{"entities":{"Q1494819":{"pageid":1505559,"ns":120,"title":"Item:Q1494819","lastrevid":71970135,"modified":"2026-04-14T01:46:59Z","type":"item","id":"Q1494819","labels":{"en":{"language":"en","value":"R\u00e9duction d'un r\u00e9seau de formes quadratiques on bilin\u00e9aires. (Deuxi\u00e8me partie.)"}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2643346"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494819$09C4D658-47ED-4848-B86B-FECFAF6CF7AD","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"a4cf098cab28b705b20365453fa93068635f08d2","datavalue":{"value":{"text":"R\u00e9duction d'un r\u00e9seau de formes quadratiques on bilin\u00e9aires. 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Es handelt sich jetzt um die Erweiterungen auf bilineare Formen. Eine lineare Schar (Netz) von solchen wird zusammengefa\u00dft durch die trilineare Form (1) \\(T_{lmn}=\\varSigma a_{\\alpha\\beta\\gamma}\\lambda_{\\alpha}\\mu_{\\beta}x_{\\gamma}\\) in bzw. \\(l\\), \\(m\\), \\(n\\) Variabeln \\(\\lambda\\), \\(\\mu\\), \\(x\\). Jedes dieser Variabelnsysteme wird linearen Substitutionen unterworfen und \\(T\\) dadurch auf kanonische Gestalten gebracht.  Die anzuwendenden Methoden sind dieselben wie bei quadratischen Formen, nur da\u00df\\ die Ergebnisse jetzt weit mannigfaltiger werden. Zun\u00e4chst wird der Begriff der Irreduzibilit\u00e4t einer Form \\(T\\) aufgestellt. Setzt man \\(T=\\varSigma L_{\\beta\\gamma}\\mu_{\\beta}x_{\\gamma}\\), wo die \\(L\\) linear in den \\(\\lambda\\) sind, und sind nur \\(l'(<l)\\) der \\(L\\) unabh\u00e4ngig, so f\u00fchre man diese als Variable \\(\\lambda\\) ein, womit die Anzahl der Variabeln des ersten Systems reduziert ist. Analog verfahre man mit den Variabeln \\(\\mu\\) und \\(x\\). Ist eine weitere Reduktion dieser Art nicht mehr m\u00f6glich, so hei\u00dft \\(T_{lmn}\\) irreduzibel. Es ist dann \\(l\\leqq mn\\), \\(m\\leqq ln\\), \\(n\\leqq lm\\). Ist im besonderen eine der Zahlen \\(l\\), \\(m\\), \\(n\\), z. B. \\(l\\), gleich 1, so folgt \\(m=n\\), und man kann setzen \\(T_{1nn}=\\lambda\\varSigma a_{\\beta\\gamma}\\mu_{\\beta}x_{\\gamma}(\\alpha,\\beta=1,2,\\dots,n)=\\lambda\\varSigma M_{\\gamma}x_{\\gamma}\\). W\u00e4hlt man hier die \\(M\\) als unabh\u00e4ngige Variabeln \\(\\mu\\), so wird \\(T_{1nn}=\\lambda\\varSigma\\mu_{\\gamma}x_{\\gamma}\\), womit in diesem falle in der Tat eine kanonische Gestalt hergestellt ist.  Weniger einfach wird die L\u00f6sung des Problems, wenn jede der drei Zahlen \\(l\\), \\(m\\), \\(n\\) die Einheit \u00fcbersteigt.  Der Verf. beschr\u00e4nkt sich auf die beiden F\u00e4lle a) \\(l=2\\), b) \\(l=m=n=3\\). Im ersteren Falle ist \\(T_{2nn}=\\lambda_{1}\\varphi_{1}+\\lambda_{2}\\varphi_{2}\\), wo \\(\\varphi_{1},\\varphi_{2}\\) in den \\(\\mu\\) und \\(x\\) bilinear sind. Man hat dann ein \u00e4hnliches Problem vor sich, wie das fr\u00fcher gel\u00f6ste der Reduktion eines B\u00fcschels von quadratischen Formen, nur da\u00df\\ hier die explizite Ausf\u00fchrung eine Reihe bemerkenswerter Besonderheiten aufweist. Das Ergebnis ist, da\u00df\\ man mit H\u00fclfe von Substitutionen, die sich allein auf die \\(\\mu\\) und \\(x\\) beziehen, die Formen \\(\\varphi_{1}\\) und \\(\\varphi_{2}\\) simulant auf folgende kanonische Gestalt bringen kann: \\(\\varphi_{1}=\\varphi_{1}'+\\varphi_{1}^{\\prime\\prime}+\\cdots\\), \\(\\varphi_{2}=\\varphi_{2}'+\\varphi_{2}^{\\prime\\prime}+\\cdots\\), wo die ``einfachen'' Systeme \\((\\varphi_{1}',\\varphi_{2}')\\), \\((\\varphi_{1}^{\\prime\\prime},\\varphi_{2}^{\\prime\\prime})\\),\\(\\cdots\\) keine Variable gemein haben, und wo irgendeines dieser Systeme, z. B. das erste, einen der vier folgenden Ausdr\u00fccke besitzt:  \\[ \\begin{aligned} & \\text{(a)} \\quad \\varphi_{1}'=\\mu_{1}x_{1}+\\mu_{2}x_{2}+\\cdots+\\mu_{r}x_{r}, \\quad \\varphi_{2}'=\\mu_{2}x_{1}+\\mu_{3}x_{2}+\\cdots+\\mu_{r+1}x_{r};\\\\ & \\text{(b)} \\quad \\varphi_{1}'=\\mu_{1}x_{1}+\\mu_{2}x_{2}+\\cdots+\\mu_{r}x_{r}, \\quad \\varphi_{2}'=\\mu_{1}x_{2}+\\mu_{2}x_{3}+\\cdots+\\mu_{r}x_{r+1};\\\\ & \\text{(c)} \\quad \\varphi_{1}'=\\mu_{1}x_{1}+\\mu_{2}x_{2}+\\cdots+\\mu_{r}x_{r}, \\quad \\varphi_{2}'=\\mu_{2}x_{1}+\\mu_{3}x_{2}+\\cdots+\\mu_{r}x_{r-1}+s(\\mu_{1}x_{1}+\\mu_{2}x_{2}+\\cdots+\\mu_{r}x_{r});\\\\ & (d) \\quad \\varphi_{1}'=\\mu_{2}x_{1}+\\mu_{3}x_{2}+\\cdots+\\mu_{r}x_{r-1}, \\quad \\varphi_{2}'=\\mu_{1}x_{1}+\\mu_{2}x_{2}+\\cdots+\\mu_{r}x_{r}.\\end{aligned} \\]  Hier ist im Falle (c) die Gr\u00f6\u00dfe \\(s\\) eine Invariante, die f\u00fcr den Grenzfall \\(s=\\infty\\) zu (d) f\u00fchrt. Das Prinzip des Beweises ist immer das n\u00e4mliche, die Anzahl der bez\u00fcglichen Variabeln jeweils auf die geringste Anzahl unabh\u00e4ngiger zu reduzieren.  Es sei etwa der Fall betrachtet, da\u00df\\ eine der beiden Formen \\(\\varphi_{1}\\), \\(\\varphi_{2}\\), z. B. die letztere, nur einen Teil der Variabeln \\(\\mu\\), \\(x\\) enth\u00e4lt; dies tritt sicher ein, wenn entwender \\(m\\) und \\(n\\) verschiedenen sind, oder f\u00fcr \\(m=n\\), wenn die Determinante von \\(\\varphi_{2}\\) verschwindet. Es ist dann \\(\\varphi_{2}M_{1}X_{1}+\\cdots+M_{k}X_{k}\\), wo die \\(X\\) linear unabh\u00e4ngige Formen der \\(x\\) sind. Man nehme dann die \\(M\\) und \\(X\\) als unabh\u00e4ngige Variabeln an Stelle einer gleich gro\u00dfen Anzahl der \\(\\mu\\), \\(x\\). Weiter kann man, ohne jene Gestalt von \\(\\varphi_{2}\\) zu \u00e4ndern, einmal eines der beiden Systeme der \\(M\\), \\(X\\) einer linearen Substitution, andererseits die \u00fcbrigen, nicht mehr in \\(\\varphi_{2}\\) auftretenden Variabeln willk\u00fcrlich \u00e4ndern. Weitere Umformungen werden mittels der partiellen Ableitungen von \\(\\varphi_{1}\\) nach den \\(x\\), von \\(\\varphi_{2}\\) nach den \\(\\mu\\) und \\(M\\) vorgenommen sind, wo ein solches System von Ableitungen linear unabh\u00e4ngig ist oder nicht.  Die Einzelresultate werden f\u00fcr verschiedene Werte von \\(m\\) und \\(n\\) zusammengestellt. So existiert f\u00fcr \\(m=2\\), \\(n=1\\) nur der eine Typus \\(\\lambda_{1}\\mu_{1}x_{1}+\\lambda_{2}\\mu_{2}x_{2}\\), f\u00fcr \\(m=1\\), \\(n=2\\) der eine: \\(\\lambda_{1}\\mu_{1}x_{1}+\\lambda_{2}\\mu_{1}x_{2}\\); f\u00fcr \\(m=2\\), \\(n=2\\) hat man die beiden Typen  \\[ \\lambda_{1}\\mu_{1}x_{1}+\\lambda_{2}\\mu_{2}x_{2}, \\quad \\lambda_{1}(\\mu_{1}x_{1}+\\mu_{2}x_{2})+\\lambda_{2}\\mu_{2}x_{1}, \\quad \\text{usf}. \\]  Nunmehr wird die Reduktion der Form \\(T_{333}=\\sum a_{\\alpha\\beta\\gamma}\\lambda_{\\alpha}\\mu_{\\beta}x_{\\gamma}=\\lambda_{1}\\varphi_{1}+\\lambda_{2}\\varphi_{2}+\\lambda_{3}\\varphi_{3}\\) untersucht, die ein Netz bilinearer Formen in den \\(\\mu\\), \\(x\\) repr\u00e4sentiert. Der Verf. bedient sich hier wieder mit Vorteil einer geometrischen Deutung. Jedem Punkte \\(P=(\\lambda_{1},\\lambda_{2},\\lambda_{3})\\) einer Ebene entspricht, bis auf einen Faktor, eine Form des Netzes. Die Determinante \\(\\varDelta\\) des Netzes ist homogen und vom dritten Grade in den \\(\\lambda\\). Die Formen mit \\(\\varDelta=0\\) entsprechen den Punkten einer \\(C_{3}\\); irgendeine dieser Formen l\u00e4\u00dft sich auf die kanonische Gestalt \\(\\mu_{1}x_{1}+\\mu_{2}x_{2}\\) bringen, die sich auf \\(\\mu_{1}x_{1}\\) reduziert, wenn auch alle ersten Minoren von \\(\\varDelta\\) verschwinden. Sind \\(P_{1}\\), \\(P_{2}\\) irgend zwei Punkte, \\(\\psi_{1}\\), \\(\\psi_{2}\\) die entsprechenden Formen, so korrespondieren den Punkten der Geraden \\(g=P_{1}P_{2}\\) die Formen des ``\\(g\\)-B\u00fcschels'' \\(l_{1}\\psi_{1}+l_{2}\\psi_{2}\\).  Befinden sich unter den je sechs Ableitungen der \\(\\psi_{1}\\), \\(\\psi_{2}\\) nach den \\(x\\), bzw. nach den \\(\\mu\\) gerade \\(p\\), bzw. \\(q\\) linear verschiedene, so kann man diese als neue Variabeln einf\u00fchren. Den Schnittpunkten von \\(g\\) mit der \\(C_{3} : \\varDelta=0\\) entsprechen drei Formen des B\u00fcschels \\((\\psi_{1},\\psi_{2})\\) mit verschwindender Determinante. Die Geraden \\(g\\) werden in Arten eingeteilt, entsprechend den fr\u00fcher aufgestellten Typen f\u00fcr \\(\\varphi_{1}\\), \\(\\varphi_{2}\\). Das weitere Verhalten der Formen richtet sich nach den verschiedenen projektiven Klassen der \\(C_{3}:\\varDelta=0\\). Entweder ist (I) \\(C_{3}\\) eigentlich und ohne Spitze, oder (II) die \\(C_{3}\\) ist zwar noch eine eigentliche, besitzt aber eine Spitze \\(P\\) und einen Wendepunkt \\(Q\\), oder (III) bis (IX), die \\(C_{3}\\) besitzt als Teil eine Gerade der ersten, bzw. zweiten, dritten,... Art, oder (X), die \\(C_{3}\\) zerf\u00e4llt in drei Gerade. Die jeweilige arithmetische Diskussion verl\u00e4uft im engen Anschlu\u00df\\ an die geometrische.   Am Schlusse wird eine Tafel der erhaltenen 51 verschiedenen Formentypen aufgestellt nebst den dazugeh\u00f6rigen invarianten Charakteren. F\u00fcr die erzeugenden Formen \\(\\varphi_{1}\\), \\(\\varphi_{2}\\), \\(\\varphi_{3}\\) werden jeweils die kanonischen Gestalten notiert; daneben stehen die entsprechenden Faktoren von \\(\\varDelta\\), weiter die invarianten Eigenschaften dieser Faktoren, endlich die Anzahl der monomen Formen. So z. B. ist der zweite Typus dargestellt durch  \\[ \\varphi_{1}=\\mu_{1}x_{2}-\\mu_{2}x_{1}, \\quad \\varphi_{2}=\\mu_{2}x_{2}+\\mu_{3}x_{3}, \\]   \\[ \\varphi_{3}=\\mu_{1}(x_{2}+x_{3})+\\mu_{2}(x_{1}+x_{3})+\\mu_{3}(-x_{1}+x_{2}), \\]  \\(\\varDelta\\) ist unzerlegbar, die \\(C_{3}\\) hat eine Spitze, es existiert keine monome Form. Beim letzten Typus, wo \\(\\varDelta\\) identisch verschwindet, ist \\(\\varphi_{1}=\\mu_{3}x_{1}-\\mu_{1}x_{3}, \\quad \\varphi_{2}=\\mu_{3}x_{2}-\\mu_{2}x_{3}, \\quad \\varphi_{3}=\\mu_{1}x_{2}-\\mu_{2}x_{1}\\).  Damit hat der Verf. seiner Reihe grundlegender Untersuchungen \u00fcber die arithmetische Reduktion quadratischer und bilinearer Formen eine weitere wesentliche hinzugef\u00fcgt; eine kurze, zusammenfassende Darstellung w\u00fcrde vielen Lesern erw\u00fcnscht sein.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1494819$54463616-21AE-432E-945C-CDF71A92CB17","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"026d60bd04d728ce19f150a093f27d92b8a8d894","datavalue":{"value":"2643346","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1494819$3BAC7507-6B7A-498F-87D6-7CCAE6BF46CD","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494819$AF2ADCCE-5E07-4BB5-A237-214166C95DCD","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"6aaea2c19092b9ec941380f9d389ba576b903d95","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481512,"id":"Q6481512"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494819$393C12BE-45C7-46A2-A7F7-96BC33664E26","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"R\u00e9duction d'un r\u00e9seau de formes quadratiques on bilin\u00e9aires. 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