{"entities":{"Q1464144":{"pageid":1474884,"ns":120,"title":"Item:Q1464144","lastrevid":70546149,"modified":"2026-04-13T15:23:00Z","type":"item","id":"Q1464144","labels":{"en":{"language":"en","value":"Vorlesungen \u00fcber allgemeine Funktionentheorie und elliptische Funktionen. Herausgegeben und erg\u00e4nzt durch einen Abschnitt \u00fcber geometrische Funktionentheorie von R. Courant. 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Es ist dies wohl weniger aus einem vorgefa\u00dften Plane als aus der Entstehungsart des Buches zu verstehen: In den ersten beiden seiner drei Teile (131 bzw. 113 S.) werden Vorlesungsmanuskripte von Hurwitz fast w\u00f6rtlich wiedergegeben. In diesen Vorlesungen wird der Aufbau der Theorie im Geiste der Weierstra\u00dfschen Ideenbildung auf arithmetischer Grundlage konsequent vollzogen. Dies schien aber dem Herausgeber f\u00fcr den Lernenden von heute nicht genug und f\u00fchrte ihn zu dem Plane, in einem selbst\u00e4ndigen Anhang eine Einf\u00fchrung in den Riemannschen geometrisch-funktionentheoretischen Gedankenkreis zu geben.  Der \\textit{erste Teil} bringt in dem genannten Sinne die allgemeine Theorie der Funktionen einer komplexen Ver\u00e4nderlichen: Nach einem einf\u00fchrenden Kapitel \u00fcber die komplexen Zahlen, Zahlenfolgen und Grenzwerte werden die Grundeigenschaften der Potenzreihen und mit ihrer Hilfe der Begriff der analytischen Funktion als monogenes System von Potenzreihen entwickelt. Die weiteren Kapitel bringen dann die Untersuchung der elementaren Funktionen, die Integration der analytischen Funktionen (ebenfalls streng potenzreihentheoretisch), die meromorphen Funktionen und die Umkehrung der analytischen Funktionen.  Der \\textit{zweite Teil} bietet eine knappe, aber erstaunlich vollst\u00e4ndige Theorie der elliptischen Funktionen. Sie werden als doppeltperiodische meromorphe Funktionen ganz nach Weierstra\u00df eingef\u00fchrt. Es folgen die Thetafunktionen, die elliptischen Funktionen Jacobis, die Modulfunktionen. Die elliptischen Gebilde, elliptischen Integrale und die Transformation der elliptischen Funktionen bilden den Schlu\u00df.  Diese beiden Teile sind von einer seltenen Reinheit im Aufbau und in der Darstellung. So abgeschliffen und pr\u00e4zis, da\u00df man fast zu m\u00fchelos und geradlinig an die Ziele gef\u00fchrt wird. Besonders die Theorie der elliptischen und der Modulfunktionen, in der Hurwitz ja ein Meister war, verdient volles Lob.  Im \\textit{dritten Teil}, f\u00fcr den Courant allein verantwortlich ist, wird zum ersten Male das Geb\u00e4ude der geometrischen Funktionentheorie bis zu den modernsten Problemstellungen geschlossen aufgef\u00fchrt. Das war kein leichtes Unterfangen, und man darf hier nicht die gleiche Abgeschliffenheit und Pr\u00e4zision verlangen wie in der Weierstra\u00dfschen Theorie, die doch durch unz\u00e4hlige Vorlesungen und viele Lehrb\u00fccher ein nach jeder Richtung schon didaktisch durchgearbeitetes Stoffgebiet darstellt. Das gilt f\u00fcr die geometrische Funktionentheorie nicht ann\u00e4hernd in demselben Ma\u00dfe. ``Das'' Lehrbuch der geometrischen Funktionentheorie wird daher wohl noch ein oder mehrere Jahrzehnte auf sich warten lassen. Auf dem Wege zu diesem bildet das vorliegende eine sehr verdienstvolle Etappe. Nach vorbereitenden Betrachtungen (Greensche Formel, Str\u00f6mungen) werden die regul\u00e4ren Funktionen nach Riemann definiert und durch konforme Abbildung gedeutet. Es folgen sofort die Cauchyschen Integrals\u00e4tze und die Abbildungen durch die elementaren Funktionen. Unter Vorwegnahme des Hauptsatzes der konformen Abbildungen (Riemannsches Abbildungsprinzip) wird dann zun\u00e4chst die Fruchtbarkeit dieses Satzes durch Bildung der Modulfunktionen und automorphen Funktionen erl\u00e4utert, die ganz speziell den Picardschen Satz liefern. Im letzten Kapitel wird das Riemannsche Abbildungsprinzip mit Hilfe des Dirichletschen Prinzips (das ja durch Hilbert und Courant selbst za einem exakten Beweisverfahren ausgestaltet worden ist) bewiesen. Den Schlu\u00df bildet eine Reihe weiterer Existenztheoreme und Uniformierungstheoreme.  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