{"entities":{"Q1469704":{"pageid":1480444,"ns":120,"title":"Item:Q1469704","lastrevid":43133000,"modified":"2025-07-21T18:38:35Z","type":"item","id":"Q1469704","labels":{"en":{"language":"en","value":"M\u00e9moire sur la th\u00e9orie des liaisons finies unilat\u00e9rales."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2613646"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1469704$28906A41-75F3-4720-8C0A-360A6749D3A4","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"b3fe9dbb5833ecc7af5b6ef9cad2d69f8110a7cb","datavalue":{"value":{"text":"M\u00e9moire sur la th\u00e9orie des liaisons finies unilat\u00e9rales.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1469704$6ECF860A-8ADD-44BA-9E8E-DCE6B1AB929C","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"1ab1c1711b186b8bfff79224a9ae19e0c388a67e","datavalue":{"value":"46.1178.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1469704$D62126EE-BAA7-46C9-92BA-22D4F2EDCE59","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"8ef5de39b0507737554478e4ce4e03f516e44277","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1449612,"id":"Q1449612"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1469704$0A907BFC-814F-47F1-8B07-5782AAA08DC0","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"154bb5cf77dae21fc635838c22be377a97119141","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":560036,"id":"Q560036"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1469704$6D4BAC80-3C33-4B4A-9344-836004642D06","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"150770cc7dc46eed7ee297764e1ac3f861796385","datavalue":{"value":{"time":"+1917-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1469704$741F7727-A92E-4C58-BE9E-4E3EBA59F523","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"b380ce9d7764bf46ca01535fa6bdc702b525c215","datavalue":{"value":"http://www.numdam.org/item?id=ASENS_1917_3_34__95_0","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1469704$EFD96585-9C1A-40BA-AF1C-147601098D5E","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"ee8094ad4ca66443d716c243c0a1950b358501a7","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/81373","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1469704$9E2F4130-7DFB-4AC2-8250-FFE8AD66CFAF","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"23b5ef3ef5377275b2673a45d7fff708c7a39d7f","datavalue":{"value":"In dieser Arbeit wird in umfassender Weise ein Problem behandelt, das in der Mechanik in zahlreichen Spezialf\u00e4llen aufzutreten pflegt. Ein materielles Punktsystem, das unter dem Einflu\u00df\\ irgendwelcher Kr\u00e4fte steht, sei an eine endliche oder unendliche Anzahl von Bindungsgleichungen gebunden: \\(\\varphi_1(\\omega)=0\\), \\(\\varphi_2(\\omega)=0, \\dots\\), wo die \\(\\omega\\) die virtuellen Variationen der Eigenkoordinaten (allgemeinen Koordinaten) \\(q\\) des Punktsystems sind. Man kann dann ohne Einschr\u00e4nkung der Allgemeinheit voraussetzen, da\u00df\\ die \\(\\varphi\\) linear unabh\u00e4ngig voneinander sind (liaison non surabondante). Ersetzt man aber die Gleichungen durch Ungleichungen \\(\\varphi_1(\\omega) \\geqq 0, \\varphi_2(\\omega) \\geqq 0, \\dots\\), so spricht Verf. von einseitigen Bindungen (liaisons unilat\u00e9rales); man hat dann, wenn je zwei der \\(\\varphi\\) linear abh\u00e4ngig sind, eine einfache einseitige Bindung (liaison unilat\u00e9rale simple), hergestellt durch eine einzige Ungleichung \\(X(\\omega) \\geqq 0\\), ferner, wenn es unter den \\(\\varphi\\) nur zwei linear unabh\u00e4ngige Funktionen \\(X\\) und \\(Y\\) gibt, eine doppelte einseitige Bindung (liaison unilat\u00e9rale double), hergestellt durch ein System von Ungleichungen: \\(X \\geqq 0, Y \\geqq 0, \\lambda_1X+\\mu_1Y \\geqq 0, \\dots\\), usw. Deutet man im ersten Fall das \\(X\\) als Punktabszisse auf einer Geraden, im zweiten Fall \\(X\\) und \\(Y\\) als ebene rechtwinklige Punktkoordinaten usw., so hat man eine sehr einfache geometrische Darstellung des Bindungssystems, wenn man sich, wie Verf. das tut, auf einfache, doppelte und dreifache einseitige Bindungen beschr\u00e4nkt. Die unter gegebenen Anfangsbedingungen, die den Bindungen entsprechen, f\u00fcr ein gewisses Zeitintervall (ausschlie\u00dflich Endpunkte) eintretende Bewegung gen\u00fcgt dann den folgenden Bedingungen:  \\[  \\varphi_1(\\omega)=0, \\dots, \\varphi_h(\\omega)=0, \\varphi_{h+1}(\\omega)>0, \\varphi_{h+2}(\\omega)>0, \\dots,  \\]  wird also tats\u00e4chlich nur durch den Einflu\u00df\\ der ersten \\(h\\) Bindungsgleichungen (Reaktionskr\u00e4fte!) bestimmt. Verf. spricht dann von ``reduzierten'' Bewegungen, wenn diese Zahl \\(h\\) kleiner ist als die Anzahl der linear unabh\u00e4ngigen Bindungsgleichungen \\(f_1(q, t)=0, f_2(q, t)=0, \\dots\\), durch die das Problem urspr\u00fcnglich gegeben ist, mit Anfangsbedingungen, die allen diesen Gleichungen entsprechen. Es tritt also zu dem gew\u00f6hnlichen Bewegungsproblem der Mechanik noch ein gewisses Auswahlproblem unter endlich vielen F\u00e4llen hinzu, die a priori alle zugleich m\u00f6glich sind. Dieses Auswahlproblem, dem die ganze Abhandlung gewidmet ist, wird in der Praxis mit einem Hinweis auf die geometrische oder physikalische Anschauung des Spezialfalls (Betrachtung der durch die Bindungen hervorgerufenen Reaktionskr\u00e4fte) beiseite geschoben; Verf. zeigt aber, da\u00df\\ diese Art des Schlie\u00dfens zu Widerspr\u00fcchen f\u00fchren kann.   In der vom Verf. aufgestellten allgemeinen Theorie wird zun\u00e4chst der Fall behandelt, da\u00df\\ bis zu einem gewissen Zeitmoment \\(t_1\\) eine Bewegung vor sich geht, die durch ein Bindungssystem \\(\\varLambda+A\\) bestimmt wird, da\u00df\\ aber dann im Zeitmoment \\(t_1\\) die Bindungen \\(A\\) pl\u00f6tzlich unterdr\u00fcckt werden; die Werte der \\(q\\) sind dann bei beiden Bewegungen f\u00fcr \\(t=t_1\\) dieselben und durch Hypothese wird festgesetzt, da\u00df\\ dies auch f\u00fcr die \\(q'\\) gelten soll (Stetigkeit der Eigengeschwindigkeiten). Die Spr\u00fcnge der \\(q''\\) ergeben sich dann aus den allgemeinen \\textit{d'Alembert}schen Bewegungsgleichungen, aufgestellt f\u00fcr beide Bewegungen; diese Bestimmungsgleichungen der Spr\u00fcnge der \\(q''\\) nennt Verf. die Unstetigkeitgleichungen zweiter Ordnung. Im weiteren Verlauf f\u00fchren diese Betrachtungen zu einer homogenen, quadratischen Form \\(W\\), die definit positiv ist und dementsprechend sowie ihrer Herleitung wegen als lebendige Kraft der Bindungen \\(A\\) definiert wird; mit Hilfe dieser Funktionen \\(W\\) wird dann eine Abbildung der vorher erw\u00e4hnten geometrischen Bilder der Bindungungleichungen sowohl f\u00fcr die Ebene als auch f\u00fcr den Raum vorgenommen.   Diese Betrachtungen bilden die Grundlage f\u00fcr die dynamischen Untersuchungen des zweiten Teils der Arbeit, die zu dem Resultat f\u00fchren, da\u00df\\ immer unter den gegebenen Anfangsbedingungen entweder keine oder eine einzige ``reduzierte'' Bewegung dynamisch m\u00f6glich ist; ist das letztere der Fall, so tritt diese reduzierte Bewegung wirklich ein (Hypothese unter Berufung auf die Experimentalerfahrung). Die allgemeinen Untersuchungen dieses zweiten Teiles der Arbeit werden in gl\u00fccklicher Weise durch zwei Beispiele belebt, die einerseits hinreichend einfach und andererseits doch in bezug auf das Problem der Abhandlung hinreichend kompliziert sind.   Verf. hat dasselbe Problem bereits in seinem Werke: ``Le\u00e7ons sur la dynamique des syst\u00e8mes mat\u00e9riels'' behandelt, doch blieben damals noch L\u00fccken zur\u00fcck. Es scheint, da\u00df\\ in der vorliegenden Arbeit dieses eigenartige endliche Auswahlproblem der Mechanik einer endg\u00fcltigen allgemeinen L\u00f6sung zugef\u00fchrt worden ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1469704$2C5FDF68-73C8-47F9-B5AD-A9A96E37F9DC","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"b6283451b8626b88615fc1733212db223d04d8f1","datavalue":{"value":"2613646","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1469704$EAB6FECB-DF34-4C5B-8C16-1E62355E2016","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1469704$FEAC03C8-E620-483F-84D8-DBBEA6F66715","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"e1d72615b935a9ec4dfad346eacb1eeb89cb3b72","datavalue":{"value":"W2597613680","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1469704$F1010FE1-372D-4B22-83D1-5E1315AEC08E","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"e046bdab24fed2d247f262d7f30885ce5907a4af","datavalue":{"value":"10.24033/ASENS.701","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1469704$D0C5A09E-850A-456D-9579-2C3E75061133","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1469704","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1469704"}}}}}