{"entities":{"Q1472017":{"pageid":1482757,"ns":120,"title":"Item:Q1472017","lastrevid":67582968,"modified":"2026-04-12T18:55:04Z","type":"item","id":"Q1472017","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Theorie der asymptotischen Potenzreihen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2614518"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472017$2B95D63A-A8F4-4C37-9219-29AB3079A2F6","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"984a7b1ba29b92645d74a9986981702c231face0","datavalue":{"value":{"text":"Zur Theorie der asymptotischen Potenzreihen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1472017$1FEBAD75-0E47-4DFC-893E-9254F9EE9EC2","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"6be99314b178ea15bcd5d7a4a828e5ad50e366a3","datavalue":{"value":"46.1463.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472017$EABE1757-1B0C-43C4-93CA-A3019A832293","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"b59a3d4a6257996fb98aeea567c4546b195e4e7e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":770817,"id":"Q770817"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472017$1ECB3E5D-EB6F-4058-BEC0-49414FCB68B2","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"0bb961b2cd9619646ec4e535e586211f9d4c628f","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":572838,"id":"Q572838"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472017$3D5D4483-B999-44B3-B9B1-F53414D23A0A","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"b7a54058028d60fbbe4e6cb6211713176deca385","datavalue":{"value":{"time":"+1916-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1472017$8C295C81-5648-4D00-8DF9-352CACE9FFC2","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"bcd8c6da6bcf7b99138a8e14d137d2568ad5841f","datavalue":{"value":"Die im Jahre 1886 von \\textit{Poincar\u00e9} begr\u00fcndete Theorie der divergenten asymptotischen Reihen ist seitdem vielfach verwendet, aber au\u00dfer durch \\textit{Watson} (F. d. M. 42, 273 (JFM 42.0273.*), 1911; 43, 345, 1912) als allgemeine Theorie bisher nicht gef\u00f6rdert worden. Der Verf. stellt sich hier die Aufgabe unter Verallgemeinerung und Vertiefung der von \\textit{Watson} gewonnenen Ergebnisse eine solche allgemeine Theorie zu entwickeln.   Da\u00df\\ eine in einem Winkelraum \\(-\\frac{\\pi}{2\\alpha} < \\varphi < \\frac{\\pi}{2\\alpha}\\), \\(r>R\\) (\\(z=re^{i \\varphi}\\)) regul\u00e4re analytische Funktion \\(f(z)\\) durch die Reihe \\(\\sum_0^\\infty \\frac{a_\\nu}{z^\\nu}\\) asymptotisch dargestellt werde -- in Zeichen \\(f(z) \\sim \\sum_0^\\infty \\frac{a_\\nu}{z^\\nu}\\) -- bedeutet nach der \\textit{Poincar\u00e9}schen Definition, da\u00df\\ f\u00fcr jedes \\(n\\)  \\[  \\left| z^n \\left( f(z)-\\sum_0^{n-1} \\frac{a_\\nu}{z^\\nu} \\right) \\right| < M_n  \\]  ist, wo die \\(M_n\\) positive nur von \\(n\\) abh\u00e4ngige Zahlen sind. Namentlich interessiert der Fall divergenter Reihen, wo also \\(\\frac{M_n}{\\varrho^n} \\to \\infty\\) ist, f\u00fcr noch so gro\u00dfe \\(\\varrho\\) und \\(n \\to \\infty\\). Denn im Falle konvergenter Reihen ist der unendlichferne Punkt regul\u00e4rer Punkt der Funktion.   Der erste Abschnitt der Arbeit enth\u00e4lt vorbereitende S\u00e4tze: Der Verf. aus einem bekannten \\textit{Phragm\u00e9n- Lindel\u00f6f}schen Satze, wonach eine in einem Winkelraum der \u00d6ffnung \\(\\frac{\\pi}{\\alpha}\\) regul\u00e4re am Rande beschr\u00e4nkte Funktion \\(f(z)\\), welche im Inneren schw\u00e4cher als \\(e^{rk}\\) \\((k<\\alpha)\\) w\u00e4chst, im ganzen Inneren beschr\u00e4nkt ist, einen analogen Satz \u00fcber Funktionen, welche in einem solchen Winkelraum st\u00e4rker als \\(Ce^{-\\sigma r^\\alpha}\\) \\((C>0, \\sigma>0)\\) abnehmen. Diese sind identisch Null. Dieser Satz stellt eine Versch\u00e4rfung eines \\textit{Watson}schen Satzes dar.   Sodann entwickelt \\textit{Nevalinna} die Anfangsgr\u00fcnde der \\textit{Poincar\u00e9}schen Theorie. Namentlich zeigt er, da\u00df\\ die asymptotische Darstellung durch die darzustellende Funktion eindeutig bestimmt ist. Er erweitert den Kreis der bisher bekannten Ergebnisse durch den Zusatz, da\u00df\\ asymptotische Reihen gliedweise differentiiert werden k\u00f6nnen, um die asymptotische Darstellung der Ableitung zu erhalten. Dies gilt nur in Winkelr\u00e4umen, nicht etwa f\u00fcr asymptotische Darstellungen l\u00e4ngs geraden Linien.   Ausgehend von der Bemerkung, da\u00df\\ ein und dieselbe asymptotische Reihe viele Funktionen asymptotisch darstellt, sucht der Verf. eine Funktionenklasse, in der die Funktionen durch ihre asymptotischen Entwicklungen eindeutig bestimmt sind. Dies ist dann der Fall, wenn  \\[  \\left| z^n \\left( f(z)-\\sum_0^{n-1} \\frac{a_\\nu}{z^\\nu} \\right) \\right| < \\left( \\frac nk \\right)^{\\frac nk} \\cdot e^{- \\frac nk} \\cdot \\varrho^n \\quad (k \\geqq \\alpha)  \\]  f\u00fcr hinreichend gro\u00dfe \\(n\\) und passendes \\(\\varrho>0\\) gilt. Der Verf. beweist dies einfacher als \\textit{Watson}, und sein Beweis umfa\u00dft auch den bei \\textit{Watson} ausgeschlossenen Fall \\(k=\\alpha\\). Dieser Funktionenklasse ist nun die ganze weitere Arbeit gewidmet. Man hat die Bedingung auch in der Form  \\[  \\left| z^n \\left( f(z)-\\sum_0^{n-1} \\frac{a_\\nu}{z^\\nu} \\right) \\right| < \\varGamma \\left( \\frac nk +1 \\right) \\varrho^n  \\]  schreiben. In verschiedenen Winkelumgebungen des unendlichfernen Punktes kann aber nun immer noch dieselbe Reihe verschiedene Funktionen asymptotisch darstellen. Gilt aber eine solche asymptotische Darstellung einer Funktion in einem Winkelraum, dessen \u00d6ffnung gr\u00f6\u00dfer oder gleich \\(\\frac \\pi k+2\\pi\\) ist, so ist die Funktion in der vollen Umgebung des unendlichfernen Punktes eindeutig. F\u00fcr kleinere, wenn auch mehrbl\u00e4ttrige Winkelr\u00e4ume gilt dieser Eindeutigkeitsschlu\u00df\\ nicht.   Als Abschlu\u00df\\ des vorbereitenden Abschnitts folgt noch eine Theorie des \\textit{Laplace-Abel}schen Integrals  \\[  \\int_0^\\infty F(z) e^{xs} dz.  \\]  Im zweiten Abschnitt wird gezeigt, da\u00df\\ jede der Klasse angeh\u00f6rige Funktion durch ein \\textit{Laplace-Abel}sches Integral dargestellt werden kann. Die Ergebnisse des Verf. gipfeln in dem folgenden Satze:   Sei \\(f(z)\\) eine analytische Funktion, welche f\u00fcr \\(\\Re(z^k)>\\gamma^k, \\gamma>0, k>0\\) regul\u00e4r ist und daselbst durch die Reihe \\(\\sum_1^\\infty \\frac{a_\\nu}{z^\\nu}\\) derart asymptotisch dargestellt wird, da\u00df\\ f\u00fcr jedes noch so kleine positive \\(\\varepsilon\\) und jedes \\(\\varrho'>\\varrho\\) in dem Gebiet \\(\\Re(z^k) \\geqq \\gamma^k+\\varepsilon\\) die Ungleichung  \\[  \\left| z^n \\left( f(z)-\\sum_0^{n-1} \\frac{a_\\nu}{z^\\nu} \\right) \\right| < \\varGamma \\left( \\frac nk+1 \\right) \\varrho'{}^n  \\]  f\u00fcr gen\u00fcgend gro\u00dfe Werte von \\(n\\) besteht. Dann definiert das Integral  \\[  F(z)=\\frac{1}{2\\pi i} \\int_{l^k-i^\\infty}^{l^k+i^\\infty} \\frac{f^{\\left( u^{\\frac 1k} \\right)}}{u} e^{zu}du,  \\]  wo \\(l>\\gamma\\), f\u00fcr reelle positive \\(z\\) eine Funktion \\(F(z)\\), welche in dem Kreise \\(| z| <\\frac{1}{\\varrho^k}\\) durch die konvergente Potenzreihe  \\[  F(z)=\\sum_1^\\infty \\frac{a_\\nu}{\\varGamma \\left( \\frac \\nu k +1 \\right)} z^{\\frac \\nu k}  \\]  dargestellt wird. Ferner l\u00e4\u00dft sich der dem Argumentwert arg \\(z^{1/k}=0\\) entsprechende Zweig dieser Funktion l\u00e4ngs der positiven reellen Achse derart analytisch fortsetzen, da\u00df\\ die erweiterte Funktion sich in dem von den Kreisen \\(| z-z_0| <\\varrho^{-k}, \\varrho^{-k} \\leqq z_0 <\\infty\\) \u00fcberdeckten Gebiet \\(G(\\varrho)\\) regul\u00e4r verh\u00e4lt und da\u00df\\ ferner f\u00fcr jedes \\(\\varrho'<\\varrho\\) und jedes positive \\(\\varepsilon\\) in dem schlie\u00dflich des Randes die Ungleichung  \\[  | F(z)| <C(\\varrho', \\varepsilon)e^{(\\gamma^k+\\varepsilon)\\Re(z)}  \\]  besteht, wo \\(C(\\varrho', \\varepsilon)\\) eine nur von \\(\\varrho'\\) und \\(\\varepsilon\\) abh\u00e4ngige positive Konstante ist. Mittelst dieser Funktion l\u00e4\u00dft sich \\(f(z)\\) in dem Gebiet \\(\\Re(z^k)>\\gamma^k\\) durch das \\textit{Laplace}sche Integral  \\[  f(z)=z^k \\int_0^\\infty F(t) e^{-z^kt}dt.  \\]  darstellen.   Die Betrachtung eines Beispiels, insbesondere des Integrallogarithmus beschlie\u00dft diesen Abschnitt.   Der folgende Abschnitt ist insbesondere dem Spezialfall \\(k = 1\\) gewidmet. Insbesondere wird f\u00fcr diesen Fall der eben aufgestellte Satz umgekehrt. Das gelingt durch ein einfaches Verfahren der partiellen Integration. Weiter zeigt der Verf. immer im Falle \\(k=1\\), da\u00df\\ in der Halbebene \\(\\Re(z)>\\gamma\\) die Funktion \\(f(z)\\) durch die absolut konvergente Fakult\u00e4tenreihe  \\[  f(z)=\\sum_1^\\infty \\frac{c_\\nu(\\omega)\\nu !}{\\left( \\frac z \\omega+1\\right) \\left( \\frac z \\omega+2 \\right) \\cdots \\left( \\frac z \\omega +\\nu \\right)}  \\]  dargestellt wird, wo \\(\\omega>\\frac{\\pi \\varrho}{2}\\) ist. Auch hier handelt es sich um eine vereinfachte Begr\u00fcndung eines \\textit{Watson}schen Ergebnisses. Die allgemeine \\textit{N\u00f6rlund}sche Theorie der Fakult\u00e4tenreihen F. d. M. 45, 394 (JFM 45.0394.*), 1914) wird dabei nicht benutzt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1472017$7D02E10A-047F-42AD-8380-B037C3F9933F","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"47807cbd270f710fe8c7bccadfbd4a9e18de2545","datavalue":{"value":"2614518","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472017$AF390DCC-FB6A-4BED-85BD-5457F164095B","rank":"normal"}],"P1447":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1447","hash":"bec82108e89bd2b0dd733e70fc1d0f8a3194f165","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1828192,"id":"Q1828192"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472017$4D1D838A-C292-45D7-B808-43F45F8091C9","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472017$F14DD1C0-48EB-40A2-AF02-43242F55B0CE","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Zur Theorie der asymptotischen Potenzreihen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Zur_Theorie_der_asymptotischen_Potenzreihen."}}}}}