{"entities":{"Q1471705":{"pageid":1482445,"ns":120,"title":"Item:Q1471705","lastrevid":43135895,"modified":"2025-07-21T19:10:04Z","type":"item","id":"Q1471705","labels":{"en":{"language":"en","value":"De relativiteit der rotatie in de theorie van \\textit{Einstein}. (Die Relativit\u00e4t der Rotation in der Theorie von \\textit{Einstein}.)."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2614083"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1471705$8EBB6356-91C8-440D-87C6-C1DE17D63932","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"316093124c5a9622513c86a36eba305ea014b5bf","datavalue":{"value":{"text":"De relativiteit der rotatie in de theorie van \\textit{Einstein}. 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(Monthly Notices 77, 155, 1916.)   Der Verf. geht aus von der \\textit{Einstein}schen Anschauung, da\u00df\\ in der \\textit{Newton}schen Mechanik die bekannten Erscheinungen auf der rotierenden Erde im \\textit{kausalen} Zusammenhang mit dem absoluten Raum stehen, indem dieser als Ursache der Kr\u00e4fte bei der absoluten Rotation eingef\u00fchrt wird. Diese Erkl\u00e4rung Newtons f\u00fchrt Beobachtungen auf unbeobachtbare Ursachen zur\u00fcck und ist daher zu verwerfen. An Stelle dessen setzt bekanntlich \\textit{Einstein} ferne Massen als Ursachen jener Kr\u00e4fte ein, wenn die Erde relativ zu diesen Massen rotiert.   Mathematisch kommt diese Auffassung \\textit{Einstein}s zum Ausdruck in der Bevorzugung der Grenzbedingung, da\u00df\\ im Unendlichfernen die \\(g_{ij}\\) sich auf \\(\\delta_{ij}=0\\) \\((i \\neq j)\\) oder =1 \\((i=j)\\) reduzieren (\\(x_4=t \\sqrt{-1}\\) gesetzt). Jede Abweichung von diesen Grenzwerten soll nach \\textit{Einstein} auf das Auftreten von Massen im Unendlichfernen zur\u00fcckgehen.   Nach \\textit{de Sitter} ist die Bevorzugung der genannten Grenzbedingung im Widerspruch mit dem Geist einer allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie. Denn \u00dcbergang zu andern Koordinaten zerst\u00f6rt unter Umst\u00e4nden die G\u00fcltigkeit dieser Grenzwerte. \\textit{Einstein} mu\u00df\\ dann, wie erw\u00e4hnt, unendlich ferne Massen zuhilfe nehmen, die die Abweichung von den richtigen Grenzwerten verursachen; daher ist die Tr\u00e4gheit, d. i. die \\(g_{ij}\\) bedingt nicht nur durch die im Endlichen befindlichen Massen, sondern zum gro\u00dfen Teil auch durch jene unendlich fernen Massen, welche aber vom Bezugsystem abh\u00e4ngig sind.   \\textit{Einstein} hat freilich (im Gespr\u00e4ch mit \\textit{de Sitter}) andere Grenzbedingungen angegeben, welche mit dem Relativit\u00e4tsprinzip besser im Einklang stehen. Er nimmt als Grenzwerte: \\(g_{\\lambda \\mu}=0, g_{\\lambda 4}=\\infty, g_{44}=\\infty^2\\) \\((\\lambda, \\mu=1, 2, 3)\\). Diese bleiben zum Unterschiede von den oben erw\u00e4hnten bei einer gro\u00dfen Gruppe von Transformationen invariant. Wenn dies die dem leeren Raum angemessenen Werte der \\(g_{ij}\\) sind, so erkl\u00e4rt sich jede Abweichung hiervon wieder durch die Wirkung von Massen, die aber diesmal vom Bezugssystem unabh\u00e4ngig sind. Da nun die ersteren Grenzwerte der \\(g_{ij}\\) innerhalb unseres Universums bis auf unendlich kleine Gr\u00f6\u00dfen die tats\u00e4chlich herrschenden Werte der \\(g_{ij}\\) sind, und zwar, wie die Spektralanalyse beweist, sogar in Fixsternweiten, so folgt, da\u00df\\ weit au\u00dferhalb der Fixternsph\u00e4re sehr gro\u00dfe Massen vorhanden sein m\u00fc\u00dften, denen unsere \\(g_{ij}\\)-Werte, also die Tr\u00e4gheit; im wesentlichen zu verdanken w\u00e4ren. Noch weiter au\u00dferhalb w\u00e4re dann erst der leere Raum mit den zuletzt angegebenen Grenzwerten der \\(g_{ij}\\). Die Materie des Weltalls w\u00e4re daher notwendig endlich und begrenzt.   Obzwar diese zweiten \\textit{Einstein}schen Grenzwerte besser im Einklange mit der zu fordernden Invarianz gegen Koordinatentransformationen stehen, so f\u00fchren sie doch wieder auf Unbeobachtbares, wie der absolute Raum \\textit{Newtons}, n\u00e4mlich auf die erw\u00e4hnten \u00fcbernat\u00fcrlichen Massen au\u00dferhalb der Fixsternsph\u00e4re. \\textit{De Sitter} schl\u00e4gt daher vor, \u00fcberhaupt keinerlei Grenzbedingungen f\u00fcr das Unendlichferne a priori auszuzeichnen, sondern die bei der Integration der \\textit{Einstein}schen Differentialgleichungen auftretenden Integrationskonstanten fallweise den Beobachtungen anzupassen. 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