{"entities":{"Q1472713":{"pageid":1483453,"ns":120,"title":"Item:Q1472713","lastrevid":67760235,"modified":"2026-04-12T19:38:22Z","type":"item","id":"Q1472713","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber ganze rationale Darstellung der Invarianten eines Systems von beliebig vielen Grundformen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2615554"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472713$A3EC12A3-FCB0-4CFA-A3AE-C384F1ABBFAD","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"f29cf2f3f5e28407d2f338276bc7338e1aed4401","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber ganze rationale Darstellung der Invarianten eines Systems von beliebig vielen Grundformen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1472713$2F873953-D751-4B4F-8745-4F7FBC963850","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"02ead89cdc87446b9a0f9fc50e97d8850621114c","datavalue":{"value":"45.0197.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472713$EC0BEABD-420C-442E-97CD-770F3996B3EF","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"3135376fbdba5479fb1c52fbf54400866afc3bb4","datavalue":{"value":"10.1007/BF01456822","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472713$AE59D7BB-062D-4DE0-A533-550590E4BD30","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7016073dc3661ad2b8fcf740b72e135f31d59f23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":166142,"id":"Q166142"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472713$91278F76-56F5-48E1-8D96-CF14A70D9A36","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"992428e8b1c916b0afb4c72dfb03ba64e75c14bb","datavalue":{"value":{"time":"+1915-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1472713$1AADB485-0F38-4344-BC43-01CB3728215E","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"5327adba78cb9bbd6bc762a91713b446b2cee4dd","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/158717","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1472713$9AEDDAB4-2CA1-43CE-80CE-597E83C54E92","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"7ac154b4a095ab2b937e812613e295240c49ab95","datavalue":{"value":"Sei \\(F\\) eine Form mit irgendeiner Anzahl von Variabeln und irgendeiner Ordnung: die Anzahl ihrer Koeffizienten sei \\(n\\). Ein Grundformensystem \\((F)\\) bestehe aus \\(N(>n)\\) solcher Formen \\(F\\) in denselben Variabeln und von gleicher Ordnung. Aus dem System \\((F)\\) werden \\(n\\) Formen \\(F_i\\) herausgegriffen; \\((J)\\) sei das volle System ganzrationaler Invarianten der \\(F_i\\).   Es soll \\textit{erstens} aus \\((J)\\) ein solches System ganzrationaler Invarianten des Systems \\((F)\\) hergeleitet werden, durch die sich jede ganzrationale Invariante von \\((F)\\) \\textit{rational} darstellen l\u00e4\u00dft.   Sei \\(\\Delta\\) die \\(n\\)-reihige, aus den Koeffizienten der \\(F_i\\) zu bildende Determinante und \\(\\Delta\\) das System aller aus irgend \\(n\\) der \\(N\\) Formen \\((F)\\) zu bildenden \\(\\Delta\\), so wird ganz elementar gezeigt, da\u00df das aus \\((J)\\) und \\((\\Delta)\\) bestehende System \\((J, \\Delta)\\) von der verlangten Art ist.   \\textit{Zweitens} soll aus \\((J)\\) ein solches System ganzrationaler Invarianten von \\((F)\\) abgeleitet werden, durch die sich jede ganzrationale Invariante \\textit{ganz und algebraisch} darstellen l\u00e4\u00dft.   Diese Frage l\u00e4\u00dft sich bejahend beantworten auf Grund eines fr\u00fcher (F. d. M. 25, 173 (JFM 25.0173.*), 1895) vom Verf. aufgestellten Theorems: Hat das Verschwinden einer gewissen Anzahl von Invarianten stets das Verschwinden aller \u00fcbrigen Invarianten eines Grundformensystems zur Folge, so sind alle Invarianten ganze algebraische Funktionen jener ersteren. Man bilde aus \\((J)\\) alle Invarianten \\((VJ)\\), indem statt der Koeffizienten der \\(F_i\\) die entsprechenden Koeffizienten der \\(F_{n+1,\\dots,}F_N\\) eingef\u00fchrt werden, sodann besitzt das aus \\((J)\\) und \\((VJ)\\) zusammengesetzte System \\((J, VJ)\\) die Gew\u00fcnschte Eigenschaft.   \\textit{Drittens} ist aus \\((J)\\) ein solches System ganzrationaler Invarianten herzuleiten, durch die jede ganzrationale Invariante von \\((F)\\) \\textit{ganzrational} darstellbar ist.   Durch Anwendung des Polarenprozesses \\(P\\) geht irgendeine Invariante wieder in eine solche \\(PJ\\) \u00fcber. Es wird die Vermutung ausgesprochen, da\u00df das aus den Systemen \\((J)\\) und \\((PJ)\\) zusammengesetzte System die in Rede stehende Eigenschaft besitzt.   Frl. {it Noether} f\u00fchrt den Beweis f\u00fcr die Richtigkeit dieser Vermutung auf Grund des bekannten Reduktionssatzes, da\u00df sich jede Form von beliebig vielen Reihen von je \\(n\\) Variabeln darstellen l\u00e4\u00dft als Summe von Polaren von Formen, die nur \\(n\\) feste Reihen enthalten und aus der Ausgangsform durch Polarenprozesse entstehen.   Sei \\(\\Theta\\) eine in jeder der \\(N>n\\) Reihen \\(A_k(k=1,\\dots,N)\\) homogene Form, wo \\(A_k\\) aus den \\(n\\) Elementen \\(A^{(i)}_k(i=1,\\dots,n)\\) bestehe. \\(P\\) bedeute eine ganzrationale Funktion -- mit rationalen Zahlkoeffizienten -- der Polarprozesse \\(P_{hk}=\\sum A^{(i)}_h\\,\\frac{\\partial}{\\partial A^{(i)}_k}\\). Dann lautet der obige Reduktionssatz: \\(\\Theta=\\sum PZ\\), wo die Formen \\(Z\\) nur noch die \\(A_i\\) enthalten und aus \\(\\Theta\\) durch Polarprozesse \\(P\\) abgeleitet sind.   Es liege jetzt das Grundformensystem \\((F_i)(i=1, 2\\dots, N)\\) von \\(N\\) Formen gleicher Ordnung und gleicher Variablenzahl vor, deren Koeffizienten die \\(N\\) Reihen \\(A_i\\) seien. Mit \\((J)\\) sei das (endliche) volle System von Invarianten der \\(F_i\\) bezeichnet. Dann wird jede rationalzahlige Simultaninvariante \\(S\\) der \\(F_i\\) eine je in den \\(A_i\\) homogene Form mit rationalen Zahlkoeffizienten, auf die also die Identit\u00e4t (1) anwendbar ist. Die Anwendung der Polarprozesse \\(P\\) auf \\(S\\) erzeugt wieder Invarianten, also werden es auch die \\(Z\\), sind somit ganzrational durch das System \\((J)\\) darstellbar. Die Identit\u00e4t (1) geht daher \u00fcber in \\(S=\\sum PY\\), wo die Potenzprodukte der \\((J)\\) sind. Die Ausf\u00fchrung der Prozesse \\(P\\) auf \\(Y\\) besteht in der sukzessiven, endlichmaligen Ausf\u00fchrung der \\(P_{hk}\\), die auf Summen von Produkten aus Invarianten \\((J)\\) und \\((PJ)\\) f\u00fchren. Damit ist aber die ganzrationale Darstellbarkeit aller \\(S\\) durch \\((J,PJ)\\) bewiesen.  Das Folgende enth\u00e4lt einen selbst\u00e4ndigen Beweis des Reduktionssatzes auf Grund der Theorie der linearen Formenscharen in \\(K\\). Eine solche ist ein System von Formen gleicher Dimension, derart, da\u00df neben \\(\\mathfrak D_1\\) und \\(\\mathfrak D_2\\) stets auch \\(c_1\\mathfrak D_1+c_2\\mathfrak D_2\\) zum System geh\u00f6rt, wo \\(c_1,c_2\\) einem vorgegeben Rationalit\u00e4tsbereiche \\(K\\) angeh\u00f6ren, der den Koeffizientenbereich der \\(\\mathfrak D\\) enth\u00e4lt. Es gibt dann eine endliche Anzahl \\(\\varrho\\) linear unabh\u00e4ngiger Formen in \\(K\\): die Schar hat den ``Rang'' \\(\\varrho\\) in bezug auf \\(K\\).   Wesentlich ist der H\u00fclfssatz: Sind \\(\\mathfrak L\\) und \\(\\mathfrak T\\) zwei lineare Scharen in \\(K\\) mit gleichem Range \\(\\varrho\\), und ist \\(\\mathfrak T\\) eine Teilschar von \\(\\mathfrak L\\), so sind \\(\\mathfrak L\\) und \\(\\mathfrak T\\) identisch (\u00e4quivalent). Wendet man auf (1) den Proze\u00df \\(P\\) an, so lassen sich auch alle Polaren von \\(\\mathfrak D\\) durch Summen der speziellen Polaren \\(PZ\\) darstellen. Der Reduktionssatz sagt also die \u00c4quivalenz dieser beiden linearen Formenscharen aus. Diese \u00c4quivalenz wird auf Grund des obigen H\u00fclfssatzes nachgewiesen.   Durch analoge \u00dcberlegungen wird auch die \\textit{allgemeine} Reihenentwicklung (f\u00fcr \\(N\\geqq n\\)) gewonnen. Man hat zun\u00e4chst:  \\[ (2)\\quad Z=\\sum PH\\;mod \\Delta, \\]  wo \\(Z\\) die \\(A_i\\) homogen enth\u00e4lt, \\(\\Delta\\) die Determinante dieser Reihen ist, und die \\(H\\) nur noch die \\(A_1,\\dots,A_{n-1}\\) enthalten, und aus \\(Z\\) durch Prozesse \\(P\\) abgeleitet sind. Verm\u00f6ge (2) l\u00e4\u00dft sich dann \\(Z\\) nach Potenzen von \\(\\Delta\\) (bis zu einer \\(\\mu^{\\text{ten}}\\)) entwickeln.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1472713$1BBAB880-4A8C-40AA-BE83-F9AF21E93FE0","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"245c7a365f7b6dd958acab4bfb92b51d4e4e0025","datavalue":{"value":"2615554","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472713$AE46AB62-9FA7-4F5B-A086-CB9F4B7CC035","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472713$BC6DCB5B-3515-48C6-B8A2-A95033DADBE1","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"c6de892fc95829d5168467bfba704c6f6dcae446","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480424,"id":"Q6480424"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472713$3B751E8F-4F94-48F7-8A83-1923D3785CD6","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"\u00dcber ganze rationale Darstellung der Invarianten eines Systems von beliebig vielen Grundformen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/%C3%9Cber_ganze_rationale_Darstellung_der_Invarianten_eines_Systems_von_beliebig_vielen_Grundformen."}}}}}