lambda\\). Anderseits erf\u00e4hrt die Partikel durch diese Bestrahlung gleichzeitig einen \\textit{Compton-R\u00fccksto\u00df}, der um so betr\u00e4chtlicher ist, je kurzwelligeres Licht verwandt wird. Dadurch erf\u00e4hrt der urspr\u00fcngliche Impuls eine Verf\u00e4lschung mindestens von der Gr\u00f6\u00dfe \\(\\varDelta p\\sim\\dfrac h\\lambda\\). Man erh\u00e4lt also  \\[  \\varDelta q\\cdot \\varDelta p\\sim \\lambda\\cdot\\frac h\\lambda=h.  \\]  Durch solche und \u00e4hnliche Beispiele wird die G\u00fcltigkeit der ``Ungenauigkeitsrelation'' in Einzelf\u00e4llen gezeigt und daraufhin ins Prinzipielle gewendet und als allgemeines Postulat ausgesprochen.  B. Die Quantenmechanik benutzt zur \\textit{Beschreibung eines Zustandes} eine Funktion \\(\\psi(q,t)\\). Ist diese zu \\(t = t_0\\) beliebig vorgegeben, so ist sie zu jeder anderen Zeit durch die Wellengleichung festgelegt. Zu ihr geh\u00f6rt eine Fouriertransformierte  \\[  \\varphi(q,t)=\\int\\limits_{-\\infty}^{+\\infty} e^{\\frac{2\\pi i}h pq} \\psi(q,t)\\,dq.  \\]   Betrachtet man im Sinne der statistischen Deutung [\\textit{M. Born}, Z. f. Physik 38 (1926), 803--827; JFM 52.0973.04; \\textit{P. Jordan}; Z. f. Physik 40 (1927), 809--838; F. d. M. 53, 849 (JFM 53.0849.04)] die Gr\u00f6\u00dfen  \\[  \\psi\\overline\\psi\\,dq,\\quad \\varphi\\overline\\varphi\\,dp  \\]  als Wahrscheinlichkeiten, die Partikel im Intervall \\((q,q + dq)\\) bezw, \\((p, p + dp)\\) vorzufinden, so sieht man, da\u00df man die Lage \\(q\\) nicht beliebig genau vorgeben kann, ohne da\u00df dabei dem Impuls eine Verteilungsfunktion \\(\\varphi\\overline\\varphi\\) zuf\u00e4llt, welche s\u00e4mtlichen Werten desselben ein gewisses Gewicht beilegt. Und zwar zeigt es sich, da\u00df, wenn f\u00fcr die Lage ein Intervall von der Gr\u00f6\u00dfe \\(\\varDelta q\\) vorgesehen ist, die Fouriertransformierte f\u00fcr den Impuls ein Intervall von mindestens der Gr\u00f6\u00dfe \\(\\varDelta p = \\dfrac h{\\varDelta q}\\) beansprucht. Man k\u00f6nnte also als Anfangswerte f\u00fcr die quantenmechanische Beschreibung genauere Messungen, als sie nach A. bisher bekannt sind, gar nicht gebrauchen. Umgekehrt aber liefern die quantenmechanischen Gleichungen f\u00fcr eine beliebige Zeit \\(t\\) nur Aussagen, deren Genauigkeit gerade auf die experimentellen M\u00f6glichkeiten pa\u00dft.  Die Frage, ob sich hinter dieser theoretisch und experimentell nur mit begrenzter Genauigkeit erkennbaren Welt eine ``wirkliche'' Welt von strengerer Determiniertheit verberge, wird als eine unfruchtbare und sinnlose Spekulation abgelehnt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1446971$43228CAA-2FC4-46DC-B3A3-D31DCB1858C4","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"57ff9696ee1cbf71e5af382c67301705be07ceef","datavalue":{"value":"2584520","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1446971$4DF62CB2-F2D7-41CA-B73D-6D426A517E94","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1446971$8FBA00B4-6880-43FA-BD28-4CE70A038D38","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"On the descriptive content of quantum-theoretical kinematics and mechanics.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/On_the_descriptive_content_of_quantum-theoretical_kinematics_and_mechanics."}}}}}