{"entities":{"Q1494909":{"pageid":1505649,"ns":120,"title":"Item:Q1494909","lastrevid":43154616,"modified":"2025-07-21T22:32:23Z","type":"item","id":"Q1494909","labels":{"en":{"language":"en","value":"Anwendung des erweiterten Euklidischen Algorithmus auf Resultantenbildungen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2643437"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494909$E35AD125-C0C5-4842-8679-6FECD3AF6CDE","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"56548ea8c4d6b1882cd27dbddd9fdf2ab73ebd09","datavalue":{"value":{"text":"Anwendung des erweiterten Euklidischen Algorithmus auf Resultantenbildungen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1494909$D69EDF7B-6D3A-4A8B-AF6B-DCF031C731AA","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"bd5f85767d68bb653468122d79eecdbd3dbea22c","datavalue":{"value":"38.0202.04","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1494909$6A3EF06D-10D3-489C-B3C3-35BD1F97FDD7","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e4e9f74f433df1c7c3e6e0c6ffc626db22235172","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":169192,"id":"Q169192"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494909$F5F00210-1C8B-489B-BEF6-15CBB1E8A71E","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c64de3eed0de617d7b2b163f8de943d1f06c00c1","datavalue":{"value":{"time":"+1907-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1494909$0D3A8066-68AB-4AAD-9DA0-F41C4ECAE37F","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"02b6b90d7f8d77b8b5e92c117bfa7f2d134cd248","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/145050","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1494909$B4395466-A3F4-42E5-8493-3E2BD5D19D33","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"0fbd4d58942f95c6f71077338c343e8af2dee2ba","datavalue":{"value":"Der Verf. hat fr\u00fcher (F. d. M. 29, 179, 1898, JFM 29.0179.03) eine Fortsetzung und Erweiterung des \\textit{Jacobi}schen Algorithmus f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften gemeinsamen Teiler von mehr als zwei ganzen Zahlen gegeben. Es handelt sich hier um eine Ausdehnung in anderer Richtung, indem die Zahlen ersetzt werden durch ganze Funktionen einer Variable \\(x\\). Um gleich das Hauptergebnis anzuf\u00fchren, so gelingt es auf diesem Wege, den gr\u00f6\u00dften gemeinsamen Teiler \\(\\delta(x)\\) von \\(k\\) vorgelegten ganzen Funktionen \\(r_{i}(x) \\quad (i=0,1,2,\\dots,k-1)\\) in einfacher und \u00fcbersichtlicher Weise als lineare Kombination der \\(r_{i}\\) darzustellen und hieraus die notwendigen und hinreichenden Bedingungen daf\u00fcr abzuleiten, da\u00df\\ die \\(r_{i}\\) einen gr\u00f6\u00dften gemeinsamen Teiler \\(\\delta\\) von vorgegebenen Grade besitzen. Es beruht das darauf, da\u00df\\ jeder der Reste des Algorithmus, insbesondere jeder der \\(k-1\\) letzten Reste \\(R\\), als lineare homogene Kombination der \\(k\\) gegebenen Formen darstellbar ist, wo die Koeffizienten ganze Funktionen von \\(x\\) sind, die einfache Rekursionsgesetze befolgen.   Das gleichzeitige Verschwinden der \\(k-1\\) letzten Reste \\(R_{1},R_{2},\\dots,R_{k-1}\\) gibt die \\(k-1\\) notwendigen und hinreichenden Bedingungen f\u00fcr die Existenz eines von einer Konstante verschiedenen gr\u00f6\u00df\\ ten gemeinsamen Teilers der \\(k\\) vorgelegten Formen \\(r_{0},r_{1},\\dots,r_{k-1}\\); sind diese Bedingungen erf\u00fcllt, so liefert der nunmehrige letzte, d. i. nicht verschwindende Rest jenen gr\u00f6\u00dften gemeinsamen Teiler der Formen \\(r\\). Unter einer ``Partialresultante'' \\(R\\) der gegebenen Formen \\(r\\) werde irgendeine ganze Funktion der Koeffizienten dieser \\(r\\) verstanden, die verschwindet, sobald diese Formen oder auch nur einige \\((\\geqq 2)\\) derselben eine gemeinsame Wurzel besitzen. Dann ist auch jede Partialresultante \\(R\\) aus den vorgelegten Formen \\(r\\) linear und homogen komponierbar, so da\u00df\\ die Koeffizienten wiederum Formen sind, und umgekehrt l\u00e4\u00dft sich eine Partialresultante \\(R\\) der \\(r\\) durch eine solche Identit\u00e4t definieren. Daraufhin l\u00e4\u00dft sich irgendeine Partialresultante \\(R\\) der \\(r\\) linear und homogen durch die \\(k-1\\) letzten Reste \\(R_{i}\\) darstellen, zun\u00e4chst vorausgesetzt, da\u00df\\ \\(R\\) noch mit einer geeigneten Form multipliziert ist. Indessen l\u00e4\u00dft sich zeigen, da\u00df\\ die letztere Form auf eine Konstante reduzierbar ist. Diese Theorie der Partialresultanten l\u00e4\u00dft sich noch weiter vereinfachen, indem sich an Stelle der letzten Reste \\(R_{i}\\) gewisse ``reduzierte letzte Reste'' \\(P_{i}\\) einf\u00fchren lassen, die von erheblich geringeren Graden in den Koeffizienten der gegebenen Formen sind als die \\(R_{i}\\). Die Gesetze der Homogenit\u00e4t und des Isobarismus, die bei den Resultanten von zwei Formen gelten, \u00fcbertragen sich ohne weiteres auf die \\(R_{i}\\) und die \\(P_{i}\\). Die Grade der \\(R_{i}\\), resp. \\(P_{i}\\) h\u00e4ngen nur von drei, resp. vier gewissen Zahlen ab und sind durch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig einfache zahlentheoretische Gesetze geregelt. Insbesondere bestehen die Grade der \\(P_{i}\\) nur aus gewissen Zahlen \\(g\\) und \\(g+1\\).   Das einfachste Beispiel wird durch drei quadratische Formen \\(r_{0}\\), \\(r_{1}\\), \\(r_{2}\\) geliefert und wird ausf\u00fchrlich diskutiert. Die beiden reduzierten letzten Reste sind einmal die Determinante \\(D\\) aus den Koeffizienten der drei Formen, andererseits die Resultante \\(R_{01}\\) von \\(r_{0}\\) und \\(r_{1}\\). Wollte man ein System einfachster Partialresultanten \\(R\\) der \\(r\\), das \\(D\\) und \\(R_{01}\\) als Individuen enth\u00e4lt, ohne Benutzung des obigen Algorithmus herstellen, indem man direkt von dem Ansatze \\(R\\equiv A_{0}r_{0}+A_{1}r_{1}+A_{2}r_{2}\\) ausginge, wo die \\(A\\) Linearformen in \\(x\\) sind, so tritt schon bei diesem Falle eine eigenartige Schwierigkeit auf. Soll sich die rechte Seite jener Identit\u00e4t auf eine Konstante der \\(A\\) linearen und homogenen Bedingungsgleichungen. Demnach wird \\(R\\) von der Gestalt \\(\\lambda_{0}S_{0}+\\lambda_{1}S_{1}+\\lambda_{2}S_{2}\\), wo die \\(\\lambda\\) Parameter, die \\(S\\) partikulare Partialresultanten sind. Tats\u00e4chlich kommen aber die drei Parameter \\(\\lambda\\) nur in zwei (linearen) Verbindungen vor, so da\u00df\\ man auf zwei partikulare Partialresultanten \\(D\\) und \\(R_{01}\\) zur\u00fcckkommt, aus denen sich alle \u00fcbrigen zusammensetzen lassen. Diese Schwierigkeit ist allgemeiner Natur; es ergibt sich im allgemeinen stets eine zu gro\u00dfe Anzahl von Parametern, die dann erst m\u00fchsam auf ihre richtige Anzahl zu reduzieren sind. Diese Schwierigkeiten werden durch den in Rede stehenden Algorithmus von selbst vermieden. Es werden die Partialresultanten von drei quadratischen Formen in einer, zwei und drei Variabeln genau untersucht. Durch eine Anzahl durchsichtiger Identit\u00e4ten wird der Zusammenhang irgend zweier der Resultanten \\(R_{a}\\), \\(R_{b}\\), \\(R_{c}\\) von je zweiten der vorgelegten Formen mit der Partialresultante \\(D\\) ins Licht gesetzt. Aus diesen Identit\u00e4ten lassen sich die verschiedenen Spezialf\u00e4lle ohne weiteres entnehmen. Eine tiefere Einsicht in diese Zusammenh\u00e4nge gewinnt man durch Hinzunahme einer, resp. zweier H\u00fclfsvariabeln \\(\\mu\\), resp. \\(\\mu\\), \\(\\nu\\). Seien demnach \\(a_{0},a_{1},a_{2}\\) ganze Funktionen von \\(\\mu\\) vom resp. Grade 2, 1, 0, und entsprechend die \\(b\\) und \\(c\\). Die Grundformen \\(f\\), \\(g\\), \\(h\\) stellen durch ihr Verschwinden drei Kegelschnitte \\(K_{a}\\), \\(K_{b}\\), \\(K_{c}\\) dar. Die bez\u00fcglich \\(\\mu\\) gebildete Resultante \\(R(D,R_{c})\\) zerf\u00e4llt in zwei Faktoren. Von diesen ist der eine die (bez. \\(\\lambda\\) und \\(\\mu\\) gebildete) Resultante \\(R_{abc}\\) der drei Kegelschnitte, und \\(R_{abc}\\) erscheint als gr\u00f6\u00dfter gemeinsamer Teiler der drei Resultanten \\(R(D,R_{a})\\), \\(R(D,R_{b})\\), \\(R(D,R_{c})\\). Werden die drei weiteren Faktoren mit \\(\\varrho_{a}\\), \\(\\varrho_{b}\\), \\(\\varrho_{c}\\) bezeichnet, so ist \\(\\varrho_{c}\\) auch ein Faktor der Diskriminante \\(\\varDelta_{c}\\) von \\(R_{c}\\), w\u00e4hrend deren zweiter Faktor \\(T_{c}\\) die Taktinvariante von \\(K_{a}\\) und \\(K_{b}\\) ist, und \\(\\varrho_{a}\\) erscheint als gr\u00f6\u00dfter gemeinsamer Teiler von \\(R(D,R_{a})\\) und \\(\\varDelta_{a}\\). Die Resultante \\(R(R_{a},R_{b})\\) zerf\u00e4llt wiederum in zwei Faktoren, deren einer mit \\(R_{abc}\\) \u00fcbereinstimmt.   Bei einigen dieser Faktoren bleibt es noch zweifelhaft, ob sie nicht reduzibel, d. h. im vorliegenden Falle Potenzen einfacherer Faktoren sind. Diese Frage beantworten sich von selbst, sobald man noch eine zweite H\u00fclfsvariable \\(\\nu\\) in \\(f\\), \\(g\\), \\(h\\) einf\u00fchrt; in der Tat erweisen sich dann die \\(\\varrho\\) als Quadrate irreduziber Ausdr\u00fccke.   Man hat es nunmehr mit drei Fl\u00e4chen zweiten Grades \\(F_{a}\\), \\(F_{b}\\), \\(F_{c}\\) zu tun, und die obigen geometrischen Deutungen \u00fcbertragen sich in geeigneter Weise auf den Raum. Mit diesen H\u00fclfsmitteln l\u00e4\u00dft sich die innere Struktur der oben erw\u00e4hnten grundlegenden Identit\u00e4ten deutlich verfolgen.   Es tritt so hervor, wie die Theorie der Partialresultanten von drei quadratischen Formen eng verbunden ist mit der Theorie der ebenen Kurven dritter Ordnung einerseits, mit der des Fl\u00e4chennetzes zweier Ordnung anderseits, und wie umgekehrt die erstere Theorie als Bindeglied zwischen den beiden letzteren erscheint.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1494909$9272B514-94EB-4F95-B01B-F5DF78232BA9","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"e6aa46e28bf6435d529cd3a2c038b860ac3e1639","datavalue":{"value":"2643437","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1494909$BFD215F7-0661-4793-9E68-BE943238458F","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"6a3278ddd16ecbd97f140256f6ff39abde21378e","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1828913,"id":"Q1828913"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494909$2A091F33-1150-4D7D-8EFD-0024A0BE01DF","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1494909$C683D172-543F-4CBA-867E-5247AC24B71A","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1494909","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1494909"}}}}}