{"entities":{"Q1491721":{"pageid":1502461,"ns":120,"title":"Item:Q1491721","lastrevid":71957067,"modified":"2026-04-14T01:41:33Z","type":"item","id":"Q1491721","labels":{"en":{"language":"en","value":"Theory of algebraic numbers. Vol. 1"}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2640403"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1491721$D8C8BDC5-1C0F-475E-99B6-4C40B480C437","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"f8a6fd4655da29f46a16bccc81ec8cef1542eebd","datavalue":{"value":{"text":"Theory of algebraic numbers. 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Es handelt sich um die Einf\u00fchrung von Methoden in die \\textit{Zahlentheorie}, die den Methoden der \\textit{Funktionentheorie} entsprechen. Wie aber etwa im Mittelpunkt der Weierstra\u00dfschen Funktionentheorie der Satz steht, da\u00df jede analytische Funktion in der Umgebung eines jeden regul\u00e4ren Punktes in eine konvergente Potenzreihe zu entwickeln ist, so sucht diese Zahlentheorie f\u00fcr die Zahlen unendlich viele Reihenentwicklungen, nicht nur etwa die Reihenentwicklung der Dezimalbr\u00fcche (nach fallenden Potenzen von 10).   Im 1. Kap. wird nach diesen Grunds\u00e4tzen die Theorie der ganzen rationalen positiven Zahlen gegeben. Dieselben werden nicht etwa modulo der Primzahl \\(p\\), sondern im Bereich der Primzahl \\(p\\) betrachtet, analog den ganzen rationalen Funktionen, die in einem Bereich der Variable \\(z\\) studiert werden. Jede ganze positive Zahl \\(A\\) l\u00e4\u00dft sich auf eine einzige Weise nach steigenden Potenzen von \\(p\\) entwickeln.  \\[ A=a_0+a_1p+a_2p^2+\\cdots +a_{\\varrho}p^{\\varrho}\\quad (0\\leqq a_i<p). \\]  Dies ist die Darstellung von \\(A\\) im \\(p\\)-\\textit{adischen Zahlsystem}:  \\[ A=a_0, a_1a_2\\dots a_\\varrho (p). \\]  Sind alle \\(a\\) bis zu \\(a_{\\alpha}\\) gleich Null, so ist \\(A\\) durch \\(p^{\\alpha}\\) teilbar: \\(\\alpha\\) hei\u00dft die \\textit{Ordnungszahl} von \\(A\\). Ist \\(\\alpha =0\\), so ist \\(A\\) eine \\textit{Einheit} f\u00fcr den Bereich von \\(p\\). Bricht man die Darstellung von \\(A\\) bei dem Gliede \\(a_kp^k\\) ab, so hei\u00dft dieselbe ein \\(k\\)-\\textit{ter N\u00e4herungswert} von \\(A\\). Zwei Zahlen sind aber kongruent \\(\\pmod{p^k}\\), wenn ihre \\((k-1)\\) ersten N\u00e4herungsbr\u00fcche \u00fcbereinstimmen. Es liegt nahe, den Bereich der ganzen Zahl durch folgende Gedankendinge zu erweitern:  \\[ c_0+c_1p.+c_2p^2+\\dots =\\sum_0^{\\infty}c_ip^i, \\]  wo eine Vorschrift existiert, nach der man die ganzen rationalen Zahlen \\(c\\)(\\,mod.\\,\\(p\\)) beliebig weit berechnen kann. Alle diese Gedankendinge sollen \\(p\\)-\\textit{adische Zahlen} hei\u00dfen. Zu dieser Erweiterung wird man gef\u00fchrt, falls man die Subtraktion allgemein definieren will.   Das 2. Kap. behandelt diese allgemeinen \\(p\\)-adischen Zahlen. Eine \\(p\\)-adische Zahl ist gr\u00f6\u00dfer als eine andere, wenn ihre Ordnung kleiner ist als die Ordnung der andern. Zwei \\(p\\)-adische Zahlen hei\u00dfen gleich, wenn sie f\u00fcr jede noch so hohe Potenz von \\(p\\) als Modul einander kongruent sind. F\u00fcr \\(p\\)-adische Zahlen kann Addition, Subtraktion und Multiplikation festgelegt werden. Die Division f\u00fchrt zu einer neuen Erweiterung, n\u00e4mlich zur Einf\u00fchrung der \\textit{gebrochenen \\(p\\)-adischen Zahlen}:  \\[ D=\\frac{d_{-\\varrho}}{p^{\\varrho}}+\\frac{d_{-\\varrho+1}}{p^{\\varrho-1}}+\\cdots +\\frac{d_{-1}}{p}+d_0+d_1p+d_2p^2+\\cdots. \\]  Auch f\u00fcr diese gelten die obigen Festsetzungen. Alle diese Zahlen bilden den zu \\(p\\) geh\u00f6rigen Zahlk\u00f6rper \\(K(p)\\). Der K\u00f6rper der rationalen Zahlen ist in \\(K(p)\\) enthalten. Nicht jede \\(p\\)-adische Zahl ist aber durch eine rationale Zahl repr\u00e4sentiert; sie wird durch eine rationale Zahl gegeben, wenn sie \\textit{periodisch} ist. L\u00e4\u00dft man die \\(d\\) auch gebrochene Zahlen sein, so kann man f\u00fcr die rationalen Zahlen stets eine \\(p\\)-adische Darstellung finden, die absolut konvergiert und die gegebene Zahl der Gr\u00f6\u00dfe nach darstellt. Diese ist eindeutig bestimmt und soll von nun an unter der \\(p\\)-adischen Darstellung verstanden werden.  Kap. 3 behandelt ganze rationale Funktionen mit \\(p\\)-adischen Koeffizienten. Analog der elementaren Behandlungsweise werden hier im \\textit{Bereiche von p} das euklidische Verfahren zur Bestimmung der Teiler, die Resultanten und Diskriminanten dieser rationalen Funktionen behandelt.  Diese Entwicklungen werden in Kap. 4 auf die Zerlegung einer ganzen rationalen Funktion in irreduzible Faktoren f\u00fcr \\(p\\)-adische Koeffizienten angewendet. Eine Funktion, die im Bereich der rationalen Zahlen unzerlegbar ist, kann im Bereich von \\(p\\), also in \\(K(p)\\) reduzibel werden. Eine Funktion kann auf eine und nur auf eine Weise in irreduzible Faktoren in \\(K(p)\\) zelegt werden. Der Verf. zeigt, wie man dieselben finden dann, und wendet dies auf die Gleichung \\(x^{p-1}-1=0\\) an. Die Gleichung \\(x^\\mu -B=0\\) gibt die Theorie der Potenzreste.  Kap. 5 bringt die einfachsten Begriffe aus der \u00fcblichen Theorie der algebraischen Zahlen: K\u00f6rper, ganze Zahl, Norm, Diskriminante, Basis.   Kap. 6. Die irreduziblen Faktoren einer Funktion in \\(K(p)\\) brauchen nicht linear zu sein. Um die \\textit{algebraische Zahl} modulo \\(p\\) zu erhalten, bedarf es einer erneuten Erweiterung des Zahlbegriffes. Es sei \\(\\alpha\\) die gegebene algebraische Zahl, die auch in \\(K(p)\\) einer irreduziblen Gleichung gen\u00fcge, \\(\\gamma_1,\\ldots,\\gamma\\lambda\\) ein Basensystem von \\(K(\\alpha)\\). Dann ist  \\[ \\varepsilon =e_1\\gamma_1+\\cdots +e_\\lambda \\gamma_{\\lambda} \\]  \\textit{reduziert}, wenn \\(0\\le e_i<p\\). Unter den \\textit{algebraischen \\(p\\)-adischen Zahlen} versteht dann der Verf. die Zahlen  \\[ \\varepsilon_0+\\varepsilon_1p+\\varepsilon_2p^2+\\cdots =\\sum_0^\\infty\\varepsilon_ip^i, \\]  wo die \\(\\varepsilon\\) reduzierte Zahlen sind. Alle diese Zahlen bilden \\(K(\\alpha, p)\\). Unter einem Primfaktor \\(\\pi\\) versteht man eine ganze Zahl, deren Norm durch die kleinst-m\u00f6gliche Potenz \\(pf\\) von \\(p(f>0)\\) teilbar ist. Man kann dann die algebraisch-\\(p\\)-adischen Zahlen auch so darstellen:  \\[ \\varepsilon^{(0)}+\\varepsilon^{(1)}\\pi +\\varepsilon^{(2)}\\pi^2+\\cdots, \\]  wo die \\(\\varepsilon^{(0)}, \\varepsilon^{(1)},\\ldots\\) Zahlen des Restsystems \\(\\pmod{\\pi}\\) sind. \\(\\pi\\) hat die Form \\(p^\\frac{1}{e}\\varepsilon\\), wo \\(\\varepsilon\\) eine im allgemeinen nicht zum K\u00f6rper \\(K(\\alpha)\\) geh\u00f6rige Einheit ist. Man sieht deshalb die Analogie dieser Darstellung mit der Darstellung einer algebraischen Funktion in einem \\textit{Verzweigungspunkt}. Alle diese \\(p\\)-adischen Zahlen gen\u00fcgen denselben Gesetzen wie die urspr\u00fcnglichen.  Kap. 7. bringt die Aufl\u00f6sung einer Gleichung in ihre Linearfaktoren in \\(K(p,\\alpha)\\) und die Theorie der Faktoren der algebraischen Zahlen, d.h. ihrer Ideal-Faktoren.   Aus diesen Grunds\u00e4tzen ergeben sich nun, wie Kap. 8 und 9 zeigen, sehr einfach die Gesetze \u00fcber die Zerlegung einer Primzahl und \u00fcber die Primzahlen der K\u00f6rperdiskriminante. Kap. 10 bringt die Theorie der au\u00dferwesentlichen Diskriminantenteiler. Kap. 11 zeigt, wie die Primzahlen wirklich in ihre Primteiler zerlegt werden. Da man nach Kap. 12 alle algebraischen Zahlen in \\textit{konvergente} \\(p\\)-adische Reihen entwickeln kann, die also auch der Gr\u00f6\u00dfe nach die Zahl darstellen, so gilt der Satz: da\u00df jede zwischen ihnen bestehende rationale Gleichung mit rationalen Koeffizienten auch f\u00fcr den Bereich von \\(p\\) g\u00fcltig bleibt und umgekehrt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1491721$6788C6E8-F466-4AD3-A839-AAE768A4FBD9","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"14c69d0a56f194af20a35dfb72729f92610868ec","datavalue":{"value":"11-01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1491721$B2B15AA4-3339-47C4-A687-798B25B2639B","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"1c745fe9f9fd950076cb858ccadc78c0e065cb45","datavalue":{"value":"11R04","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1491721$D8AB0A35-0879-446C-8F21-A54DB0E11E44","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"4d070c0f2a99928c47aef3fbb93bcd97c70ef3e7","datavalue":{"value":"11S99","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1491721$0BDCD889-790B-4CB7-A03F-639747C47E74","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"6955ff4f1a158e0aebf86bc432208f39130d8bb8","datavalue":{"value":"2640403","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1491721$CF1ECF16-865F-4440-A812-04E0A8A90356","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"90de93f86e91936d29a76bdc1f2638454ef51f34","datavalue":{"value":"\\(p\\)-adic numbers","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1491721$CA3590DE-08A0-419C-BB3A-B6F82E3EA66C","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"fc7e860b29030f7d7d7722a761fe9974d657a6c7","datavalue":{"value":"algebraic numbers","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1491721$DC6064C3-B3E0-48DB-BE01-EB80A216966B","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1491721$DE1698C8-5DF8-4910-A128-62F969B55E73","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Theory of algebraic numbers. 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