{"entities":{"Q1471707":{"pageid":1482447,"ns":120,"title":"Item:Q1471707","lastrevid":73728579,"modified":"2026-04-14T17:03:50Z","type":"item","id":"Q1471707","labels":{"en":{"language":"en","value":"Over de kromming der ruimte. (\u00dcber die Kr\u00fcmmung des Raums.)."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2614085"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1471707$F1FD81AA-A8D1-4344-A265-674E9F39B468","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"6ecf6ecb2d1a14687e69d79e9304a9c6ea376234","datavalue":{"value":{"text":"Over de kromming der ruimte. 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Third paper. (Monthly Notices 78, 3-28, 1917.)   Diese Arbeit ist die detailliertere Fortsetzung der oben zitierten. \\textit{De Sitter} geht aus von den Darstellungen  \\[  (\\text{1 A})\\quad +ds^2=-dr^2-R^2 \\sin^2 \\tfrac rR (d \\psi^2 + \\sin^2 \\psi d \\vartheta^2) + c^2 dt^2  \\]  f\u00fcr \\textit{Einstein}'s kosmologische L\u00f6sung und  \\[  (\\text{1 B})\\quad +ds^2=-dr^2-R^2 \\sin^2 \\tfrac rR (d \\psi^2 + \\sin^2 \\psi d \\vartheta^2)+c^2 \\cos^2 \\tfrac rR dt^2  \\]  f\u00fcr seine eigene kosmologische L\u00f6sung. Der ``Raum'' hat hierbei das Linienelement  \\[  d \\sigma^2=dr^2+R^2 \\sin^2 \\tfrac rR (d \\psi^2+\\sin^2 \\psi d \\vartheta^2),  \\]  ist also ein sph\u00e4rischer oder ein elliptischer Raum. \\textit{De Sitter} gibt dem letzteren den Vorzug, da in ihm zwei Gerade sich nur in einem Punkte schneiden. Der gr\u00f6\u00dfte Wert von \\(r\\) ist \\(\\frac \\pi 2 R\\) im elliptischen, \\(\\pi R\\) im sph\u00e4rischen Raum.   Da der elliptische Raum unbegrenzt und endlich ist, entfallen die Grenzbedingungen.   Die Lichtstrahlen in (1 A) sind geod\u00e4tische Linien des Raumes, mithin geradlinig. Ihre Geschwindigkeit ist \\(\\frac{d \\sigma}{dt}=c\\). F\u00fchrt man in (1 B) ein: \\(\\text{sinh} \\frac hR=\\text{tang}\\frac rR\\), so kommt  \\[  (\\text{2 B})\\quad +ds^2=\\frac{-dh^2-\\text{sinh}^2 \\tfrac hR (d \\psi^2 + \\sin^2 \\psi d \\vartheta^2) + c^2dt^2}{\\text{cosh}^2\\frac hR}  \\]  Dies ist eine konforme Abbildung des ganzen elliptischen Raumes auf den ganzen hyperbolischen Raum von der Kr\u00fcmmung \\(- \\frac{1}{R^2}\\) mit dem Bogenelement \\(d \\sigma_1\\), wo  \\[  d \\sigma_1^2=dh^2+\\text{sinh}^2 \\frac hR (d \\psi^2+\\sin^2 \\psi d \\vartheta^2)  \\]  und verfolgt den Zweck, die Lichtstrahlen als Gerade in den Koordinaten \\(h, \\psi, \\vartheta, t\\) erscheinen zu lassen, w\u00e4hrend sie es in (1 B) nicht sind.   (1 A) und (2 B) k\u00f6nnen daher bei der Berechnung von Sternparallaxen verwendet werden, der ja Dreiecke, deren Seiten von Lichtstrahlen gebildet werden, zugrunde liegen. Man findet f\u00fcr einen Stern in der Entfernung \\(r\\) von der Sonne f\u00fcr die Parallaxe \\(p=\\frac aR \\text{cotg} \\frac rR\\) nach A und \\(p=\\frac{1}{R \\sin \\frac rR}\\) nach B, im elliptischen Raum daher als kleinsten Wert \\(p = 0\\) bei A und \\(p=\\frac aR\\) bei B, wenn \\(r=\\frac \\pi 2R\\) seinen gr\u00f6\u00dften Wert annimmt.   Im elliptischen Raum ist die gerade Linie geschlossen. Folglich m\u00fcssen uns auch Lichtstrahlen treffen, die von der R\u00fcckseite der Sonne, nat\u00fcrlich vor sehr langer Zeit, ausgingen und die Rundreise um das Weltall zur\u00fcckgelegt haben. (Dies gilt nur f\u00fcr (1 A), nicht f\u00fcr (1 B).) Es m\u00fc\u00dfte sich also am Horizont im Gegenpunkt der Sonne ein Bild ihrer R\u00fcckseite uns zeigen. Da dies nicht der Fall ist, mu\u00df\\ man auf Absorption des Lichtes durch die Weltmaterie im intergalaktischen Raume schlie\u00dfen. Im System B dauert die Reise um die Welt unendlich lange Zeit, weshalb die Annahme einer Absorption entbehrlich wird.   Daf\u00fcr hat B eine andere Abnormit\u00e4t. Es tritt n\u00e4mlich infolge des ``Inertialfeldes'' (1 B) eine Rotverschiebung der Spektrallinien auf, je weiter weg von uns, desto gr\u00f6\u00dfer, da \\(g_{44}\\) mit wachsendem \\(r\\) bis zu Null abnimmt. Diese superponiert sich nat\u00fcrlich \u00fcber die Rotverschiebung, die das eigene Gravitationsfeld der betreffenden Sterne erzeugt.   Im System (1 A) ist die Dichte der Weltmaterie \\(\\varrho_0=\\frac{2}{\\kappa R^2}\\), demnach die Gesamtmasse der Welt (im elliptischen Raum) \\(M=\\frac{2\\pi^2}{\\kappa}R\\). Hieraus findet man, wenn man f\u00fcr \\(\\varrho_0\\) den Mittelwert der Sterndichte in unserer Umgebung setzt, (n\u00e4mlich nach \\textit{Kapteyn} eine Masse gleich der zehnfachen Sonnenmasse innerhalb eines W\u00fcrfels mit der Seitenl\u00e4nge \\(10^6\\) Erdbahnradien): \\(R = 9 \\cdot 10^{11}\\) Erdbahnradien. Die Gesamtmasse der Welt wird damit \\(M=7 \\cdot 10^{19}\\) Sonnenmassen; hieraus ergibt sich, da\u00df, da die Gesamtmasse unseres Milchstra\u00dfensystems \\(\\frac 13 \\cdot 10^{10}\\) Sonnenmassen ist, unser Milchstra\u00dfensystem nur einen verschwindenden Bruchteil der Weltmasse ausmacht. Diese Weltmasse ist so gro\u00df, da\u00df, wenn man au\u00dferhalb unseres Milchstra\u00dfensystems \u00e4hnliche Milchstra\u00dfensysteme in der mittleren gegenseitigen Entfernung von \\(10^{10}\\) Erdbahnradien, jedes von der gleichen Masse wie das unsrige, annimmt, alle diese Milchstra\u00dfensysteme zusammen, die in den elliptischen Raum hineingehen, noch nicht \\({}^1/{}_{3000}\\) der Weltmasse ausmachen. Es w\u00e4re daher au\u00dfer der gew\u00f6hnlichen Materie nicht kondensierte Weltmaterie in bedeutend h\u00f6herem Ma\u00dfe vorhanden. W\u00fcnscht man hingegen, da\u00df\\ die ganze Weltmasse auf die einzelnen Milchstra\u00dfensysteme aufgeteilt erscheint, so mu\u00df\\ man einen viel niedrigeren Wert der Dichte ansetzen und demnach einen gr\u00f6\u00dferen Wert von \\(R\\) (\\(R=5\\cdot 10^{13}\\)). Dann bleibt keine nichtkondensierte Weltmaterie \u00fcbrig, und die Weltmaterie selbst erscheint nur als ein rechnerischer Mittelwert einer der Weltmasse \u00e4quivalenten homogenen Dichteverteilung. Beidenfalls umfa\u00dft die Welt ungeheuer viel mehr als ein Milchstra\u00dfensystem. Der Ver\u00f6dungseinwand, den \\textit{Einstein} durch die Einf\u00fchrung der endlichen Welt widerlegen wollte besteht also noch zu Recht, da die einzelnen Sterne auf Grund von (1 A) unser Milchstra\u00dfensystem verlassen k\u00f6nnten.   Im Tr\u00e4gheitsfeld (1 A) bewegt sich ein materieller Punkt ``geradlinig'' und gleichf\u00f6rmig, im Tr\u00e4gheitsfeld (1 B) ist dies nicht mehr der Fall. Insbesondere wird jede Geschwindigkeit auf der Grenzkugel \\(r=\\frac \\pi 2 R\\) des elliptischen Raumes Null ebenso wie die Lichtgeschwindigkeit. Wegen \\(g_{44}=0\\) h\u00f6rt dort sozusagen alle Zeit auf. Allerdings braucht das Licht und a fortiori ein materieller Punkt unendlich lange Zeit bis zur Erreichung dieser Grenze. Noch ist zu bemerken, da\u00df\\ im System A die Weltmaterie ohne innere Spannungen in Ruhe sein kann; im System B kann f\u00fcr irgend welche Materie dies nicht der Fall sein, da \\(g_{44} \\neq 1\\).   \\textit{De Sitter} untersucht noch das Feld der Sonne gem\u00e4\u00df\\ den neuen kosmologischen Feldgleichungen. Er findet f\u00fcr A  \\[  (3 A)\\quad +ds^2=-(1-\\gamma) \\left\\{ dr^2 + R^2 \\sin^2 \\tfrac rR (d \\psi^2 + \\sin^2 \\psi d \\vartheta^2) \\right\\} + (1+\\gamma) c^2 dt^2,  \\]  wobei \\(\\gamma\\) bis auf Gr\u00f6\u00dfen zweiter Ordnung durch  \\[  \\gamma=-\\frac \\alpha R \\left( 1+\\frac{\\cos 2 \\tfrac rR}{\\sin rR} \\right)  \\]  gegeben ist und \\(\\alpha\\) die aus dem Eink\u00f6rperproblem bekannte Massenkonstante der Sonne \\(\\left( \\alpha=\\frac{\\kappa M}{4\\pi c^2} \\right)\\) bedeutet. Dabei hat die kosmologische Konstante \\(\\lambda\\) wieder den Wert \\(\\lambda=\\frac{1}{R^2}\\), blo\u00df\\ die Weltmaterie hat eine um die Sonnenmasse verringerte Dichte. Es ergibt sich, au\u00dfer der beim gew\u00f6hnlichen Eink\u00f6rperproblem auftretenden, eine von der Raumkr\u00fcmmung herr\u00fchrende Perihelbewegung \\(\\delta \\omega=- \\frac{3a^2}{2R^2} \\cdot 2 \\pi\\) pro Umlauf, wo \\(a\\) die Halbachse der Planetenellipse ist. (Hierbei mu\u00df\\ \\(\\gamma\\) bis auf Gr\u00f6\u00dfen zweiter Ordnung genau berechnet werden.) Wegen der Gr\u00f6\u00dfenordnung von \\(R=10^{12}\\) Erdbahnradien, \\(a = 1\\) Erdbahnradius ist diese Perihelbewegung vollkommen vernachl\u00e4ssigbar.   Im System B findet \\textit{de Sitter}  \\[  +ds^2=-\\left( 1+\\frac{\\alpha}{R \\sin \\tfrac rR} \\right) dr^2 - R^2 \\sin^2 \\tfrac rR \\cdot (d \\psi^2 + \\sin^2 \\psi d \\vartheta^2) \\left( 1-\\frac{\\alpha}{r \\sin \\tfrac rR} \\right)  \\]   \\[  (\\text{3 B})\\quad +c^2 \\cos^2 \\tfrac rR \\cdot \\left( 1- \\frac{\\alpha}{R \\sin \\tfrac rR} \\right) dt^2  \\]  bis auf die erste Ordnung genau. Dabei ist die kosmologische Konstante wieder \\(\\lambda=\\frac{3}{R^2}\\) und die Dichte der Weltmaterie ist Null. Es resultiert infolge der Raumkr\u00fcmmung eine Perihelbewegung \\(\\delta \\tilde{\\omega}=\\frac{3a^3}{2 \\alpha R^2} \\cdot 2\\pi\\) pro Umlauf.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1471707$21190F78-C38F-4FD6-B3B2-507752DABDDD","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"3794782f07cc22ac5a6379e26b1b7ebe84248359","datavalue":{"value":"2614085","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1471707$54FCCF56-DC3D-41D7-8532-9F6C6248954F","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1471707$E72B5203-9520-44AA-B2A2-ED5E2B9E3362","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Over de kromming der ruimte. 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