{"entities":{"Q1472732":{"pageid":1483472,"ns":120,"title":"Item:Q1472732","lastrevid":67760379,"modified":"2026-04-12T19:38:23Z","type":"item","id":"Q1472732","labels":{"en":{"language":"en","value":"Die Drehungsinvarianten eines linearen Komplexes."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2615577"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472732$4B25F1D0-352A-4718-AF97-62D022484914","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"354116e4a8e51c9bbd67ba917596aac62e8bb48c","datavalue":{"value":{"text":"Die Drehungsinvarianten eines linearen Komplexes.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1472732$9116A872-6760-4EB7-ABD8-5830ACC4DC94","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"343108e4dae5eda8a073132e23b6a6cf8e453809","datavalue":{"value":"45.0217.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472732$42274A7B-EC4B-42BA-8EA5-196B994114FC","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"c1afe6028b278bb203ed5da21e45581d8f09d55e","datavalue":{"value":"10.1007/BF01699703","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472732$86176721-9281-4326-949A-05BC923BCCBC","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"ffee312d0ee597e0715fde155f716d7c78570ca4","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":567688,"id":"Q567688"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472732$01128195-4A7E-4789-8F00-456D8BBB554C","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"3d3e1e052244c3cb6b51d49593de436d0f9034f1","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559539,"id":"Q559539"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472732$8291E4E4-B78A-4FA3-8633-96BE3AE0714E","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c661f94b7a6049426563a76ea6b0741856f8c24c","datavalue":{"value":{"time":"+1914-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1472732$09C28CCF-E99D-497A-B78D-6833F487EA58","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"bf59854b724a0e06681285f3a71eaa274244e607","datavalue":{"value":"Eine Reihe allgemein f\u00fcr einer \\(R_{n-1}\\) g\u00fcltiger Betrachtungen ist vorauszuschicken. Als Typus werde der gew\u00f6hnliche Raum \\(R_3(n=4)\\) gew\u00e4hlt. Man hat hier dreierlei Koordinaten, die \\(X_i\\) eines Punktes \\(X\\), die \\(U_i^\\prime\\) einer Ebene \\(U'\\) und die \\(\\Pi_{ik}\\) eines linearen Komlexes \\(\\Pi\\). Eine \\textit{Form} \\(f\\) ist in diesen Koordinaten ganzrational und je homogen. Aus \\(m\\) solchen ``Grundformen'' \\(f^{(i)}\\) werde ein System \\(\\Sigma\\) gebildet: Es bedeute \\(G\\) eine kontinuierliche Untergruppe der allgemeinen projektiven Gruppe, oder diese Gruppe selbst.   Es handelt sich um ganzrationale Invarianten \\(I\\) von \\(\\Sigma\\) bez\u00fcglich \\(G\\). Ein ``vollst\u00e4ndiges'' System von Invarianten \\(I_1, I_2,\\dots\\) hat die Eigenschaft, da\u00df sich jedes \\(I\\) ganzrational durch sie ausdr\u00fccken l\u00e4\u00dft; ist die Anzahl der \\(I_1, I_2,\\dots\\) eine endliche, so hei\u00dft das System ein ``endliches''.   Das System \\(\\Sigma\\) erweitert sich zu einem System \\(\\Sigma'\\) durch Adjunktion dreier, je in den \\(X_i, U_i^prime, \\Pi_{ik}\\) linearer Formen \\(g_1=\\Sigma u_i^\\prime X_i=(u'X), g_2=\\Sigma x_iU_i^prime=(xU'), g_3=\\Sigma\\pi_{ik}\\Pi_{ik}=\\frac12(\\pi'\\Pi)^2\\). Eine Invariante von \\(\\Sigma'\\) wird mit \\(K\\) bezeichnet; ein vollst\u00e4ndiges System von \\(K\\), das dann zugleich ein ``vollst\u00e4ndiges Formensystem'' von \\(\\Sigma\\) ist, ist jeweils aufzustellen. Ist \\(G\\) die allgemeine projektive Gruppe, so dienen dazu drei H\u00fclfs\u00e4tze. Es seien \\(a, b, c, \\dots, \\alpha', \\beta', \\gamma', \\dots\\) die zu verwendenden Gr\u00f6\u00dfen-und Symbolreihen, wo die ungestrichelten den Punktkoordinaten kongredient, die gestrichelten kontragredient sind.   \\textit{Erstens} gilt der erste Fundamentalsatz der symbolischen Methode, da\u00df die \\(I\\) als Produkte von Faktoren erster Art oder auch Linearfaktoren \\((a\\alpha')=\\sum a_i\\alpha_i^\\prime\\) und von Faktoren zweiter Art oder Klammerfaktoren \\((a, b, c, d), (\\alpha', \\beta', \\gamma', \\delta')\\) darstellbar sind. \\textit{Zweitens} tritt der zweite Fundamentalsatz der symbolischen Methode in Kraft, wonach jede Identit\u00e4t zwischen den \\(I\\) eine Folge von f\u00fcnf gewissen Grundidentit\u00e4ten ist.   \\textit{Dritten}s f\u00fchren auf Grund des \\textit{Hillbert}schen Endlichkeitssatzes die gem\u00e4\u00df der beiden Fundamentals\u00e4tze auszu\u00fcbenden T\u00e4tigkeiten nach einer endlichen Anzahl von Schritten auf schon vorhandene \\(I\\) zur\u00fcck: dann ist man im Besitze eines vollst\u00e4ndigen Systems. Als Punktkoordinaten dienen im \\(R_3\\) rechtwinklige \\(x=\\frac{x_1}{x_4}, y=\\frac{x_2}{x_4}, z=\\frac{x_3}{x_4}\\). Als Gruppe \\(G\\) nehme man die der (eigentlichen und uneigentlichen) orthogonalen Substitutionen; die ganzrationalen Invarianten bez\u00fcglich \\(G\\) hei\u00dfen ``Drehungsinvarianten'' \\(D\\). F\u00fcr ein System \\(\\Sigma\\) von \\(m\\) Grundformen \\(f^{(i)}\\) erh\u00e4lt man ein vollst\u00e4ndiges System \\((D)\\) auf Grund der vier S\u00e4tze:   1. Man kann die Invarianten eines vollst\u00e4ndigen Systems \\((D)\\) so ausw\u00e4hlen, da\u00df sie allgemeine projektive Invarianten des erweiterten Grundsystems \\(\\Sigma_0=(\\Sigma, \\Phi, L)\\) werden, wo \\(\\Phi=(xx)=\\Sigma x_i\\), und \\(L=(l'x)=x_4\\) ist.   2. Die Invarianten eines vollst\u00e4ndigen Formensystems von \\(D\\) des Systems \\(\\Sigma\\) lassen sich so ausw\u00e4hlen, da\u00df sie Produkte von Faktoren \\((a\\alpha)\\) und \\((abcd)\\) sind, wo die \\(a, b, \\dots, \\alpha, \\dots\\) gestrichelte oder ungestrichelte Gr\u00f6\u00dfen- und Symbolreihen von \\(f^{(i)}, L, g_1, g_2, g_3\\) bedeuten.   3. Jede Identit\u00e4t zwischen ganzrationalen \\(D\\) ist eine Folge von drei Grundidentit\u00e4ten.   4. Ein vollst\u00e4ndiges System von \\(D\\) ist endlich.   Die Gruppe \\(G\\) ist in der Hauptgruppe \\(H\\) enthalten. Hat man also ein vollst\u00e4ndiges System von \\(D\\), aus den Individuen \\(D_1, D_2, \\dots, D_{\\sigma}\\) bestehend, so sind die Invarianten von \\(H\\) ganzrational in den \\(D_1, D_2, \\dots, D_{\\sigma}\\).   Der damit bezeichnete Weg zur Gewinnung eines vollst\u00e4ndigen Systems von \\(D\\) wird nun eingeschlagen, indem zun\u00e4chst eine tern\u00e4re quadratische Form \\(f=\\Sigma a_{ik}x_ix_k=(a'x)^2=(b'x)^2=\\dots\\) als Grundform angenommen wird. Man hat es dann mit 10 Faktoren erster Art und 8 Faktoren zweiter Art zu tun.   Eine wesentliche Vereinfachung tritt insofern ein, als man sich auf \\(D\\) beschr\u00e4nken kann, die h\u00f6chstens \\textit{einen} Klammerfaktor enthalten. Verm\u00f6ge der drei Grundidentit\u00e4ten l\u00e4\u00dft sich die Anzahl der Faktoren erster Art auf vier reduzieren: \\(f_2=(a'b'), f_3=(a'l'), f_4=(a'x), f_5(a'u')\\) und die der Faktoren zweiter Art auf drei: \\(f_12(a'b'l'), f_15=(a'l'x), f_16=(a'l'u)\\). So ergibt sich schlie\u00dflich ein kleinstes vollst\u00e4ndiges Formensystem von \\(D\\) aus 32 Individuen. Hiervon sind 6 Invarianten, 10 Kovarianten, 10 Kontravarianten, 6 Zwischenformen. Unter ihnen befinden sich im besondern die 9 affinen und die 5 projektiven Individuen. Geometrische Anwendungen folgen. Man erh\u00e4lt u. a. die Gleichung der Fu\u00dfpunktskurve eines Punktes \\(y\\) bez\u00fcglich \\(f\\), die beiden Hauptsachen von \\(f\\), die Gleichung der Evolute usf.   Zweitens wird als Grundform eine quatern\u00e4re quadratische Form \\(f=\\Sigma a_{ik}^prime x_ix_k=(a'x)^2=(b'x)^2=\\dots\\) als Grundform gew\u00e4hlt.   Die \\(p_{ik}=p_{mn}^prime\\) sind die \\textit{Pl\u00fccker}schen Geradenkoordinaten (oder auch die eines linearen Komplexes); man setzt symbolisch \\(p_{ik}=p_ip_k, p_{mn}^prime=p_m^primep_n^prime\\). Die \\(q, r, \\pi, \\varrho, \\dots\\) resp. \\(q', r', \\pi', \\varrho', \\dots\\) sind von ungestrichelten resp. gestrichelten mit den \\(p\\) \u00e4quivalente Komplexsymbole. Die symbolischen Faktoren der \\(D\\) werden gebildet aus den Reihen:  \\[ a', b', c', \\dots; l'; x; u'; p, q, r, \\dots; p', q', r'. \\]  F\u00fcr die Faktoren erster und zweiter Art sind wieder mannigfache Reduktionen ausf\u00fchrbar, so lassen sich solche Faktoren zweiter Art streichen, in denen Komplexsymbole vorkommen. Es verbleibt dann noch eine Reihe von 25 m\u00f6glichen Faktortypen. Die Einzeldiskussion zeigt, da\u00df sich zun\u00e4chst die \\(D\\) mit Faktoren zwieter Art vollst\u00e4ndig erledigen lassen; es bleiben noch die aus Linearfaktoren aufbaubaren.   Es kommt wiederum darauf an, gewisse der symbolischen Faktoren als Reduzenten nachzuweisen. Dahin geh\u00f6rt u. a. der Faktor \\((pq')\\). Daraufhin werden gewisse ``Ketten'' gebildet, deren Glieder durch besonders einfache Gesetze verkn\u00fcpft sind, und sodann die \\(D\\) aus solchen Kettengliedern linear zusammangesetzt.   Damit lassen sich die gesuchten \\(D\\), nach gewissen Typen angeordnet, aufstellen.   \\textit{Drittens} liegt als Grundform die eines linearen Komplexes \\(K\\) vor:  \\[ K=(a'\\Pi)^2=(a\\Pi')^2=2\\Sigma a_{ik}^prime\\Pi_{ik}, \\]  der je eine Linearform in den \\(X, U', \\Pi\\) hinzugef\u00fcgt wird.   Als Bausteine der gesuchten Drehungsinvarianten \\(D\\) dienen dieselben Gr\u00f6\u00dfenreihen, wie oben f\u00fcr die quadratische Form \\(f\\). Die \\(D\\) werden wiederum nach Typen angeordnet; die Gesamtzahl der \\(D\\) betr\u00e4gt 83. Einige geometrische Anwendungen folgen, so die Aufstellung der ``Hauptachse'' von \\(K\\).","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1472732$248EAA2D-0D60-4E7D-93D6-A2C1B6D5EAD9","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"29a3bbeed3cbe5f3aae273c66ad3da1c4af52505","datavalue":{"value":"2615577","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472732$75760D14-84B0-442D-A8A1-F39049D27DCB","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472732$08815110-8820-4A96-9711-49693321C255","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"ed10fddcd20933a5f14ca2a1680bb8c3c3108a9e","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1007/bf01699703","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1472732$CBD6B970-BD72-48BC-9778-432137627870","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"54cbf57a448bad53009f2b2e16d923e6db9649a3","datavalue":{"value":"W2089809023","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472732$90B712E3-F882-4326-98E8-FD1D150D8D6A","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Die Drehungsinvarianten eines linearen Komplexes.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Die_Drehungsinvarianten_eines_linearen_Komplexes."}}}}}