{"entities":{"Q1477072":{"pageid":1487812,"ns":120,"title":"Item:Q1477072","lastrevid":43140561,"modified":"2025-07-21T20:01:00Z","type":"item","id":"Q1477072","labels":{"en":{"language":"en","value":"Die Idee der Riemannschen Fl\u00e4che."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2621710"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1477072$C8E8224F-9285-4C47-8377-EEC93D60B39E","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"95e0ef8d9edd6bc7e9af51b2973eddd65477a378","datavalue":{"value":{"text":"Die Idee der Riemannschen Fl\u00e4che.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1477072$64551634-59E3-4F89-9335-F74C6146F0AC","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"c091fe44ce45010c3b6135d42fd44197f8430d05","datavalue":{"value":"44.0492.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1477072$AE6434C3-EF17-40B1-BE7B-FE495E82E2A0","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"ddbad8c5ccbfeb7461e3af921306bcb9e6c689da","datavalue":{"value":{"time":"+1913-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1477072$78D9F802-9F2E-4753-823D-28364F20ABD9","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"b0d52a534f5684f75e6e248dd9483336892109b0","datavalue":{"value":"Der Inhalt dieses kleinen Werkes l\u00e4\u00dft sich mit den Worten des Vorworts folgenderma\u00dfen umgrenzen:   Im I. Kapitel handelt es sich um dreierlei: ``1. eine genaue Auseinandersetzung des Verh\u00e4ltnisses der\\textit{Weierstra\u00df}schen Begriffe ``analytische Funktion'' und ``analytisches Gebilde'' zu der Idee der \\textit{Riemann}schen Fl\u00e4che (\\S\\S\\ 1--3);   2. eine strenge Fixierung des Begriffes der Fl\u00e4che \u00fcberhaupt und insbesondere der \\textit{Riemann}schen Fl\u00e4che (\\S\\S\\ 4--7);   3. eine exakte Begr\u00fcndung derjenigen Analysis-situs-S\u00e4tze, die zum Aufbau der \\textit{Riemann}schen Funktionentheorie unbedingt vonn\u00f6ten sind (\\S\\S\\ 8-11)\\dots   Den Gegenstand von Kapitel II bildet vor allem das Grundproblem der \\textit{Riemann}schen Funktionentheorie: zu einer vorgegebenen \\textit{Riemann}schen Fl\u00e4che die zugeh\u00f6rigen Funktionen zu finden, insbesondere f\u00fcr den Fall der geschlossenen \\textit{Riemann}schen Fl\u00e4che. Die Existenzbeweise werden hier auf dem von \\textit{Riemann} selbst in Aussicht genommenen Wege mit H\u00fclfe des sogenannten ``\\textit{Dirichlet}schen Prinzips'' erbracht (\\S\\S\\ 12--15). Die Gangbarkeit dieses Weges hat bekanntlich \\textit{Hilbert} gezeigt, indem er das fr\u00fcher f\u00fcr evident gehaltene, aber dann von \\textit{Weierstra\u00df} angefochtene \\textit{Dirichlet}sche Minimumprinzip durch einen zuverl\u00e4ssigen Beweis st\u00fctzte\\dots. Die \\S\\S\\ 16-18 bringen dann einen Abri\u00df der an die Existenztheoreme sich anschlie\u00dfenden systematischen Theorie der Funktionen auf einer geschlossenen \\textit{Riemann}schen Fl\u00e4che, geben aber nur soviel von dieser Theorie, als n\u00f6tig ist, um die funktionentheoretische Fruchtbarkeit der \\textit{Riemann}schen Grundidee deutlich zu machen und die beherrschende Rolle aufzuzeigen, welche die der Analysis situs entstammende Geschlechtszahl im Reiche der Funktionen spielt. \\dots Die letzten Abschnitte endlich (\\S\\S\\ 19-21) sind der von \\textit{Klein} und \\textit{Poincar\u00e9} in k\u00fchnem Ri\u00df entworfenen, von \\textit{Koebe} in j\u00fcngster Zeit auf ein breites Fundament gestellten Theorie der Uniformisierung gewidmet''.   Die Hauptleistung des Verf. in seinem ersten Kapitel, n\u00e4mlich die strenge Fassung und Begr\u00fcndung der Analysis-situs-S\u00e4tze, die zum Aufbau der Funktionentheorie n\u00f6tig sind, die aber bisher immer mit mehr oder weniger Berufung auf die Anschauung, d. h. also mehr oder weniger unvollst\u00e4ndig bewiesen wurden, erforderte nicht nur v\u00f6llige Vertrautheit mit den neuesten Forschungen auf diesem Gebiete, insbesondere mit den tiefsch\u00fcrfenden Arbeiten \\textit{Brouwers}, sondern auch ein nicht geringes Ma\u00df eigener Erfindungsgabe. Diese bew\u00e4hrte sich auch im zweiten Kapitel, insbesondere an den \\textit{Riemann}schen Existenzbeweisen, bei denen der Verf. bekannte Ans\u00e4tze mit eigenen Gedanken geschickt durchwebte. Die Sorgfalt, die \u00fcberall auf scharfe Begriffe und strenge Beweise verwandt ist, erstreckt sich weiter bis auf die Einzelheiten der Bezeichnung und des Druckes; die flotte Sprache macht den abstrakten Stoff genie\u00dfbarer.   So sehr demnach das Buch geeignet ist, dem Kenner der Funktionentheorie Genu\u00df zu bereiten, der durch gelegentliche andere Meinung \u00fcber Werturteile nicht beeintr\u00e4chtigt wird, so werden doch selbst unter den besten Studenten nur wenige sein, denen es ohne Anleitung restlos verst\u00e4ndlich wird; eine Vorlesung wird immer viele feine H\u00fclfsmittel voraus haben, die bei der Umgestaltung zu einem Buche notwendig verloren gehen m\u00fcssen. Und so denke ich mir die Wirkung, die von diesem kleinen Werke \\textit{Weyl}s ausgehen kann und soll, vornehmlich in der Art, da\u00df es, aus einer Vorlesung hervorgegangen, wieder f\u00fcr neue Vorlesungen fruchtbar werde: in solchen wird der Vortragende einzelnes weiter ausf\u00fchren und vor allem die Theorie \u00fcberall durch Beispiele erg\u00e4nzen; auch d\u00fcrfte er wohl versuchen, teils durch eigene \u00dcberlegung, teils auf Grund der fortschreitenden Forschungsarbeit anderer manches zu vereinfachen und der urspr\u00fcnglichen Auffassung wieder zu n\u00e4hern, immer aber wird ihm das \\textit{Weyl}sche Buch Muster und Ma\u00dfstab seiner eigenen Leistung sein.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1477072$FC44B99C-650E-437C-B5DD-DF94CA732956","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"98a5cf01aafdc3dd908ee4dd12c2fb4513e4e7b4","datavalue":{"value":"2621710","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1477072$E6FFC682-70DE-4DF1-92C8-168B3D69F5D6","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1477072$A4552C57-F0FA-40B0-9D8E-872796EF83E1","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5362e79cbadbed324b90e9c45d976f46b6f91c23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480862,"id":"Q6480862"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1477072$0C0D86AD-2BA7-4B68-B5F5-BDB5E3C886D7","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1477072","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1477072"}}}}}