{"entities":{"Q1487232":{"pageid":1497972,"ns":120,"title":"Item:Q1487232","lastrevid":43150594,"modified":"2025-07-21T21:49:07Z","type":"item","id":"Q1487232","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber den Doppelkurvendivisor einer algebraischen Fl\u00e4che."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2634761"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1487232$60AADA12-152F-4BE0-A971-94F580DC279B","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"5c8b94a5c22dd5cad1eac4f2f1d86d8ba1dd8612","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber den Doppelkurvendivisor einer algebraischen Fl\u00e4che.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1487232$FCC551FE-CC36-4728-B971-308A56CB169D","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"5a1886218cb2095397b05541af0ecf1abe843312","datavalue":{"value":"41.0707.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1487232$63652ED8-7C84-4355-9B3E-97008098B237","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e4e9f74f433df1c7c3e6e0c6ffc626db22235172","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":169192,"id":"Q169192"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1487232$279EB8CC-A549-499A-B204-FC3DA29738AF","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e8d24da0823fbb37fcb22a7e7ac8e84f54474584","datavalue":{"value":{"time":"+1910-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1487232$3FAB0DC7-F09E-4A9E-86D1-9356737E2E27","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"994351e06ef711bdb8fc96fb481fe631fa8f77d8","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/145232","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1487232$88F144CE-C4F3-4A8A-8F6D-278600AE61EB","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"7c20fd655f0eaac2b67035f84081329d0b80de68","datavalue":{"value":"In einer fr\u00fcheren Arbeit (F. d. M. 40, 464, 1909, JFM 40.0464.03) hatte der Verf. den \\textit{Riemann-Roch}schen Satz f\u00fcr algebraische Funktionen zweier Variabeln auf arithmetischer Grundlage behandelt. An diese Arbeit, auf die wegen der Methode und Bezeichnungen verwiesen sei, schlie\u00dft sich die vorliegende an. Es handelt sich um den ``Doppelkurvendivisor'' einer algebraischen Fl\u00e4che \\(F\\equiv F(x,y,z)=0\\), d. i. den Divisor der mehrfachen Kurven von \\(F\\), unter Voraussetzung beliebiger Singularit\u00e4ten. \\(F\\)F sei in \\(x, y, z\\) vom Grade \\(l,m,n\\) und \\(\\mathfrak{L,M,N}\\) seien die Nenner von \\(x, y, z\\), ferner \\(Z_1,Z_2,Z_3\\) die Verzweigungsdivisoren in bezug auf \\(y,z\\), usw. Dann bestehen drei Gleichungen von dem Typus \\(\\frac{partial F}{\\partial x}=\\frac{{\\mathfrak D}}{{\\mathfrak L}^{l-2}}\\frac{Z_1}{{\\mathfrak M}^m{\\mathfrak N}^n}\\); der durch jede dieser Gleichungen definierte Divisor \\({\\mathfrak D}\\) ist der Doppelkurvendivisor. Dieser ist in bezug auf diejenigen Primteiler, denen Kurven auf \\(F\\) entsprechen, ganz. Sodann handelt es sich um den Beweis des folgenden Fundamentalsatzes. Bedeutet \\({\\mathfrak S}\\) einen ganzen Divisor, und ist eine Funktion \\(\\psi\\) des algebraischen K\u00f6rpers \\(F=0\\) in der Form darstellbar: \\(\\psi=\\frac{\\mathfrak{DG}}{{\\mathfrak L}^\\lambda{\\mathfrak M}^\\mu{\\mathfrak R}^\\nu}\\), so ist \\(\\psi\\) als ganze rationale Funktion von \\(x,y,z\\) von der Ordnung \\((\\lambda,\\mu,\\nu)\\) darstellbar. Die Analogie mit dem entsprechenden Satze der Theorie der algebraischen Kurven tritt deutlich hervor.   Der Beweis bedarf einer Reihe von H\u00fclfsmitteln. Von den drei Gr\u00f6\u00dfen \\(x, y, z\\) sehe man etwa die beiden ersteren als unabh\u00e4ngige Variabeln an. Um dann jede Funktion des K\u00f6rpers \\(F=0\\) als Produkt einer endlichen Anzahl von Primteilern darzustellen, erweist es sich als notwendig, die Primteiler erster Stufe in bezug auf \\(x, y\\) in zwei Arten einzuteilen. Hierbei ist ein Primteiler \\({\\mathfrak P}\\) erster Stufe ein K\u00f6rper einer Variable, der aus \\(F=0\\) dadurch hervorgeht, da\u00df man noch eine von \\(F=0\\) unabh\u00e4ngige algebraische Gleichung hinzuf\u00fcgt. Jeder Funktion des K\u00f6rpers \\(F=0\\) entspricht dann eine bestimmte Funktion des K\u00f6rpers \\({\\mathfrak P}\\). Dieser \u00dcbergang wird ausgedr\u00fcckt durch die Redeweise: ``man setzt \\({\\mathfrak P}=0\\)''. Wird im besonderen eine Funktion des K\u00f6rpers \\(F=0\\) f\u00fcr \\({\\mathfrak P}=0\\) identisch Null, so ist sie durch eine gewisse positive Potenz von \\({\\mathfrak P}\\) teilbar. Es k\u00f6nnen nun f\u00fcr irgendein \\({\\mathfrak P}\\) zwei F\u00e4lle eintreten. Entweder wird f\u00fcr \\({\\mathfrak P}=0\\) wenigstens eine der beiden Gr\u00f6\u00dfen \\(x,y\\) nicht konstant, oder aber es werden \\(x\\) und \\(y\\) konstant. Im ersten Falle entspricht den Stellen \\({\\mathfrak P}=0\\) eine Kurve auf der Fl\u00e4che \\(F\\), im zweiten Falle ein Punkt (resp. im besonderen eine Parallele zur \\(z\\)-Achse); je nachdem hei\u00dft \\({\\mathfrak P}\\) ein ``Primteiler erster, oder aber zweiter Art''. Den singul\u00e4ren Stellen der Fl\u00e4che entspricht eine endliche Anzahl von \\({\\mathfrak P}\\) erster Art, die ``Punktprimteiler''.   Alsdann gilt der Satz, da\u00df jede Funktion des K\u00f6rpers \\(F=0\\) als Produkt einer endlichen Zahl von \\({\\mathfrak P}\\) erster Art darstellbar ist; die Betrachtung der \\({\\mathfrak P}\\) zweiter Art wird \u00fcberfl\u00fcssig. Indessen h\u00e4ngt diese Einteilung der \\({\\mathfrak P}\\) in zwei Arten wesentlich von der Wahl der unabh\u00e4ngigen Gr\u00f6\u00dfen \\(x,y\\) ab. Demgem\u00e4\u00df werden, wenn \\(x, y, z\\) in drei Paare getrennt werden, die \\({\\mathfrak P}\\), die bez. \\(x, y\\) von der ersten, dagegen bez. \\(x, z\\) oder \\(y, z\\) von der zweiten Art sind, mit \\({\\mathfrak C}_1,{\\mathfrak C}_2,\\dots\\) bezeichnet; hiermit verstehen sich die Bezeichnungen \\({\\mathfrak B}_1,{\\mathfrak B}_2,\\dots,{\\mathfrak A}_1,\\mathfrak{A}_2,\\dots\\) von selbst. Durch gleichzeitige Ber\u00fccksichtigung dieser drei Klassen von \\(\\mathfrak{P}\\) werden die \\(x, y, z\\) gleichberechtigt. Sodann werden die Eigenschaften des fr\u00fcher eingef\u00fchrten Symbols \\((\\mathfrak{P}_1,\\mathfrak{P}_2)\\) n\u00e4her untersucht.   Nunmehr wendet sich die Betrachtung den Verzweigungsdivisoren zu. Im Falle eines K\u00f6rpers einer einzigen Ver\u00e4nderlichen sei \\(z_x\\) der Verzweigungsdivisor bez. \\(x\\), und \\(z\\xi\\) der bez. \\(\\xi\\), ferner \\(\\mathfrak{n}_x,\\mathfrak{n}_\\xi\\) der Nenner von \\(x\\), resp. \\(\\xi\\), so besteht die Gleichung \\(\\frac{dx}{d\\xi}=\\frac{z_x}{\\mathfrak{n}_x^2}\\cdot \\frac{\\mathfrak{n}_\\xi^2}{z\\xi}\\). Eine analoge, wenn auch nicht ganz so einfache Gleichung gilt f\u00fcr K\u00f6rper von zwei Ver\u00e4nderlichen. Damit sind die Grundlagen f\u00fcr eine eingehende Untersuchung des Doppelkurvendivisors \\(\\mathfrak{D}\\) geschaffen, und es lassen sich die eingangs erw\u00e4hnten Eigenschaften desselben beweisen.   Dar\u00fcber hinaus wird das Verhalten von \\(\\mathfrak{D}\\) bei den einfachsten Transformationen untersucht. So bleibt \\(\\mathfrak{D}\\) unver\u00e4ndert, wenn \\(x, y, z\\) je einer linearen Transformation unterworfen werden. Weniger einfach ist das Verhalten von \\(\\mathfrak{D}\\) gegen\u00fcber einer affinen \u00c4nderung der \\(x,y,z\\). Es gehe, wenn \\(\\xi,\\eta,\\zeta\\) die neuen Variabeln bedeuten, \\(F(x,y,z)\\) \u00fcber in \\(F_1(\\xi,\\eta,\\zeta)\\). Der Doppelkurvendivisor von \\(F_1=0\\) sei \\(\\mathfrak{D}'\\); ferner werde der Divisor, der aus \\(\\mathfrak{D}\\) beim \u00dcbergange zu \\(\\xi,\\eta,\\zeta\\) hervorgeht, nach Fortlassung der in ihm enthaltenen \\(\\mathfrak{P}\\) zweiter Art bez. \\(\\xi,\\eta,\\zeta\\) mit \\(\\mathfrak{D}_0\\) bezeichnet. Dann gilt die Zerlegung: \\(\\mathfrak{D}_0=\\mathfrak{D}'\\Phi\\), wo \\(\\Phi\\) ein Divisor bez. \\(\\xi,\\eta,zeta\\) ist, der nur singul\u00e4re \\(\\mathfrak{P}\\) erster Art und Punktprimteiler der Stelle \\(\\xi=\\eta=\\zeta=\\infty\\) enth\u00e4lt. Weiterhin werden gewisse durch \\(\\mathfrak{D}\\) teilbare ganze Funktionen betrachtet.   Es war \\(F=0\\) in \\(z\\) vom \\(n\\)-ten Grade; zu jedem Paare \\(x,y\\) geh\u00f6ren \\(n\\) ``konjugierte'' Werte \\(z_i\\), also auch, unter \\(\\varphi(x,y,z)\\) eine rationale Funktion von \\(x,y,z\\) verstanden, \\(n\\) konjugierte Werte \\(\\varphi_i=\\varphi(x,y,z_i)\\). Die Summe \\(S(\\varphi)\\) der \\(n\\) Werte \\(\\varphi_i\\) hei\u00dft die Spur von \\(\\varphi\\), die in \\(x, y\\) rational ist. Hat dann \\(\\varphi\\) die Gestalt \\(\\frac{\\mathfrak{G}}{Z_3,\\mathfrak{L}^\\lambda\\mathfrak{M}^\\mu}\\), wo \\(\\mathfrak{G}\\) ein ganzer Divisor ist, und \\(Z_3\\) der Verzweigungsdivisor bez. \\(x,y\\), so ist die Spur \\(S(\\varphi)\\) von \\(\\varphi\\) eine ganze rationale Funktion von \\(x,y\\) h\u00f6chstens vom Grade \\((\\lambda,\\mu)\\) in \\(x,y\\). Dieser Satz l\u00e4\u00dft sich ausdehnen auf gewisse ganze rationale Funktionen \\(\\psi\\) on \\(x,y\\) und \\(z\\). Ist n\u00e4mlich \\(\\psi\\) von der Gestalt \\(\\frac{\\mathfrak{DG}}{\\mathfrak{L}^\\lambda\\mathfrak{M}^\\mu\\mathfrak{N}^\\nu}\\), wo \\(\\mathfrak{G}\\) ein ganzer Divisor ist, so l\u00e4\u00dft sich \\(\\psi\\) darstellen als ganze rationale Funktion von \\(x,y,z\\) vom Grade \\((\\lambda,\\mu,\\nu)\\).   Am Schlusse werden noch die f\u00fcr endliche Werte von \\(x, y, z\\) nicht unendlich werdenden Doppeldifferentiale \\(R dxdy\\) in der eleganten Form dargestellt: \\(G\\,\\frac{dx dy}{\\frac{\\partial F}{\\partial z}}=G\\,\\frac{dy dz}{\\frac{\\partial F}{\\partial x}}=G\\,\\frac{dx dz}{\\frac{\\partial F}{\\partial y}}\\), wo \\(G\\) eine durch \\(\\mathfrak{D}\\) teilbare ganze rationale Funktion, von \\(x, y, z\\), von bestimmten Graden ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1487232$E4EDD869-3B96-4DD9-A3CC-13D776A9521A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"2121935585fa4ac91083e918aa1494306888c3d9","datavalue":{"value":"2634761","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1487232$21A001D8-0DE4-40F0-BC33-D2F36B004538","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1487232$94C60433-D623-4DEA-B583-E12D4C6A150C","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"622986c0111367aa5bdaa871b91fb5c19a3604fe","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480508,"id":"Q6480508"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1487232$C06882AA-CBEF-4946-902B-CA29D4BD2A72","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1487232","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1487232"}}}}}