{"entities":{"Q1482040":{"pageid":1492780,"ns":120,"title":"Item:Q1482040","lastrevid":72238947,"modified":"2026-04-14T03:32:58Z","type":"item","id":"Q1482040","labels":{"en":{"language":"en","value":"Das asymptotische Verteilungsgesetz der Eigenwerte linearer partieller Differentialgleichungen (mit einer Anwendung auf die Theorie der Hohlraumstrahlung)."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2625773"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1482040$4EF6FD30-8943-41E0-AE9A-E90A4B34390C","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"fa26cb3d5725765f3f88f4496ba644ba3ac02208","datavalue":{"value":{"text":"Das asymptotische Verteilungsgesetz der Eigenwerte linearer partieller Differentialgleichungen (mit einer Anwendung auf die Theorie der Hohlraumstrahlung).","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1482040$1734F53C-D81E-4CA0-9A3E-1F6B0007028D","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"c35b490021b140f1d49a5c5d018f47bbbfc885eb","datavalue":{"value":"43.0436.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1482040$16C59DC9-806A-4647-964B-B9614952F5B6","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"cd9c7d0856ac73a0a41c6990998157caf1bab9d3","datavalue":{"value":"10.1007/BF01456804","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1482040$04B4A853-BA20-4380-94DD-719A724C52AE","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7016073dc3661ad2b8fcf740b72e135f31d59f23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":166142,"id":"Q166142"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1482040$3191D698-4215-42B8-8F7D-356FF12EF477","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e928c93a6d9b179b2587975068d2782884441b08","datavalue":{"value":{"time":"+1912-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1482040$20CCC3DF-33E5-4601-9CB3-62EA73E2F8CE","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"30b9bef543ecdd74c488a9e75c7914e2f0d28e3b","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/158545","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1482040$0CAC4C7C-D884-4A27-9147-46C13CE856D5","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"1f839b01ab38da1893797a2f423d107a25e1726b","datavalue":{"value":"Von der \u00dcberzeugung ausgehend, da\u00df so allgemeine Methoden wie die Theorie der Integralgleichungen, wenn man sie auf die mathematische Physik anwendet, ihre eigentliche Kraft nicht in der L\u00f6sung konkreter Einzelprobleme entfalten k\u00f6nnen, sondern vor allem dazu dienen m\u00fcssen, die einem gro\u00dfen Komplex von Erscheinungen gemeinsamen Z\u00fcge ausfindig zu machen, hat sich der Verf. die Aufgabe gestellt, folgende These zu begr\u00fcnden: Schwingungsvorg\u00e4nge, deren Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit sich in einer linearen Differentialgleichung vom Typus der gew\u00f6hnlichen Schwingungsgleichung ausspricht, besitzen, unabh\u00e4ngig von der geometrischen Gestalt und physikalischen Beschaffenheit der Medien, in denen sie sich abspielen, im Gebiete der hohen Schwingungszahlen alle wesentlich ein und dasselbe Spektrum. Um ein pr\u00e4zises Beispiel zu geben: Die zu der Randbedingung \\(u=0\\) in einem beliebig gestalteten Raumst\u00fcck \\(J\\) vom Volumen \\(J\\) geh\u00f6rigen Eigenwerte \\(\\lambda=\\lambda_n\\) der Schwingungsgleichung \\(\\varDelta u+\\lambda u=0\\) erf\u00fcllen, der Gr\u00f6\u00dfe nach geordnet, die Beziehung \\(\\lambda_n^3\\thicksim\\left(\\dfrac{6\\pi^2n}J\\right)^2\\) -- in dem Sinne, da\u00df der Quotient der rechten und linken Seite mit unbegrenzt wachsendem \\(n\\) gegen 1 konvergiert. Au\u00dfer der Randbedingung \\(u = 0\\) wird vor allem diejenige studiert, welche dem Problem der elektromagnetischen Schwingungen in einem Hohlraum entspricht; in diesem Falle handelt es sich \u00fcbrigens nicht um ein skalares, sondern ein vektorielles Feld \\(u\\), die unbekannte Amplitude der elektrischen Feldst\u00e4rke bei einer stehenden Schwingung. Es wird hier der entsprechende Satz bewiesen und damit ein Resultat gewonnen, das f\u00fcr die Begr\u00fcndung der modernen Strahlungstheorie von hoher Wichtigkeit ist. Der Fall eines inhomogenen Mediums (mathematisch gesprochen: der allgemeinen sich selbst adjungierten linearen Differentialgleichung zweiter Ordnung, welche den Spektrumsparameter \\(\\lambda\\) linear enth\u00e4lt) wird gleichfalls erledigt.  Die Grundlage der Untersuchung bildet eine Reihe sehr einfacher S\u00e4tze \u00fcber Integralgleichungen. Der wichtigste ist dieser: Hat man zwei Kerne \\(K'\\), \\(K''\\), deren reziproke positive Eigenwerte (der Gr\u00f6\u00dfe nach geodnet) \\(\\varkappa_n'\\), \\(\\varkappa_n^{\\prime\\prime}\\) hei\u00dfen m\u00f6gen, so gilt f\u00fcr die reziproken positiven Eigenwerte \\(\\varkappa\\) des Summenkerns \\(K = K' + K''\\) die Ungleichung \\(\\varkappa_{m+n-1}\\leqq\\varkappa_m'+\\varkappa_n^{\\prime\\prime}\\). Zu den n\u00e4chstliegenden Folgerungen dieses Satzes geh\u00f6rt die Aussage, da\u00df die Eigenwerte eines Kernes alle zunehmen, wenn man den Integrationsbereich verkleinert. Bedeutsamer erweist sich, da\u00df man aus jener Ungleichung schlie\u00dfen kann: Addiert man zu einem Kern \\(K\\) einen andern mit asymptotisch d\u00fcnnerer Eigenwertverteilung als \\(K\\), so wird dadurch die Eigenwertverteilung von \\(K\\) asymptotisch nicht beeinflu\u00dft. Mit den gleichen H\u00fclfsmitteln wird bewiesen, da\u00df im eindimensionalen Fall die Eigenwerte eines stetig differenzierbaren Kerns st\u00e4rker wachsen als \\(n^{3/2}\\), und das Analoge f\u00fcr 2 und 3 Dimensionen.  Der Grundgedanke des Beweises l\u00e4\u00dft sich nun so angeben: Die \\textit{Green}sche Funktion \\(G\\) eines K\u00f6rpers \\(J\\) (die \\(=0\\) gesetzt werde, wenn Quellpunkt oder Aufpunkt au\u00dferhalb \\(J\\) liegt) wird beim Zusammenr\u00fccken von Quellund Aufpunkt unendlich wie \\(\\dfrac1r\\); von dieser Singularit\u00e4t allein h\u00e4ngt die asymptotische Eigenwertverteilung ab. Teilt man \\(J\\) durch eine Wand in zwei Gebiete \\(J_1\\), \\(J_2\\) mit den \\textit{Green}schen Funktionen \\(G_1\\), \\(G_2\\), so kommt in \\(G - (G_1 + G_2)\\) jene Singularit\u00e4t zum Fortfall. Gem\u00e4\u00df den oben erw\u00e4hnten allgemeinen S\u00e4tzen \u00fcber Integralgleichungen schlie\u00dft man daraus, da\u00df man die Eigenwerte von \\(G\\) asymptotisch richtig bekommt, wenn man die Eigenwerte von \\(G_1\\) und \\(G_2\\) zusammen in eine einzige Reihe ordnet. Statt \\(J\\) in zwei Gebiete \\(J_1\\), \\(J_2\\) zu teilen, denkt man sich den Hohlraum jetzt aus kleinen W\u00fcrfeln aufgebaut, zwischen denen man die trennenden W\u00e4nde einrei\u00dft. Da die Eigenwerte eines W\u00fcrfels explizit bekannt sind, kommt man dann durch Exhaustion zum Ziel.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1482040$0B47247F-B21F-497F-8358-9D658020766C","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"eb93e93a9569820cd85952292471a3450eb15f6c","datavalue":{"value":"2625773","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1482040$C432017B-B23F-4E99-A34F-2B44DB04E2BE","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1482040$350645FD-AD2E-4602-A999-DF729845C1E7","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"b7fa968038c8b1c45670229c0eca32aae99250cb","datavalue":{"value":"W1970136394","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1482040$DC800A46-F5B6-472E-9190-7EBAA4E87606","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5362e79cbadbed324b90e9c45d976f46b6f91c23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480862,"id":"Q6480862"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1482040$3B9C65E9-82BC-4D67-A5FC-00285317BCCD","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Das asymptotische Verteilungsgesetz der Eigenwerte linearer partieller Differentialgleichungen (mit einer Anwendung auf die Theorie der Hohlraumstrahlung).","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Das_asymptotische_Verteilungsgesetz_der_Eigenwerte_linearer_partieller_Differentialgleichungen_(mit_einer_Anwendung_auf_die_Theorie_der_Hohlraumstrahlung)."}}}}}