{"entities":{"Q1465144":{"pageid":1475884,"ns":120,"title":"Item:Q1465144","lastrevid":69905340,"modified":"2026-04-13T11:08:06Z","type":"item","id":"Q1465144","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber Bewegungsinvarianten. X-XV."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2605774"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1465144$B4A3B912-9ADE-419A-BE7D-99DECB895D7E","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"463c7a37fd17589fcccefa352b698cfc3587b525","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber Bewegungsinvarianten. 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X wird ein Teil der ganzrationalen Bewegungsinvarianten \\(I\\) einer tern\u00e4ren kubischen Form \\(F\\) angegeben. Ist  \\[ F(x, y) = a_{111}x^3 + 3a_{112}x^2y + 3a_{122}xy^2 + a_{222}y^3+ \\cdots + a_{333} = 0 \\]  die Gleichung der durch die Form gegebenen ebenen \\(C_3\\) in rechtwinkligen Koordinaten \\(x, y,\\) so handelt es sich um alle \\(I\\), die sich aus den ersten vier Koeffizienten (einer bin\u00e4ren kubischen Form \\(f_3\\)) allein bilden lassen. Das System dieser \\(I\\) ist zugleich ein kleinstes vollst\u00e4ndiges Invariantensystem einer \\(f_3\\) f\u00fcr diejenige eingliedrige Gruppe, die ein Punktepaar invariant l\u00e4\u00dft.  Es ergeben sich sieben Irrvarianten mit den Graden 2, 2, 4, 6, 8, 8, 10, 12. Bei der Ableitung wird vielfach Gebrauch gemacht von (den chemischen \u00e4hnlichen) ``Strukturformeln'', um die \u00dcbersicht \u00fcber die verwickelten kombinatorischen Anordnungen der Zeichen zu erleichtern. Jede \\(I\\) von \\(F\\) \u00fcberhaupt setzt sich symbolisch aus Faktoren der drei Typen \\((abc), (abl)\\) und \\((a\\mid b) = a_1b_1 + a_2b_2\\) zusammen, wo \\(l = (001)\\) die uneigentliche Gerade darstellt.  Bei der vorliegenden Aufgabe kommt aber nur der dritte Typus in Betracht. Als Grundlage der Rechnung dient die bekannte Cliffordsche Identit\u00e4t zwischen irgend f\u00fcnf Gr\u00f6\u00dfen- oder Symbolreihen; sie dient zu geeigneter Umformung von Irrvarianten \\(I.\\) Es werden der Reihe nach die Irrvarianten der Grade \\(2, 4, 6, \\dot s\\) untersucht.  Die Diskriminante \\(D\\) von \\(f_3\\) l\u00e4\u00dft sich durch die drei ersten Invarianten \\(A_2, B_2, A_4\\) des Systems einfach ausdr\u00fccken: \\(D = A_4 - 2A_2B_2 + B_2^2.\\)  In Nr. XI wird das vollst\u00e4ndige System von Bewegungsinvarianten \\(I\\) f\u00fcr zwei Ebenen \\(E_1, E_2\\) im vierdimensionalen Raum \\(S_4\\) aufgestellt. Aus den 20 Koordinaten beider Ebenen lassen sich vier \\(I\\) bilden. die dann in der Tat ein kleinstes vollst\u00e4ndiges System ausmachen; eine derselben ist affin. Dieses System bildet die algebraische Grundlage f\u00fcr die Untersuchung der metrisch interessanten Figur, die von \\(E_1, E_2\\) mit ihren zwei Neigungswinkeln gebildet wird (s. Nr. XII). Jede \\(I\\) ist nach dem ersten Fundamentalsatze der symbolischen Methode f\u00fcr Bewegungsinvarianten zun\u00e4chst aus zw\u00f6lf gewissen Faktortypen zusammensetzbar. Es kommt dann darauf an, verm\u00f6ge identischer Umformungen sukzessive Reduktionen eintreten zu lassen, bis man schlie\u00dflich nur noch mit zwei Faktortypen zu tun hat.  In Nr. XII wird die Figur \\((E_1, E_2)\\) weiter verfolgt. \\(E_1\\) und \\(E_2\\) sollen einen eigentlichen Punkt \\(S\\) gemein haben. Man lege durch \\(S\\) je eine Gerade \\(g_i\\) in \\(E_i\\). Der Winkel \\(w\\) zwischen \\(g_1\\) und \\(g_2\\) erreicht dann ein Maximum \\(w_1\\) und ein Minimum \\(w_2; w_1\\) und \\(w_2\\) sind die beiden ``Neigungswinkel'' von \\(E_1\\) und \\(E_2\\), sie sind die Wurzeln einer quadratischen Gleichung, deren Koeffizienten sich durch die vier oben erw\u00e4hnten \\(I\\) ganzrational darstellen lassen. Dabei wird zugleich die geometrische Bedeutung des Verschwindens der vier \\(I\\) ins Licht gesetzt, die sich dann eben als einfache Beziehungen zwischen \\(w_1\\) und \\(w_2\\) darstellen lassen.  In Nr. VIII war ein volles System von \\(I\\) f\u00fcr eine Figur des Raumes abgeleitet, die aus zwei Punkten, zwei Geraden und zwei Ebenen besteht. In Nr. XIII wird auf die geometrische Deutung verschiedener dieser Invarianten n\u00e4her eingegangen. \u00dcbrigens erweisen sich von den 123 dort mitgeteilten \\(I\\) f\u00fcnf als reduzibel, soda\u00df\\ ein kleinstes System von \\(F\\) aus 118 Invarianten verbleibt. Diese bilden die algebraische Basis der euklidischen Raummetrik; sie geben alle Verbindungen der Koordinaten von Punkten, Geraden und Ebenen, die bei metrischen Untersuchungen der Figur \\(F\\) \u00fcberhaupt vorkommen k\u00f6nnen. Wir beschr\u00e4nken uns hier auf die Anf\u00fchrung einiger Ergebnisse, die von besonderem Interesse erscheinen. So tritt die Gleichung der Kreispunkte einer Ebene in einfacher Gestalt auf; ebenso der Neigungswinkel zweier Ebenen. Ferner die Gleichung des Rotationsparaboloides, dessen Brennpunkt und Scheiteltangentialebene gegeben sind; die Gleichung der Regelfl\u00e4che zweiter Ordnung, die gebildet wird von den Normalen der Geraden, die eine feste Gerade treffen; der Winkel zwischen einer Geraden und einer Ebene u. s. f.  In Nr. XIV wird ein kleinstes vollst\u00e4ndiges System von Bewegungsinvarianten \\(I\\) f\u00fcr vier Grundformen des \\(S_4\\) aufgestellt; diese sind lineare Formen je einer Reihe von Punkt-, Linien-, Ebenen- und Raumkoordinaten, stellen also, gleich Null gesetzt, einen \\(S_2\\), eine Ebene, eine Gerade und einen Punkt dar.  Das System von \\(I\\) besteht aus 50 Invarianten, die am Schlusse zugleich mit ihren charakteristischen Anzahlen zusammengestellt werden. Es sind das alle Bildungen, die bei elementargeometrischen Untersuchungen an diesen vier einfachsten linearen Gebilden vorkommen k\u00f6nnen. Die \\(I\\) werden zun\u00e4chst symbolisch aus zw\u00f6lf Faktortypen aufgebaut, und dann durch identische Umformungen sukzessive weiter reduziert. Das Haupthilfsmittel ist die Methode der ``Reduzenten''; enth\u00e4lt eine Bildung \\(I\\) ein gewisses Produkt, den Reduzenten, so zerf\u00e4llt \\(I\\) in einfachere Invarianten (oder verschwindet).  Das Ganze bietet ein instruktives Beispiel f\u00fcr die praktische Verwendbarkeit der Methoden des Verfassers in einem bereits recht verwickelten Falle.  Die einfacheren der aufgestellten Invarianten werden in Nr. XV geometrisch gedeutet.  Es ergeben sich damit die Formeln, die f\u00fcr die Metrik des \\(S_4\\) grundlegend sind. Von Interesse sind u. a. die verschiedenen Abstands- und Winkelausdr\u00fccke, die Gleichungen der absoluten Ma\u00dffl\u00e4che, des dreidimensionalen Minimalkegels mit gegebener Spitze, ebenso des durch eine Gerade gehenden (degenerierten) Minimalkegels, ferner der Kreispunkte einer Ebene u. s. f.  Bei manchen Formeln w\u00e4re neben ihrer symbolischen Schreibweise auch die reale erw\u00fcnscht.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1465144$D482D5EF-70E4-405E-B7F5-776F043F652F","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"4e7e036bdcf81fdc2296680113d3423e14edbbe0","datavalue":{"value":"2605774","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1465144$63621FE5-3876-421A-87FC-603735565437","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1465144$1E0634CE-E08D-4ACF-BB2C-99788339459F","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"\u00dcber Bewegungsinvarianten. X-XV.","badges":[]}}}}}