{"entities":{"Q1471444":{"pageid":1482184,"ns":120,"title":"Item:Q1471444","lastrevid":70473627,"modified":"2026-04-13T14:53:41Z","type":"item","id":"Q1471444","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber die Stabilit\u00e4t der flachen Kugelschale. I, II, III."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2613797"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1471444$C85BB327-3F7A-4F95-81A6-63A7466C9F27","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"49909db575bc45e52b6d1ae277f215c7120c5725","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber die Stabilit\u00e4t der flachen Kugelschale. 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Die Belastung wird als ein konstanter Druck \\(p\\) senkrecht nach unten gew\u00e4hlt. Aus den Gleichgewichtsbedingungen und den Beziehungen, durch welche die Elastizit\u00e4tstheorie die inneren Kr\u00e4fte und die Form\u00e4nderungsgr\u00f6\u00dfen verkn\u00fcpft, werden zwei Grundgleichungen hergeleitet, in denen als zu bestimmende Funktionen die Schubspannung \\(N\\) in den Radialschnitten und eine Verschiebungskomponente \\(\\nu\\), durch die wesentlich die Verschiebung der Punkte der Mittelfl\u00e4che in senkrechter Richtung bestimmt ist, benutzt werden. F\u00fcr flache Schalen vereinfachen sich diese Gleichungen sehr, und es ergibt sich schlie\u00dflich, wenn noch die Schubspannung \\(N\\) eliminiert wird, eine lineare Differentialgleichung vierter Ordnung f\u00fcr die Verschiebungskomponente \\(\\nu\\). Als unabh\u00e4ngige Ver\u00e4nderliche dient der Abstand \\(x\\) eines Punktes der unverzerrten Mittelfl\u00e4che von der vertikalen Achse durch den Kugelmittelpunkt, die ja auch Rotationsachse f\u00fcr die verzerrte Mittelfl\u00e4che ist. Indem man statt \\(x\\) noch \\(\\xi=\\frac xa\\) (\\(a\\) geeignete Konstante) als unabh\u00e4ngige Ver\u00e4nderliche einf\u00fchrt, erh\u00e4lt diese lineare Differentialgleichung die Gestalt  \\[  \\varPhi_1 \\varPhi_1(\\nu)+ 2m \\varPhi_1(\\nu) + \\nu=C \\xi \\quad \\left( \\varPhi_1(\\nu)=\\frac{d^2\\nu}{d \\xi^2}+\\frac 1\\xi \\frac{d \\nu}{d \\zeta} - \\frac{\\nu}{\\xi^2} \\right),  \\]  wo in und \\(C\\) Konstante sind.   Die zugeh\u00f6rige homogene Gleichung wird mit Hilfe von \\textit{Bessel}schen Funktionen vollst\u00e4ndig gel\u00f6st, wobei die drei F\u00e4lle \\(m\\overset\\gtrless= 1\\) zu unterscheiden und gesondert zu behandeln sind.   Nachdem so \\(\\nu\\) ermittelt ist, wird dazu die zweite Verschiebungskomponente \\(\\mu\\). (Verschiebung in wagerechter Richtung) berechnet, wobei sich der Verf. auf den Fall beschr\u00e4nkt, wenn die Schale im Scheitel geschlossen ist. Nat\u00fcrlich sind wieder die drei F\u00e4lle \\(m\\overset\\gtrless=1\\) getrennt zu behandeln. Es werden dann unter der Voraussetzung, da\u00df\\ der Rand der Schale fest eingeklemmt ist, die in \\(\\mu\\) und \\(\\nu\\) eingehenden Integrationskonstanten (aus linearen Gleichungen) bestimmt, wobei das Verschwinden der Nennerdeterminante das Eintreten der Instabilit\u00e4t (Einbeulen der Schale) bedeutet. In den Fallen \\(m<1\\) und \\(m>1\\) wird man beiden Randkreis, d. h. den Wert von \\(\\xi\\), gegeben denken k\u00f6nnen; man wird dann aus der transzendenten Gleichung, die durch Nullsetzen der Nennerdeterminante entsteht, den Wert von in und damit den kritischen Druck \\(p=p_k\\) bestimmen k\u00f6nnen, bei dem die Instabilit\u00e4t eintritt. F\u00fcr \\(m=1\\) ist der kritische Druck von vornherein bekannt, und man erh\u00e4lt eine Gleichung, aus der man den Wert von \\(\\xi\\), d. h. die \u00d6ffnungsweite des eingeklemmten Randes, entnimmt. Von der transzendenten Gleichung im Falle \\(m>1\\) werden die ersten Wurzeln bestimmt.   In der zweiten Mitteilung behandelt der Verf. die Aufl\u00f6sung der Stabilit\u00e4tsgleichungen, zu denen er in der ersten Mitteilung gelangt war. Er zeigt, da\u00df\\ es weder f\u00fcr \\(m=1\\) noch f\u00fcr \\(m < 1\\) reelle positive \\(\\xi\\) geben kann, die die Stabilit\u00e4tsgleichung erf\u00fcllen. Also gibt es auch umgekehrt zu einem reellen positiven \\(\\xi\\) kein \\(m \\leqq 1\\). Es bleibt daher allein die Stabilit\u00e4tsgleichung des Falles \\(m>1\\) \u00fcbrig. Hier kann er f\u00fcr kleine \\(\\xi\\) (\\(O<\\xi<1\\)) und gro\u00dfe \\(\\xi\\) (\\(\\xi>6\\)) sehr einfache Formeln f\u00fcr N\u00e4herungswerte der Wurzeln aufstellen. F\u00fcr das Zwischengebiet \\((1 <\\xi < 6)\\) behandelt er die Stabilit\u00e4tsgleichung in der Weise, da\u00df\\ er f\u00fcr ein festgew\u00e4hltes \\(\\xi\\) ihre linke Seite als Funktion von \\(m\\) durch eine Tabelle und eine Kurve darstellt (er gibt die Darstellungen f\u00fcr die ganzzahligen \\(\\xi\\)), aus denen man die Werte von \\(m\\) und damit die des kritischen Drucks \\(p_k\\) entnehmen kann. Einige Bemerkungen \u00fcber den ausgearteten Fall \\(\\xi \\to 0\\), \\(r \\to \\infty\\), in dem sich die Kugelschale auf eine ebene Platte reduziert, die sich unter einem gleichm\u00e4\u00dfig \u00fcber den Rand verteilten Drucke ausbeult, sind eingeschaltet.   In der dritten Mitteilung wird die Form\u00e4nderung der Kugelschale f\u00fcr den allgemeinen Fall behandelt, da\u00df\\ die einschr\u00e4nkende Voraussetzung der ersten Mitteilung, die Kugelschale sei flach, aufgegeben wird. Es zeigt sich aber, da\u00df\\ man dann zweckm\u00e4\u00dfig nicht unmittelbar an die erste Mitteilung ankn\u00fcpft, sondern die Verr\u00fcckung eines Punktes der Mittelfl\u00e4che durch ihre Komponente \\(u\\) nach der Tangente und ihre Komponente \\(v\\) nach der Normale des Meridians der Kugelschale beschreibt. Benutzt man den Winkel \\(\\varphi\\) der Meridiantangente mit der Horizontalen als unabh\u00e4ngige Ver\u00e4nderliche, so erh\u00e4lt man f\u00fcr \\(u\\) und \\(v\\) ein System von zwei gew\u00f6hnlichen linearen Differentialgleichungen zweiter Ordnung, und wenn man daraus die eine der beiden unbekannten Funktionen eliminiert, so ergibt sich f\u00fcr die andere eine gew\u00f6hnliche lineare Differentialgleichung vierter Ordnung. Der Verf. behandelt die Gleichung f\u00fcr \\(u\\) weiter; sie l\u00e4\u00dft sich allgemein durch hypergeometrische Funktionen integrieren, doch wird die allgemeine L\u00f6sung sofort dahin vereinfacht, da\u00df\\ nur die im Scheitel geschlossene Kugelschale behandelt wird und man mit einer L\u00f6sung zu tun hat, in die (linear) zwei Integrationskonstante und eine weitere willk\u00fcrliche Konstante, die bereits in der Differentialgleichung auftrat, eingehen. Die Verschiebungskomponente \\(w\\) kann man sofort dazu bestimmen, und ebenso die \u00c4nderung \\(\\psi\\) des Winkels \\(\\varphi\\) der Meridiantangente mit der Horizontalen. Wenn man vorschreibt, da\u00df\\ der Rand der Schale festgehalten und eingeklemmt sei, so erh\u00e4lt man als Randbedingungen drei lineare Gleichungen zur Bestimmung der drei aufgetretenen Integrationskonstanten, wobei das Eintreten der Instabilit\u00e4t wieder durch das Verschwinden der Nennerdeterminante gekennzeichnet wird. Die Behandlung der durch dies Verschwinden entstehenden transzendenten Gleichung f\u00fchrt der Verf. nur f\u00fcr den Fall der Halbkugel weiter aus und leitet demnach auch nur f\u00fcr diesen Fall die kritischen Drucke her, bei denen die Schale einbeult.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1471444$4AB06CD8-6F6A-45FD-B186-97D878B2AC3C","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"774269b5f66c1a58b9f82d88bcdee9a9de61f328","datavalue":{"value":"2613797","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1471444$74FD89F7-E181-4016-8A65-3537739C8A4B","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"c0666478b0c1b9002046b3446de396cdfe9532de","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":774373,"id":"Q774373"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1471444$BD0917BE-6D3D-4F15-B470-8994BAE18CBA","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1471444$65B18D24-A3F9-4ED2-ABD8-525130238DF1","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"\u00dcber die Stabilit\u00e4t der flachen Kugelschale. 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