{"entities":{"Q1449845":{"pageid":1460585,"ns":120,"title":"Item:Q1449845","lastrevid":67760856,"modified":"2026-04-12T19:38:28Z","type":"item","id":"Q1449845","labels":{"en":{"language":"en","value":"The algebraic construction of real fields."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2585748"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1449845$B9FD0E7B-12B0-496F-9CE7-52AAB99E7502","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"a91fea9def2750b56dfe1030ef9dc993f8e6e6cd","datavalue":{"value":{"text":"The algebraic construction of real fields.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1449845$A7835A53-BB98-4A36-B2EF-47E7BE607014","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"e396bddd895bd863d021751386b9b41ac012e8c1","datavalue":{"value":"52.0120.05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449845$D4603AE2-6136-45FB-8F4A-3A56F8ED0E37","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"59218d7379b8e782ed541ea4a3df7a6bc52998bb","datavalue":{"value":"10.1007/BF02952512","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449845$73F17EF0-CBCA-41FC-9AAA-443C7D81AAE5","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"8c7a36fed93a2c5106c0dd147c45f135ff18693b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":227705,"id":"Q227705"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1449845$D6A82BC0-8A40-4370-A117-A0DF67916759","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"b3dd745ff93b31145e75d180e6d28b5d93f81438","datavalue":{"value":{"time":"+1926-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1449845$2AB2C3A0-A347-42FA-B649-D757E4281A96","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"be4e2e00f4cb632f77bf9b1e6a53ed93540fd4d3","datavalue":{"value":"Die vorliegende Arbeit bringt eine abstrakte Charakterisierung der reellen K\u00f6rper, die es erm\u00f6glicht, die reelle Algebra in begrifflich sehr einfacher Weise in die abstrakte Theorie der algebraischen K\u00f6rper einzuordnen. Kennzeichnend f\u00fcr einen reellen Zahlk\u00f6rper ist es, da\u00df in ihm eine Summe von Quadraten dann und nur dann verschwindet, wenn jeder Summand Null ist. Demgem\u00e4\u00df hei\u00dft ein abstrakter K\u00f6rper \\textit{reell}, wenn in ihm \\(-1\\) nicht als Quadratsumme darstellbar ist. Ein reeller K\u00f6rper hat stets die Charakteristik 0. Nennt man einen K\u00f6rper \\textit{geordnet}, wenn f\u00fcr jedes Element \\(a\\) eine und nur eine der Beziehungen \\(a=0\\), \\(a>0\\), \\(-a>0\\) besteht, und wenn dabei mit \\(a>0\\) und \\(b>0\\) auch \\(a+b>0\\) und \\(ab>0\\) gilt, so ist, wie man leicht sieht, jeder geordnete K\u00f6rper reell.  Ein K\u00f6rper \\(P\\) hei\u00dft \\textit{reell} \\textit{abgeschlossen}, wenn \\(P\\), aber keine algebraische Erweiterung von \\(P\\), reell ist. Ist \\(\\gamma\\) ein Element aus \\(P\\), das in \\(P\\) kein Quadrat ist, so zeigt eine Quadratsummendarstellung von \\(-1\\) in \\(P(\\sqrt{\\gamma})\\), da\u00df \\(\\gamma\\) auch nicht Quadratsumme in \\(P\\) sein kann, da\u00df dagegen \\(-\\gamma\\) in \\(P\\) Quadratsumme ist und daher auch Quadrat sein mu\u00df. Von den beiden Elementen \\(\\gamma\\) und \\(-\\gamma\\) ist also eines und offenbar nur eines Quadrat. Man erh\u00e4lt nun eine -- und zwar die einzig m\u00f6gliche -- Ordnung von \\(P\\) durch die Festsetzung: positiv (\\(>0\\)) sind alle und nur die von Null verschiedenen Elemente von \\(P\\), deren Quadratwurzel in \\(P\\) liegt. Jeder reell abgeschlossene K\u00f6rper kann also auf eine und nur eine Weise geordnet werden (Satz 1).  Ein indirekter Beweis f\u00fchrt durch einen Induktionsschlu\u00df nach dem Grad des Polynoms zu dem Ergebnis: In \\(P\\) besitzt jedes Polynom ungeraden Grades wenigstens eine Nullstelle (Satz 2). Die Gleichung \\(x^2+1=0\\) ist in \\(P\\) nicht l\u00f6sbar. Also: ein reell abgeschlossener K\u00f6rper ist nicht algebraisch abgeschlossen; er wird dagegen algebraisch abgeschlossen durch Adjunktion einer Nullstelle \\(i\\) von \\(x^2+1=0\\) (Satz 3). Denn wenn in einem geordneten K\u00f6rper \\(K\\) Satz 2 gilt und aus jeder positiven Zahl die Quadratwurzel ausgezogen werden kann, f\u00fchren die Schl\u00fcsse des zweiten \\textit{Gau\u00df}schen Beweises f\u00fcr den Fundamentalsatz der Algebra zum Beweis der algebraischen Abgeschlossenheit von \\(K(i)\\). Eine von \\textit{E. Artin} schon fr\u00fcher angewendete Schlu\u00dfweise [Hamb. Math. Abh. 3, 319--323 (1924; JFM 50.0104.01)] ergibt dann: Jeder Unterk\u00f6rper \\(P\\) eines algebraisch abgeschlossenen K\u00f6rpers \\(\\varOmega\\) von der Charakteristik 0, aus dem \\(\\varOmega\\) durch eine einfache Erweiterung hervorgeht, ist reell abgeschlossen (Satz 4). Da im reell abgeschlossenen K\u00f6rper \\(P\\) jedes Polynom \\(f(x)\\) in irreduzible lineare und quadratische Faktoren zerf\u00e4llt, gilt ferner: Wenn f\u00fcr zwei Elemente \\(a\\), \\(b\\) aus \\(P\\,f(a) > 0\\) und \\(f(b) < 0\\) wird, so gibt es zwischen \\(a\\) und \\(b\\) wenigstens ein Element \\(c\\) in \\(P\\), f\u00fcr das \\(f(c)= 0\\) wird (Satz 5). Dieser Satz bildet die Grundlage f\u00fcr die \u00fcblichen Beweise der S\u00e4tze der reellen Algebra. In einem reell abgeschlossenen K\u00f6rper gelten also die S\u00e4tze der reellen Algebra, z. B. der Satz von \\textit{Rolle}, der \\textit{Sturm}sche Satz usw. (Satz 6).  Durch einen Wohlordnungsschlu\u00df wird der Existenzsatz bewiesen: Ist \\(K\\) reell, \\(\\varOmega\\) algebraisch abgeschlossen \u00fcber \\(K\\), so gibt es wenigstens einen reell abgeschlossenen K\u00f6rper \\(P\\) zwischen \\(K\\) und \\(\\varOmega\\), so da\u00df \\(\\varOmega=K(i)\\) (Satz 7). Eine unmittelbare Folgerung daraus ist, da\u00df jeder reelle K\u00f6rper geordnet werden kann. W\u00e4hlt man in Satz 7 speziell \\(\\varOmega\\) algebraisch \u00fcber \\(K\\), so ist auch \\(P\\) algebraisch \u00fcber \\(K\\). Genauer gilt: Zu einem geordneten K\u00f6rper \\(K\\) gibt es eine und -- bis auf \u00e4quivalente Erweiterungen - nur eine algebraische reell abgeschlossene Erweiterung \\(P\\), deren Ordnung eine Fortsetzung der Ordnung von \\(K\\) ist; in \\(P\\) ist der identische Automorphismus der einzige, der \\(K\\) elementweise fest l\u00e4\u00dft (Satz 8). Das ergibt sich so: Bildet man den ebenfalls reellen K\u00f6rper \\(\\overline{K}\\), der aus \\(K\\) durch Adjunktion der Quadratwurzeln aller positiven Elemente ven \\(K\\) entsteht, und zu \\(\\overline{K}\\) eine algebraische reell abgeschlossene Erweiterung \\(P\\), so sind die positiven Elemente von \\(K\\) in \\(P\\) Quadrate, also auch positiv. Ist \\(P^\\ast\\) eine zweite algebraische reell abgeschlossene Erweiterung von \\(K\\), die die Ordnung von \\(K\\) fortsetzt, so f\u00fchrt die Tatsache, da\u00df der \\textit{Sturm}sche Satz schon in \\(K\\) eine Entscheidung \u00fcber die Anzahl der in \\(P\\) bzw. \\(P^\\ast\\) gelegenen Nullstellen eines jeden Polynoms mit Koeffizienten aus \\(K\\) liefert, zur Konstruktion einer die Ordnung erhaltenden Abbildung von \\(P\\) auf \\(P^\\ast\\), die sich als Isomorphismus erweist.  Die anfangs definierte Ordnung eines K\u00f6rpers braucht nicht archimedisch zu sein. Ist \\(G\\) eine geordnete Erweiterung von \\(K\\), so ist ein in bezug auf \\(K\\) maximal-archimedischer Unterk\u00f6rper \\(A\\) von \\(K\\) dadurch definiert, da\u00df \\(A\\) keine in bezug auf \\(K\\) unendlich gro\u00dfen Elemente, d. h. keine Elemente von \\(G\\), die dem Betrage nach gr\u00f6\u00dfer sind als jedes Element von \\(K\\), enth\u00e4lt, w\u00e4hrend in jeder in \\(G\\) gelegenen Erweiterung von \\(A\\) in bezug auf \\(K\\) unendlich gro\u00dfe Elemente liegen sollen. Die Existenz eines in bezug auf \\(K\\) maximal-archimedischen K\u00f6rpers \\(A\\) beweist man unter Benutzung einer Wohlordnung der Elemente von \\(G\\). Ist insbesondere \\(G=P\\) reell abgeschlossen \u00fcber \\(K\\), so geh\u00f6rt jedes in bezug auf \\(A\\) algebraische Element von \\(A\\) zu \\(A\\); \\(A\\) ist daher reell abgeschlossen. Ferner ist \\(A\\) isomorph dem Restklassenk\u00f6rper \\(\\varGamma/u\\) des Ringes \\(\\varGamma\\) derjenigen Elemente von \\(P\\), die in bezug auf \\(K\\) nicht unendlich gro\u00df sind, nach dem Primideal \\(u\\), das aus 0 und den in bezug auf \\(K\\) unendlich kleinen Elementen von \\(P\\) (d. h. deren Betrag kleiner ist als jedes positive Element von \\(K\\)) besteht. Wenn also \\(P\\) reell abgeschlossen \u00fcber \\(K\\) ist, so sind alle in bezug auf \\(K\\) maximal-archimedischen Unterk\u00f6rper von \\(P\\) reell abgeschlossene und \u00e4quivalente Erweiterungen von \\(K\\) (Satz 9).  Ist \\(K\\) Quotientenk\u00f6rper eines geordneten Ringes \\(R\\), so gibt es eine und nur eine Ordnung von \\(K\\), die in \\(R\\) mit der gegebenen \u00fcbereinstimmt; man erh\u00e4lt sie durch die Festsetzung: \\(\\dfrac{b}{c}>0\\) \\((c\\neq0)\\) dann und nur dann, wenn \\(bc>0\\). Da der Ring der ganzen rationalen Zahlen nur auf eine Weise geordnet werden kann, gibt es nach Satz 8 einen und bis auf Isomorphie nur einen reell abgeschlossenen absolut algebraischen K\u00f6rper, den K\u00f6rper der (im gew\u00f6hnlichen Sinn) reellen algebraischen Zahlen. Allgemeiner: Jeder Anordnung eines reellen absolut algebraischen K\u00f6rpers \\(K\\) entspricht umkehrbar eindeutig eine isomorphe Abbildung von \\(K\\) auf einen (im gew\u00f6hnlichen Sinn) reellen Zahlk\u00f6rper; dann und nur dann f\u00fchren verschiedene Anordnungen von \\(K\\) auf denselben (im gew\u00f6hnlichen Sinn) reellen Zahlk\u00f6rper, wenn sie durch einen Automorphismus von \\(K\\) ineinander \u00fcbergehen (Satz 10). -- Ist \\(\\varOmega\\) ein transzendenter algebraisch abgeschlossener K\u00f6rper von der Charakteristik 0, so gibt es zwischen dem Primk\u00f6rper und \\(\\varOmega\\) zwei nicht isomorphe reell abgeschlossene K\u00f6rper \\(P_1\\) und \\(P_2\\), f\u00fcr die \\(P_1(i) = P_2(i) = \\varOmega\\); ist der Transzendenzgrad von \\(\\varOmega\\) h\u00f6chstens gleich der M\u00e4chtigkeit des Kontinuums, so kann man beide archimedisch in bezug auf den Primk\u00f6rper bestimmen (Satz 11).  Die Ergebnisse der Arbeit finden Anwendung in der Arbeit von \\textit{Artin} \u00fcber die Zerlegung definiter Funktionen in Quadrate (vgl. das folgende Referat).","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1449845$345C72AE-299D-4507-8869-82F2E2A2221A","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"299c2ceee90a97db4ef5b7d633c2a5784e0cb3c0","datavalue":{"value":"12D15","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449845$B46CEA42-848E-4FF5-A226-791CA4128CD8","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"7600b4c97d329e1331c9e071a696de8566745528","datavalue":{"value":"12J15","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449845$C9F78937-6B3B-40E7-B10F-5888D860F096","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"44f4bed9ee4fd319756f59c0687d592689f05da1","datavalue":{"value":"2585748","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449845$31DEDAA7-99BE-41C1-90A0-EACC04D640A0","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"98bd1394d994867d4ed75b4fbe64fad9ecb1a819","datavalue":{"value":"Q106712893","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1449845$D0E8F5FE-0053-42E3-81CD-51B5EAE75A2F","rank":"normal"}],"P1447":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1447","hash":"144a6eebf639ea543bd03fa2e7064384b1e7bf2e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":593326,"id":"Q593326"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1449845$032CC6B0-FB85-4F50-851B-28A9954140C1","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1449845$2D85569E-836D-4758-A902-DEDDD619B856","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"8fa722a742fe4c42a381fab11da5fa969656935a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481492,"id":"Q6481492"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1449845$E6F8B18B-FCDD-40E6-B85C-680D6259AC69","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"8d432a46b09f0bdeeeffa1c6b65fb3fbb9649932","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480730,"id":"Q6480730"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1449845$3865CD5E-6274-44C2-B9C6-9E15853834DC","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"The algebraic construction of real fields.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/The_algebraic_construction_of_real_fields."}}}}}