{"entities":{"Q1492093":{"pageid":1502833,"ns":120,"title":"Item:Q1492093","lastrevid":67660755,"modified":"2026-04-12T19:12:29Z","type":"item","id":"Q1492093","labels":{"en":{"language":"en","value":"Riemannsche Funktionenscharen mit gegebener Monodromiegruppe."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2640848"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1492093$78ECE0BA-C7C2-4E6B-BD4E-ED0CD8E78B80","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"e1ddb9e9365fc7faad9c13c78df79a30133095e9","datavalue":{"value":{"text":"Riemannsche Funktionenscharen mit gegebener Monodromiegruppe.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1492093$34B52725-EF8B-40CC-8A77-4124DB8B8309","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"a4c8bd2fee9a23705ef71cf077d19f0c33e5a695","datavalue":{"value":"39.0461.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1492093$A2D846EC-7889-41F6-9CEC-876515C1371D","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"68ea49c4b97d01c451d43e491202a02c948bf0af","datavalue":{"value":"10.1007/BF01736697","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1492093$AF287093-80E7-4E3C-AD6E-A8B9B15293FF","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"3d3e1e052244c3cb6b51d49593de436d0f9034f1","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559539,"id":"Q559539"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1492093$87225E7D-F183-4C97-B56F-5E8BD37259F7","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"6e60a4a3ac0f25b5bea5d539f7c1af1a44447858","datavalue":{"value":{"time":"+1908-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1492093$AF200C59-4C3C-402B-9067-98975A995F5D","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"bb585fbbbc571ca1e315b207ef8ed739ddcdeb1c","datavalue":{"value":"Nachdem \\textit{Poincar\u00e9} (1885) die Gesamtheit der linearen Differentialgleichungen betrachtet hatte, denen die Verzweigungspunkte nebst den zugeh\u00f6rigen Fundamentalsubstitutionen gemeinsam sind, und dadurch zu dem den Riemannschen Klassenbegriff umfassenden Artbegriff gelangt war, haben \\textit{F. Klein} (1895) und \\textit{E. Ritter} (1896) die M\u00f6glichkeit erw\u00e4hnt, die Existenz der von \\textit{Riemann} in dem Fragment \u00fcber lineare Differentialgleichungen postulierten Funktionssysteme mittels der Poincar\u00e9schen fonctions zetafuchsiennes zu beweisen; freilich wird durch dieses Beweisverfahren eine Einschr\u00e4nkung herbeigef\u00fchrt, da die Poincar\u00e9schen Reihen nur unter gewissen Voraussetzungen \u00fcber die Fundamentalsubstitutionen konvergieren. Zu derselben Zeit hatte \\textit{L. Schlesinger}, angeregt durch die Untersuchungen von \\textit{L. Fuchs} \u00fcber lineare Differentialgleichungen, deren Substitutionsgruppe einen in den Koeffizienten auftretenden Parameter nicht enth\u00e4lt, sich die Aufgabe gestellt, den Existenzbeweis f\u00fcr die von Riemann postulierten Funktionssysteme zu erbringen, die Konsequenzen zu verfolgen, die sich aus Riemanns Problemstellung f\u00fcr die allgemeine Theorie der linearen Differentialgleichungen ergeben, endlich die Andeutungen zu entr\u00e4tseln und auf ihren Wahrheitsgehalt zu pr\u00fcfen, die \\textit{Riemann} an der von ihm in seinem Manuskript als ``nicht richtig'' bezeichneten, in der Edition klein gedruckten Stelle des Fragments ausspricht. Auf Grund des von ihm mittels der Poincar\u00e9schen Zetafunktionen, also unter Festhaltung jener einschr\u00e4nkenden Konvergenzbedingungen durchgef\u00fchrten Existenzbeweises, gelang ihm (1898) im engsten Anschlu\u00df\\ an \\textit{Riemann} die Herstellung eines innerhalb der Klasse eindeutig bestimmten Funktionssystems mit der Minimalanzahl au\u00dferwesentlich singul\u00e4rer Stellen und die vollst\u00e4ndige Erledigung der Frage nach dem analytischcn Charakter der Abh\u00e4ngigkeit dieses Funktionssystems von den unabh\u00e4ngig ver\u00e4nderlich gedachten Verzweigungspunkten.   Erst das Jahr 1904 brachte Fortschritte in der Frage nach einem Existenzbeweise f\u00fcr den Fall allgemeiner, den Konvergenzbedingungen nicht gen\u00fcgender Fundamentalsubstitutionen. In derselben denkw\u00fcrdigen Sitzung des Heidelberger Internationalen Mathematiker-Kongresses erbrachte \\textit{Hilbert} f\u00fcr den besonderen Fall \\(n = 2\\) den allgemeinen Beweis mittels der von ihm entwickelten Methoden aus der Lehre von den Integralgleichungen (F. d. M. 36, 438, 1905, JFM 36.0438.04) und \\textit{Schlesinger} (F. d. M. 36, 381-383, 1905, JFM 36.0381.02, JFM 36.0382.01 u. JFM 36.0383.01) gab dem Problem f\u00fcr beliebiges \\(n\\) eine neue Wendung, indem er den Gedanken aussprach, man solle an die Stelle der Differentialgleichung \\(n\\)-ter Ordnung vom \\textit{Fuchs}schen Typus ein schlechthin kanonisches System von \\(n\\) Differentialgleichungen erster Ordnung treten lassen. Im Sinne \\textit{Riemann}s besteht dieser Gedanke in folgendem. Die Funktionssysteme mit gegebenen singul\u00e4ren Punkten und gegebenen Fundamentalsubstitutionen (ohne Unbestimmtheitsstellen) sind linear noch von gewissen willk\u00fcrlichen Konstanten abh\u00e4ngig. \\textit{Riemann} fixierte nun die Exponenten so, da\u00df nur ein konstanter, willk\u00fcrlicher Faktor \u00fcbrig bleibt, w\u00e4hrend jetzt \\(n\\) willk\u00fcrliche Konstanten eintreten, wodurch mit einem Schlage die durch die au\u00dferwesentlich singul\u00e4ren Punkte (Nebenpunkte nach \\textit{Klein}) bedingten Schwierigkeiten wegfallen, weil die Anzahl der in den Koeffizienten des schlechthin kanonischen Systems auftretenden Konstanten, der Residuen \\(A_{ki}^{(\\nu)},\\) mit der Anzahl der Elemente der Fundamentalsubstitutionen \\(A_{ki}^{(\\nu)}\\) \u00fcbereinstimmt.   Auf diesen neuen Gedanken gr\u00fcndete \\textit{Schlesinger} die Anwendung der \\textit{Klein-Poincar\u00e9}schen ``m\u00e9thode de continuit\u00e9'' zum allgemeinen Beweise der Existenz \\textit{Riemann}scher Funktionenscharen. Wenn es auch richtig sein sollte, da\u00df, wie \\textit{Plemelj} ohne ein Wort der Begr\u00fcndung hinstellt, diese ``Methode nicht zum Ziel f\u00fchrt'', so w\u00fcrde doch \\textit{Schlesingers} Wendung einen dauernden Wert f\u00fcr die L\u00f6sung des \\textit{Riemann}schen Problems behalten, da die von \\textit{Plemelj} durchgef\u00fchrte \u00dcbertragung der von \\textit{Hilbert} f\u00fcr den besonderen Fall \\(n = 2\\) angewandten Methode der Integralgleichungen auf beliebiges \\(n\\) nur durch die neue Fassung des Problems m\u00f6glich geworden ist; an jene \u00c4u\u00dferung hat sich \u00fcbrigens eine Polemik gekn\u00fcpft, \u00fcber die in dem n\u00e4chsten Bande zu berichten sein wird.   \\textit{Plemeljs} Leistung besteht aber nicht allein in der Ausdehnung des Existenzbeweises auf beliebiges \\(n,\\) vielmehr hat er auch den Beweis selbst wesentlich vereinfacht, da er, im Gegensatz zu \\textit{Hilbert,} ohne irgend welche \\textit{Green}sche Funktion auskommt und ausschlie\u00dflich elementare H\u00fclfsmittel aus der Lehre von den Funktionen einer komplexen Ver\u00e4nderlichen heranzieht; \u00fcberdies wird auch durch sein Verfahren die Frage nach der Anzahl der unabh\u00e4ngigen L\u00f6sungen, die durch \\textit{Hilberts} Methode direkt nicht erledigt wird, ohne Schwierigkeit zug\u00e4nglich.   Den Ausgangspunkt der Untersuchungen \\textit{Plemeljs} bildet das funktionentheoretische Problem \\textit{Riemanns}: Es sind \\(n\\) regul\u00e4r-analytische Funktionen des Au\u00dfengebietes und \\(n\\) Funktionen derselben Beschaffenheit des Innengebietes einer geschlossenen, sich selbst nicht schneidenden Kurve zu bestimmen, soda\u00df in jedem Punkte \\(z\\) der Randkurve zwischen den Randwerten \\(f_1^-(z),\\;f_2^-(z), \\dots, f_n^- (z) \\) der Au\u00dfenfunktionen und den Randwerten \\(f_1^+(z),\\;f_2^+(z), \\dots, f_n^+ (z) \\) der Innenfunktionen lineare umkehrbare Beziehungen der Form  \\[  (1) \\quad \\begin{cases} f_k^- (z) = a_{k1} (z) f_1^+ (z) + a_{k2} (z) f_2^+ (z) + \\cdots + a_{kn}(z) f_n^+ (z),\\\\ f_k^+ (z) = a_{k1}' (z) f_1^- (z) + a_{k2}' (z) f_2^- (z) + \\cdots + a_{kn}'(z) f_n^- (z)\\end{cases} \\quad (k=1,2,\\dots,n) \\]  bestehen; dabei ist das zweite System von Relationen die Umkehrung des ersten. Bei dem Problem, wie es \\textit{Riemann} gestellt hat, sind die Koeffizienten \\(a_{kl} (z)\\) l\u00e4ngs der ganzen Kurve abteilungsweise gegebene Systeme von Konstanten. Hier werden jedoch diese Koeffizienten zun\u00e4chst durch die Voraussetzung der Stetigkeit beschr\u00e4nkt und \u00fcberdies als einmal differenzierbar angenommen; erst nach Erledigung des so definierten Problems wird gezeigt, wie aus seiner L\u00f6sung die L\u00f6sung des urspr\u00fcnglichen Riemannschen Problems gewonnen werden kann.   Es wird noch vorausgesetzt, da\u00df die Randkurve \\(C\\) im Endlichen liegt und \u00fcberall eine Normale besitzt. Von den gesuchten Funktionen wird Regularit\u00e4t im Au\u00dfen-, bzw. Innengebiet und stetiger Anschlu\u00df\\ an stetige Randwerte vorausgesetzt; die Au\u00dfenfunktionen, deren Randwerte \\(f_1^-(z),\\;f_2^-(z), \\dots, f_n^- (z) \\) sind, sollen im Unendlichen die Werte \\(c_1, c_2, \\dots, c_n\\) annehmen. Dann gelten, vgl. das vorhergehende Referat (JFM 39.0460.01), die Gleichungen:  \\[  (2) \\quad \\begin{cases} 0 = + f_k^- (z) +\\frac 1{\\pi i}\\int_{(C )} \\frac{f_k^- (\\zeta)}{\\zeta-z}\\;d\\zeta - 2c_k,\\\\ 0 = - f_k^+ (z) +\\frac 1{\\pi i}\\int_{(C )} \\frac{f_k^+ (\\zeta)}{\\zeta-z}\\;d\\zeta\\end{cases} \\quad (k=1,2, \\dots, n) \\]  die beiden Integrale, die im gew\u00f6hnlichen Sinne keine Bedeutung haben, da \\(z\\) und \\(\\zeta\\) Randpunkte sind, bezeichnen die im vorhergehenden Referate angegebenen Grenzwerte. Jedoch erh\u00e4lt man aus den Gleichungen (2) durch Elimination der Randfunktionen \\(f_k^+ (z)\\) mittels der Gleichungen (1) ein System von Gleichungen, in denen die Integrale im gew\u00f6hnlichen Sinne eine Bedeutung haben. Wird n\u00e4mlich zur Abk\u00fcrzung  \\[ (3)\\quad a_{k1} (z) a_{1l}' (\\zeta) + a_{k2}(z) a_{2l}' (\\zeta)+\\cdots \\cdot+ a_{kn} (z) a_{nl}' (\\zeta) = A_{kl} (z,\\zeta) \\]  gesetzt, so gelten die Relationen \\((\\delta_{kl} = 1\\) f\u00fcr \\(k = l,\\;\\delta_{kl} = 0\\) f\u00fcr \\(k \\neq l):\\)  \\[ (4)\\quad c_k = f_k^- \\frac 1{2\\pi i} \\int_{(C )} \\sum_{l=1}^n A_{kl} (z,\\zeta) [f_l^- (z) - \\delta_{kl}]\\frac{d\\zeta}{\\zeta-z}. \\]  Die Gleichungen (4) lassen sich aber nach einem von \\textit{Fredholm} herr\u00fchreuden Verfahren in eine einzige Integralgleichung zusammenfassen, die sich auf die Form  \\[  (5) \\qquad c(z) =f(z) + \\int K(z, \\zeta) f(\\zeta) d\\zeta \\]  bringen l\u00e4\u00dft. Die Gleichung (5) ist stets dann, und zwar in eindeutiger Weise, l\u00f6sbar; wenn sie in ihrer homogenen Form, das hei\u00dft f\u00fcr \\(c (z) = 0,\\) keine L\u00f6sung besitzt; tritt jedoch der Ausnahmefall ein, so gibt es nur dann L\u00f6sungen von (5), wenn die gegebene Funktion \\(c(z)\\) gewissen Bedingungen gen\u00fcgt; vgl. F. d. M. 34, 422, 1903 (JFM 34.0422.02) und 35, 775, 1904 (JFM 35.0775.01). Es zeigt sich jetzt, da\u00df es stets, wenigstens wenn man den gesuchten Funktionen irgendwo, etwa im Unendlichen, ein polares Unendlichwerden gestattet, genau \\(n\\) linear unabh\u00e4ngige L\u00f6sungen des verallgemeinerten \\textit{Riemann}schen Problems (1) gibt, durch die jede andere L\u00f6sung in einfachster Weise ausdr\u00fcckbar ist. Unter den unendlich vielen Fundamentalsystemen gibt es n\u00e4mlich stets ein solches, mittels dessen jede weitere L\u00f6sung des Problems, wofern sie im Endlichen \u00fcberall endlich und au\u00dferhalb der Randkurve regul\u00e4r ist, derart linear darstellen l\u00e4\u00dft, da\u00df die Koeffizienten ganze rationale Funktionen von \\(z\\) sind.   In seiner urspr\u00fcnglichen Form verlangt das \\textit{Riemann}sche Problem die Bestimmung eines Systems von \\(n\\) Funktionen \\(y_1 (z), y_2(z), \\dots, y_n(z),\\) die bei analytischer Fortsetzung um die gegebenen singul\u00e4ren Punkte \\(a_1, a_2, \\dots, a_m\\) in lineare Funktionen ihrer selbst \u00fcbergehen und zwar mit gegebenen konstanten Substitutionskoeffizienten, sich im \u00fcbrigen eindeutig verhalten und nirgends von unendlich hoher Ordnung unendlich werden. Um f\u00fcr diese Funktionen einen Bereich zu erhalten, in dem sie eindeutig verlaufen, hat \\textit{Riemann} dem Problem folgende zweite Fassung, gegeben. Durch die singul\u00e4ren Punkte wird eine geschlossene, sich nicht schneidende Kurve gelegt, und darauf werden \\(n\\) Funktionen \\(y_1^+(z),\\;y_2^+(z), \\dots, y_n^+ (z) \\) im Innengebiete und \\(n\\) Funktionen \\(y_1^-(z),\\;y_2^-(z), \\dots, y_n^- (z) \\) im Au\u00dfengebiete derart definiert, da\u00df zwischen den Au\u00dfenrandwerten und den Innenrandwerten in gegen\u00fcberliegenden Uferpunkten der Kurve die linear umkehrbaren Relationen  \\[ (6) \\quad y_k^- = c_{k1} y_1^+ + c_{k2} y_2^+ +\\cdots+ c_{kn}y_n^+ \\quad (k = 1, 2,\\dots, n) \\]  bestehen; dabei sind die Koeffizienten \\(c_{kl}\\) l\u00e4ngs eines Kurvenst\u00fccks, das nur je zwei aufeinander folgende singul\u00e4re Punkte \\(a_{\\mu -1}, a_{\\mu}\\) verbindet, je ein System von gegebenen Konstanten. Das System der derart bestimmten \\(n\\) Funktionen \\((y_k^- (z))\\) hat die Eigenschaft, bei analytischen Fortsetzungen auf geschlossenen, je einen singul\u00e4ren Punkt einschlie\u00dfenden Wegen in lineare Verbindungen der urspr\u00fcnglichen Funktionen \u00fcberzugehen; die Gesamtheit der hieraus entspringenden Umlaufssubstitutionen hei\u00dft die Monodromiegruppe der Funktionen \\((y_k^- (z)).\\)   Um die vorher gewonnenen Existenzs\u00e4tze auf das \\textit{Riemann}sche Problem in seiner zweiten Form anzuwenden, hat msn dieses, wie es bei Randwertaufgaben h\u00e4ufig geschieht, mit H\u00fclfe bekannter Funktionen geeigneter Unstetigkeit umzuformen. Hierzu bieten sich die sogenannten kanonischen Funktionen \\((\\eta_{k}(z))\\) dar, die beim Umlauf um einen singul\u00e4ren Punkt nur einen konstanten Faktor aufnehmen. Die Funktion \\(\\eta_{k}(z),\\) welche f\u00fcr die singul\u00e4re Stelle \\(a_{\\mu}\\) den in bekannter Weise aus den Koeffizienten der zugeh\u00f6rigen Umlaufssubstitution zu bestimmenden Verzweigungsfaktor \\(e^{2\\pi i \\varrho_k^{(\\mu)}}\\) besitze, hat (im Falle einfacher Wurzeln der determinierenden Gleichung) an der Stelle \\(a_{\\mu}\\) die analytische Form  \\[ \\eta_k (z) = \\left( \\frac{z-a_\\mu}{z-a_{\\mu-1}}\\right)^{\\varrho_k^{(\\mu)}} {\\mathfrak P} (z-a_\\mu), \\]  wo der zweite Faktor eine gew\u00f6hnliche Potenzreihe bedeutet. Durch die kanonischen Funktionen \\((\\eta_{k}(z))\\) lassen sich sowohl die Au\u00dfenfunktionen \\((y_k^- (z))\\) als auch die Innenfunktionen \\((y_k^+ (z))\\) linear umkehrbar ausdr\u00fccken, und hieraus ergeben sich bei geeigneter Wahl der ganzen Zahlen in den Verzweigungsexponenten \\((\\varrho_k^{(\\mu)},)\\) \u00fcber die man noch freie Verf\u00fcgung hat, f\u00fcr die \\((y_k^- (z))\\) und \\((y_k^+ (z))\\) Darstellungen der Form  \\[  (7) \\quad \\begin{cases} y_k^- (z) = A_{k1} (z) f_1^- (z) +A_{k2} (z) f_2^- (z) +\\cdots+ A_{kn}(z) f_n^- (z),\\\\ y_k^+ (z) = B_{k1} (z) f_1^+ (z) +B_{k2} (z) f_2^+ (z) +\\cdots+ B_{kn}(z) f_n^+ (z),\\end{cases} \\]  in denen  \\[  (8) \\quad\\begin{cases} A_{kl} = \\sum_{\\mu=1}^m a_{kl}^{(\\mu)}\\left( \\frac {z^- - a_\\mu}{z^- - a_{\\mu-1}}\\right)^{\\varrho_k^{(\\mu)}},\\\\ B_{kl} = \\sum_{\\mu=1}^m b_{kl}^{(\\mu)}\\left( \\frac {z^+ - a_\\mu}{z^+ - a_{\\mu-1}}\\right)^{\\varrho_k^{(\\mu)}}\\end{cases} \\]  zu setzen ist. Hieraus folgen endlich f\u00fcr die \\((y_k^- (z))\\) Gleichungen der Form (1), in denen die Koeffizienten \\(a_{kl}(z)\\) \u00fcberall auf der Kurve \\(K\\) stetig und einmal differenzierbar sind, womit der Anschlu\u00df an die fr\u00fcheren Entwicklungen gewonnen ist.  Nachdem die L\u00f6sbarkeit des \\textit{Riemann}schen Problems dargetan ist, wird wiederum untersucht, wie man das Fundamentalsystem m\u00f6glichst einfach gestalten kann, und es gelingt, ein ``primitives'' Fundamentalsystem aufzustellen, welches au\u00dferhalb der Verzweigungsstellen keinen Punkt der Ebene auszeichnet; durch dieses Fundamentalsystem l\u00e4\u00dft sich jede im Endlichen au\u00dferhalb der Verzweigungspunkte regul\u00e4re L\u00f6sung in einfacher Weise mit in \\(z\\) rationalen Koeffizienten darstellen. Endlich wird auch das System linearer Differentialgleichungen angegeben, dessen L\u00f6sung das primitive Fundamentalsystem bildet; die Koeffizienten des Systems enthalten h\u00f6chstens \\((m-1) \\cdot n^2\\) von einander unabh\u00e4ngige Konstanten, genau die gleiche Zahl, wie die der unabh\u00e4ngigen Parameter der Monodromiegruppe.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1492093$6935DA3F-DB6B-49C8-A657-8E5CB34783B5","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"53806a87c1e1e9ea0d85450425dfe2a252e16df3","datavalue":{"value":"30-XX","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1492093$807DB403-AA6C-4BF7-9D67-2CD1EF28AAB1","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"72825ca7eb821b65aa8f0a0edcc5328799f3d2f3","datavalue":{"value":"2640848","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1492093$D7C05394-6DBD-4BE8-ABA8-C99060BE9437","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1492093$E9364E69-AE42-4DCC-A100-93EF8C8728BF","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"3ee86509c848d9dfb9618cee4b8edc33bcbce309","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1007/bf01736697","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1492093$5E03A503-CC66-4197-8EAE-A89C9947BD58","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"086e00141b93b0c4f726de624badeff983c6558e","datavalue":{"value":"W2066549879","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1492093$70897422-9983-44E5-9B1F-268DBED50A3E","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"1af2a0fba1630ed5c8caf26399aa8988cfd96149","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480884,"id":"Q6480884"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1492093$04F8A030-4283-4332-8D0C-C5652FCAEF19","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Riemannsche Funktionenscharen mit gegebener Monodromiegruppe.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Riemannsche_Funktionenscharen_mit_gegebener_Monodromiegruppe."}}}}}