{"entities":{"Q1471597":{"pageid":1482337,"ns":120,"title":"Item:Q1471597","lastrevid":67580601,"modified":"2026-04-12T18:54:32Z","type":"item","id":"Q1471597","labels":{"en":{"language":"en","value":"Raum, Zeit, Materie. Vorlesungen \u00fcber allgemeine Relativit\u00e4tstheorie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2613974"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1471597$17177D87-D11F-4A59-9577-7760C4213A20","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"d7e257a3de58715ba68f1fc1f856587b3b624e9d","datavalue":{"value":{"text":"Raum, Zeit, Materie. 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Der leitende Gesichtspunkt des Buches ist das Bestreben, Geometrie und Physik in eine Wissenschaft zu verschmelzen.   Das I. Kapitel ist dem Aufbau der euklidischen Geometrie gewidmet. Zun\u00e4chst wird eine blo\u00df\\ affine Vektorrechnung eingef\u00fchrt, in der nur die Begriffe der Parallelverschiebungen und der linearen Abh\u00e4ngigkeit von Vektoren eine Rolle spielen. Der \u00dcbergang zur Metrik wird dadurch vorgenommen, da\u00df Vektoren (\\(\\mathfrak{x,y}\\) mit den Komponenten \\(\\xi_i\\), bzw. \\(\\eta_i\\)) eindeutig eine Zahl, ihr skalares zwei Produkt zugeordnet wird: \\(Q({\\mathfrak{x,y}})=\\sum_{i, k} g_{ik} \\xi_i \\eta_k\\). Es kommen dann nur solche Eigenschaften von Vektoren in Betracht, die mit der genannten Fundamentalform kovariant sind. Es werden dann kontravariante Vektorkomponenten \\(\\xi^i\\) und kovariante \\(\\xi_i\\) im Sinne von \\textit{Ricci} und \\textit{Levi-Civita} unterschieden und ein Tensor erster Stufe definiert als Linearform, zweiter Stufe als Bilinearform usw. in beliebig kombinierten kovarianten und kontravarianten Vektorkomponenten, z. B. \\(\\sum_{i, k, l} a_{ik}^l \\xi^i \\eta^k \\zeta_l\\), ein Tensor dritter Stufe. Die Koeffizienten hei\u00dfen dann Tensorkomponenten. Es werden Addition und Multiplikation f\u00fcr diese Tensoren definiert durch Ausf\u00fchrung der entsprechenden Operationen an den Formen und Koeffizientenvergleichung. Schlie\u00dflich wird der Begriff der Verj\u00fcngung eines Tensors eingef\u00fchrt. Er besteht im Gleichsetzen eines unteren und eines oberen Index und Summierung \u00fcber diesen, z. B. \\(a_k^i\\) wird verj\u00fcngt in \\(\\sum_i a_i^i\\). An dem Beispiel der \\textit{Euler}schen Kreiselgleichungen wird die Tensorrechnung physikalisch gedeutet. In einem Abschnitt ``feinere Systematik der Tensoren'' werden die Tensoren danach eingeteilt, ob die Formen, welche sie repr\u00e4sentieren, als Formen in Punktkoordinaten, Fl\u00e4chenst\u00fcckkoordinaten oder Koordinaten h\u00f6herer ebener R\u00e4ume dargestellt werden k\u00f6nnen. Schlie\u00dflich wird die Tensoranalysis durch Einf\u00fchrung des symbolischen Tensors \\(\\frac{\\partial}{\\partial x_k}\\) dargestellt und als Beispiel ihrer Anwendung das station\u00e4re elektromagnetische Feld behandelt. Das II. Kapitel stellt die \\textit{Riemann}sche Geometrie dar. Nach einer ganz kurzen Einleitung \u00fcber die leitenden Ideen der nicht-euklidischen Geometrie wird die Riemannsche Auffassung einer beliebigen \\(n\\)-dimensionalen Mannigfaltigkeit wiedergegeben, der durch eine quadratische Differentialform \\(\\varSigma g_{ik} dx^i dx^k\\) ein geometrischer Charakter aufgedr\u00fcckt wird. Dabei weist der Verf. darauf hin, da\u00df\\ schon Riemann der Auffassung war, da\u00df\\ diese \\(g_{ik}\\) durch die den Raum erf\u00fcllende Materie bestimmt sind. Der Tensorbegriff l\u00e4\u00dft sich aus der euklidischen Geometrie her\u00fcbernehmen, indem jetzt an die Stelle gew\u00f6hnlicher Formen Differentialformen treten. Der Verf. behandelt nun die durch Differentiation aus Tensoren entstehenden neuen Tensoren. Wo die zweiten Differentiale sich wegheben, ist das analog wie im euklidischen Raum m\u00f6glich, so bei der Bildung des Rotors \\(\\frac{\\partial f_i}{\\partial x^k} - \\frac{\\partial f_k}{\\partial x^i}\\), wo aber zweite Differentiale vorhanden sind, ist diese Bildung mit Hilfe der \\(g_{ik}\\) m\u00f6glich. Der Verf. nennt ein Koordinatensystem geod\u00e4tisch in einem Punkte, wo alle \\(\\frac{\\partial g_{ik}}{\\partial x_r}\\) verschwinden. Die Bedingung daf\u00fcr, da\u00df\\ die \\(x_i\\) in einem Punkt ein geod\u00e4tisches Koordinatensystem bilden, ist die, da\u00df\\ dort die zweiten Differentiale die Bedingung \\(d^2x_i + \\left\\{ \\begin{matrix} rs \\\\ i \\end{matrix} \\right\\} dx_r ds_s=0\\) erf\u00fcllen. Die Parallelverschiebung eines Vektors \\(\\zeta^i\\) um ein infinitesimales St\u00fcck \\(dx_k\\) l\u00e4\u00dft sich dann so definieren, da\u00df\\ in einem im Ausgangspunkt geod\u00e4tischen Koordinatensystem der verschobene Vektor dieselben Komponenten haben soll wie im urspr\u00fcnglichen. Die Komponenten \\(\\zeta^i+\\delta \\zeta^i\\) nach der Verschiebung sind dann durch \\(\\delta \\zeta^i=- \\left\\{ \\begin{matrix} rs \\\\ i \\end{matrix} \\right\\} \\xi^r dx_\\kappa\\) gegeben. Verschiebung eines Vektors parallel mit sich selbst erzeugt eine geod\u00e4tische Linie. Mit Hilfe dieser Parallelverschiebung lassen sich dann durch Differentiation Tensoren herleiten, z. B. aus dem Skalar \\(\\varphi_i \\zeta^i\\), wo \\(\\varphi^i\\) ein Vektorfeld ist, durch Fortschreiten um \\(\\delta x_i\\) wobei \\(\\zeta^i\\) parallel mit sich verschoben ist, die Form \\(\\left( \\frac{\\partial \\varphi_i}{\\partial x_k} - \\left\\{ \\begin{matrix} ik \\\\ r \\end{matrix} \\right\\} \\varphi_r \\right) \\xi^i \\delta x_k\\), wobei der Klammerausdruck Tensorkomponenten \\(g_{ik}\\) bildet. Fordern wir, da\u00df\\ ein Vektor bei Parallelverschiebung l\u00e4ngs eines geschlossenen Weges in seine alte Lage zur\u00fcckkehrt, so ergeben sich Bedingungen von der Form \\(R_{jhk}^i = 0\\), wo die linke Seite der \\textit{Riemann-Christoffel}sche Tensor ist. Bilden wir den entsprechenden vollkommen kovarianten Tensor vierter Stufe \\(R_{ij, hk}\\), so entspricht er den Koeffizienten einer quadratischen Form in Fl\u00e4chenst\u00fcckkoordinaten. Durch Verj\u00fcngung entsteht \\(R_{ihk}^i = R_{hk}\\), der in der Gravitationstheorie auftretende Tensor zweiter Stufe.   Das III. Kapitel behandelt die spezielle Relativit\u00e4tstheorie. Zuerst wird die \\textit{Galilei}sche Relativit\u00e4tstheorie ganz nach Analogie der Geometrie im vierdimensionalen Raum dargestellt. Die metrische Fundamentalform zerf\u00e4llt hier in eine Linearform \\(t\\) und eine dreidimensionale Quadratsumme. An den Gleichungen des elektromagnetischen Feldes wird dann gezeigt, da\u00df\\ hier eine andere Fundamentalform im vierdimensionalen, n\u00e4mlich \\(-c^2t^2+x_1^2+x_2^2+x_3^2\\) zugrunde gelegt werden mu\u00df.   Es wird gezeigt, wie durch die \\textit{Einstein}sche Theorie, da\u00df\\ die Physik eine Geometrie bei dieser Fundamentalform sei, die Schwierigkeiten der \u00c4therhypothese beseitigt werden. Der Verf. stellt dann die \\textit{Einstein}sche Kinematik und Optik dar, soweit sie aus dieser vierdimensionalen Geometrie sich ableiten l\u00e4\u00dft. Und zwar leitet er durch ``Zerspaltung der Welt in Raum und Zeit'', (Projektion nach einem zeitartigen Vektor) in sehr gedr\u00e4ngter Form die Ma\u00dfstab- und Uhreneigenschaften, das Additionstheorem, das \\textit{Doppler}sche Prinzip, die Aberration u. a., ab. Die Elektrodynamik bewegter K\u00f6rper wird nach \\textit{Minkowski} behandelt und durch die Anwendung der genannten Zerspaltung auf die Tensoren elegant mit den \u00fcblichen Formeln in Zusammenhang gebracht. Die Mechanik der \\textit{Einstein}schen Relativit\u00e4tstheorie wird durch Verallgemeinerung der Gesetze der Elektronenbewegung gewonnen. Die mechanischen Gleichungen werden auch in die Form \\(\\frac{\\partial T_i^k}{\\partial x_k}=0\\) des Energieimpulssatzes gebracht. Im Anschlu\u00df\\ daran wird die Tr\u00e4gheit der Energie behandelt. Da das Gleichgewicht eines Elektrons nach der bisherigen Theorie nicht erkl\u00e4rbar ist, mu\u00df\\ innerhalb des Elektrons eine besondere Theorie des Feldes gelten. Als Beispiel einer solchen bespricht der Verf. die \\textit{Mie}sche Theorie der Materie.   Im IV. und letzten Kapitel wendet sich der Verf. der Gravitationstheorie zu. Sie wird als Geometrie der vierdimensionalen \\textit{Riemann}schen Welt behandelt. Der Verf. gewinnt die Bewegungsgleichungen durch Verallgemeinerung des Energieimpulssatzes der speziellen Relativit\u00e4tstheorie und der \\textit{Mie}schen Theorie der Materie. Es l\u00e4\u00dft sich dann ein Variationsprinzip aufstellen, aus dem durch Variation der Nullinien die Bewegungsgleichungen und durch Variation des elektromagnetischen Potentials die elektromagnetischen Feldgleichungen entstehen. Die Funktion unter dem Integralzeichen h\u00e4ngt, weil sie im Sinne der \\textit{Riemann}schen Geometrie invariant sein soll, auch von den \\(g_{ik}\\) ab. Durch Variation der \\(g_{ik}\\) ergeben sich die \\textit{Einstein}schen Feldgleichungen der Gravitation: \\(R_{ik}-\\frac 12 g_{ik} R=-T_{ik}\\). Zwischen den linken Seiten bestehen 4 Identit\u00e4ten, welche f\u00fcr den Energietensor der Materie \\(T_{ik}\\) dieselben Bedingungen ergeben, die aus der Theorie der Materie f\u00fcr ihn folgen. Der Verf. behandelt dann insbesondere das statische Gravitationsfeld, f\u00fcr das er ein rein r\u00e4umliches Variationsprinzip herleitet, ein Analogon zum \\textit{Fermat}schen Prinzip, leitet die \\textit{Einstein}sche Lichtablenkung und Rotverschiebung ab und behandelt einheitlich die genauen L\u00f6sungen des Eink\u00f6rperproblems im Anschlu\u00df\\ an \\textit{Schwarzschild}und \\textit{Hilbert}. Am Schlu\u00df\\ gibt der Verf. einen Ausblick darauf, wie man sich das Gravitationsfeld in der Welt als Ganzem vorstellen m\u00fcsse, und bespricht die Annahme einer r\u00e4umlich geschlossenen Welt im Sinne von \\textit{Einstein}s kosmologischen Betrachtungen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1471597$6D11CE4B-9A8E-46C3-8166-07A46F0012FF","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"80a9a6f16c3cc58087302bbdd9a01febdfbecd43","datavalue":{"value":"2613974","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1471597$D710CA3C-BBB2-4E4A-8819-9388DD4D4102","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1471597$BBEF6F16-B949-40B8-BD70-C391045AACD5","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5362e79cbadbed324b90e9c45d976f46b6f91c23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480862,"id":"Q6480862"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1471597$81E036EC-DC78-4F68-9D8F-F6D2D3C853CF","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Raum, Zeit, Materie. 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