{"entities":{"Q1455727":{"pageid":1466467,"ns":120,"title":"Item:Q1455727","lastrevid":67476261,"modified":"2026-04-12T18:15:24Z","type":"item","id":"Q1455727","labels":{"en":{"language":"en","value":"Sur les vari\u00e9t\u00e9s \u00e0 connexion affine et la th\u00e9orie de la relativit\u00e9 g\u00e9n\u00e9ralis\u00e9e. I. 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Dementsprechend war in den vier vorhergehenden Kapiteln (1923; F. d. M. 49, 542) dieser Abhandlung der Begriff einer (\\(n\\)-dimensionalen) Mannigfaltigkeit von vornherein auf einem allgemeineren nichtsymmetrischen Verschiebungsgesetz aufgebaut worden mit Kr\u00fcmmung und Torsion, in welche Fassung Weyls Begriff affin-zusammenh\u00e4ngender Mannigfaltigkeiten als Spezialfall verschwindender Torsion eingeht. Ebenso konnten Weyls metrisch zusammenh\u00e4ngender Raum (mit ``Strecken''- (``Homothetie''-) und ''Vektor''(``Rotations''-)kr\u00fcmmung) sowie auch der ``klassische'' Riemannsche Raum (von ``euklidischem'' Zusammenhang), f\u00fcr welchen neben der Torsion auch noch die Streckenkr\u00fcmmung identisch verschwindet, als Spezialf\u00e4lle der allgemeinen metrisch zusammenh\u00e4ngenden Mannigfaltigkeit mit Torsion, Homothetie und Riemannkr\u00fcmmung aufgefa\u00dft werden.  Es kommt jetzt Verf. darauf an, die Wahlm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den affinen Zusammenhang des raumzeitlichen Kontinuums unter der Voraussetzung einer Newtonschen bzw. Einsteinschen Gravitationsgesetzlichkeit abzugrenzen, nachdem er bereits zu Beginn der vorhergehenden Arbeit gezeigt hatte, da\u00df die Ph\u00e4nomene der klassischen wie auch der relativistischen Mechanik im diskreten wie auch im kontinuierlichen Fall den affinen Zusammenhang in keiner Weise bestimmen.  Ebenso gelingt es, die Newtonsche Gravitation auf unendlich viele Art und Weisen in eine ``Welt mit affinem Zusammenhang'' einzubauen. Diese ist dabei von vornherein von ``Galileischem Zusammenhang'' (\\(\\omega^0 = dt\\), \\(\\omega_i^0 = 0\\)); bringt man \u00fcberdies den metrischen Charakter des Raumes zum Ausdruck (\\(\\omega_i^j + \\omega_j^i = 0\\); \\(i,j= 1, 2, 3\\)), so charakterisieren beide Eigenschaften den ``Newtonschen Zusammenhang''. (Zur Symbolik sei bemerkt: Verf. bezeichnet mit \\(\\omega_i\\) die Pfaffschen Koeffizienten der affinen Grundvektoren, welche die entsprechenden Verschiebungsvektoren aufspannen, mit \\(\\omega^i_j\\) die Pfaffschen Koeffizienten, welche die \u00c4nderung des \\(j\\)-ten Grundvektors \\(\\mathfrak{e}_j\\) beschreiben; \\(\\varOmega_i\\) bezeichnen die Translationskomponenten der Torsion (f\u00fcr einen geschlossenen Umlauf), \\(c\\) die Lichtgeschwindigkeit, \\(f\\) die Gravitationskonstante, \\(\\varrho\\) die Dichte der Materie; die Indices ``\\(0\\)'' beziehen sich auf die zeitlichen Komponenten der vierdimensionalen Welt). Die Willk\u00fcr in der Zuordnung affin-zusammenh\u00e4ngender Welten verschwindet, wenn man sich von vornherein auf torsionsfreie Mannigfaltigkeiten beschr\u00e4nkt: In der klassischen Theorie der Newtonschen Gravitation existiert genau ein affiner raumzeitlicher Zusammenhang mit verschwindender Torsion. Insbesondere kann jetzt unter allen raumzeitlichen Kontinuen mit Newtonschem Zusammenhang das der Newtonschen Gravitation charakterisiert werden. Verf. gewinnt dazu drei invariante Gleichungssysteme (I, II, III). Ihnen gen\u00fcgt jede Mannigfaltigkeit mit verschwindender Torsion und Newtonschem Zusammenhang. Umgekehrt erh\u00e4lt man aus ihnen alle Gesetze der Newtonschen Gravitation (Euklidischer Charakter eines jeden zeitlichen Querschnittes der Welt, Ableitung der Gravitation aus einem Potential, G\u00fcltigkeit der Poissonschen Gleichung).  F\u00fcr den \u00dcbergang zur Einsteinschen Gravitationstheorie formuliert Verf. zun\u00e4chst den Begriff einer Mannigfaltigkeit von ``Einsteinschem Zusammenhang'': \\(\\omega_i^0 = c^2\\omega_0^i\\); \\(\\omega_j^i + \\omega_i^j = 0\\); \\(i,j = 1, 2, 3\\). Im Falle einer unbeschr\u00e4nkt gro\u00dfen Lichtgeschwindigkeit \\(c\\) geht der Einsteinsche Zusammenhang in den Newtonschen \u00fcber. Unter allen mechanisch \u00e4quivalenten affinen Zusammenh\u00e4ngen einer Welt mit Einsteinschem Zusammenhang ist ein einziger ausgezeichnet, f\u00fcr welchen die skalare Form \\(\\left[\\omega^i \\varOmega_i\\right]\\) verschwindet. Dieser wird jetzt dem affinen Zusammenhang der Welt zugrunde gelegt. Die Torsion des Universums mu\u00df dann theoretisch noch nicht verschwinden. Von den Relationen (I, II, III) der Newtonschen Theorie wird nur eine Verallgemeinerung der Poissonschen Gleichung \u00fcbernommen; die Relationen (I) m\u00fcssen aufgegeben werden, die Relationen (II) sind von selbst erf\u00fcllt. Auch Einsteins Gravitationstheorie findet mit torsionsfreien Mannigfaltigkeiten ihr Auslangen, und an dieser Beschr\u00e4nkung halten auch die an dieser Stelle folgenden speziellen Untersuchungen der geometrischen Bedeutung von Wirkungs- bzw. Bewegungsgr\u00f6\u00dfen und dynamischer Erhaltungss\u00e4tze fest.  Die Bedeutung der Torsion gewinnt, sobald man die elektromagnetischen Erscheinungen mit dem affinen Zusammenhang der Welt in Verbindung zu bringen sucht. Sieht man in dieser Hinsicht die Integralgesetze der Maxwellschen Theorie als deren Hauptst\u00fccke an, so besteht v\u00f6llige Unabh\u00e4ngigkeit ihrer Gleichungen von jedweder Annahme \u00fcber einen raumzeitlichen Zusammenhang. Dagegen erscheint der ausgezeichnete Einsteinsche Zusammenhang der allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie nur mit einer verschwindenden Torsion vertr\u00e4glich, wenn man in ihr an der Lorentzschen Elektronentheorie festhalten will. Dies h\u00e4ngt mit der Auffassung der ``quantit\u00e9 de mouvement-masse'' als einfacher (Vierer)vektor zusammen. F\u00fcr eine Verallgemeinerung dieses Begriffes w\u00e4re ein Zusammenbestehen der elektromagnetischen Feldgleichungen mit einer nicht verschwindenden Torsion denkbar.  Verf. beschlie\u00dft diesen (ersten) Teil seiner Untersuchungen mit einigen Bemerkungen \u00fcber die seinerzeit im Vordergrunde stehende Weylsche Theorie einer einheitlichen Feldphysik. Ihr liegt in der Terminologie des Verf. eine Welt mit metrischem Zusammenhang ohne Torsion zugrunde. Sie verzichtet auf die Existenz eines absoluten L\u00e4ngenma\u00dfstabes, nicht aber auf ein absolutes elektrisches Ladungsma\u00df (wie alle derartigen Theorien, welche mit variablen L\u00e4ngenma\u00dfen die Form der Maxwellschen Gleichung bewahren wollen). (VII 2.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1455727$30573B8C-2118-4CD0-9780-837630850228","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d22ecc7a86689a0bf09ed0d2ffff2ee6ab4ea806","datavalue":{"value":"2593441","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1455727$775176A9-0E11-4671-94F0-25731566AD21","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1455727$03FE8F17-E239-4985-9801-267C77076AAD","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"6898d476074f5ef79426cc4b1f6f8c81e60441c6","datavalue":{"value":"W4230031005","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1455727$8BCD7942-26D1-49A1-83CF-A092813D9F00","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"05d59edb71ec02b2838d631d789ca3f02941fa89","datavalue":{"value":"Q55920958","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1455727$552CEA7B-46E0-444D-B0BB-FFB276AEDDD7","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"e9327f267e9a94e9d2563620a5567742bb7d60f2","datavalue":{"value":"10.24033/ASENS.753","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1455727$2D9E968D-73E0-477A-938C-12AD744BB533","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5856d955404bb20d86ea9d45a716d72d583611e4","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481084,"id":"Q6481084"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1455727$810F3AB8-60FF-4D8A-B767-A50EB9706831","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Sur les vari\u00e9t\u00e9s \u00e0 connexion affine et la th\u00e9orie de la relativit\u00e9 g\u00e9n\u00e9ralis\u00e9e. 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