{"entities":{"Q1480225":{"pageid":1490965,"ns":120,"title":"Item:Q1480225","lastrevid":71923578,"modified":"2026-04-14T01:26:47Z","type":"item","id":"Q1480225","labels":{"en":{"language":"en","value":"Le calcul des int\u00e9grales d\u00e9finies."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2625602"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1480225$C1AF0359-26E1-4A1E-8B0F-624F193F4F8A","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"41cc24b542b6b958f128936d8da96c79969468dc","datavalue":{"value":{"text":"Le calcul des int\u00e9grales d\u00e9finies.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1480225$267440A0-8176-4E1B-AB2F-7BCFBAC6BEF7","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"0e73f0859f1976353e53124b594c227b4d4d4a75","datavalue":{"value":"43.0363.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1480225$2990F74D-9524-49BD-9C7F-B3DEA825B8FA","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"c72a4b3fc8e7a580f697fbdd6feb4fb27b55efdd","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1472765,"id":"Q1472765"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1480225$9296FC82-570F-4EAF-8B0A-604A97790C56","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e928c93a6d9b179b2587975068d2782884441b08","datavalue":{"value":{"time":"+1912-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1480225$DD6A5CDE-8E11-49D5-88A5-B4250446A929","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"90de4c6e41cd7bbd1d319796db41aa93edbe15d3","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/234138","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1480225$9C71F61A-1C01-49C5-BCF2-B6D4375A7ADB","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"04a0794786a3903bd32b66a9ee106bb6c33cc45b","datavalue":{"value":"Eine Zahl \\(\\alpha\\) hei\u00dft nach \\textit{Borel} berechenbar, wenn man durch eine endliche Anzahl von Operationen eine rationale Zahl finden kann, die sich von \\(\\alpha\\) um weniger als \\(\\dfrac 1n\\) unterscheidet (\\(n\\) eine beliebige ganze Zahl). Eine Funktion hei\u00dft berechenbar, wenn ihr Wert f\u00fcr jeden berechenbaren Wert der Ver\u00e4nderlichen berechenbar ist. Den berechenbaren Funktionen stehen Funktionen gegen\u00fcber, die durch asymptotische Definition gegeben sind. (Zu letzteren geh\u00f6rt z. B. die Funktion, die f\u00fcr jeden rationalen Wert der Ver\u00e4nderlichen gleich Null, f\u00fcr jeden anderen Wert gleich l ist.) Von diesen Begriffsbestimmungen ausgehend, wird im zweiten Kapitel der Begriff des Integrals berechenbarer Funktionen definiert, nachdem im ersten Kapitel noch eine Theorie der me\u00dfbaren Mengen entwickelt ist, die der Verf. schon in seiner Th\u00e9orie des fonctions, wenn auch dort ohne Beweise, angedeutet hat. Eine in einem Bereich \\(D\\) beschr\u00e4nkte Funktion \\(f(x, y, z)\\) hei\u00dft asymptotisch \u00e4quivalent mit Polynomen, wenn man f\u00fcr jedes Paar positiver Zahlen \\(\\varepsilon, \\alpha\\) ein Polynom \\(P(x, y, z, \\varepsilon, \\alpha)\\) so bestimmen kann, da\u00df die Menge der Punkte, in denen der absolute Betrag von \\(f - P\\) gr\u00f6\u00dfer als \\(\\varepsilon\\) ist, einen Inhalt hat, der kleiner ist als \\(\\alpha\\), d. h. im Innern einer abz\u00e4hlbaren Mannigfaltigkeit von Elementarmengen liegt, deren Gesamtma\u00df kleiner als \\(\\alpha\\) ist. Sodann ergibt sich der Fundamentalsatz: Ist die Grenze einer Folge beschr\u00e4nkter Funktionen, die Polynomen asymptotisch \u00e4quivalent sind, beschr\u00e4nkt, so ist sie selbst Polynomen asymptotisch \u00e4quivalent. Dieser Satz gestattet eine einfache Definition des Integrals beschr\u00e4nkter Funktionen, und zwar der Art, da\u00df die Definition gleichzeitig ein ausf\u00fchrbares Berechnungsverfahren darbietet. Dabei wird der Begriff des Integrals von Polynomen als bekannt vorausgesetzt: Das Integral einer beschr\u00e4nkten Funktion \\(F\\) in einem Elementarbereich ist der Grenzwert der Integrale einer beschr\u00e4nkten Folge von Polynomen, die asymptotisch gegen die Funktion \\(F\\) konvergiert. Das Integral derselben Funktion f\u00fcr einen beliebigen Bereich \\(D\\) wird dann der Grenzwert des Integrals f\u00fcr einen einfachen Bereich, welcher der Grenze \\(D\\) zustrebt. Die Definition ergibt das Integral einer gegebenen Funktion nicht eindeutig: Funktionen, die nur in den Punkten einer Menge vom Inhalt Null voneinander verschieden sind, haben dasselbe Integral. Die Frage nach der einfachsten Funktion der Art, da\u00df sie ein gegebenes Integral \\(f(x)\\) ergibt, f\u00fchrt auf das Studium der abgeleiteten Funktionen, betreffs dessen auf die Darstellungen von \\textit{Lebesgue} verwiesen wird. Das Integral nicht beschr\u00e4nkter Funktionen kann nur dann existieren, wenn die Menge der Unendlichkeitspunkte und Unbestimmtheitspunkte den Inhalt Null hat. F\u00fcr diesen Fall gibt der Verf. eine Definition, die mit der von \\textit{Lebesgue} zusammenf\u00e4llt, und eine zweite, die als verallgemeinertes \\textit{Riemann}sches Integral bezeichnet und folgenderma\u00dfen gefa\u00dft wird: Ist eine nicht beschr\u00e4nkte, im \\textit{Riemann}schen Sinne nicht integrable Funktion \\(f(x)\\) vorgelegt, f\u00fcr die man im Integrationsbereich eine abzahlbare Anzahl von Punkten \\(A_1, A_2, \\dots, A_n, \\dots\\) bestimmen kann, derart, da\u00df, nachdem \\(A_n\\) von einem Ausschlu\u00dfbereich \\(B_n C_n\\) umgeben ist, die verallgemeinerten \\textit{Riemann}schen Summen einer Grenze zustreben, gleichg\u00fcltig welches die Intervalle sind, und diese Grenze selbst einem Grenzwert sich n\u00e4hert, wenn die Summe der Intervalle \\(\\sum B_n C_n\\) gegen Null abnimmt, so nennt man diesen Grenzwert das verallgemeinerte \\textit{Riemann}sche Integral. Dabei sind die ``verallgemeinerten \\textit{Riemann}schen Summen'' \\(\\sum h_i f(\\xi_i)\\), f\u00fcr die folgende Voraussetzungen gelten:  1. Die Teilpunkte \\(x_i\\) liegen au\u00dferhalb der Ausschlu\u00dfintervalle.  2. \\(h_i\\) ist gleich \\(x_i - x_{i-1}\\), vermindert um die L\u00e4ngen der etwa auftretenden Ausschlu\u00dfintervalle.  3. \\(\\xi_i\\) liegt zwischen \\(x_{i-1}\\) und \\(x_i\\); aber nicht in den Ausschlu\u00dfintervallen.  Das dritte Kapitel besch\u00e4ftigt sich nun auf dem Boden der gegebenen Definitionen mit der tats\u00e4chlichen Berechnung von Integralen. Damit diese m\u00f6glich sei, ist notwendig und hinreichend, da\u00df die Menge der Punkte, in denen die zu integrierende Funktion nicht berechenbar ist, den Inhalt Null habe. Dies steht mit den Festsetzungen des ersten Kapitels, nach denen eine berechenbare Funktion nur f\u00fcr berechenbare Werte der Ver\u00e4nderlichen, also f\u00fcr eine Menge vom Inhalt Null, berechenbar ist, nur scheinbar im Widerspruch: man kann eine solche Funktion auch f\u00fcr diejenigen nicht berechenbaren Werte der Ver\u00e4nderlichen als berechenbar ansehen, wenn man wei\u00df, da\u00df sie f\u00fcr diese Werte mit einer stetigen berechenbaren Funktion \u00fcbereinstimmt. Sind die Voraussetzungen erf\u00fcllt, so kann man in der Tat durch eine endliche Anzahl von Operationen das Integral mit beliebiger Ann\u00e4herung berechnen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1480225$2375083A-BC3C-49DC-95FE-E30229616AFC","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"57744b0201710e8503b8db6d8d754fd90c3a2d27","datavalue":{"value":"2625602","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1480225$15AAAE3A-D2C6-484B-82E6-097B0B29D3B5","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1480225$988E06E4-91D0-4749-AEC3-62573D54E4EE","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"1f82c17c75f43ff9707f16e6c0c7e6a2c278aeb0","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481479,"id":"Q6481479"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1480225$E726A10B-93C7-416B-B5B4-A90579B54E20","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Le calcul des int\u00e9grales d\u00e9finies.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Le_calcul_des_int%C3%A9grales_d%C3%A9finies."}}}}}