{"entities":{"Q1460102":{"pageid":1470842,"ns":120,"title":"Item:Q1460102","lastrevid":43126703,"modified":"2025-07-21T17:30:49Z","type":"item","id":"Q1460102","labels":{"en":{"language":"en","value":"Vorlesungen \u00fcber die Theorie der algebraischen Zahlen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2597959"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1460102$E4D57BE4-D5F6-42E6-AB9F-954298383DA3","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"66f77511d9a8aa24ce98a06020d640c1ddb85e12","datavalue":{"value":{"text":"Vorlesungen \u00fcber die Theorie der algebraischen Zahlen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1460102$FBC0D74A-FB88-4931-B6B5-1165F92EE671","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"6a7eecd333e632aebfa1215812a8bf61c0e4bbb4","datavalue":{"value":"49.0106.10","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1460102$9F8DE444-C0DB-43FD-AD20-30C66DB679A5","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"9ef4b7d5a9df057827c761a7559dd261dc44774e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":566041,"id":"Q566041"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1460102$47C48966-E29E-4A56-AD86-D8678B15E7BF","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"29f5b93ec8a510d7156ef7b86b53efcf0b19b0fb","datavalue":{"value":{"time":"+1923-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1460102$4E677952-3719-4080-9275-8F0857632E83","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"e157328ef42b4c29c6f5ef2b954d03d926b033d7","datavalue":{"value":"Von den \u00e4lteren Lehrb\u00fcchern der Zahlentheorie war ohne Zweifel das Werk von Dirichlet-Dedekind das beste. Dies gilt besonders f\u00fcr die elementaren Teile der Theorie. Doch war der von Dedekind allein herr\u00fchrende Teil, welcher sich mit der Theorie der algebraischen Zahlen befa\u00dft, im Laufe der letzten Jahrzehnte etwas veraltet. Durch das Buch des Verf. wird nun eine Darstellung der Arithmetik gegeben, die den Leser von den Anf\u00e4ngen auf dem einfachsten bisher bekannten Wege bis zu ganz verborgenen modernen Ergebnissen aus der Theorie der algebraischen Zahlk\u00f6rper f\u00fchrt. An Klarheit und leicht fa\u00dflicher Schreibweise wird das Buch von dem klassischen Werke Dedekinds nicht \u00fcbertroffen; andererseits reicht es durch die neuartige, tiefer gehende Behandlungsweise eines Teiles der Theorie und das weiter gesteckte Ziel \u00fcber die Grenzen jenes Werkes hinaus. Es d\u00fcrfte der Verf. somit ein Lehrbuch geschaffen haben, welches seine Bedeutung f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum behalten wird.  Im Kapitel I werden in der \u00fcblichen Weise die einfachsten arithmetischen S\u00e4tze entwickelt: Euklidischer Algorithmus, eindeutige Zerlegbarkeit der nat\u00fcrlichen Zahlen in Primfaktoren, lineare Kongruenzen.  Im Kapitel II folgt nun eine ausf\u00fchrliche Besprechung der Abelschen Gruppen, Beweis des Fundamentalsatzes, Einf\u00fchrung der Charaktere. Auch \u00fcber unendliche Abelsche Gruppen werden einige S\u00e4tze abgeleitet. Hierdurch wird es m\u00f6glich, viele verschiedene Probleme der Zahlentheorie (Restklassen Potenzreste, Idealklassen, Geschlechter, Einheiten), bei denen es sich im Grunde um die Untersuchung Abelscher Gruppen handelt, ganz kurz zu erledigen. Es werden eben die einmal gewonnenen S\u00e4tze aus der Gruppentheorie benutzt. Das bringt eine Vereinfachung gegen\u00fcber den bisherigen Darstellungen mit sich und f\u00fchrt zu gr\u00f6\u00dferer Klarheit.  Kapitel III liefert die Aufstellung einer Basis f\u00fcr die Gruppe der Restklassen mit Anwendung auf die Theorie der Potenzreste.  In den \u00fcbrigen Kapiteln des Buches wird die Theorie der algebraischen Zahlk\u00f6rper entwickelt.  Im Kapitel IV werden die Eigenschaften der algebraischen Zahlen untersucht, soweit sie vom Begriff der Ganzzahligkeit unabh\u00e4ngig sind.  Die ganze algebraische Zahl wird eingef\u00fchrt in Kapitel V, welches umfangreicher ist als die 4 ersten Kapitel zusammen. Die Notwendigkeit der Idealtheorie wird gezeigt und der Satz \u00fcber die eindeutige Zerlegbarkeit der Ideale in Primideale bewiesen. Die Endlichkeit der Klassenzahl folgt in \u00fcblicher Weise aus dem Satz von Minkowski \u00fcber lineare Formen; daraus ergibt sich dann, da\u00df der gr\u00f6\u00dfte gemeinsame Teiler von zwei algebraischen Zahlen \\(\\alpha\\) und \\(\\beta\\neq 0\\) wirklich durch eine algebraische Zahl \\(\\gamma\\) dargestellt werden kann. Hier w\u00e4re es vielleicht ratsam gewesen, auf die L\u00f6sbarkeit der Gleichung \\(\\alpha x+\\beta y=\\gamma\\) in ganzen Zahlen \\(x\\) und \\(y\\) hinzuweisen. Der Satz von Dirichlet \u00fcber die Einheiten wird klar und leicht verst\u00e4ndlich abgeleitet. Es folgt ein Beweis des Satzes \u00fcber die Primfaktoren der K\u00f6rper-Diskriminante, und zwar gleich f\u00fcr Relativk\u00f6rper, in der Art, wie es Dedekind f\u00fcr den gew\u00f6hnlichen Rationalit\u00e4tsbereich ausgef\u00fchrt hat. Au\u00dferdem werden noch die Zerlegungsgesetze aufgestellt f\u00fcr den quadratischen K\u00f6rper, den Kreisteilungsk\u00f6rper und gewisse einfache Relativk\u00f6rper.  In den folgenden Kapiteln werden transzendente Funktionen benutzt.  Im Kapitel VI wird die \\(\\zeta\\)-Funktion von Dedekind eingef\u00fchrt und eine wichtige Formel von Dirichlet und Dedekind abgeleitet, welche die Klassenzahl in Zusammenhang bringt mit dem Verhalten von \\(\\zeta(s)\\) bei \\(s = 1\\). Anwendung auf den Kreisteilungsk\u00f6rper liefert dann den ber\u00fchmten Satz von Dirichlet \u00fcber die Primzahlen in arithmetischen Progressionen sowie die Irreduzibilit\u00e4t der Kreisteilungsgleichung.  Kapitel VII bringt die Anwendung der allgemeinen Theorie aus den Kapiteln V und VI auf den quadratischen Zahlk\u00f6rper: quadratisches Reziprozit\u00e4tsgesetz, Geschlechter, Aufstellung der \\(\\zeta\\)-Funktion. Bei der Klassenzahlbestimmung ist die Berechnung eines Vorzeichens notwendig, n\u00e4mlich des Vorzeichens der Gau\u00dfschen Summen, auf welche man also an dieser Stelle gef\u00fchrt wird.  Kapitel VIII ist besonders sch\u00f6n, aber auch schwieriger als die vorhergehenden Teile des Buches. Es werden nunmehr die Gau\u00dfschen Summen untersucht in einer vom Verf. 1919 entdeckten Verallgemeinerung auf beliebige algebraische Zahlk\u00f6rper. Es gelingt, das Vorzeichen dieser Gau\u00df-Heckeschen Summen auf funktionstheoretischem Wege zu bestimmen, durch Verallgemeinerung des von Cauchy und Dirichlet herr\u00fchrenden Verfahrens zur Berechnung der gew\u00f6hnlichen Gau\u00dfschen Summen mit Hilfe der Transformationsformeln f\u00fcr die Theta-Funktionen. Der Verf. hatte bereits fr\u00fcher den algebraischen Zahlk\u00f6rpern Theta-Funktionen mehrerer Variabeln zugeordnet und daf\u00fcr eine Transformationsformel angegeben; die Anwendung einer etwas allgemeineren Formel gestattet nun die Berechnung der Gau\u00df-Heckeschen Summen. Als Anwendung wird das quadratische Reziprozit\u00e4tsgesetz f\u00fcr einen beliebigen algebraischen Zahlk\u00f6rper in eleganter Weise abgeleitet und damit f\u00fcr dieses von Hilbert entdeckte Gesetz ein Beweis gegeben, der ganz bedeutend k\u00fcrzer und \u00fcbersichtlicher ist als die bisher bekannten. Durch einige Betrachtungen \u00fcber den relativquadratischen K\u00f6rper werden noch die sogenannten Erg\u00e4nzungss\u00e4tze zum quadratischen Reziprozit\u00e4tsgesetz gewonnen, woraus sich eine Aussage zur Theorie der relativ-quadratischen Klassenk\u00f6rper ergibt.  Die Lekt\u00fcre des Buches wird Anf\u00e4ngern und Kennern des Gebietes die gleiche Freude bereiten. Es ist zu erwarten, da\u00df die sch\u00f6ne Lehre von den ganzen Zahlen in Zukunft einen gr\u00f6\u00dferen Kreis von Anh\u00e4ngern gewinnen wird als bisher.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1460102$B531D9D7-F054-4A54-BEC3-A218E008824F","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"d934d18e0a048db5f653e31cdb80ba9aa656322d","datavalue":{"value":"11Rxx","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1460102$F87A1D72-5612-40D4-BFA5-4106293506B2","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"14c69d0a56f194af20a35dfb72729f92610868ec","datavalue":{"value":"11-01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1460102$56A7FEB1-A4DE-4DAD-B54E-E5C59AE19188","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"63777e5e367e0b60203bbfd00205655ec11b4281","datavalue":{"value":"2597959","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1460102$8BA86B99-C133-4977-8494-8BB7F1F4F663","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1460102$E6B03053-E65E-4CB5-974A-7E496C64346C","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1460102","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1460102"}}}}}