{"entities":{"Q1472939":{"pageid":1483679,"ns":120,"title":"Item:Q1472939","lastrevid":67585317,"modified":"2026-04-12T18:55:54Z","type":"item","id":"Q1472939","labels":{"en":{"language":"en","value":"Some problems of diophantine approximation. I: The fractional part of \\(n^k\\theta\\). 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Der Inhalt des ersten Teiles dieser Arbeit ist schon auf dem Internationalen Kongre\u00df zu Cambridge auszugsweise mitgeteilt worden [Proc. 5th Int. Math. Congr. 1, 223--229 (1913; JFM 44.0237.01)]. Er umfa\u00dft die Unterteile: Einleitung. 1. Theorem von Kronecker. 2. Die Verallgemeinerung des Kroneckerschen Theorems. 3. Die Ordnung der Ann\u00e4herung. 4. Die allgemeine Folge \\((f(n)\\theta)\\) und die besondere Folge \\((a^n\\theta)\\). Ausdehnungen eines Theorems von F. Bernstein. Die Verteilung der Ziffern in einem Dezimalbruch.    Das Kroneckersche Theorem [\\textit{L. Kronecker}, Berl. Ber. 1884, 1179--1193 (1884; JFM 16.0083.02)]: Sind \\(\\theta_1,\\theta_2,\\dots,\\theta_m\\) linear unabh\u00e4ngige irrationale Zahlen, d. h. besteht keine Beziehung vom Schlage \\(a_1\\theta_1+a_2\\theta_2+\\cdots +a_m\\theta_m+a_{m+1}=0\\), wo die \\(a_i\\) ganze Zahlen und nicht alle gleich Null sind, und ist \\(0\\leq\\alpha_p<1\\), so kann eine Folge \\(n_r\\) ganzer Zahlen so gefunden werden, da\u00df \\((n_r\\theta_1)\\to \\alpha_1, (n_r\\theta_2)\\to\\alpha_2,\\dots,(n_r\\theta_m)\\to\\alpha_m\\), wenn \\(r\\to\\infty\\). Ferner ist in dem besonderen Falle, bei dem alle \\(\\alpha_p\\) Null sind, keine beschr\u00e4nkende Annahme bez\u00fcglich der \\(\\theta_p\\) n\u00f6tig, also auch nicht in ihrer Irrationalit\u00e4t.   Die Verallgemeinerung dieses Satzes lautet: Sind \\(\\theta_1,\\theta_2,\\dots,\\theta_m\\) linear unabh\u00e4ngige irrationale Zahlen und die \\(\\alpha_{ip}\\) irgendwelche Zahlen, f\u00fcr die \\(0\\leq\\alpha_{ip}<1\\) ist, dann kann eine Folge \\((n_r)\\) derart gefunden werden, da\u00df  \\[ (n_r^i\\theta_1)\\to\\alpha_{i1},\\;(n_r^i\\theta_2)\\to\\alpha_{i2},\\dots,(n_r^i\\theta_m)\\to\\alpha_{im} \\]  f\u00fcr \\(i=1,2,\\dots,k\\). Ferner ist es unn\u00f6tig, die \\(\\theta_p\\) irgendwie eingeschr\u00e4nkt anzunehmen, wenn alle \\(\\alpha_p\\) Null sind. Das Kroneckersche Theorem bezieht sich also auf den Fall \\(k=1\\). Dieses verallgemeinerte Theorem ist das Hauptergebnis des ersten Teiles der Arbeit. Der erste Unterteil besteht in einer Er\u00f6rterung und einem Beweise des Kroneckerschen Satzes. Der Induktionsbeweis des allgemeine Satzes schreitet von \\(k\\) auf \\(k+1\\) fort; der Vollst\u00e4ndigkeit wegen schien es also w\u00fcnschenswert, von dem Verfahren Rechenschaft zu geben, durch welches der Satz in dem Falle \\(k=1\\) erhalten wird. Au\u00dferdem besitzt der Satz in diesem Falle an sich ein hinreichendes Interesse und Ansehen, um jeden Versuch zu rechtfertigen, neues Licht auf ihn zu werfen. Die bei den verschiedenen Beweisen benutzten Ideen erweisen sich als fruchtbar bei den weiteren Entwicklungen der Theorie. \u00dcberdies glauben die Verff., ihr Beweis sei einfacher als die bisher ver\u00f6ffentlichten Beweise.    Der Unterteil 3 ist der Frage der Schnelligkeit gewidmet, mit der die Zahlen \\((n_r^k\\theta_p)\\) sich ihren bez\u00fcglichen Grenzen n\u00e4hern. Die Er\u00f6rterung der Probleme diesses Abschnittes kommt nur tastend vorw\u00e4rts, und die Ergebnisse sind recht unvollst\u00e4ndig. ``Die angegriffenen Probleme sind nicht mit dem endg\u00fcltigen Abschlusse gel\u00f6st worden wie die, denen die zweite Abhandlung gewidmet ist. Tats\u00e4chlich besch\u00e4ftigt sich aber die erste Abhandlung mit Fragen, die trotz ihres elementaren Aussehens in Wahrheit schwieriger sind als die der zweiten.   Der letzte Unterteil endlich enth\u00e4lt einige Ergebnisse der Forschung, die durch ein von \\textit{F. Bernstein} [Math. Ann. 71, 417--439 (1912; JFM 42.1007.01)] bewiesenes anmutendes Theorem angeregt ist. Die unterscheidende Eigenart dieser Ergebnisse besteht darin, da\u00df sie eine einzige Irrationalzahl \\(\\theta\\) betreffen und Zahlfolgen, die nicht von der Form \\((n^k\\theta)\\) sind, da\u00df sie ferner f\u00fcr fasst alle Werte von \\(\\theta\\) gelten, d. h. f\u00fcr alle Werte, abgesehen von denen, die eine auszunehmende und nicht spezifizierte Menge vom Ma\u00dfe Null bilden.''    II. \u00dcber den zweiten Teil der Arbeit mit den Unterteilen: Einleitung, 1. \\(O\\)- und \\(o\\)-Theoreme, 2. \\(\\Omega\\)-Theoreme, 3. Anwendung auf die Theorie der trigonometrischen Reihen berichten wir mit den Worten seiner Einleitung. ``Die Reihen  \\[ 2\\sum q^{(n-\\frac12)^2},\\;1+\\sum q^{n^2},\\;1+2\\sum (-1)^nq^{n^2}\\;(n=1,2,3,\\dots,\\infty), \\]  wo \\(q=e^{\\pi i\\tau}\\), sind konvergent, wenn der imagin\u00e4re Teil von \\(\\tau\\) positiv ist, und stellen die elliptischen \\(\\vartheta\\)- Funktionen \\(\\vartheta_2(o,\\tau),\\;\\vartheta_3(o,\\tau),\\;\\vartheta_4(o,\\tau)\\) dar. Ist \\(\\tau\\) eine reelle Zahl \\(x\\), so werden die Reihen oszillierende trigonometrische Reihen, die unter Vernachl\u00e4ssigung des Faktors 2 und der ersten Glieder der zweiten und dritten Reihe in den Formen geschrieben werden k\u00f6nnen: \\(\\sum e^{(n-\\frac12)^2\\pi ix},\\;\\sum e^{n^2\\pi ix},\\;\\sum (-1)^ne^{n^2\\pi ix}\\). Diese Reihen, die reellen trigonometrischen Reihen, gebildet aus ihren reellen oder imagin\u00e4ren Bestandteilen, und die aus ihnen durch die Einf\u00fchrung von Konvergenzfaktoren abgeleiteten Reihen besitzen viele merkw\u00fcrdige und anmutende Eigenschaften. Der Wunsch, diese Eigenschaften ans Licht zu bringen, hat urspr\u00fcnglich zu Untersuchungen angeregt, deren Ergebnisse in dieser Abhandlungsreihe enthalten sind; ihrer Erforschung ist die gegenw\u00e4rtige Abhandlung gewidmet.   Wir werden schreiben:  \\[ s_n^2=\\sum_{\\nu\\leqq n} e^{(\\nu-\\frac12)^2\\pi ix},\\;s_n^3=\\sum_{\\nu\\leqq n} e^{\\nu^2\\pi ix},\\;s_n^4=\\sum_{\\nu\\leqq n}(-1)^{\\nu}e^{\\nu^2\\pi ix}. \\]  Wenn nun \\(s_n\\) eine der Reihen \\(s_n^2,s_n^3,s_n^4\\) ist, so ist offenbar \\(s_n=O(n)\\). Unser Ziel ist, genauere Einsicht in \\(s_n\\) zu gewinnen, und wir werden mit wenigen Bemerkungen \u00fcber den Fall beginnen, bei dem \\(x\\) rational ist. In diesem Falle ist \\(s_n\\) stets von einer der Formen \\(O(1)\\) oder \\(An+O(1)\\), wo \\(A\\) eine Konstante ist. Es ist nicht schwer, zwischen den verschiedenen F\u00e4llen zu entscheiden; es wird gen\u00fcgen, die einfachste der drei Summen zu betrachten, n\u00e4mlich \\(s_n^3\\).   Wir nehmen an, da\u00df \\(x\\) positiv ist, wie wir dies glatt tun k\u00f6nnen ohne einen Verlust an Allgemeinheit. Dann ist \\(x\\) von einer der Formen:  \\[ \\frac{2\\lambda+1}{2\\mu},\\;\\frac{2\\lambda}{4\\mu+1},\\;\\frac{2\\lambda+1}{2\\mu+1},\\;\\frac{2\\lambda}{4\\mu+3}, \\]  je nachdem der Nenner von \\(\\xi\\equiv\\,\\frac12x\\) kongruent 0,1,2 oder 3 ist \\(\\text{mod.} 4\\). Nun l\u00e4\u00dft sich leicht best\u00e4tigen, da\u00df \\(\\sum_0^{s-1} e^{2\\nu^2\\pi ir/s}\\) von den Formen ist: \\((\\pm 1\\pm i)\\sqrt{s},\\;\\pm\\sqrt{s},\\;0,\\;\\pm i\\sqrt{s}\\), je nachdem \\(s\\equiv 0,1,2,3 \\pmod 4\\), und hieraus folgt unmittelbar, da\u00df \\(s_n^3\\) von den Formen ist \\((\\pm 1\\pm i)An+O(1),\\;\\pm An+O(1),\\;O(1),\\;\\pm iAn+O(1)\\) in diesen vier F\u00e4llen. So oszilliert z. B. die Reihe \\(\\sum \\cos(\\nu^2\\pi x)\\) endlich, wenn \\(x\\) von der Form \\((2\\lambda+1)/(2\\mu+1)\\) oder \\(2\\lambda/(4\\mu+3)\\) ist, und divergiert, wenn \\(x\\) von der Form \\((2\\lambda+1)/2\\mu\\) oder \\(2\\lambda/(4\\mu+1)\\) ist.''   1. \\(O\\)- und \\(o\\)-Theoreme. Die weit schwierigeren und interessanteren Probleme entstehen, wenn \\(x\\) irrational ist. Das wichtigste und allgemeinste Resultat ist: \\(s_n=o(n)\\) f\u00fcr jedes irrationale \\(x\\).    2. \\(\\Omega\\)-Theoreme. ``Wir haben uns bislang mit der Bestimmung gewisser oberer Grenzen f\u00fcr die Gr\u00f6\u00dfe von Summen des Schlages \\(s_n\\) besch\u00e4ftigt. So haben wir bewiesen, da\u00df \\(s_n=o(n)\\) f\u00fcr jedes irrationale \\(x\\) ist, und da\u00df \\(s_n=O(\\sqrt{n})\\) f\u00fcr eine wichtige Klasse solcher Irrationalzahlen ist, die z. B. die Klasse der quadratischen Irrationalzahlen umschlie\u00dfen. Wir haben aber nichts getan, um zu zeigen, da\u00df diese Resultate die besten ihrer Art sind, die bestehen. Die folgenden Theoreme werden zeigen, da\u00df dem so ist.''    3. Eine Anwendung auf die Theorie der trigonometrischen Reihen. ``Das Problem eine trigono\\-metrischen Reihe zu finden, deren Koeffizienten der Null zusteben und die, wenn sie konvergiert, es nur f\u00fcr eine Wertmenge des Argumentes vom Ma\u00dfe 0 tut, wurde zuerst von \\textit{P. Fatou} gestellt [Acta Math. 30, 335--400 (1906; JFM 37.0283.01)] und von \\textit{N. Lusin} gel\u00f6st [Palermo Rend. 32, 386--390 (1911; JFM 42.0277.02)]. Die Ergebnisse des fr\u00fcheren Teils dieser Abhandlung haben uns zu einer L\u00f6sung des Fatouschen Problems gef\u00fchrt, die uns betr\u00e4chtliche Vorteile vor der Lusinschen zu haben scheinen. Wir k\u00f6nnen in der Tat das folgende Theorem beweisen, das eine Erweiterung eines vorangegangenen ist: Die Reihen \\(\\sum n^{-\\alpha}\\cos(n^2\\pi x),\\;\\sum n^{-\\alpha}\\sin(n^2\\pi x)\\), wo \\(0<\\alpha\\leqq\\frac12\\), sind nie konvergent oder durch eines der Ces\u00e0roschen Mittel summierbar, f\u00fcr irgendwelche irrationalen Werte von \\(x\\). Einfach als L\u00f6sungen des Fatouschen Problems betrachtet, haben diese Reihen gegen die von Lusin zwei Vorteile. Erstens sind sie Reihen von einer einfachen, nat\u00fcrlichen und eleganten Form. Zweitens ist das Konvergenzproblem vollst\u00e4ndig gel\u00f6st; es gibt keine Ausnahmemenge von \\(x\\)-Werten, f\u00fcr welche ein Zweifel bleibt. Das Theorem ist ein Korollar zu dem Theorem: Ist \\(q=re^{\\pi ix}\\), wo \\(x\\) irrational ist, so sind sowohl der reelle als auch der imagin\u00e4re Teil von \\(f(q)=1+2\\sum_1^{\\infty}q^{n^2}\\) von der Form \\(\\Omega\\left\\{\\root 4\\of{\\frac{1}{1-r}}\\right\\}\\), wenn \\(r\\to 1\\).''","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1472939$4D605334-1A1E-4043-972B-187000A7F52D","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"01393ed76d4eea61ad4470a4159df4c1f8c3c433","datavalue":{"value":"11J71","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472939$1171578C-CE75-4A93-AC9C-EC5E076AA803","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"c3c9277fbe5307a20b8489a5d855d248450d486a","datavalue":{"value":"11L03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472939$8DCFEDD7-46F9-4F7E-ADBA-1055456B4446","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"23123c1b39de42f4b21bb1e3301ed28b61d281a0","datavalue":{"value":"2615919","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472939$09D406D9-2AA2-4C96-9814-4A5B15C83A61","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"f0d4833313bfea845c0eb52b30055ac6d75fd26b","datavalue":{"value":"distribution of fractional parts","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1472939$432F2AA8-5783-458E-8733-ECBFE586CBBB","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"00545e5e54b9aeb71656889c71d37c0832669702","datavalue":{"value":"trigonometric series associated with elliptic theta-functions","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1472939$B268962C-45DF-4348-97EB-E45AF888101E","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"baa5eac72312ec34d1386942307be455e9bee3ca","datavalue":{"value":"Q107386923","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472939$D3BB217D-161E-40D2-9FF5-63270D6089A6","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1472939$C378D22B-51CE-4F30-A4F5-9DE010913BB7","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"81feb057bb7669d58c4a1886d1704c8779bef0eb","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1007/bf02401833","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1472939$CA66F5D3-30BD-49E4-8E02-37FFC9E00018","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"f44825d874202cb443eeb2a5991bee0a5a4757ed","datavalue":{"value":"W2922163714","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1472939$EF331615-1FCB-44F4-8ABF-66F86904A72D","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Some problems of diophantine approximation. 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