{"entities":{"Q1494447":{"pageid":1505187,"ns":120,"title":"Item:Q1494447","lastrevid":43154505,"modified":"2025-07-21T22:31:12Z","type":"item","id":"Q1494447","labels":{"en":{"language":"en","value":"Briefwechsel zwischen \\textit{C. G. J. Jacobi} und \\textit{M. H. Jacobi}, herausgegeben von \\textit{W. Ahrens}. Mit zwei Bildnissen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2642868"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494447$71815B13-8577-456D-BA2C-12B362D43943","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"851a4bfc3b73dcf26c6a28c97f49750eb98fa7e0","datavalue":{"value":{"text":"Briefwechsel zwischen \\textit{C. G. J. Jacobi} und \\textit{M. H. 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Die Festschrift von \\textit{Leo Koenigsberger}: ``\\textit{Carl Gustav Jacobi}, verfa\u00dft zur Feier der hundertsten Wiederkehr seines Geburtstages'' (''F. d. M. 35, 11-13, 1904, siehe JFM 35.0011.04 u. JFM 35.0011.05'') hat die Aufmerksamkeit auf die vielenverstreuten und noch nicht gedruckten Briefe des Mathematikers \\textit{Jacobi} gelenkt. Das vorliegende Buch bringt einen Teil des viel verzweigten Briefwechsels unseres gro\u00dfen Forschers, n\u00e4mlich die zwischen ihm und dem oben genannten \u00e4lteren Bruder gewechselten Briefe.   Im ganzen werden dem Leser 48 Briefe von \\textit{C. G. J. Jacobi} geboten und 28 von \\textit{M. H. Jacobi}. Die Korrespondenz bezeugt zun\u00e4chst das sch\u00f6ne Verh\u00e4ltnis, das zwischen den beiden ruhmreichen S\u00f6hnen Potsdams bestanden hat. Wissenschaftliche Belehrung ist aus dem Bande nicht gerade viel zu sch\u00f6pfen; doch sind manche Bemerkungen f\u00fcr die Geschichte der mathematischen und physikalischen Wissenschaften ganz wertwoll. Das Hauptinteresse kn\u00fcpft sich an die Schilderung des gesellschaftlichen und politischen Lebens der drei\u00dfiger und vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts sowie an den Einblick, den die intimen Erg\u00fcsse der Briefschreiber in das reiche Seelenleben zweier hochstehenden Pers\u00f6nlichkeiten gew\u00e4hren. Dadurch tritt das Br\u00fcderpaar unserem menschlichen Empfinden n\u00e4her. Wir sehen, wie Gehaltszulagen, Ordens- und Titelverleihungen, die Wahlen zu Mitgliedern gelehrter K\u00f6rperschaften auf sie wirken. Wir bemerken die Verschiedenheiten ihrer politischen Anschauungen: \\textit{Moritz}, der in Ru\u00dfland unter einem unumschr\u00e4nkten Alleinherrscher eine freigebig gef\u00f6rderte Wirksamkeit entfaltet, schw\u00e4rmt f\u00fcr den aufgekl\u00e4rten Despotismus und kann es nicht fassen, da\u00df\\ sein Bruder in Preu\u00dfen der Fahne des fortgeschrittenen Liberalismus folgt. \u00dcbereinstimmung findet man bei beiden in bezug auf die hohe Wertsch\u00e4tzung der Familie. Beide sind in Herzensehen gl\u00fccklich geworden, und der Mathematiker, dem eine reichere und tiefere Sprache zur Verf\u00fcgung steht, findet immer wieder neue \u00fcberschwengliche Wendungen, das dem Menschen in der Ehe beschiedene selige Los zu preisen.   Der Herausgeber hat zu den einzelnen Briefen einen musterg\u00fcltigen Kommentar geliefert, in welchem \u00fcber alle ber\u00fchrten Personen und Vorkommnisse Auskunft erteilt wird. Trotz der reichen Belehrungen, die aus diesem Kommentar zu sch\u00f6pfen sind, w\u00e4re es vielleicht bequemer f\u00fcr den Leser gewesen, wenn statt der an sich sehr n\u00fctzlichen Verweisungen auf andere Werke, die zuweilen beliebt sind, mit wenigen Worten sachlicher Bescheid gegeben w\u00e4re.   Von den f\u00fcnf Anh\u00e4ngen zum Briefwechsel werde das Verzeichnis der Schriften von \\textit{Moritz Jacobi} hervorgehoben. W\u00e4hrend f\u00fcr \\textit{C. G. J. Jacobi} in seinen gesammelten Werken alles N\u00f6tige zusammengestellt ist, fehlte es bis jetzt an einer solchen \u00dcbersicht f\u00fcr \\textit{Moritz}, dessen Ver\u00f6ffentlichungen sehr zerstreut erfolgten, zum Teil in russischer Sprache (Nr. 110-133). Ferner wird im Anhang V der bisher in deutscher Sprache noch nicht erschienene Brief abgedruckt, in dem \\textit{M. H. Jacobi} seine bekannteste Erfindung, die der Galvanoplastik, an \\textit{N. H. Fu\u00df} mitteilt (4. Okt. 1838).   Ein recht sorgf\u00e4ltiges, reichhaltiges Register beschlie\u00dft den Band. Von den beiden sehr guten Bildnissen, mit denen die Schrift geschm\u00fcckt ist, war das von \\textit{Moritz} schon 1901 einer russischen Jubil\u00e4umsschrift beigegeben. Neu und allen Mathematikern sehr willkommen wird das sympathische Bild von \\textit{C. G. J. 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