{"entities":{"Q1463340":{"pageid":1474080,"ns":120,"title":"Item:Q1463340","lastrevid":67481016,"modified":"2026-04-12T18:17:54Z","type":"item","id":"Q1463340","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber die \u00e4u\u00dfere Berandung eines im Endlichen gelegenen Gebietes und den Jordanschen Kurvensatz."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2602311"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1463340$C088565D-F275-4BFF-A191-4C61810A88EF","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"2cba21d2117bbe14315eccca55d3cb29f107dd1c","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber die \u00e4u\u00dfere Berandung eines im Endlichen gelegenen Gebietes und den Jordanschen Kurvensatz.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1463340$D97A8D8A-4908-476F-A6FB-555A832D297B","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"e091a2d80915a1d085ae84a92508da5a538ba6da","datavalue":{"value":"48.0654.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1463340$74957A79-9F49-4430-B5EA-A0B5FD835545","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"3c78db76ef31aaf15e1381fe5a0a5a64cf5094e9","datavalue":{"value":{"time":"+1922-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1463340$1C6540CF-C526-491A-9843-BD8D25F4741E","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"4437a5bf9a64a7fbb36e44f39206567b715b59ba","datavalue":{"value":"Zun\u00e4chst wird eine wesentliche Versch\u00e4rfung eines Satzes von Phragm\u00e9n (Acta Math. 7, 45, 1885) gegeben und hiezu der Begriff der zyklisch zusammenh\u00e4ngenden abzahlbaren Punktmenge eingef\u00fchrt, und zwar als Vereinigung einer unendlichen Folge endlicher Punktfolgen \\(P_1^{(\\nu)},\\ldots, P_{n_\\nu}^{(\\nu)}\\) \\((\\nu = 0, 1, 2,\\ldots )\\), f\u00fcr welche a) alle Punkte \\(P^{(\\nu)}_1\\) gleich demselben Punkt \\(P_1\\) sind, b) jede Folge \\(\\{P_i^{(\\nu+1)}\\}\\) die vorhergehende \\(\\{P_i^{(\\nu)}\\}\\), und zwar in der richtigen Anordnung, als Teilfolge enth\u00e4lt, c) die Abst\u00e4nde konsekutiver Punkte sowie des letzten vom ersten, den Bedingungen \\(\\lim\\limits_{\\nu\\to\\infty} \\overline{P_\\lambda^{(\\nu)}P_{\\lambda+1}^{(\\nu)}} = 0\\) \\(\\lim\\limits_{\\nu\\to\\infty}\\overline{P_{n_\\nu}^{(\\nu)}P_1} = 0\\) gen\u00fcgen. Wird eine abgeschlossene ebene Punktmenge, die zusammenh\u00e4ngend ist (in dem Sinne, da\u00df irgend zwei ihrer Punkte verbindbar sind durch eine der Menge angeh\u00f6rende endliche Punktfolge mit konsekutiven Abst\u00e4nden \\(<\\) als jedes vorgegebene positive \\(\\varepsilon\\)), als ``linienhaftes Kontinuum'' bezeichnet, ferner unter einem Bereich \\(B\\) eine zusammenh\u00e4ngende Menge verstanden, die nur innere Punkte oder H\u00e4ufungspunkte von inneren Punkten enth\u00e4lt, so besagt der fragliche Satz: Die Berandung eines beschr\u00e4nkten Bereiches \\(B\\) enth\u00e4lt (eventuell als echten Teil) ein linienhaftes Kontinuum \\(L\\), das eine Zerlegung der Ebene bewirkt in ein zusammenh\u00e4ngendes Gebiet von ``Au\u00dfenpunkten'' und eine (zusammen mit \\(L\\)) alle Punkte von \\(B\\) (eventuell nur als echten Teil) umfassende ``innere'' Punktmenge; dabei ist \\(L\\) Grenzgebilde einer Folge paarweise punktfremder ineinanderliegender ``Treppenpolygone'' (Polygone mit achsenparallelen Seiten) und besteht aus einer zyklisch zusammenh\u00e4ngenden abz\u00e4hlbaren Punktmenge (der Menge \\(L_0\\) der ``ausgezeichneten'' Randpunkte) mit Hinzunahme ihrer Grenzpunkte; aie Menge dieser Grenzpunkte zerf\u00e4llt dabei in zwei Kategorien, deren erste (stets vorhandene) gekennzeichnet ist als Menge der Punkte, die \\(L_0\\) (oder einen Abschnitt von \\(L_0\\)) zu einem \\(L_0\\) \u00fcberall dicht enthaltenden Kontinuum erg\u00e4nzen in der Art, wie bei der Hinzunahme der irrationalen zu den rationalen Punkten der Strecke \\([0,1]\\) (anders gesagt: die Kategorie der von au\u00dfen erreichbaren Punkte von \\(L\\)). Der Beweis des angef\u00fchrten Satzes, bei dem \\(B\\) selbst als abgeschlossen angenommen werden kann, erfolgt durch ein Konstruktionsverfahren der genannten, von au\u00dfen \\(L\\) beliebig approximierenden Treppenpolygone. -- Wenn im besonderen ein linienhaftes Kontinuum \\(L\\) die \\textit{volle} Begrenzung eines Bereiches \\(B\\) bildet, so l\u00e4\u00dft sich, wie ebenso zu zeigen, \\(L\\) in analoger Weise von \\textit{innen} durch eine Folge umeinander liegender Treppenpolygone approximieren. -- Ihrer Definition nach ist die geschlossene Jordankurve eine zyklisch zusammenh\u00e4ngende Punktmenge mit Hinzunahme ihrer Grenzpunkte und ihre Besonderheit vor anderen linienhaften Kontinuen nach Art der \u00e4u\u00dferen (oder inneren) Berandung eines Bereiches \\(B\\) liegt darin, da\u00df alle ihre Punkte von der obengenannten ersten Kategorie sind, worin der Grund f\u00fcr die Zerlegung der Ebene in genau zwei (und nicht mehr) Gebiete zu erblicken ist. Der von Pringsheim f\u00fcr die Zweiteilung gegebene Beweis st\u00fctzt sich auf den Hilfssatz, da\u00df eine zusammenh\u00e4ngende Teilmenge der Menge der Punkte eines von \\(P_0\\) nach \\(P\\) f\u00fchrenden Jordanbogens \\(C\\), nach Hinzun\u00e4hme ihrer H\u00e4ufungspunkte, mit \\(C\\) identisch ist, wenn sie in beliebiger N\u00e4he von \\(P_0\\) und \\(P\\) Punkte enth\u00e4lt; ferner auf den Satz, da\u00df ein Jordanbogen niemals vollst\u00e4ndige Begrenzung eines beschr\u00e4nkten Bereiches ist. Der Beweis des Jordanschen Kurvensatzes, dessen G\u00fcltigkeit f\u00fcr Treppenpolygone als bereits erwiesen vorausgesetzt (vgl. eine Arbeit von Pringsheim in M\u00fcnch. Ber. 1915) und schon bei den vorangegangenen Betrachtungen verwendet wird, erfolgt dann mit Hilfe von Treppenpolygonen, die in dem die Jordankurve \\(J\\) enthaltenden m\u00f6glichst schmalen Vertikalstreifen der Ebene die beiden Kurvenbogen, die einen am weitesten links und einen am weitesten rechts liegenden Punkt von \\(J\\) verbinden, von oben bzw. unten beliebig approximieren. Erfreulicherweise -- wie vom Verf. nicht anders zu erwarten -- werden auch Einzelheiten der Beweise ausgef\u00fchrt und nicht blo\u00df, wie sonst so h\u00e4ufig, die M\u00fchen der Ausf\u00fchrung dem Leser \u00fcberlassen. (III.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1463340$ADDD9DAC-0396-419F-8490-7B126774F88B","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"5a376fe1c175bc7f65b898b72f73ea2ca0c15dff","datavalue":{"value":"2602311","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1463340$72ED14D5-793F-4B99-8498-962925089C9A","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1463340$7C3A7A3A-E0A9-4F36-8270-5C3B2EA7ED65","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"d3f18e5f0204e57e1db2eb2a816d4b1aacd8177c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6482768,"id":"Q6482768"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1463340$716CCCB1-BBD3-4BD9-9886-B0D20D40F4A5","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"\u00dcber die \u00e4u\u00dfere Berandung eines im Endlichen gelegenen Gebietes und den Jordanschen Kurvensatz.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/%C3%9Cber_die_%C3%A4u%C3%9Fere_Berandung_eines_im_Endlichen_gelegenen_Gebietes_und_den_Jordanschen_Kurvensatz."}}}}}