{"entities":{"Q1494020":{"pageid":1504760,"ns":120,"title":"Item:Q1494020","lastrevid":71217657,"modified":"2026-04-13T20:36:24Z","type":"item","id":"Q1494020","labels":{"en":{"language":"en","value":"Les fonctions analytiques de deux variables et la repr\u00e9sentation conforme."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2644228"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494020$89388B88-BC8F-43D2-BB77-DBCC8326164A","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"3f1567b31bd3d7b9685a2254250078fc638f8b78","datavalue":{"value":{"text":"Les fonctions analytiques de deux variables et la repr\u00e9sentation conforme.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1494020$C8924F14-D8F4-4953-8272-F1E40D99FC19","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"a7edb01004f4358c611d7a3b238a65ab292f0830","datavalue":{"value":"38.0459.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1494020$0FCA7655-ECB0-42A6-A85B-23C3BCE8CF8F","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"fc5af198eb3ec3ab75aedbd5711ed9f704b6e8f3","datavalue":{"value":"10.1007/BF03013518","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1494020$2BC251AB-023A-4C20-94E6-2265851110F8","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7db817327938cdc8b83382314e7e1d63339cacd9","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559543,"id":"Q559543"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494020$B14DB954-F54B-499D-9E3A-8471337C772B","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c64de3eed0de617d7b2b163f8de943d1f06c00c1","datavalue":{"value":{"time":"+1907-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1494020$565FC551-2F60-4960-9415-C82417A65056","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"cf0dca36356c3f4517dcb2c808f15ad08db37f58","datavalue":{"value":"Die Lehre von den analytischen Funktionen einer Ver\u00e4nderlichen steht in engstem Zusammenhang mit der konformen Abbildung, und zwar handelt es sich dabei um zwei wesentlich verschiedene Probleme. \\textit{Erstens} sei in der \\(z\\)-Ebene ein Kurvenbogen \\(l\\) und auf ihm ein Punkt \\(m\\) gegeben und ebenso in der \\(Z\\)-Ebene ein anderer Kurvenbogen \\(L\\) und auf ihm ein Punkt \\(M\\). Dann fragt es sich, ob man eine analyutische Funktion \\(Z(z)\\) so bestimmen kann, da\u00df\\ sie sich in der N\u00e4he von \\(m\\) regul\u00e4r verh\u00e4lt, da\u00df\\ dem Punkte \\(M\\) in der \\(Z\\)-Ebene der Punkt \\(m\\) in der \\(z\\)-Ebene entspricht, und da\u00df\\ \\(Z\\) den Kurvenbogen \\(L\\) beschreibt, wenn \\(z\\) den Kurvenbogen \\(l\\) durchl\u00e4uft. Dieses ``lokale Problem'' hat bekanntlich unz\u00e4hlig viele L\u00f6sungen. Es sei \\textit{zweitens} in der \\(z\\)-Ebene eine geschlossene Kurve \\(l\\) gegeben, die ein Gebiet \\(D\\) einschlie\u00dft. Dann fragt es sich, ob man eine analytische Funktion \\(Z(z)\\) so bestimmen kann, da\u00df\\ sie sich in dem Gebiet \\(d\\) regul\u00e4r verh\u00e4lt, und da\u00df\\ \\(Z\\) die Kurve \\(L\\) oder das Gebiet \\(D\\) durchl\u00e4uft, wenn \\(z\\) die Kurve \\(l\\) oder das Gebiet \\(d\\) durchl\u00e4uft. Dieses planare Problem (``probl\u00e8me \u00e9tendu'') hat nach dem \\textit{Dirichlet}schen Prinzip eine und nur eine L\u00f6sung.   Bei analytischen Funktionen \\(Z\\) und \\(Z'\\) von zwei Ver\u00e4nderlichen \\(z\\) und \\(z'\\) gibt es zwei analoge Probleme. \\textit{Erstens} sei in dem vierdimensionalen Raume der \\(z,z'\\) ein dreidimensionales ``Fl\u00e4chenst\u00fcck'' \\(s\\) und auf ihm ein Punkt \\(m\\) gegeben, und ebenso in dem Raume der \\(Z,Z'\\) ein ``Fl\u00e4chenst\u00fcck'' \\(S\\) und darauf der Punkt \\(M\\). Kann man die Funktionen \\(Z\\) und \\(Z'\\) von \\(z\\) und \\(z'\\) so bestimmen, da\u00df\\ sie sich in der N\u00e4he des Punktes \\(m\\) regul\u00e4r verhalten, da\u00df\\ die Punkte \\(M\\) und \\(m\\) einander entsprechen, und da\u00df\\ der Punkt \\((Z,Z')\\) das Fl\u00e4chenst\u00fcck \\(S\\) beschreibt, wenn der Punkt \\((z,z')\\) das Fl\u00e4chenstuck \\(s\\) durchl\u00e4uft? Das ist das lokale Problem. Ist \\textit{zweitens} in dem Raume der \\(z,z'\\) ein geschlossenes, dreidimensionales Fl\u00e4chenst\u00fcck \\(s\\) gegeben, das ein vierdimensionales Gebiet \\(d\\) begrenzt, und ebenso in dem Raume der \\(Z,Z'\\) ein geschlossenes, dreidimensionales Fl\u00e4chenst\u00fcck \\(S\\), das ein vierdimensionales Gebiet \\(D\\) begrenzt, so fragt es sich, ob man die Funktionen \\(Z\\) und \\(Z'\\) von \\(z\\) und \\(z'\\) so bestimmen kann, da\u00df\\ sie sich in \\(d\\) regul\u00e4r verhalten, und da\u00df\\ der Punkt \\((Z,Z')\\) das Gebiet \\(D\\) durchl\u00e4uft, wenn der Punkt \\((z,z')\\) das Gebiet \\(d\\) durchl\u00e4uft. Das ist das planare Problem; wenn es sich l\u00f6sen l\u00e4\u00dft, so sind die Gebiete \\(d\\) und \\(D\\) aufeinender abgebildet worden, und zwar durch eine ``regul\u00e4re Abbildung''.   Wie es von vornherein zu erwarten war, verhalten sich die Dinge bei den analytischen Funktionen von zwei Ver\u00e4nderlichen ganz anders, als bei den analytischen Funktionen einer Ver\u00e4nderlichen. Zun\u00e4chst erkennt man leicht, da\u00df\\ das lokale Problem keineswegs immer eine L\u00f6sung besitzt; denn es f\u00fchrt auf die Aufgabe, drei unbekannte Funktionen von drei reellen Ver\u00e4nderlichen zu bestimmen, die vier partiellen Differentialgleichungen gen\u00fcgen. Bei der genaueren Untersuchung hat man zu unterscheiden, ob das Fl\u00e4chenst\u00fcck \\(s\\) Transformationen in sich gestattet oder nicht; unter Transformationen sind dabei Gleichungen der Form  \\[ Z=f(z,z'), \\quad Z'=f'(z,z') \\]  zu verstehen. Wenn \\(s\\) keine Transformationen in sich gestattet, so hat das lokale Problem h\u00f6chstens eine L\u00f6sung; ob es eine hat oder nicht, das l\u00e4\u00dft sich durch eine endliches Verfahren entscheiden. Wenn es aber eine Gruppe \\(g\\) von Transformationen gibt, die \\(s\\) in sich \u00fcberf\u00fchren, so folgt aus der Existenz einer L\u00f6sung sofort die Existenz von mehreren L\u00f6sungen. Damit aber eine L\u00f6sung existiert, ist notwendig, da\u00df\\ die Gruppen \\(g\\) und \\(G\\) von \\(s\\) und \\(S\\) isomorph sind, oder k\u00fcrzer, da\u00df\\ die Fl\u00e4chenst\u00fccke \\(s\\) und \\(S\\) derselben Klasse angeh\u00f6ren.   Bei den folgenden Untersuchungen beschr\u00e4nkt sich \\textit{Poincar\u00e9} auf den Fall kontinuierlicher Gruppen. Wie ein einfaches Beispiel zeigt, kann die kontinuierliche Gruppe \\(g\\) unendlich sein. \\textit{Poincar\u00e9} geht auf die unendlichen Gruppen nicht ein, sondern betrachtet die endlichen Gruppen, deren infinitesimale Transformationen sich auf Grund der Untersuchungen von \\textit{Sophus Lie} auf 27 m\u00f6gliche Typen zur\u00fcckf\u00fchren lassen. Es bedarf jedoch noch einer besonderen Untersuchung, ob zu den so erhaltenen Gruppen auch dreidimensionale Fl\u00e4chenst\u00fccke \\(s\\) geh\u00f6ren; in der Tat zeigt es sich, da\u00df\\ bei gewissen Gruppen die Invarianten Mannigfaltigkeiten nur zweidimensional sind. Es folgen Bemerkungen \u00fcber das \u00c4quivalenzproblem und die zugeh\u00f6rige Invariantentheorie, und darauf werden einzelne Beispiele untersucht; im besonderen besch\u00e4ftigt sich \\textit{Poincar\u00e9} mit den Transformationen der Hypersph\u00e4re, die, wie er beweist, eine kontinuierliche achtgliedrige Gruppe bilden.   Nunmehr wendet sich \\textit{Poincar\u00e9} zu dem planaren Problem und gibt zun\u00e4chst einen neuen Beweis f\u00fcr das Theorem Funktion von \\textit{Hartogs} (F. d. M. 37, 443, 1906, JFM 37.0443.01), nach dem eine analytische Funktion von zwei Ver\u00e4nderlichen \\(z,z'\\) in dem vierdimensionalen Gebiete \\(d\\) regul\u00e4r ist, sobald feststeht, da\u00df\\ diese f\u00fcr die begrenzende dreidimensionale Fl\u00e4che \\(s\\) gilt. Bei den weiteren Betrachtungen beschr\u00e4nkt er sich auf die Hypersph\u00e4re, und zwar gelingt es ihm, die notwendigen und hinreichenden Bedingungen f\u00fcr die L\u00f6sbarkeit des planaren Problems aufzustellen, wenn die Fl\u00e4che \\(s\\) die Hypersph\u00e4re und die Fl\u00e4che \\(S\\) eine wenig davon abweichende Fl\u00e4che ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1494020$B6EAFD76-C7CF-4750-87C2-3E0755851E3D","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"56ceea243b5eeaf2b69dd255c0b2a94177724999","datavalue":{"value":"2644228","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1494020$BCA335B9-537B-4004-A749-821599A9433C","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494020$87044140-6369-4E1E-B972-F75690F79220","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"599a95cf47b74b11a84c5ff67845b01d14c1b797","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480734,"id":"Q6480734"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494020$6F21DD47-0BF7-40F8-A5F3-BA4268F72BA9","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Les fonctions analytiques de deux variables et la repr\u00e9sentation conforme.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Les_fonctions_analytiques_de_deux_variables_et_la_repr%C3%A9sentation_conforme."}}}}}