{"entities":{"Q1485432":{"pageid":1496172,"ns":120,"title":"Item:Q1485432","lastrevid":70511517,"modified":"2026-04-13T15:07:50Z","type":"item","id":"Q1485432","labels":{"en":{"language":"en","value":"Potentialtheoretische Untersuchungen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2631351"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1485432$364A69C5-FE5A-4550-BC60-65B04F0EADA0","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"486d2f108a4fdc6fd0ae2cfe3092033e37595ec2","datavalue":{"value":{"text":"Potentialtheoretische Untersuchungen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1485432$A74403F8-20A2-4F9C-8A40-A6C77461265A","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"58f738dbaae96591b53dd3ea6aa0781660faf6c1","datavalue":{"value":"42.0828.10","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1485432$E4D01721-F2F1-4397-BAF0-21A6E28A0BFE","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"7c9bbfaaae89e72cb710e0d3014d2c5b94ec669b","datavalue":{"value":{"time":"+1911-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1485432$6925E3A0-2EA9-4FDF-A0CC-2C111C14A02A","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"44ddb3043e4b0674807521981089a20f29d527d3","datavalue":{"value":"Die vorliegende Schrift ist durch die von der F\u00fcrstlich Jablonowskischen Gesellschaft f\u00fcr das Jahr 1910 gestellte Aufgabe veranla\u00dft, in der eine Arbeit gefordert wurde, durch welche die Theorie der Grundbelegung (betreffs dieses Begriffs vgl. F. d. M. 37, 785, 1906) in bezug auf Klarheit und Strenge oder in bezug auf Umfang und Vollst\u00e4ndigkeit wesentlich gef\u00f6rdert werde. ``Da bei Problemstellungen, die gewisserma\u00dfen den Schlu\u00dfstein einer Theorie bilden, ausgedehnte H\u00fclfsmittel zur L\u00f6sung herangezogen werden m\u00fcssen, erschien es dem Verf. n\u00f6tig, den ganzen Lehrgang der Potentialtheorie durchzugehen, um schon in den Fundamenten einige Erg\u00e4nzungen hinzuzuf\u00fcgen, die gewissen Theoremen eine Allgemeinheit verschaffen, wodurch sie erst bei Behandlung so subtiler Fragen anwendbar werden. Wenn so meine Arbeit gleichsam den Charakter eines systematischen Aufbaues der Potentialtheorie erhalten hat, so wird man hoffentlich selbst in den Grundlagen der Potentialtheorie die Darstellung nicht als eine einfache Wiedergabe l\u00e4ngst bekannter Darstellungsmethoden finden. Es mu\u00dfte mir daran gelegen sein, nur das wirklich N\u00f6tige zu pr\u00e4zisieren und erforderlichenfalls zu erg\u00e4nzen, hingegen alles nicht N\u00f6tige und deshalb Hemmende zu vermeiden.''  Die Arbeit zerf\u00e4llt in vier Abschnitte, deren erster die Grundlagen der Potentialtheorie entwickelt. Hier wird vor allem eine neue Definition des regul\u00e4ren Verhaltens des Potentials im Unendlichen gegeben, die f\u00fcr beide Potentialarten, das logarithmische und das \\textit{Newton}sche, v\u00f6llige Gleichartigkeit erzielt und dem Unendlichen ganz den exzeptionellen Charakter nimmt. Es ist folgende: Ein Potential \\(U(p)\\) hei\u00dft dann und nur dann im Unendlichen regul\u00e4r, wenn \\(U(p)\\) bei unbegrenzt wachsender Distanz \\(R\\) vom Ursprung des Koordinatensystems gegen einen bestimmten konstanten Wert \\(c\\) konvergiert, w\u00e4hrend die Ableitung von \\(U(p)\\) in irgendeiner Richtung \\(x\\) einen solchen Kleinheitsgrad hat, da\u00df \\[  \\lim_{R=\\infty} R \\frac{\\partial U}{\\partial x}=0 \\quad \\text{beim logarithmischen,}  \\]   \\[  \\lim_{R=\\infty} R^2 \\frac{\\partial U}{\\partial x}=0 \\quad \\text{beim \\textit{Newton}schen}  \\]  Potential sich ergibt. Wenn f\u00fcr alle hinreichend gro\u00dfen \\(R\\) ein Potential \\(V(p)\\) das Verhalten zeigt:  \\[  V(p)=m \\log \\frac 1R + U(p) \\quad \\text{beim logarithmischen,}  \\]   \\[  V(p)=m \\cdot \\frac 1R + U(p) \\quad \\text{beim \\textit{Newton}schen}  \\]  Potential, wobei \\(U(p)\\) eine im Unendlichen regul\u00e4re Potentialfunktion bedeutet, so hei\u00dft \\(m\\) die Gesamtmasse von \\(V(p)\\). F\u00fcr im Unendlichen regul\u00e4re Potentiale ist also die Gesamtmasse gleich Null.  Ferner wird die Schwierigkeit, die die Existenz oder Nichtexistenz der normalen Ableitungen macht, dadurch umgangen, da\u00df\\ statt der normalen Ableitungen am Rande ein neuer Begriff eingef\u00fchrt wird, n\u00e4mlich das auf ein St\u00fcck der Berandung erstreckte Integral \\(\\int \\frac{dU}{dn}ds\\). Diese Gr\u00f6\u00dfe, die sich ohne Verwendung der Randwerte der Ableitungen rein durch das Verhalten im Regularit\u00e4tsgebiet definieren l\u00e4\u00dft, wird ``Strom'' oder ``Str\u00f6mung'' genannt. Sie ist beim logarithmischen Potential die \u00c4nderung des konjugierten Potentials zwischen den Endpunkten des Kurvenst\u00fccks.  Wichtig ist auch, da\u00df, um die Massenverteilung in der Berandung nicht als differenzierbar voraussetzen zu m\u00fcssen, der Begriff der Dichtigkeit ausgeschaltet, f\u00fcr das Potential einer einfachen Schicht also der Ausdruck  \\[  V(p)=\\int \\log \\frac{1}{r_{ps}} \\cdot d \\mu_s  \\]  wird. Nur durch diese neue Form von \\(V(p)\\) gelingt es sp\u00e4ter, ein Potential mit gegebenen Randwerten in der Form eines einfachen Potentials darzustellen.  Der \\textit{zweite} Abschnitt enth\u00e4lt die wichtigsten S\u00e4tze aus der Theorie der \\textit{Fredholm}schen Integralgleichungen. Die Beweise sind stellenweise von einer etwas einfacheren Form als bei \\textit{Fredholm}.  Im \\textit{dritten} Abschnitt werden die beiden Randwertaufgaben behandelt. Hier wird zun\u00e4chst gezeigt, da\u00df\\ das Eindeutigkeitstheorem auch f\u00fcr st\u00fcckweise stetige Randwerte bestehen bleibt, da\u00df\\ es ferner auch bei mehrfach zusammenh\u00e4ngenden Bereichen gilt, wenn es auf konstante Unterschiede am Rande nicht ankommt. Bei der L\u00f6sung der Randwertaufgaben wird die durch einen Parameter \\(\\lambda\\) verallgemeinerte \\textit{Poincar\u00e9}sche Problemstellung zugrunde gelegt, und es wird sowohl das \\textit{Neumannsche}, als das \\textit{Robin}sche Problem auf je eine Integralgleichung und zugleich das letztere auf das erstere zur\u00fcckgef\u00fchrt. F\u00fcr das Moment \\(\\nu(s)\\) des Potentials \\(W\\) einer Doppelbelegung, das die erste Randwertaufgabe bei gegebener Randfunktion \\(f(\\sigma)\\) l\u00f6st, ergibt sich die Form  \\[  \\nu(s)=f(s)-\\lambda \\int f(\\sigma)\\,H(\\sigma,s) \\,d \\sigma,  \\]  worin \\(H(\\sigma, s)\\) eine einzig vom Parameter \\(\\lambda\\) und der Form des vorausgesetzten Gebietes abh\u00e4ngige Funktion zweier Punkte \\(\\sigma,s\\) des Randes ist, die aus einer der beiden Integralgleichungen  \\[  H(\\sigma,s)+ \\lambda \\int h(\\sigma,\\vartheta)\\, H(\\vartheta,s)\\, d \\vartheta = h(\\sigma,s),  \\]   \\[  H(\\sigma,s)+ \\lambda \\int H(\\sigma,\\vartheta)\\, h(\\vartheta,s)\\, d \\vartheta = h(\\sigma,s)  \\]  zu bestimmen ist; dabei ist  \\[  h(\\sigma,s)=\\frac 1\\pi \\frac{d}{dn_\\sigma} \\log \\frac{1}{r_{\\sigma s}} = \\frac 1\\pi \\frac{d}{d \\sigma} \\left( \\text{arc tg} \\frac{y_\\sigma-y_s}{x_\\sigma-x_s} \\right).  \\]  Die \\textit{Fredholm}sche L\u00f6sung gibt \\(H(\\sigma, s)\\) als Quotienten zweier ganzen, im allgemeinen transzendenten Funktionen von \\(\\lambda\\). Hinsichtlich der singul\u00e4ren Parameterwerte \\(\\lambda\\) (f\u00fcr die der Nenner von \\(H(\\sigma,s)\\) verschwindet) wird neben dem \\textit{Poincar\u00e9}schen Satze, da\u00df\\ die singul\u00e4ren Parameter alle reell, absolut genommen, nicht kleiner als 1 sind und sich im Unendlichen h\u00e4ufen k\u00f6nnen, noch der weitere abgeleitet, da\u00df\\ jene Parameter einfache Pole der Funktion \\(H(\\sigma,s)\\) sind. Von den absolut kleinsten der singul\u00e4ren Parameter, n\u00e4mlich \\(\\lambda=\\pm 1\\) ist nur \\(\\lambda=-1\\) singul\u00e4r. Es zeigt sich, da\u00df\\ an der Stelle \\(\\lambda=-1\\), wo \\(H(\\sigma,s)\\) die Form hat:  \\[  H(\\sigma,s)=\\frac{{\\mathfrak m}'(\\sigma)}{\\lambda+1} + {\\mathfrak H}(\\sigma,s),  \\]  das Residuum \\({\\mathfrak m}'(\\sigma)\\) genau die Massendichte der nat\u00fcrlichen Belegung (betreffs der Definition vgl. F. d. M. 41, 858, 1910) ist, w\u00e4hrend die endlich bleibende Funktion \\({\\mathfrak H}(\\sigma,s)\\), an Stelle von \\(H(\\sigma,s)\\) in \\(\\nu(s)\\) eingesetzt, ein Potential \\(W\\) ergibt, welches am Rande die gegebenen Werte \\(f(s)\\) nur bis auf einen additiven konstanten Unterschied, die \\textit{Neumann}sche Konstante, liefert. Im Falle mehrfach zusammenh\u00e4ngender Bereiche ergeben sich aus dem Residuum genau ebensoviel nat\u00fcrliche Belegungen, als getrennte Randst\u00fccke vorhanden sind. Die Potentiale der nat\u00fcrlichen Belegungen dieser Randst\u00fccke, Leiterpotentiale genannt, geben ein Mittel, die Randwertaufgabe \\textit{genau} zu l\u00f6sen, nicht nur bis auf je einen konstanten Unterschied auf jedem geschlossenen St\u00fcck. - Nachdem noch die Funktionen \\({\\mathfrak H}(\\sigma,s)\\) und \\(\\nu(s)\\) in Reihenform dargestellt sind, werden die Resultate auf Kreis und Ellipse angewandt.  Bei der besprochenen L\u00f6sung der Randwertaufgaben ist durchweg das logarithmische Potential zugrunde gelegt. Es l\u00e4\u00dft sich aber zeigen (\\(\\S\\) 29), da\u00df\\ die hierf\u00fcr abgeleiteten S\u00e4tze ausnahmslos auch beim \\textit{Newton}schen Potential richtig sind.  Waren die meisten S\u00e4tze des dritten Abschnitts nicht wesentlich neu, sondern nur ihre Ableitung, die sich erheblich einfacher gestaltet als nach den bisherigen Methoden, so sind die Ergebnisse des \\textit{vierten} Abschnitts sowohl inhaltlich, als methodisch neu. Dieser vierte Abschnitt betrifft die Zusammenh\u00e4nge zwischen den L\u00f6sungen f\u00fcr das Innen- und f\u00fcr das Au\u00dfengebiet. Ein einfacher Ausdruck ergibt sich dadurch, da\u00df\\ es m\u00f6glich ist, das irgendwelchen gegebenen Randwerten \\(f(s)\\) entsprechende Potential sowohl f\u00fcr das Au\u00dfen-, wie f\u00fcr das Innengebiet in der Form darzustellen: \\(U(p)=\\int \\{ \\cdots \\} f(\\sigma) d \\sigma\\). Die durch \\(\\{ \\cdots \\}\\) angedeuteten Ausdr\u00fccke sind in einfacher Weise von der obigen Funktion \\({\\mathfrak H}(\\sigma,s)\\) abh\u00e4ngig, und zwar f\u00fcr das Innengebiet von dem Werte, den \\(\\mathfrak H\\) f\u00fcr \\(\\lambda=+1\\), f\u00fcr das Au\u00dfengebiet von dem, den \\(\\mathfrak H\\) f\u00fcr \\(\\lambda=- 1\\) annimmt. Der Verf. bezeichnet diese Werte resp. mit \\({\\mathfrak H}_{+1}\\) und \\({\\mathfrak H}_{-1}\\). Aus den Integralgleichungen, die oben f\u00fcr \\(H(\\sigma,s)\\) angegeben sind, werden die entsprechenden f\u00fcr \\({\\mathfrak H}_{+1}\\) und \\({\\mathfrak H}_{-1}\\) abgeleitet und weiter die f\u00fcr \\({\\mathfrak K}=\\frac 12({\\mathfrak H}_{+1} + {\\mathfrak H}_{-1})\\) und \\({\\mathfrak K}_1=\\frac 12({\\mathfrak H}_{+1} - {\\mathfrak H}_{-1})\\). \\({\\mathfrak K}_1\\) ergibt sich dann aus \\(\\mathfrak K\\) durch eine Quadratur; es ist also die Kenntnis der Randfunktion \\({\\mathfrak K}(\\sigma,s)\\) ausreichend zur Bestimmung der beiden Funktionen \\({\\mathfrak H}_{+1}\\) und \\({\\mathfrak H}_{-1}\\) und damit zur Bildung des Potentials f\u00fcr beide Gebiete. Aus den Reihen f\u00fcr \\({\\mathfrak H}_{+1}\\) und \\({\\mathfrak H}_{-1}\\) folgt auch eine konvergente Entwicklung von \\({\\mathfrak K}(\\sigma,s)\\).  Weiter wird gezeigt, da\u00df, wie \\(h(\\sigma,s)\\) die Ableitung einer in bezug auf \\(s\\) und \\(\\sigma\\) symmetrischen Funktion nach \\(\\sigma\\) ist, auch \\({\\mathfrak H}_\\lambda(\\sigma,s)\\) sich als Differentialquotient einer anderen Funktion darstellen l\u00e4\u00dft:  \\[  {\\mathfrak H}_\\lambda(\\sigma,s) = \\frac{d}{d \\sigma} {\\mathfrak P}_\\lambda(\\sigma,s).  \\]  Man erh\u00e4lt \\(\\mathfrak P\\) folgenderma\u00dfen. Ist \\(d{\\mathfrak m}(s) = {\\mathfrak m}'(s)ds\\) das Massenelement der nat\u00fcrlichen Verteilung, so setze man  \\[  {\\mathfrak m}(\\sigma) = \\int_{\\sigma_0}^\\sigma {\\mathfrak m}'(s)ds,  \\]  ferner  \\[  {\\mathfrak p}(\\sigma,s) = \\frac 1\\pi \\text{arc tg} \\frac{y_\\sigma- y_s}{x_\\sigma-x_s} - {\\mathfrak m}(\\sigma) - {\\mathfrak m}(s).  \\]  Die Funktion \\(\\mathfrak p\\) ist nicht nur symmetrisch, sondern auch auf der ganzen Berandung endlich und stetig und kehrt nach einem Umlauf irgendeines der Punkte \\(\\sigma,s\\) um die Randkurve zum Ausgangswerte zur\u00fcck, was bei \\(\\frac 1\\pi \\text{arc tg} \\frac{y_\\sigma-y_s}{x_\\sigma-x_s}\\) nicht der Fall ist. Bildet man aus \\({\\mathfrak p}(\\sigma, s)\\) die \\textit{Neumann}sche Funktionenfolge \\({\\mathfrak p}(\\sigma,s),{\\mathfrak p}_1(\\sigma,s),{\\mathfrak p}_2(\\sigma,s),\\ldots\\), so ist  \\[  {\\mathfrak P}_\\lambda(\\sigma,s)={\\mathfrak p}(\\sigma,s) - \\lambda{\\mathfrak p}_1(\\sigma,s) + \\lambda^2 {\\mathfrak p}_2(\\sigma,s)- \\cdots.  \\]   Die durchaus endliche und stetige Funktion \\(\\mathfrak P\\) hat die merkw\u00fcrdige Eigenschaft, da\u00df \\[  {\\mathfrak P}_{-\\lambda}(\\sigma,s)= {\\mathfrak P}_\\lambda(\\sigma,s)  \\]  ist. Weiter ergibt sich, da\u00df, wenn die Randfunktion \\({\\mathfrak P}(\\sigma,s)\\) das Randwertproblem im Innengebiet l\u00f6st, in ganz analoger Weise \\({\\mathfrak P}(s,\\sigma)\\) die L\u00f6sung f\u00fcr das Au\u00dfengebiet gibt. Aus dem Symmetriegesetz f\u00fcr die Funktion \\({\\mathfrak P}\\) folgt, da\u00df\\ die singul\u00e4ren \\(\\lambda\\)-Werte, die ja einfache Pole von \\({\\mathfrak P}_\\lambda(\\sigma,s)\\) sind, in der reellen \\(\\lambda\\)-Achse vom Nullpunkt aus symmetrisch liegen. \u00dcbrigens l\u00e4\u00dft sich die Funktion \\({\\mathfrak P}_\\lambda(\\sigma,s)\\), die f\u00fcr den Kreis = 0 ist, f\u00fcr die Ellipse vollst\u00e4ndig bestimmen; \\({\\mathfrak P}(\\sigma,s)\\) wird hier durch den Logarithmus eines unendlichen Produktes dargestellt, das gro\u00dfe Analogie mit den unendlichen Produkten f\u00fcr die Thetafunktionen hat.  Zum Schlu\u00df\\ wird eine gleichzeitige L\u00f6sung des Randwertproblemes f\u00fcr das Innen- und Au\u00dfengebiet in der Form eines Potentials \\(V\\) einer einfachen Schicht gegeben. Die L\u00f6sung hat folgende Form: Es gibt eine nur von der Form des Gebietes abh\u00e4ngige symmetrische Randfunktion \\(\\varDelta(\\sigma,s)=\\varDelta(s,\\sigma)\\), die bei Ann\u00e4herung der Punkte \\(s\\) und \\(\\sigma\\) gegeneinander wie \\(\\frac{1}{\\pi^2} \\log r_{s \\sigma}\\) unendlich wird. Bildet man aus ihr durch Integration \u00fcber den Rand  \\[  \\mu(s)=\\int \\varDelta(s,\\sigma)\\, df(\\sigma),  \\]  wo \\(f(s)\\) die \u00fcberall stetigen gegebenen Randwerte bezeichnet, so ist  \\[  V(p)=\\int \\log \\frac{1}{r_{ps}} \\cdot d \\mu(s)  \\]  jenes Potential, welches die Randwerte \\(f(s)\\) bis auf eine additive, n\u00e4mlich die \\textit{Neumann}sche, Konstante hat. Die Hinzuf\u00fcgung dieser Konstante zu \\(V\\) gibt dann die genaue L\u00f6sung beider Probleme. Die Bestimmung der Funktion \\(\\varDelta(s, \\sigma)\\) wird durch zwei Funktionen \\({\\mathfrak G}^{+}(\\sigma,s)\\) und \\({\\mathfrak G}^{- }(\\sigma,s)\\) vermittelt, die mit der ``charakteristischen Funktion''~ von F. \\textit{Neumann} zusammenh\u00e4ngen. F\u00fcr die Ellipse hat \\(\\varDelta(\\sigma,s)\\) folgenden Wert:  \\[  \\varDelta(s,\\sigma) = \\frac{1}{2\\pi^2} \\log \\sin \\frac{\\sigma- s}{2} \\cdot \\vartheta_1 \\left( \\frac{\\sigma-s}{2} \\right) \\vartheta \\left( \\frac{\\sigma+s}{2} \\right),  \\]  wo \\(\\vartheta_1\\) und \\(\\vartheta\\) die \\textit{Jacobi}schen Thetafunktionen sind.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1485432$7EC204D7-3636-4DE6-AE49-07847729713F","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d96f4816d791dc026e018fdc8be23da2568ccb71","datavalue":{"value":"2631351","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1485432$BC48F39E-8790-4448-8D84-C17CF519D0F1","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1485432$B803D95D-02A3-4069-80FF-132B22726BE6","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"1af2a0fba1630ed5c8caf26399aa8988cfd96149","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480884,"id":"Q6480884"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1485432$0F7C0017-F204-490D-9640-0188C75BF556","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Potentialtheoretische Untersuchungen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Potentialtheoretische_Untersuchungen."}}}}}