{"entities":{"Q1472373":{"pageid":1483113,"ns":120,"title":"Item:Q1472373","lastrevid":43138111,"modified":"2025-07-21T19:34:24Z","type":"item","id":"Q1472373","labels":{"en":{"language":"en","value":"\\textit{Lies} Invariantentheorie der Ber\u00fchrungstransformationen und ihre Erweiterung."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2615018"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472373$6519E020-5AEE-45C5-8270-125362FAE64E","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"a36bf2c7160a666baad4c87a0393ec2dcb7b00ce","datavalue":{"value":{"text":"\\textit{Lies} Invariantentheorie der Ber\u00fchrungstransformationen und ihre Erweiterung.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1472373$97763F1E-B0EC-4F6D-9506-BDA5707A8ECD","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"4ee38b2013e36267bf18bb0be8acbe70f2b677e4","datavalue":{"value":"45.0081.04","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472373$458FA56A-19E9-454C-B2C9-A00EDEF31330","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e4e9f74f433df1c7c3e6e0c6ffc626db22235172","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":169192,"id":"Q169192"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472373$3F6E852E-0D97-4970-A601-78D1E7C780BF","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c661f94b7a6049426563a76ea6b0741856f8c24c","datavalue":{"value":{"time":"+1914-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1472373$95A958EA-7E88-4096-9AEF-C794BAFB75FC","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"da11f443378121c10346c251629876d6e2c43b5e","datavalue":{"value":"Die Invariantentheorie der Ber\u00fchrungstransformationen ist in mehrfacher Beziehung bemerkenswert: wegen der wichtigen Integrationsvereinfachungen, die \\textit{Lie} auf sie gegr\u00fcndet hat, und weil sie das erste Seitenst\u00fcck ist zu der seit \\textit{Gau\u00df} fortschreitend entwickelten Invariantentheorie der quadratischen Differentialformen; wie diese ist sie die Invariantentheorie einer unendlichen Gruppe von Transformationen. Dazu kommt, da\u00df\\ \\textit{Lie} seine Theorie in derselben Zeit entwickelte, in der \\textit{Kleins} Erlanger Programm entstand. Obwohl er die Ideen dieses Programms gro\u00df\\ enteils aus Gespr\u00e4chen mit \\textit{Klein} kannte, hatte er seine Invariantentheorie unabh\u00e4ngig von disen Ideen entwickelt und unbewu\u00df\\ t an einem wichtigen Beispiele ausgef\u00fchrt, was \\textit{Klein} als Programm f\u00fcr die Zukunft aufstelle.   \\textit{Lie } hat sp\u00e4ter (Band II der Theorie der Transformationsgruppen) die Invariantentheorie der Ber\u00fchrungstransformationen ausf\u00fchrlich begr\u00fcndet und systematisch entwickelt. Weil er aber dabei nur selbsterdachte Methoden benutzten wollte, hat er seiner Begr\u00fcndung nicht die wirklich m\u00f6gliche Einfachheit gegeben. Wie \\textit{S. Kantor} in einigen Arbeiten der Wien. Ber. hervorhebt, macht \\textit{Lie} von der bilinearen Kovariante eines \\textit{Pfaff}schen Ausdrucks gar keinen Gebrauch, und doch gibt gerade die Benutzung dieser Kovariante, wenn man noch die zugeh\u00f6rige kovariante bilineare Form in Differentialquotienten damit in Verbindung setzt, der ganzen Theorie eine au\u00dferordentliche Einfachheit und Durchsichtigkeit. Das kommt in hervorragendem Ma\u00df\\ e darin zum Ausdruck, da\u00df\\ die Normalform \\(p_1dx_1+\\dots +p_ndx_n\\) erhalten kann, fast genau so einfach wird wie die Invariantentheorie der Ber\u00fchrungstransformationen selbst.   Es erscheint h\u00f6chst w\u00fcnschenswert, die Invariantentheorie der Ber\u00fchrungstransformationen noch einmal im Zusammenhange zu entwickeln und auch ihre Erweiterung auf \\textit{Pfaff}sche Ausdr\u00fccke der besprochenen Art darzustellen, was \\textit{Lie} zwar selbst beabsichtigt, aber nicht ausgef\u00fchrt hat. Dies ist der haupts\u00e4chlichste Gegenstand des Vortrages. Au\u00df\\ erdem wird noch eine andere Erweiterung der Invariantentheorie der Ber\u00fchrungstransformationen besprochen, von der sich auch bei \\textit{Lie} schon Spuren finden und die dann ebenfalls \\textit{S. Kantor} in der Grundz\u00fcgen entwickelt hat. Statt n\u00e4mlich die Funktionengruppen, deren Theorie den Hauptinhalt jener \\textit{Lie}schen Invariantentheorie bildet, durch die ihnen angeh\u00f6rigen Funktionen zu definieren, kann man sie durch die vollst\u00e4ndigen Systeme definieren, deren L\u00f6sungen sie sind, und kann die ganze Theorie auch unter dieser Voraussetzung aufbauen. Damit wird der Weg gebahnt zu einer allgemeinen Invariantentheorie vollst\u00e4niger Systeme gegen\u00fcbe der Gruppe der Ber\u00fchrungstransformationen, ja soger zu einer Invariantentheorie beliebiger Systeme von linearen partiellen Differentialgleichungen und von \\textit{Pfaff}schen Gleichungen. Auch diese Fragen lassen sich auf einen beliebigen \\textit{Pfaff}schen Ausdruck von der vorhin erw\u00e4hnten Beschaffenheit \u00fcbertragen und er\u00f6ffnen ein reiches Feld f\u00fcr neue, aber auch sehr schwierige Untersuchungen, ein Feld, das \\textit{Lie} selbst schon angebaut hat in seinen Arbeiten \u00fcber die vollkommenen Methoden zur Integration der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung. Darin hat er n\u00e4mlich bereits eine Reihe von S\u00e4tzen \u00fcber die Invariantentheorie gewisser vollst\u00e4ndiger Systeme gegen\u00fcber der Gruppe aller Ber\u00fchrungstransformationen entwickelt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1472373$D4A832DA-8A32-4643-982D-2B7C66756351","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d82c5a9dcbb11b0c7a3e530d508a9bbac750b752","datavalue":{"value":"2615018","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472373$1C4B6B44-1D10-485A-AED6-100678922A43","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"3af289e81bcc58fc14a1f9a9e51efff15561a474","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":566351,"id":"Q566351"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472373$EEF5F3B2-EDF1-4495-91C4-2FAE1F670DDD","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472373$350D1BAE-7259-49E8-AB07-3289553CA7FB","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1472373","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1472373"}}}}}