{"entities":{"Q1458002":{"pageid":1468742,"ns":120,"title":"Item:Q1458002","lastrevid":69821010,"modified":"2026-04-13T10:34:54Z","type":"item","id":"Q1458002","labels":{"en":{"language":"en","value":"Methoden der mathematischen Physik. 1. Band"}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2596129"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1458002$1017D1BB-2AFA-47E1-B637-51A48E87263A","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"7c72626cb58b6b7def3f37e3f93eea77612951fb","datavalue":{"value":{"text":"Methoden der mathematischen Physik. 1. 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In Kapitel I, das die Algebra der linearen Transformationen und der quadratischen Formen behandelt, werden die Hauptachsen der Fl\u00e4chen zweiten Grades durch eine Minimum-Maximum-Eigenschaft bestimmt. Das zweite Kapitel bringt S\u00e4tze \u00fcber Reihenentwicklungen nach Orthogonalfunktionen und \u00fcber die Approximation von Funktionen durch Polynome. In bemerkenswerter Weise wird hier die Lebesguesche Theorie umgangen und dennoch eine Abrundung der S\u00e4tze erzielt. Das geschieht durch Zugrundelegung von Mengen von gleichm\u00e4\u00dfig stetigen Funktionen, wobei die Gleichm\u00e4\u00dfigkeit nicht nur Unabh\u00e4ngigkeit von dem Argument, sondern auch von dem Funktionenexemplar der Menge bedeuten soll. Speziell bilden, wie in Kap. III, \\S\\,3, hervorgehoben wird, alle mit Hilfe eines festen stetigen Kernes ``quellenm\u00e4\u00dfig'' dargestellten Funktionen  \\[  g(s)=\\int_a^b K(s,t)h(t)\\,dt  \\]  bei \\(| h(t)| \\leqq M\\) eine solche Menge. Ein weiteres Hilfsmittel f\u00fcr die Untersuchung von Funktionenfolgen ist die in Kap. II definierte ``asymptotische Dimensionenzahl'' einer Funktionenfolge. Im \u00fcbrigen werden in Kap. II spezielle Orthogonalsysteme, vor allem das trigonometrische, ausf\u00fchrlich behandelt und durch wichtige Beispiele beleuchtet. Die ``Erg\u00e4nzungen und Aufgaben'' (so hei\u00dft der Schlu\u00dfparagraph jedes Kapitels) enthalten z. B. die Gau\u00dfsche numerische Quadratur, die Bernoullischen Funktionen, die Mellinsche Formel und die Grundz\u00fcge der Le\\-besgueschen Theorie.   Die Theorie der linearen Integra]gleichungen in Kap. III geht aus von den ``ausgearteten Kernen'' \\(A(s,t)=\\sum_{i=1}^p \\alpha_i(s)p_i(t)\\) und f\u00fchrt dann \u00fcber den Weierstra\u00dfschen Approximationssatz zu den Fredholmschen S\u00e4tzen. Der Schmidtsche Satz \u00fcber die Existenz von Eigenwerten bei symmetrischen Kernen wird durch eine Maximalforderung an eine ``quadratische Integralform'' erhalten. Die ``Erg\u00e4nzungen und Aufgaben'' bringen z. B. einige interessante spezielle Kerne und Hinweise auf die Methoden von Enskog und Kellogg.   Das vierte Kapitel behandelt die Grundtatsachen der Variationsrechnung. Zun\u00e4chst wird die Problemstellung an Beispielen erl\u00e4utert und dann das Prinzip der Minimalfolgen (Ritzsches Verfahren u. a.) vorgef\u00fchrt und an zwei Potentialproblemen direkt durchgerechnet. Im \u00fcbrigen werden die direkten Methoden der Variationsrechnung auf den angek\u00fcndigten zweiten Band verwiesen. In \\S\\,3 werden die Eulerschen Differentialgleichungen wie \u00fcblich aufgestellt. Hingewiesen sei auf den eigenartigen Beweis des Du Bois-Reymondschen Satzes \u00fcber die zweimalige Differenzierbarkeit von Extremalen. Dann werden Randbedingungen und Nebenbedingungen ausf\u00fchrlich untersucht und in \\S\\,7 die Invarianz der ersten Variation zur Transformation von \\(\\Delta u\\) auf verschiedene wichtige Koordinatensysteme benutzt. In \\S\\,8 werden die Greenschen Formeln eingeschaltet, in \\S\\,9 das Hamiltonsche Prinzip aufgestellt und zur Ableitung der Differentialgleichungen einiger physikalischer Probleme benutzt. Die ``Erg\u00e4nzungen und Aufgaben'' enthalten z. B. einen Hinweis auf die Caretheodorysche Indikatrix und auf die S\u00e4tze von E. Noether \u00fcber invariante Variationsprobleme.    Kap. V behandelt die Schwingungs- und Eigenwertprobleme der mathematischen Physik. Zun\u00e4chst werden die Systeme von einem Freiheitsgrad betrachtet und eine Anwendung auf das Problem der Verzerrung der seismographischen Registrierung gemacht. Die Systeme von endlich vielen Freiheitsgraden dienen zum \u00dcbergang zu denen von unendlich vielen. Dann werden schwingende Saite, schwingender Stab, schwingende Membran (unter Hervorhebung der rechteckigen und der kreisf\u00f6rmigen) und schwingende Platte, vor allem die kreisf\u00f6rmige, behandelt, und zwar durchweg unter der erst in \\S\\,10 bewiesenen Annahme der Vollst\u00e4ndigkeit des zugeh\u00f6rigen Eigenfunktionensystems. Der \\S\\,10 bringt dann die Zur\u00fcckf\u00fchrung auf die Integralgleichungen mit Hilfe der Greenschen Funktion, deren Konstruktion jedoch nur im eindimensionalen Fall gegeben wird, w\u00e4hrend die Existenztheoreme f\u00fcr die Greenschen Funktionen partieller Differentialgleichungen in den 2. Band verwiesen werden. Der \\S\\,11 enth\u00e4lt durchgerechnete Beispiele von Greenschen Funktionen f\u00fcr viele einzelne Typen von Differentialgleichungen und Randbedingungen. Von den ``Erg\u00e4nzungen und Aufgaben'' seien besonders hervorgehoben die lehrreichen Figuren \u00fcber die Registrierung durch Registrierapparate (nach Broemser, Z. Biologie 63), ferner die von Ostrowski mit Hilfe des Spiegelungsprinzips durchgef\u00fchrte Berechnung der Greenschen Funktion f\u00fcr das dreidimensionale Rechtflach, au\u00dferdem die Hinweise auf die Greenschen Tensoren f\u00fcr Systeme von Differentialgleichungen auf belastete Integraigleichungen und auf eine Methode von Trefftz.    Kap. VI, das Anwendung der Variationsrechnung auf die Eigenwertprobleme \u00fcberschrieben ist, bringt vor allem die Beweise und S\u00e4tze, die Courant [Math. Z. 7, 1--57 (1920; JFM 47.0455.02)]. entwickelt hat. Es handelt sich hier darum, da\u00df\\ die Maximum-Minimum-Methode, die in Kap. III auf die Integralgleichungen angewandt wurde, direkt an den Variationsproblemen durchzuf\u00fchren, die zu sich selbst adjungierten Differentialgleichungen geh\u00f6ren. \u00dcber die zitierte Arbeit hinausgehend wird hier die Minimumseigenschaft der Eigenwerte zum Beweise der Vollst\u00e4ndigkeit der Eigenfunktionen benutzt. Der \\S\\,5 enth\u00e4lt den Courantschen Satz \u00fcber die H\u00f6chstzahl der durch Knotenlinien abgegrenzten Teile des Grundgebietes (s. [G\u00f6tt. Nachr. 1923, 81--84 (1923; JFM 49.0342.01)]), \\S\\,6 asymptotische Entwicklungen der Sturm-Lionvilleschen Funktionen mit Einschlu\u00df\\ der Besselschen und Legendreschen Funktionen.    Das 7. Kap., das spezielle, durch Eigenwertprobleme definierte Funktionen eingehender behandelt, steht in methodischer Hinsicht in keinem Zusammenhang mit den \u00fcbrigen Teilen des Buches. Es legt komplexe Variable zugrunde und bedient sich vor allem des Cauchyschen Integralsatzes. Die Besselschen Funktionen werden in \\S\\,2 sehr einheitlich und \u00fcbersichtlich dargestellt und zwar ausgehend von den ``Hankelschen Funktionen'' \\(H_\\lambda^1(x)\\) und \\(H_\\lambda^2(x)\\), deren Integraldarstellungen direkt aus der Besselschen Differentialgleichung gewonnen werden. Der \\S\\,3 bringt die Legendreschen Funktionen auf der Grundlage eines Schl\u00e4flischen Integrals, \\S\\,4 die Laplaceschen Kugelfunktionen und zwar erstens im Anschlu\u00df\\ an die Legendreschen Funktionen und zweitens in der Darstellung von Maxwell, die vom Newtonschen Potential ausgeht, wobei ein von Ostrowski bewiesener algebraischer Hilfssatz von Sylvester benutzt wird (vgl. \\textit{A. Ostrowski} [Deutsche Math.-Ver. 33, 174--184 (1924; JFM 50.0054.01)]). Den Schlu\u00df\\ des Buches bilden die Herleitungen asymptotischer Darstellungen, und zwar wird die Sattelpunktmethode zur Gewinnung der Stirlingschen Formel und asymptotischer Formeln f\u00fcr die Besselschen und Hankelschen Funktionen benutzt und die Darbouxsche Methode auf die asymptotische Entwicklung der Legendreschen Polynome angewandt.  Das Buch wird wegen seines einheitlichen Aufbaus und seiner anschaulichen und klaren Darstellung dem Studierenden als Lehrbuch und wegen seines reichen Materials dem Physiker als Nachschlagebuch dienen k\u00f6nnen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1458002$9F50A486-1621-4AF9-9A54-8CFCD2C37811","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"a4bd060761544b1cc1e1a5443f31290ce4c99e00","datavalue":{"value":"00A05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1458002$F2202279-ACE6-4B26-B6A5-DAC3AB5B8DC8","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"9a40bc6020a753d5c0fbe6e70014c173b25058d7","datavalue":{"value":"00A06","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1458002$4BE88D6D-3E73-4303-8710-0C2E73D4E1DF","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"d6cac4af534da2c94725128f5750d64fce47985f","datavalue":{"value":"35-00","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1458002$228FE9C3-CA7A-4C00-9B89-48E0BD43488D","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"90bf2b5b614588156c9d42bce926ea7020132834","datavalue":{"value":"46-00","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1458002$9C030CDB-94B4-4F30-9842-B6BE37651ED3","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"d558a176442bfeae46ea6f9a28ad76ca6ff0348b","datavalue":{"value":"49-00","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1458002$87B5A0A2-2479-42FF-AAE7-DBD9631E7A9A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"267b7e9da90dfdf92803e7558c931f1005f9aad9","datavalue":{"value":"2596129","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1458002$A8404F19-56E2-4445-8E59-4F0C175263C9","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"b731f4f3ee98f5d7f28d554b7c80c65c348fc749","datavalue":{"value":"methods of mathematical physics","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1458002$46E44F7D-0FB9-4A77-9630-B060A858E221","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5275a82ca4c77255728066c92b0a3ae6f7c23ee9","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":593355,"id":"Q593355"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1458002$83B322CF-9288-4D8E-8F59-D570B3E6A0B0","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"63f4e6b9ab2b2c08898c0c1fdb9359a9aae57735","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480500,"id":"Q6480500"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1458002$00390AF3-9A68-4B6A-A604-0D78FAF47961","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1458002$8272A4CF-DBED-49A3-8FB6-05DCBCE0A5F7","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Methoden der mathematischen Physik. 1. 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