{"entities":{"Q1489565":{"pageid":1500305,"ns":120,"title":"Item:Q1489565","lastrevid":67784130,"modified":"2026-04-12T19:42:40Z","type":"item","id":"Q1489565","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber die Entwicklung des Produktes zweier Kugelfunktionen nach Kugelfunktionen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2637656"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1489565$C2C80B2B-83F3-4DF8-B1A8-7CAF96630A28","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"b43fb1aa929648a15a31acac71b077d568520add","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber die Entwicklung des Produktes zweier Kugelfunktionen nach Kugelfunktionen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1489565$A3EC213E-1B20-4492-90CE-6AA8F8652048","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"5657e99b690e10031a7bb518ea61fa95769e294f","datavalue":{"value":"40.0494.04","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1489565$58726C30-B3B4-45E2-8AA6-B9607FBBA0AC","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"17b5bbb79cdc0ffca16b7a8290af19e125be3a0c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1442891,"id":"Q1442891"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1489565$67606054-9E1C-4AE1-AADA-A1094B036C96","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"4843adb57b0f12de15353e39f205e9de7324f1dc","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559253,"id":"Q559253"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1489565$B6D56CCC-9B76-4184-965C-59C3628DEDA4","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"85dc119a8162864438154f79d5266bce104219ac","datavalue":{"value":{"time":"+1909-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1489565$87244484-1D6D-47F2-BC08-276766914C25","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"4af7771c0bf9240f2d3b333ed740a222cd9c3873","datavalue":{"value":"In der Einleitung zu dem ersten Aufsatz erkl\u00e4rt der Verf. da\u00df es, um rein algebraische und einfache Ableitungen der fundamentalen S\u00e4tze der Theorie der Kugelfunktionen zu gewinnen, nicht nur angezeigt sei, die bin\u00e4re Invariantentheorie heranzuziehen, sondern da\u00df es sogar notwendig sei diese Einf\u00fchrungen zu treffen, um gewisse Probleme jener Theorie in \u00fcbersichtlicher Form zu l\u00f6sen. Um das darzutun, entwickelt er eine Reihe wichtiger Formeln aus der Lehre von den Kugelfunktionen mittels der Invariantentheorie. Dabei gestalten sich manche Ableitungen \u00fcberraschend einfach. Der Ausgangspunkt ist folgender: Ist \\(\\mathfrak r\\) die Quadrik  \\[ \\mathfrak r=(x+iy)\\xi^2-2iz\\xi \\eta+(x-iy)\\eta^2, \\]  so ist die Potenz \\(\\mathfrak r^n\\) eine Kugelfunktion, da sie eine homogene Funktion \\(n\\)-ter Ordnung der Koordinaten \\(x,y,z\\) ist und der Gleichung \\(\\Delta(\\mathfrak r^n)=0\\) gen\u00fcgt. Entwickelt man \\(\\mathfrak r\\) nach Potenzen von \\(\\xi\\) und \\(\\eta\\):  \\[ \\mathfrak r^n=\\sum_{\\tau=-n}^{+n} X_\\tau^{(n)}\\xi^{n-\\tau}\\eta^{n+\\tau}, \\]  so ist auch  \\[ X^{(n)}=\\sum \\alpha_\\tau X_\\tau^{(n)}, \\]  wo die \\(\\alpha\\) konstante Zahlen sind, eine Kugelfunktion. Ist ferner  \\[ \\alpha^{(n)}=\\sum_{-n}^{+n} A_\\tau \\xi^{n-\\tau}\\eta^{n+\\tau} \\]  eine bin\u00e4re Form \\(2n\\)-ter Ordnung mit beliebigen komplexen Koeffizienten, so ist die \\(2n\\)-te \u00dcberschiebung von \\(\\mathfrak a^{(n)}\\) und \\(\\mathfrak r^n\\) eine Kugelfunktion, und diese ist reell, wenn die Form \\(\\mathfrak a^{(n)}\\) realisiert, d. h. wenn \\(A_{-\\tau}\\) gleich \\((-1)^{(n-\\tau}\\) mal dem konjugierten Werte von \\(A_\\tau\\) ist. Die gebr\u00e4uchliche Form der allgemeinen Kugelfunktion ergibt sich; wenn man statt der rechtwinkligen Koordinaten \\(x, y, z\\) Polarkoordinaten auf der Einheitskugel nimmt. Der polynomische Satz f\u00fchrt zur Darstellung der einfachen und zugeordneten Kugelfunktionen mit dem Argumente \\(\\cos \\vartheta\\) durch Reihen, die nach Potenzen von \\(\\cos \\vartheta\\) und \\(\\sin \\vartheta\\) fortschreiten. Auch das Additionstheorem der Kugelfunktionen ergibt sich sehr einfach.   Weitere Resultate werden durch Einf\u00fchrung des Begriffs ``Vielbein'' gewonnen. Unter \\(n\\)-bein wird das Gebilde verstanden, das aus \\(n\\) gleich langen, von einem Punkte ausgehenden Vektoren besteht. Jeder realisierenden Form \\(\\mathfrak a^{(n)}\\) ist \\textit{ein} reelles \\(n\\)-bein zugeordnet. Die \\((2n-2)\\)-te \u00dcberschiebung der zu einer Kugelfunktion geh\u00f6rigen Form \\(\\mathfrak a^{(n)}\\) und der \\((n-1)\\)-ten Potenz der Quadrik \\(\\mathfrak r\\) f\u00fchrt zu einer Formel f\u00fcr den Gradienten der Kugelfunktion.   Sodann wird die Kugelfunktion zweier Punkte untersucht, d. h. ein Polynom der Koordinaten dieser Punkte, das in den Koordinaten jedes Punktes homogen ist und nach jeder der Koordinatenreihen der Gleichung \\(\\Delta=0\\) gen\u00fcgt. Zu einer solchen Funktion geh\u00f6rt eine doppeltbin\u00e4re Form. Fallen in der Kugelfunktion zweier Punkte beide Punkte zusammen, so wird die entstehende Funktion ``zweiseitige Kugelfunktion'' der Koordinaten des betreffenden Punktes genannt. Hierauf ergibt die \\textit{Clebsch-Gordan}sche Reihenentwicklung doppeltbin\u00e4rer Formen und eine Formel von \\textit{Gordan} und \\textit{Berzolari}, welche die \u00dcberschiebungen von Potenzen derselben Quadrik durch diese Quadrik ausdr\u00fcckt, die Entwicklung der zweiseitigen Kugelfunktion nach Kugelfunktionen. Hieraus folgt sofort die Entwicklung des Produktes zweier Kugelfunktionen nach Kugelfunktionen. Als spezielle F\u00e4lle ergeben sich die Entwicklung des Produktes zweier \\textit{Legendre}schen Polynome nach solchen und ferner einige bekannte und neue Rekursionsformeln. Schlie\u00dflich wird das Integral des Produktes zweier, resp. dreier Kugelfunktionen durch die bilineare, resp. trilineare Invariante der Formen der drei Funktionen dargestellt. Durch Spezialisierung ergibt sich das folgende Resultat. Wenn  \\[ \\cos \\psi=\\cos \\vartheta\\cos \\vartheta_1+\\sin \\vartheta \\sin \\vartheta_1 \\cos(\\varphi-\\varphi_1), \\]  so ist  \\[ \\int P^{\\beta+\\gamma}(\\cos\\psi)P^{\\gamma+\\alpha}(\\cos \\psi)P^{\\alpha+\\beta}(\\cos \\psi)d\\omega=\\frac{4\\pi}{2\\delta +1}\\frac{A_\\alpha A_\\beta A_\\gamma}{A_\\delta}. \\]  Dabei ist das Integral links \u00fcber die Kugelfl\u00e4che zu erstrecken, ferner ist  \\[ \\delta=\\alpha+\\beta+\\gamma, A_\\varrho=\\frac{1\\cdot 3\\cdots (2\\varrho-1)}{\\varrho!.}. \\]  F\u00fcr \\(\\vartheta_1=0\\) geht diese Formel in die Formel von \\textit{Ferrers} und \\textit{Adams} \u00fcber (vgl. F. d. M. 10, 337, 1878, JFM 10.0337.01).   Der zweite Aufsatz stimmt inhaltlich mit dem letzten Teile des ersten \u00fcberein.   Die hier entwickelte Theorie l\u00e4\u00dft sich, wie angedeutet wird, auf Doppel-und mehrfache Kugelfunktionen ausdehnen, d. h. auf homogene Polynome, die den Gleichungen \\(\\Delta\\Delta=0\\) oder \\(\\Delta\\Delta\\Delta=0\\) gen\u00fcgen. Dagegen umfa\u00dft die Theorie, wie zum Schlusse ausdr\u00fccklich hervorgehoben werden m\u00f6ge, nur die Kugelfunktionen erster Art, nicht aber die zweiter Art, auch nicht die verallgemeinerten Kugelfunktionen, deren Index nicht mehr ganzzahlig ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1489565$69234369-E70E-4B64-9BF5-596D9BA47B83","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"499e2a208a98f70a937a0b8394d2049a1dcbbcf7","datavalue":{"value":"2637656","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1489565$93F23B4E-B3F2-4CDC-A1CD-EBE8CCDB2F1C","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1489565$05096344-1C79-4740-8CD8-1612B22DC46C","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"\u00dcber die Entwicklung des Produktes zweier Kugelfunktionen nach Kugelfunktionen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/%C3%9Cber_die_Entwicklung_des_Produktes_zweier_Kugelfunktionen_nach_Kugelfunktionen."}}}}}