{"entities":{"Q1449398":{"pageid":1460138,"ns":120,"title":"Item:Q1449398","lastrevid":43120215,"modified":"2025-07-21T16:20:40Z","type":"item","id":"Q1449398","labels":{"en":{"language":"en","value":"Untersuchung der Kr\u00fcmmung allgemeiner metrischer R\u00e4ume auf Grund des in ihnen herrschenden Parallelismus."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2588273"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1449398$40B306EE-1DD6-4410-A019-D7856E560BE6","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"a0e2a378bdfcd1c864f288c00c135d1de6d093fc","datavalue":{"value":{"text":"Untersuchung der Kr\u00fcmmung allgemeiner metrischer R\u00e4ume auf Grund des in ihnen herrschenden Parallelismus.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1449398$7B167B83-EA90-45D9-8496-6188F8F85D9B","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"4fafb5c9e6160759260fb7f4db555e5050c9deb0","datavalue":{"value":"52.0726.04","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449398$5D23A0BD-CDA5-4921-AE72-8E6B456BBD4A","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"dc5b278f01ca248111e224908f379a40337ecafb","datavalue":{"value":"10.1007/BF01283825","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449398$B4272299-78E9-4685-9C53-73278FD8EA6C","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"dfa5bc95e1fdba4c3d3197123373583ef39a5b9e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":163114,"id":"Q163114"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1449398$F4635AC2-F6A0-4104-A7A6-5F53377BA1BE","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"b3dd745ff93b31145e75d180e6d28b5d93f81438","datavalue":{"value":{"time":"+1926-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1449398$2FA626D3-C9C9-459F-8018-8FBBD7299BE2","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"e464b399ee75874a4b8f4ca1c3fa92beab4e42e3","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/167867","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1449398$417B9953-6E11-4C71-8687-4FEF303268AE","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"023f83dee04f3c9387ebc72bab6ce9851178e915","datavalue":{"value":"Unter einem metrischen allgemeinen Raum versteht Verf. eine \\(n\\)-dimensionale Mannigfaltigkeit \\(M\\), bezogen auf Koordinaten \\(x^i\\), welcher durch das Grundintegral \\(s =\\int\\limits_{t_0}^t F(x,\\dot x) dt\\) eines regul\u00e4ren Variationsproblems einfachster Art, das die ``Bogenl\u00e4nge'' einer jeden in \\(M\\) verlaufenden Kurve \\(x^i(t)\\) erkl\u00e4rt, eine Ma\u00dfbestimmung aufgepr\u00e4gt ist. Das Variationsproblem \\(\\delta s = 0\\) -- regul\u00e4r, solange die \\textit{Weierstra\u00df}sche Funktion \\(F_1(x,x')\\) in \\(x^i\\) und \\(x^{\\prime i}\\) nicht identisch verschwindet -erlaubt unter passenden Voraussetzungen eine Darstellung der Extremalendifferentialgleichungen in der Form  \\[  x^{i\\prime\\prime}=\\varphi^i(x,x')\\qquad (i=1,2,\\ldots,n). \\tag{11}  \\]  Wegen der Argumente \\(x^{\\prime i}\\) sind \\(\\varphi^i\\) im allgemeinen keine Ortsfunktionen, ebensowenig als auch die Koeffizienten  \\[  \\varGamma^i_{kl}(x,dx)=\\frac12 \\frac{\\partial^2\\varphi^i(x,dx)}{\\partial dx^k\\partial dx^l}  \\]  im (\u00fcbrigens symmetrischen) Parallelverschiebungsgesetz (des kontravarianten Vektors \\(\\xi^i\\))  \\[  d\\xi^i+\\varGamma^i_{kl}(x,dx)\\xi^k\\delta x^l=0 \\qquad (i=1,2,\\ldots,n). \\tag{14}  \\]  Parallelverschiebung von ``\\(\\xi\\)'' simultan mit ``\\(dx\\)'' um ein infinitesimales Parallelogramm f\u00fchrt zum Kr\u00fcmmungstensor \\(K^i_{klm}(x,dx)\\), Identifikation von ``\\(\\xi\\)'' mit ``\\(dx\\)'' zum Grundtensor der Kr\u00fcmmung \\(K^i_{lm} (x, dx)\\) im allgemeinen Raum. Zwischen beiden besteht die Beziehung  \\[  \\frac{\\partial K^p_{ik}(x,dx)}{\\partial dx^l}=K^p_{lik}(x,dx).  \\]  Die Vektor\u00fcbertragung (14) und mit ihr der Raum \\(M\\) ist affinzusammenh\u00e4ngend, wenn keine Abh\u00e4ngigkeit vom Vektorfeld ``\\(dx\\)'' besteht, die \\(\\varGamma^i_{kl}\\) also blo\u00dfe Ortsfunktionen sind -- sie ist insbesondere euklidisch-affin, wenn au\u00dferdem Integrabilit\u00e4t der \u00dcbertragung besteht, d. h. \\(K^i_{klm}\\) identisch verschwindet (\\S\\ 1).  Die Aufgabe, alle allgemeinen R\u00e4ume (alle Grundfunktionen \\(F\\)) zu bestimmen, welche einem gegebenen Parallelismus \\(\\varGamma^i_{kl}\\) zugeh\u00f6ren, reduziert sich auf das Differentialsystem  \\[  X_{x^i}f\\equiv F_{x^i}-\\frac12 \\frac{\\partial \\varphi^k}{\\partial x^{\\prime i}}F_{x^{\\prime k}}=0 \\qquad (i=1,2,\\ldots,n), \\tag{25}  \\]  dessen Klammerausdr\u00fccke die Gestalt \\(K^q_{kl}F_{x^{\\prime q}}\\) haben. Im Sonderfalle ortsabh\u00e4ngiger integrabler Parallel\u00fcbertragung kann die Grundfunktion des Variationsproblems durch eine Punkttransformation stets auf die Form \\(F(x^{\\prime}_1,x^{\\prime}_2,\\ldots,x^{\\prime}_n)\\) gebracht werden, welche nur mehr von den Ableitungen der Korodinaten, aber nicht mehr von diesen selbst abh\u00e4ngt; die allgemeinen R\u00e4ume dieser Spezialisierung sind mithin mit den \\textit{Minkowski}schen R\u00e4umen identisch (\\S\\ 2). Erkl\u00e4rt man durch  \\[  g_{ik}(x,\\dot x)=g_{ki}(x,\\dot x)=\\frac12 \\frac{\\partial^2(F^2)}{\\partial\\dot x^i\\partial\\dot x^k} \\tag{27}  \\]  den kovarianten Fundamentaltensor im allgemeinen metrischen Raum analog den kontravarianten mit zugeh\u00f6rigem Indexspiel und definiert die (erste) kovariante Ableitung \\(\\xi^{(k)}_{\\cdot(l)/i}\\) des Tensors \\(\\xi^{(k)}_{\\cdot(l)}\\) als Endergebnis, welches der \u00dcbergang des Skalars \\(\\xi^{(k)}_{(l)}(x,x')\\eta_{k_1}^{(1)}\\eta_{k_2}^{(2)}\\ldots\\) \\(\\eta_{k_m}^{(m)} \\zeta_{(1)}^{l_1}\\zeta_{(2)}^{l_2}\\ldots\\zeta_{(r)}^{l_r}\\) vom Punkte \\((x)\\) zu \\((x+\\delta x)\\) unter Parallelverschiebung der Vektoren \\((x')\\), \\((\\eta^{\\alpha})\\), \\((\\zeta_{\\beta})\\) (\\(\\alpha = 1, 2,\\ldots m\\); \\(\\beta = 1, 2,\\ldots r\\)) relativ zum ``Feld'' \\((dx) = (x'ds)\\) liefert, so gilt in diesem Kalk\u00fcl  \\[  f_{/ik}-f_{/ki}=-\\frac{\\partial f}{\\partial x^{\\prime p}} K^p_{q\\cdot ik}x^{\\prime q}  \\]  (analog f\u00fcr Tensoren h\u00f6herer Stufe). Ferner:  \\[  f_{x^{\\prime i}/k}-f_{k/x^{\\prime i}}=0,\\quad \\xi_{i/x^{\\prime k}/l}-\\xi_{i/l/x^{\\prime k}}=\\frac12\\xi_p \\frac{\\partial^3\\varphi^p}{\\partial x^{\\prime i}\\partial x^{\\prime k} \\partial x^{\\prime l}}  \\]  (analog f\u00fcr Tensoren h\u00f6herer Stufe). Die kovarianten Ableitungen der Grundfunktion \\(F\\) verschwinden identisch. Nicht so die des Fundamentaltensors \\(g_{ik}\\) (Lemma von \\textit{Ricci}), welche durch komplizierter gebaute Identit\u00e4ten ersetzt werden. Auch die \\textit{Bianchi}sche Identit\u00e4t ist hier von anderer Form und f\u00fchrt zu verschiedenen Ergebnissen, je nachdem der Grundtensor der Kr\u00fcmmung \\(K^i_{\\cdot lm}\\) oder der Kr\u00fcmmungstensor \\(K^i_{klm}\\) zum Ausgangsobjekt genommen wird (\\S\\ 3). Mit dem Fundamentaltensor \\(g_{ik}(x, \\dot x)\\) unmittelbar verkn\u00fcpft ist die L\u00e4ngen- und Winkelmessung im allgemeinen Raum. Dabei erscheint bemerkenswert: Orthogonalit\u00e4t zum Vektor \\((dx)\\) im Punkt \\((x)\\) in bezug auf das Linienelement \\((dx)\\) ist in diesem Punkte identisch mit Transversalit\u00e4t zum Linienelement \\((dx)\\) in bezug auf das Variationsproblem mit dem Grundintegral \\(\\int\\limits_{t_0}^t Fdt\\). Die Abh\u00e4ngigkeit der metrischen Formeln f\u00fcr L\u00e4nge und Winkel von der Wahl des ausgezeichneten Vektorfeldes \\((dx)\\) \u00e4u\u00dfert sich bei Parallel\u00fcbertragung der Figur, die aus einem Vektor im Punkt \\((x)\\) und dem ausgezeichneten Linienelement dieses Punktes besteht, l\u00e4ngs eines willk\u00fcrlichen Linienelementes. So wird dieser Geometrie ein (von der \\textit{Weyl}schen Geometrie durchaus verschiedener) Streckenkr\u00fcmmungsbegriff eigent\u00fcmlich in Form eines Tensors vierter Stufe \\(S_{iklm}\\), symmetrisch im ersten, schiefsymmetrisch im zweiten Indexpaar (\\S\\ 4). Die Kr\u00fcmmungstheorie zweidimensionaler allgemeiner R\u00e4ume vereinfacht sich von vornherein, sofern die nichtverschwindenden Komponenten des Kr\u00fcmmungstensors im wesentlichen mit den Komponenten des verj\u00fcngten Kr\u00fcmmungstensors zusammenfallen. Die Verallgemeinerung der \\textit{Gau\u00df}schen Kr\u00fcmmung ist hier durch den Kr\u00fcmmungsskalar \\(\\mathfrak K\\) gegeben. Er ist identisch mit \\textit{Underhills} Invariante \\(\\mathfrak U\\) (1908; F. d. M. 39, 437 (JFM 39.0437.*)) und verwandt mit der \\textit{E. Noether}schen Grundfunktion [\\(\\varOmega_2\\)] (1918; F. d. M. 46, 675 (JFM 46.0675.*)). Er ist Ortsfunktion, sobald der verj\u00fcngte Kr\u00fcmmungstensor \\(K_{ik}\\) symmetrisch ist. Dann und nur dann verschwindet der Skalar \\(\\mathfrak A\\), die Asymmetrie von \\(K_{ik}\\). Die Berechnung des Tensors \\(S_{iklm}\\) zeigt die Existenz eines weiteren Skalars \\(\\mathfrak S\\), des Skalars der Streckenkr\u00fcmmung im allgemeinen zweidimensionalen Raum. Ein zweidimensionaler Raum ist insbesondere streckenkr\u00fcmmungsfrei, wenn \\(\\mathfrak K\\sqrt{F_1F^3}\\) Ortsfunktion ist, und nur in diesem Falle. Ist \\(\\mathfrak K\\) allein schon Ortsfunktion und liegt insbesondere kein \\textit{Riemann}scher Raum vor, so folgt f\u00fcr \\(\\mathfrak S\\equiv 0\\) notwendig \\(\\mathfrak K\\equiv 0\\). Daher sind auch die \\textit{Landsberg}schen R\u00e4ume streckenkr\u00fcmmungsfrei. Es sei hier auf die Einf\u00fchrung des Hauptskalars \\(\\mathfrak F\\) in einer sp\u00e4teren Arbeit des Verf. (1927; F. d. M. 53, 689 (JFM 53.0689.*)) verwiesen, durch welchen die allgemeine zweidimensionale Kr\u00fcmmungstheorie erheblich an \u00dcbersicht und Vollst\u00e4ndigkeit gewinnt (\\S\\ 5).  Die Theorie der Kr\u00fcmmungsinvarianten mehrdimensionaler allgemeiner R\u00e4ume hat zun\u00e4chst die \u00dcbertragung des \\textit{Riemann}schen Kr\u00fcmmungsma\u00dfes \\(\\mathfrak R\\) zu geben, sodann mit Hilfe der Verj\u00fcngung von Grund- und Kr\u00fcmmungstensor die Richtnngsinvariante \\(\\mathfrak K (x, dx)\\) der Kr\u00fcmmung abzuleiten. Sie l\u00e4\u00dft sich analog wie in einem \\textit{Riemann}schen Raum als Mittelwert interpretieren. Schlie\u00dflich gibt Verf. noch eine geometrische Deutung des Kr\u00fcmmungsma\u00dfes \\(\\mathfrak R\\), welche eine \u00dcbertragung der von \\textit{Levi-Civita} herr\u00fchrenden Parallelogrammoiddefinition des \\textit{Riemann}schen Kr\u00fcmmungsma\u00dfes (1917; F. d. M. 46, 1125 (JFM 46.1125.*)) auf allgemeine R\u00e4ume darstellt. (IV 15).","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1449398$F3F19B54-07C2-4619-8839-A3B4BFC03FB7","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"509344b35a57ea5b5ed2ef6d25fef510abf00dbb","datavalue":{"value":"53-XX","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449398$357942C0-ABBC-408C-A4AC-D970089EA913","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"b9e6088dee34abd351512cffae0c64f3bca977d5","datavalue":{"value":"2588273","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449398$C1A079BA-00AE-4525-945F-0BAA57871E85","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"e9a212ddcb140769fd8edcefa04745e2aca65d80","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1565159,"id":"Q1565159"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1449398$63D14CCC-88D1-4574-9AD6-FC5C919C107A","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1449398$A4049804-1EF7-43B2-AE22-3DCB5DA10B81","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"36cf2369eadab743dbafc75745a7c077e3a13cc8","datavalue":{"value":"W4242355477","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449398$B9B04B29-EEEF-4285-9754-72EBFCDED7D2","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1449398","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1449398"}}}}}