{"entities":{"Q1484501":{"pageid":1495241,"ns":120,"title":"Item:Q1484501","lastrevid":43148343,"modified":"2025-07-21T21:24:58Z","type":"item","id":"Q1484501","labels":{"en":{"language":"en","value":"Un \u00c9mule de Vi\u00e8te: \\textit{Ludolph van Ceulen}."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2632238"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1484501$DBF6AFEC-AADF-4BDC-B85F-8B403B971446","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"7ffd4422cd14c60ef5ee14b1858316b21bdeed1e","datavalue":{"value":{"text":"Un \u00c9mule de Vi\u00e8te: \\textit{Ludolph van Ceulen}.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1484501$4E30F3C8-CE7C-4981-9F9B-815A770652D9","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"95113f295d125ee1062c38c0d509a3c1485d976b","datavalue":{"value":"41.0004.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1484501$BF44F29B-EB33-4034-8C77-60AFE63C3F06","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"59e22ac350bbe11c6ef68065560953e15dcc644a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1436718,"id":"Q1436718"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1484501$EED7E5F3-EF5D-4EEE-9BCB-E11DE2CE6DF7","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e8d24da0823fbb37fcb22a7e7ac8e84f54474584","datavalue":{"value":{"time":"+1910-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1484501$7698C857-F8F1-4F55-99A5-AF58F2F8E85E","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"2d63ffe8cee0248ce64db9282f36dbef214e87f9","datavalue":{"value":"Bei der Beurteilung der mathematischen Leistungen \\textit{Ludolphs van Ceulen} ist immer die von \\textit{W. Snellius} angefertigte, 1619 gedruckte lateinische \u00dcbersetzung De Circolo \\(\\&\\) Adscriptis Liber des vl\u00e4misch abgefa\u00dften Originals Van den Circkel von 1596 zugrunde gelegt worden. Dieser erste Druck des Werks ist sehr selten; der Verf. gibt das British Museum und die Universit\u00e4tsbibliothek von Leiden als die beiden Stellen an, wo es vorhanden ist; er selbst hat das benutzte Exemplar aus der Privatbibliothek von \\textit{Le Paige} erhalten. Die Vergleichung dieser Urausgabe mit der lateinischen \u00dcbersetzung hat dann gezeigt, ``da\u00df , abgesehen vom Titel, diese \u00dcbersetzsung wenige Seiten mit dem urspr\u00fcnglichen Text gemeinschaftlich hat, da\u00df sie zu etwa vier F\u00fcnfteln f\u00fcnf Kapitel von den sechs der ``Arimethische en geometrische Fondamenten'' von \\textit{Ludolph} enth\u00e4lt und kaum ein Zehntel der beiden vl\u00e4mischen Ausgaben (die zweite von 1615).  Aus diesem Grunde macht \\textit{Bosmans} ausf\u00fchrliche Mitteilungen aus dem Inhalte jener vl\u00e4mischen Ausgaben. Wir wiederholen hier die \u00dcbersetzung des langatmigen Titels.  Vom Kreise. Darin wird gelehrt, das angen\u00e4herte Verh\u00e4ltnis des Durchmessers eines Kreises zu seinem Umfange zu finden, wodurch alle Kreise (nebst allen Figuren oder von krummen Linien eingeschlossene Grundst\u00fccke) richtig gemessen werden k\u00f6nnen. Ebenso alle dem Kreise einbeschriebenen Vielecksseiten, vom 3-, 4-, 5-, 15-Eck beginnend, in irrationalen Zahlen auszudr\u00fccken, h\u00e4tte auch die Figur viele hunderttausend Ecken. Ebenso des 7-, 11-, 13-, 17-, 19-, 23-Ecks oder nach Belieben, welche Seite oder Sehne man verlangt, wenn die Gr\u00f6\u00df e des Bogens in Graden, Minuten, Sekunden usw. gegeben ist. Au\u00dferdem die Tafeln der Sinus, Tangenten und Sekanten mit ihrem Gebrauch, f\u00fcr Landmesser dringend n\u00f6tig. Nebst vielen andern Kunstst\u00fccken, dergleichen noch nicht im Druck erschienen sind. Letztens Zinsberechnung nebst allerhand dabei dienlichen Tafeln nebst Gebrauchsanweisung, an vielen vortrefflichen Exempeln und in ganzer Ausf\u00fchrlichkeit erl\u00e4utert und erprobt. Alles durch \\textit{Ludolph van Ceulen}, geboren in Hildesheim, niedergeschrieben und in den Druck gebracht. (Bildnis von \\textit{van Ceulen} im Alter von 56 Jahren.) Tot Delf, Ghedruckt by Jan Andriesz. Boockverkooper woonende aen't Marc-veldt in't Gulden ABC. Anno 1596. Folio.  Wir setzen schlie\u00dflich das Ergebnis der Untersuchung des Verf. her, das er (S. 55-56) in folgende S\u00e4tze zusammenfa\u00dft:  Die Berechnung von \\(\\pi\\) hat von Anfang an der Schrift ``Vom Kreise'' die gr\u00f6\u00dfte Ber\u00fchmtheit verschafft. In Deutschland hat sie sogar dem als Dezimalbruch ausgedr\u00fcckten angen\u00e4herten Werte von \\(\\pi\\) den Namen ``\\textit{Ludolph}sche Zahl'' eingebracht. Darin steckt eine berechtigte, dem Andenken an einen Landsmann dargebrachte Huldigung. Aber die Schrift ``Vom Kreise'' hat noch ganze andere Anspr\u00fcche auf unsere Bewunderung. Zun\u00e4chst finden wir in ihr eine merkw\u00fcrdige Methode der abgek\u00fcrzten Division. Es ist dies das \u00e4lteste bekannte gedruckte Beispiel dieser Art von Operationen. Seltsamer Weise war es kaum beachtet worden. Ferner kann man in der Theorie der Winkelteilung \\textit{van Ceulen} k\u00fchnlich mit \\textit{Vi\u00e8te} in Parallele setzen, wofern man nach dem Beispiel von \\textit{Adriaen van Roomen} die beiden Gelehrten unter verschiedenem Blickpunkt betrachtet. Unter dem einen zeige der Mathematiker aus Hildesheim eine entschiedene \u00dcberlegenheit \u00fcber den aus \\textit{Fontenay-le-Comte}: er beweist die Gleichungen f\u00fcr die Winkelteilungen; Vi\u00e8te dagegen beschr\u00e4nkt sich darauf, sie hinzuschreiben unter Versicherung, sie seien genau.-- Was soll man zur Geschicklichkeit des Rechners sagen? Bei der L\u00f6sung von Zahlengleichungen von h\u00f6herem Grade als dem zweiten entwickelt \\textit{Ludolph} eine verbl\u00fcffende Virtuosit\u00e4t, ein Talent im Ziffernrechnen, das im 16. Jahrhundert unvorstellbar ist. -- Das sind einige der Ruhmestitel der Schrift vom Kreise. Jeder einzelne w\u00fcrde gen\u00fcgen, sie als einen Markstein in der Geschichte der Wissenschaft zu kennzeichnen. Was \\textit{Ludolph van Ceulen} selbst betrifft, diesen kleinen, so sympathischen Fechtmeister, diesen autodidaktischen Zauberk\u00fcnstler, das eine mu\u00df anerkannt werden: Trotz des Mangels an gelehrter Ausbildung war er ein wirkliches Genie, dessen Arbeitsf\u00e4higkeit aus ihm einen Gelehrten ersten Ranges machte.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1484501$154C5863-1AFE-4671-B6EE-0C98593C76A8","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"8856a8528542ea468ad55575468d5bc42dc29e22","datavalue":{"value":"2632238","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1484501$D8E3A650-0497-4658-A82E-E96F3D270DA4","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1484501$96F29449-60C4-4D2C-8D83-C4E46554AAB3","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1484501","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1484501"}}}}}