{"entities":{"Q1494461":{"pageid":1505201,"ns":120,"title":"Item:Q1494461","lastrevid":43154516,"modified":"2025-07-21T22:31:19Z","type":"item","id":"Q1494461","labels":{"en":{"language":"en","value":"Memoir and scientific correspondence of the late Sir \\textit{George Gabriel Stokes}, Bart., Sc. D., LL. D., D. C. L., Past Pres. R. S. Selected and arranged by \\textit{Joseph Larmor}, D. Sc., LL. D., Sec. R. 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G. Stokes} (13. Aug. 1819 bis 1. Febr. 1903), vergleiche man F. d. M. 34, 35-36, 1903, JFM 34.0035.05 u. 35, 32-33, 1904, JFM 35.0032.05). Der f\u00fcnfte Band der ``Mathematical and physical papers'' von\\textit{Stokes}, der uns nicht zugegangen ist, konnte in F. d. M. 36, 25, 1905, JFM 36.0025.01 nur mit dem Titel erw\u00e4hnt werden. In ihm ist der von Lord \\textit{Rayleigh} f\u00fcr die Royal Society verfa\u00dfte Nachruf auf S. IX-XXV abgedruckt.   Wie, \\textit{Lamb} in seiner Besprechung der beiden vorliegenden B\u00e4nde (Nature 76, 218-219, 1907) bemerkt, hat die Hochflut der Produktivit\u00e4t bei \\textit{Stokes} sehr fr\u00fch nachgelassen, obschon er in seinen Forschungen nicht stehen blieb. ``Zum Teil lag dies an der strengen Auffassung seiner Pflichten in den verschiedenen amtlichen Stellungen, die er bekleidete, zum Teil war es eine Folge seiner eigenartigen unersch\u00f6pflichen Natur: er war best\u00e4ndig mit der Pr\u00fcfung, der Erteilung von Rat und der Unterst\u00fctzung bei den Arbeiten anderer besch\u00e4ftigt.'' Zur richtigen Beurteilung eines solchen Mannes war es deshalb n\u00f6tig, der Nachwelt einen Einblick in diese Art der T\u00e4tigkeit des Dahingeschiedenen zu geben und ihr durch Mitteilungen aus dem ausgedehnten Briefwechsel eine Vorstellung von seiner Vielseitigkeit und der Arbeitsfreudigkeit, eine Umschau in seiner Gedankenwelt zu verschaffen.   Die von dem Verstorbenen in seinem langen Leben stets sorgf\u00e4ltig aufbewahrten, obgleich nie geordneten Briefe waren in solchen Massen vorhanden, da\u00df\\ die Auswahl aus ihnen und ihre Anordnung bei weiten die schwierigste Aufgabe gewesen ist. \\textit{Larmor} hat diese M\u00fche auf sich genommen und die langwierige Arbeit mit gro\u00dfem Geschicke erledigt.   Der erste Band enth\u00e4lt solche Schriftst\u00fccke, die \u00fcber den Menschen und den Gelehrten, sein F\u00fchlen, sein Denken und sein Tun Aufschlu\u00df\\ geben. Der zweite Band enth\u00e4lt den Briefwechsel, geordnet nach den Empf\u00e4ngern der Briefe von \\textit{Stokes}. Ein dritter, wohl der wichtigste Band, soll den Briefwechsel mit dem inzwischen auch verstorbenen Lord \\textit{Kelvin} bringen.   Der erste Abschnitt, ``Pers\u00f6nliches und Biographisches'', wird er\u00f6ffnet durch ``Notizen und Erinnerungen'', verfa\u00dft von \\textit{Laurence Humphrey}, einer Tochter des ber\u00fchmten Gelehrten. In demselben kindlichen Sinne empfunden wie die ``Erinnerungsbl\u00e4tter'' von \\textit{Luise Neumann} f\u00fcr ihren Vater \\textit{Franz Neumann}, f\u00fchrt diese Erz\u00e4hlung dem Leser die Gestalt und die vornehme Pers\u00f6nlichkeit des britischen Forschers vor Augen. Die hinzugef\u00fcgten ``Early letters to Lady \\textit{Stokes}'' aus den Jahren 1857/60 zeigen den Br\u00e4utigam und jungen Ehemann eifrig bem\u00fcht, das mit ihm in Liebe verbundene Weib in seine wissenschaftliche Werkstatt der Gedanken einzuf\u00fchren, ein Bestreben, das bei der Braut zuweilen Befremden, ja ernste Zweifel an der wahren Zuneigung hervorgerufen hat.   Wie einst \\textit{Isaac Newton} ein strenggl\u00e4ubiger Christ war und die Offenbarung Johannis eifrig studierte, so hatte auch \\textit{Stokes} seine engen Beziehungen zur Theologie. Die Briefe an \\textit{Arthur H. Taburum}, welche nach den Liebesbriefen abgedruckt sind sind, enthalten die Ansichten des Christen \\textit{Stokes}; besonders interessant sind seine Vorstellungen \u00fcber die Auferstehung, die m\u00f6gliche Vernichtung der verdammten Seelen nach dem Tode durch den Willen Gottes, sowie die Auslegung der Sch\u00f6pfungsgeschichte nach Genesis 1.   An diese von der Tochter mitgeteilten Bl\u00e4tter (S. 1-90) schlie\u00dft sich der Abdruck der W\u00fcrdigungen des Verstorbenen von \\textit{G. D. Liveing} (91-97), Sir \\textit{Michael Foster} (97-103), Sir \\textit{W. Huggins} (103-104) und dem Bischof von Bristol \\textit{G. F. Browne} (105-111). Angeschlossen ist eine Liste der biographischen und wissenschaftlichen Daten aus dem Leben, endlich eine kurze ``Genealogie''.   Der zweite Abschnitt des ersten Bandes (S. 114-323) ist betitelt: ``Allgemeine wissenschaftliche Laufbahn''. Hier soll nicht eine zusammenh\u00e4ngende Schilderung der wissenschaftlichen Leistungen von \\textit{Stokes} versucht werden, wegen deren auf andere Schriften verwiesen wird. ``Sein wissenschaftliches Verh\u00e4ltnis zu den Zeiten, in denen er lebte, ist am klarsten aus seinem Briefwechsel ersichtlich. Man w\u00fcrde es als unpassend empfunden haben, wenn die l\u00e4ngeren Reihen wissenschaftlicher Briefe zerst\u00fcckelt worden w\u00e4ren; aber einige der k\u00fcrzeren Gruppen, und zwar solche, welche die Ereignisse seines Lebens beleuchten, werden hier nach der Zeitfolge vorgef\u00fchrt, ohne da\u00df\\ ein Versuch zu einer zusammenh\u00e4ngenden Schilderung beabsichtigt ist.'' Wir m\u00fcssen es uns daher auch versagen, auf die einzelnen Gegenst\u00e4nde hier n\u00e4her einzugehen, wollen jedoch nicht vers\u00e4umen, darauf hinzuweisen, da\u00df\\ nicht blo\u00dfexperimentelle Dinge zur Sprache kommen, sondern da\u00df\\ gem\u00e4\u00df\\ der nat\u00fcrlichen Begabung von \\textit{Stokes} auch oft \u00fcber rein mathematische Dinge verhandelt wird. Wir erw\u00e4hnen einen Brief von \\textit{Hamilton} (17. Denzbr. 1857, S. 130-135) und von \\textit{de Saint-Venant} (22. Jan. 1862, S. 156-159). Die Berichte \u00fcber die Feier 1899 zum f\u00fcnfzigj\u00e4hrigen Professorenjubil\u00e4um und die Feier der Enth\u00fcllung des Bronzemedaillons in der Westminster-Abtei am 7. Juli 1904 mit den dabei gehaltenen Ansprachen nehmen einen breiten Raum ein.   Als Abschnitt \\(III^{\\text a}\\), spezieller wissenschaftlicher Briefwechsel, folgen nun noch drei Reihen, die erste (324-381) mit dem Schwiegevater Dr. \\textit{Romney Robinson}, die zweite mit \\textit{Arthur Cayley} (381-397), nat\u00fcrlich von besonderem mathematischen Interesse, die dritte mit Sir \\textit{J. Norman Lockyer} (398-432).   In einem Anhange (433-470) sind die Adressen zum Jubil\u00e4um 1899 abgedruckt. Ein sorgf\u00e4ltiges alphabetisches Register macht den Beschlu\u00df\\ des ersten Bandes.   Der zweite Band enth\u00e4lt den vollst\u00e4ndigen Abschnitt III, von welchem der erste Band einen kleinen Anfang gebracht hatte. Wir geben hier nur kurz die Namen: \\textit{Maxwell, Joule, v. Haidinger, Pl\u00fccker, Graham, Lord Avebury, Roscoe, Harcourt, Lord Rayleigh Andrews, Tait}. Der Briefwechsel \u00fcber Wellen und Seeanschwellungen mit \\textit{Sabine, Melsens, Watson, Froude} ist hintereinander abgedruckt. Dann folgen \\textit{Airy} und \\textit{Christie}. Ausz\u00fcge aus den Protokollen und Berichten des meteorologischen Rates (197-253) zeigen \\textit{Stokes} in seiner T\u00e4tigkeit f\u00fcr den meteorologischen Dienst. Unter der \u00dcberschrift ``Pendel und Schweremessungen'' sind dann die bez\u00fcglichen Korrespondenzen mit \\textit{Sabine, Walker, John Herschel, Peirce, Hull, Love} und Cornu vereinigt. Endlich machen die Briefreihen mit \\textit{Boys, Crookes} und \\textit{Silvanus P. Thompson} den Beschlu\u00df. Es bedarf wohl kaum der Bemerkung, da\u00df\\ in einem solchen Gedankenaustausche der erlesensten Geister viele Anregung zu finden ist, und da\u00df\\ somit der Einflu\u00df\\ dieser Ver\u00f6ffentlichung sich noch l\u00e4nger merkbar machen wird. Auch hier ist nach dem l\u00f6blichen englischen Gebrauche ein ausf\u00fchrliches alphabetisches Register hinzugef\u00fcgt. Als k\u00fcnstlerischen Schmuck enth\u00e4lt der erste Band ein Bildnis von \\textit{Stokes} aus 1857, ein anderes von ihm aus 1839, endlich ein Bild von \\textit{Romney Robinson} aus seiner Jugendzeit. Der zweite Band bringt als Titelbild eine photographische Wiedergabe der Marmorb\u00fcste von \\textit{Stokes} in der Halle des Pembroke College von 1899. Erwartungsvoll sehen wir dem Erscheinen des dritten Bandes entgegen. Der Herausgeber ist des Dankes der Physiker, Mathematiker, Meteorologen und Chemiker sicher.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1494461$0F277D61-D9C7-4C33-8C96-5E63CE43F83C","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"2818da22f736f9081d8f745e5738f5fcae559979","datavalue":{"value":"2642880","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1494461$B760AB3E-5A44-4F70-8B95-BA26251DA781","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"10ff0f507312b46d92528a2fdc30c0178b62675f","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1515766,"id":"Q1515766"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494461$BE35868E-59A4-4EC8-8CFD-AABF73BF451E","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494461$1033E4B3-91D6-4534-828C-028A5E991BA0","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1494461","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1494461"}}}}}