{"entities":{"Q1472748":{"pageid":1483488,"ns":120,"title":"Item:Q1472748","lastrevid":43139398,"modified":"2025-07-21T19:48:22Z","type":"item","id":"Q1472748","labels":{"en":{"language":"en","value":"Eine Weiterbildung der \\textit{Gra\u00dfmann}schen Ausdehnungslehre im Sinne der Invariantheorie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2615590"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472748$FB34D392-600F-4F49-A0C9-A927F66CD145","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"6f6219af0f694c4e0ac0352594855280fb05adcb","datavalue":{"value":{"text":"Eine Weiterbildung der \\textit{Gra\u00dfmann}schen Ausdehnungslehre im Sinne der Invariantheorie.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1472748$B2E79792-4C4D-48FC-9DC9-3B7DDC5EC79A","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"365c913ecbd2698160cdd6de43cedc435c2175f9","datavalue":{"value":"45.0229.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472748$07546E13-16FB-4FDC-B861-28AFDEB27C18","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"9c9d6feb065ea0cb5e8685241d6dc435e6761c67","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1435385,"id":"Q1435385"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472748$05A82E94-2209-4570-854C-5D03301C03C1","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e4e9f74f433df1c7c3e6e0c6ffc626db22235172","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":169192,"id":"Q169192"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472748$2A81F209-5E33-4556-A355-7D17F71A1CC2","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c661f94b7a6049426563a76ea6b0741856f8c24c","datavalue":{"value":{"time":"+1914-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1472748$419E38D5-510F-4AC1-8D35-13E9C5818443","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"93eb14547a638c34d62773848d57549b5ba750a9","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/145403","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1472748$40414CD2-D117-4CF1-9511-5493CF027A56","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"aa59c7835bfb21885a645c6f08e9887675d49d4f","datavalue":{"value":"Es werden Produktbildungen zwischen algebraischen Gr\u00f6\u00dfen untersucht, die f\u00fcr eine Weiterbildung der Ausdehnungslehre im Sinne der Invariantentheorie von grundlegender Bedeutung zu sein scheinen. Wegen ihrer engen Beziehung zum \\textit{Gordan}schen Faltungsprozesse hei\u00dfen sie ``mehrfaltige'' Produkte: sie gehen aus algebraischen Gr\u00f6\u00dfen durch mehrfaltige Multiplikation mit ver\u00e4nderlich gedachten Gebilden hervor. Hierbei d\u00fcrfen auch, was ein besonderer Vorzug gegen\u00fcber der \u00fcblichen Symbolik ist, die algebraischen Formen in gewissen Normalgestalten (Produkt oder Summe von Produkten von Formen) vorgelegt sein. Es diene dem Gebiete \\(R_{n-1}\\) \\(n\\)-ter Stufe der \\(R_3(n=4)\\) als Typus. Punkte (Grundgebilde erster Stufe) werden mit \\(a,b,c,\\dots,x,y,z,\\dots\\) bezeichnet. St\u00e4be (Grundgebilde zweiter Stufe) mit \\(A,B,C,\\dots,X,Y,Z\\), Bl\u00e4tter (Grundgebilde dritter Stufe) mit \\(\\alpha,\\beta,\\gamma,\\dots,\\xi,\\eta,zeta,\\dots\\). Unter Punkten sind die Vektoren, unter St\u00e4ben die Felder (Bivektoren) und unter Bl\u00e4ttern die ``Bl\u00f6cke'' mitverstanden.   Endlich dienen die Zeichen \\(\\mathfrak{a,b,c},\\dots,\\mathfrak{r,u,z},\\dots\\) f\u00fcr Zahlen.   Kombinatorische Produkte solcher Gr\u00f6\u00dfen hei\u00dfen \u00e4u\u00dfere. F\u00fcr das algebraische Produkt gleichartiger Gr\u00f6\u00dfen der obigen Arten gilt das distributive, kommutative und assoziative Gesetz; solche Produkte werden ohne Klammern geschrieben, so da\u00df z. B. \\(abc\\) das Produkt der Punkte \\(a,b,c\\) ist. Durch zur\u00fcckgehen auf die Grundpunkte \\(e_1,\\dots,e_4\\) gelangt man zu den Potenzprodukten dritten Grades der \\(e\\), den ``Punktenheiten dritten Grades'', und entsprechend allgemein.   Analog den algebraischen Punktgr\u00f6\u00dfen \\(a^{(n)}\\dots\\) werden algebraische Ebenengr\u00f6\u00dfen \\(\\alpha^{(n)}, \\beta^{(m)},\\dots\\) und Strahlgr\u00f6\u00dfen \\(A^{(n)},B^{(m)},\\dots\\) definiert. Aus diesen Gr\u00f6\u00dfen ``erster Gattung'' entstehen durch Zusammensetzung Punkt-Ebenengr\u00f6\u00dfen, Punkt-Strahlgr\u00f6\u00dfen und Strahl-Ebenengr\u00f6\u00dfen als solche der ``zweiten Gattung''. Treten endlich Punkte, Strahlen und Ebenen zugleich auf, so hat man es mit Gr\u00f6\u00dfen der ``dritten Gattung'' zu tun.   Seien \\(a_1a_2\\dots a_r\\) und \\(b_1b_2\\dots b_r\\) irgend zwei Punktprodukte \\(r\\)-ten grades, so wird die Operation eingef\u00fchrt:  \\[ (1)\\quad \\{a_1a_2\\dots a_r, b_1b_2\\dots b_r\\}_r=\\frac{1}{r!}\\sum_{i_1i_2\\dots i_r}[a_1b_{i_1}][a_2b_{i_2}]\\dots[a_rb_{i_r}], \\]  wo die eckigen Klammern \u00e4u\u00dfere Produkte bezeichnen, \\(i_1i_2\\dots i_r\\) irgendeine Permutation von \\(1,2,\\dots,r\\) ist und die Summe \u00fcber alle Permutationen zu estrecken ist. Das Ergebnis ist eine Strahlgr\u00f6\u00dfe \\(r\\)-ten Grades.   Die Operation (1) soll g\u00fcltig bleiben, wenn die beiden Produkte \\(r\\)-ten Grades andere Gr\u00f6\u00dfen erster Gattung sind, z. B. ein Strahlprodukt und ein Punktprodukt, so da\u00df eine Ebenengr\u00f6\u00dfe entsteht, usf.   Die Definition (1) l\u00e4\u00dft sich verallgemeinern f\u00fcr zwei Punktprodukte \\(a_1a_2\\dots a_m\\) und \\(b_1b_2\\dots b_n\\;(r\\leqq m, r\\leqq n)\\); das Ergebnis ist dann eine Punktstrahlgr\u00f6\u00dfe.   Im besonderen ergibt sich:  \\[ (2)\\quad \\{a^mb^n\\}_r=[ab]^ra^{m-r}b^{n-r}. \\]  Schlie\u00dflich wird die Operation \\(\\{\\}_r\\) auf irgend zwei algebraische Gr\u00f6\u00dfen erster Gattung angewendet, indem man die G\u00fcltigkeit des distributiven Gesetzes bez\u00fcglich beider Verkn\u00fcpfungsglieder annimmt. Sind also \\(a_i^{(m)}\\) und \\(b_i^{(n)}\\) algebraische Punktprodukte, und ist \\(a^{(m)}=\\sum a_i^{(m)}, b^{(n)}=\\sum b_k^{(n)} (i,k=1,2,\\dots)\\), so soll sein  \\[ (3)\\quad \\{a^{(m)}b^{(n)}\\}_r=\\sum_{i,k}\\{ a_i^{(m)}b_k^{(n)}\\}_r (r\\leqq m, r\\leqq n). \\]  Dies Ergebnis ist von der Darstellungsform der \\(a^{(m)}\\) und \\(b^{(n)}\\) unabh\u00e4ngig.   Die Operation (3) hei\u00dft eine ``\\(r\\)-faltige Multiplikation'', \\(r\\) der Faltungsgrad.   Das einfaltige Produkt von Gr\u00f6\u00dfen ersten Grades stimmt mit dem \u00e4u\u00dferen Produkt \u00fcberein. In dem besonderen Falle, wo \\(r\\) seinen h\u00f6chsten Wert erreicht, wird seine Bezeichnung weggelassen, so da\u00df \\(\\{a^{(m)}a^{(n)}\\} (n<m)\\) oder \\(\\{\\alpha^{(n)}a^{(n)}\\}\\) \\(n\\)-faltige Produkte bedeuten. Produkte letzterer Art hat schon \\textit{Gra\u00dfmann} selbst (J. f. Math. 84, 1878, S. 277, s. F. d. M. 10, 510 (JFM 10.0510.*), 1878) eingef\u00fchrt; die Gleichung \\(\\{\\alpha^{(n)}x^{(n)}\\}=0\\) liefert eine algebraische Fl\u00e4che \\(n\\)-ter Ordnung, und analog gelangt man zu der Gleichung einer Fl\u00e4che \\(n\\)-ter Klasse und eines Strahlkomplexes \\(n\\)-ten Grades.   Das \\(n\\)-faltige Produkt zweier Gr\u00f6\u00dfen \\(n\\)-ten Grades erster Gattung ist entweder eine Zahl oder wieder eine Gr\u00f6\u00dfe \\(n\\)- ten Grades erster Gattung. In letzterem Falle kann man das Produkt abermals mit einer Gr\u00f6\u00dfe \\(n\\)-ten Grades erster Gattung multiplizieren und gelangt so zu ``fortschreitenden \\(n\\)-faltigen Produkten''. Sind im besonderen die Faktoren eines solchen Produktes \\(n\\)-te Potenzen von Gr\u00f6\u00dfen ersten Grades entsprechend gebildeten Produktes. Auf diesem Wege wird man zu ``zusammengesetzen mehrfaltigen Produkten'' gef\u00fchrt, wo die Faktoren selbst wieder mehrfaltige Produkte sind.   Nunmehr wendet sich der Verf. einer linearen Transformationen \\(\\mathfrak T\\) der Variablen \\(\\mathfrak r_i\\) zu, diese sagt aus, da\u00df der Punkt \\(x=\\sum_1^4{\\mathfrak r}_i e_i\\) aus vier neuen Punkten \\(p_1p_2p_3p_4\\) -- mit von Null verschiedenem \u00e4u\u00dferen Produkten \\(\\Delta\\) - abzuleiten ist, so da\u00df \\(x=\\sum \\mathfrak r_i^\\prime p_i\\) wird. Verm\u00f6ge \\(\\mathfrak T\\) geht eine Form \\(f=\\{ \\alpha^{(n)}({\\mathfrak r}_1e_1+\\cdots{\\mathfrak r}_4e_4)^n\\}\\) \u00fcber in \\(f'=\\{\\alpha^{(n)}({\\mathfrak r}_1^\\prime e_1+\\cdots {\\mathfrak r}_4^\\prime e_4)^n\\}\\).   Ist \\(e_k^{(n)}\\) irgendeine Punktenheit \\(n\\)-ten Grades und \\(\\varepsilon_k^{(n)}\\) die entsprechende Ebeneneinheit, so wird \\({\\mathfrak a}_k=\\{\\alpha^{(n)}e_k^{(n)}\\}\\) ein Koeffizient von \\(f\\) und \\({\\mathfrak a}_k^\\prime=\\{\\alpha^{(n)}p_k^{(n)}\\}\\) der entsprechende Koeffizient von \\(f'\\). Die Koeffizienten von \\(f'\\) lassen sich dann darstellen als die mit \\(\\Delta^n\\) multiplizierten Koeffizienten der in den \\(p_i\\) ausgedr\u00fcckten Gr\u00f6\u00dfe \\(\\alpha^{(n)}\\).   Daraus folgt, da\u00df jedes zusammengesetze mehrfaltige Produkt algebraischer Gr\u00f6\u00dfen, das eine Zahl darstellt, eine \\textit{Invariante} dieser Gr\u00f6\u00dfen ist, wo der Begriff Invariante im allgemeinsten Sinne gemeint ist.   Analog gelangt man zu kovarianten Bildungen.   Sodann wird noch auf den Zusammenhang zwischen den zusammangesetzten mehrfaltigen Produkten und der symbolischen Darstellung der Invarianten nach \\textit{Aronhold-Clebsch} eingegangen. Die Vergleichung korrespondierender Darstellungen lehrt, da\u00df jede der beiden Darstellungen als eine reale Vorschrift daf\u00fcr zu betrachten ist, wie aus den als Potenzsummen dargestellt gedachten Gr\u00f6\u00dfen die Invariante gebildet wird. Am Schlu\u00df werden noch Beispiele f\u00fcr spezielle Darstellungsarten der Grundformen ausgef\u00fchrt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1472748$55971BDC-4693-4EF2-93C3-B5A2D4B4D8F3","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"5d7517a7674f7a33a2ecc9e041cefd61cafeb0a3","datavalue":{"value":"2615590","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472748$0B08B726-D977-472A-B2F6-D7FDBEF01D13","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472748$46F1B95D-FA67-454E-AD4A-4478B3DF275F","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1472748","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1472748"}}}}}