{"entities":{"Q1455086":{"pageid":1465826,"ns":120,"title":"Item:Q1455086","lastrevid":70442829,"modified":"2026-04-13T14:47:27Z","type":"item","id":"Q1455086","labels":{"en":{"language":"en","value":"Theorie der Z\u00f6pfe."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2592684"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1455086$61EA7F69-C6A2-4364-A160-AEF4F1A4E1C1","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"9be7479331856dd3aace3b5930bc02e1734f5376","datavalue":{"value":{"text":"Theorie der Z\u00f6pfe.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1455086$E5E81EDA-7974-4FAF-A771-66F9B3B00546","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"df88c23fe17bab4783d2114d991a035eb494841c","datavalue":{"value":"51.0450.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1455086$C9912EE1-BFB9-4AEC-AC4E-35ADF9956CBF","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"057eec5ba2b19745fc2d70e206ded2aceb0155a9","datavalue":{"value":"10.1007/BF02950718","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1455086$17343E4B-8728-4076-B220-52DEE1CD6BE7","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"8c7a36fed93a2c5106c0dd147c45f135ff18693b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":227705,"id":"Q227705"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1455086$F5D202B1-EFAF-4594-901A-1DCB900D2170","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"37a132353a602ce312cbea629fdef315c3ee1619","datavalue":{"value":{"time":"+1925-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1455086$666BD37C-5E94-446A-AC51-BA967CF37202","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"7d848162778a40699ddf6a2c66cfee49ac7741cf","datavalue":{"value":"Auf zwei parallelen Dr\u00e4hten im Raume seien kongruente Punktmengen \\(A_1\\), \\dots, \\(A_n\\) bzw. \\(B_1\\), \\dots \\(B_n\\) fixiert und jeder Punkt \\(A_i\\) des einen Drahtes sei mit genau einem \\(B_{i'}\\) des anderen durch einen Faden verbunden, der ohne umzukehren monoton von einem Draht zum \u00e4ndern l\u00e4uft; die Projektion des Gebildes auf die Ebene der beiden Dr\u00e4hte enthalte nur einfache Schnittpunkte. Dr\u00e4hte und F\u00e4den seien als undurchdringlich (auch in bezug auf Selbst\u00fcberschneidungen) betrachtet. Ein solches Gebilde nennt Verf. einen Zopf; ihn interessieren die Eigenschaften des Zopfes, die bei Deformationen invariant bleiben. Die F\u00e4den werden dabei stets als von \\(A_i\\) nach \\(B_{i'}\\) orientiert betrachtet.  Die Gesamtheit der Z\u00f6pfe mit gleich viel F\u00e4den l\u00e4\u00dft sich als Gruppe auffassen, wenn als verbindende Relation die Aneinandersetzung zweier Z\u00f6pfe l\u00e4ngs eines Drahtes mit L\u00f6schung dieses Drahtes erkl\u00e4rt ist. Diese Zopfgruppe \\(n\\)-ter Ordnung l\u00e4\u00dft sich nun aus \\((n- 1)\\) Erzeugenden \\(\\sigma_i\\) aufbauen, zwischen denen gewisse Relationen bestehen. \\(\\sigma_i\\) ist dabei der Zopf, bei dem \\(A_i\\) mit \\(B_{i+1}\\) und \\(A_{i+1}\\) mit \\(B_i\\) durch F\u00e4den verbunden sind, von denen der erste den zweiten einfach \u00fcberkreuzt, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen Punkte in nat\u00fcrlicher Weise miteinander verbunden sind. Eine zu der Zopfgruppe homomorphe Gruppe ist die symmetrische Gruppe in \\(n\\) Vertauschungssymbolen, die aus ihr z. B. durch \\(\\sigma_1^2=1\\) entsteht.  Ein ``geschlossener Zopf'' wird aus einem Zopf dadurch erzeugt, da\u00df man die beiden Dr\u00e4hte identifiziert, das Gebilde um eine Achse schlingt und die Dr\u00e4hte schlie\u00dflich wegl\u00e4\u00dft. Die Achse ist gegen\u00fcber Deformationen als undurchdringlich anzusehen. Zwei geschlossene Z\u00f6pfe sind dann und nur dann \u00e4quivalent, wenn sie in der Zopfgruppe \u00e4hnlich sind. L\u00e4\u00dft man aus einem geschlossenen Zopf die Achse weg, so erh\u00e4lt man eine Verkettung, und zwar l\u00e4\u00dft sich jede Verkettung so gewinnen.  Die Bedeutung der Zopftheorie f\u00fcr die Verkettungstheorie kommt daher, da\u00df man aus der Darstellung des Zopfes die Fundamentalgruppe der Verkettung gewinnen kann. Die Fundamentalgruppe l\u00e4\u00dft sich aus Elementen \\(t_\\nu^{(\\varrho)}\\) aufbauen ; dabei denkt man sich den Zopf \\(\\sigma^{\\pm 1}_i\\sigma^{\\pm 1}_{i'}\\dots\\sigma^{\\pm 1}_{i^{(\\varrho)}} \\dots\\sigma^{\\pm 1}_{i^{(r-1)}}\\) entsprechend dieser Produktdarstellung in Schichten (die Z\u00f6pfe \\(\\sigma^{\\pm 1}_{i^{(\\varrho)}}\\)) zerlegt und nennt den Weg, der den \\(\\nu\\)-ten Faden in der \\(\\varrho\\)-ten Schicht umschlingt, \\(t^{(\\varrho)}_\\nu\\). Schiebt man einen Elementarweg \\(t_\\nu\\) durch alle Schichten zyklisch in die Ausgangsschicht zur\u00fcck, so entsteht ein Weg \\(T_\\nu = Q_\\nu^{-1}t_{\\nu'}Q_\\nu\\); diese Tatsache liefert zusammen mit \\(T_1T_2\\dots T_n = t_1t_2\\dots t_n\\) alle Relationen der Fundamentalgruppe. Jede Gruppe mit diesen Relationen l\u00e4\u00dft sich \u00fcberdies als Fundamentalgruppe einer Verkettung auffassen.  Schreibt man f\u00fcr alle Z\u00f6pfe n-ter Ordnung die Permutationen \\(t_i\\to T_i\\) auf, so erh\u00e4lt man eine zur Zopfgruppe isomorphe Gruppe. Diese Bemerkung erm\u00f6glicht die Entscheidung bez\u00fcglich der Identit\u00e4t zweier Z\u00f6pfe, denn die angegebene zur Zopfgruppe isomorphe Gruppe ist auf eine Normalform gebracht, von der man unmittelbar die etwaige Identit\u00e4t ablesen kann.  Zum Schlu\u00df werden die referierten Ergebnisse auf die F\u00e4lle \\(n = 2\\) und 3 angewandt. (II 5.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1455086$4C9216A2-4D3E-4D82-A00C-460253D359C5","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"9243c5b5b6ea029f05920e65d57ddbdc7d2843b5","datavalue":{"value":"2592684","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1455086$76B8E54B-A12E-467A-BF67-8C01273FACA8","rank":"normal"}],"P1447":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1447","hash":"424e489443fa0786be558763ac15dfccb364ab18","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":593328,"id":"Q593328"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1455086$9A17289A-4175-4EA3-AFB2-70D15C331F72","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1455086$75500277-4549-4AD9-B81C-72C4738843CA","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"8fa722a742fe4c42a381fab11da5fa969656935a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481492,"id":"Q6481492"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1455086$62125715-7BDE-468E-8CEF-7C65D87A8CDC","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Theorie der Z\u00f6pfe.","badges":[]}}}}}