{"entities":{"Q1496469":{"pageid":1507209,"ns":120,"title":"Item:Q1496469","lastrevid":67673127,"modified":"2026-04-12T19:16:36Z","type":"item","id":"Q1496469","labels":{"en":{"language":"en","value":"Grundbegriffe der Mengenlehre."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2646345"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1496469$BA46C377-60E6-4A7A-A626-989CAF9681CD","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"c98665d406d4ae16f8b3310baffcc6fc10e48fb7","datavalue":{"value":{"text":"Grundbegriffe der Mengenlehre.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1496469$848EE9DB-AF3B-41C6-86FF-F150CB16495C","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"d88ee1cfa859cebb51510de52b48751b81f79239","datavalue":{"value":"37.0067.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1496469$8B1FA034-18E4-44C7-B228-72EECE8888AC","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"cdf6a04e3e3d388c539b3755c80830874542e97c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1438239,"id":"Q1438239"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1496469$1E9A3FD7-60D6-4EE1-96DD-C36CBF1A4E5F","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"16c50cfb24727ba1cb564f74469b90f1a45b8fbb","datavalue":{"value":{"time":"+1906-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1496469$67FF15E2-6931-4AC9-AD15-1B44C78A27CA","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"2e4f632dee66f4680a5d7d12dd9a7abf62d34044","datavalue":{"value":"Diese Schrift ist gleichzeitig im 4. Heft der ``Abhandlungen der \\textit{Fries}schen Schule'' erschienen; die Art der Anlage und der Darstellung ist infolgedessen mitbestimmt worden durch den Umstand, da\u00df sie nicht nur f\u00fcr mathematisch geschulte Leser verst\u00e4ndlich sein sollte. Nun ist ja freilich wahr, da\u00df keine mathematische Disziplin so wenig Schulkenntnisse wie die Mengenlehre verlangt, da sie ja eigentlicht der Bildung aller mathematischen Begrifft vorausgehen m\u00fc\u00dfte; indessen ist Ref. der Ansicht, da\u00df doch erst nach einem sehr gr\u00fcndlichen mathematischen Studium Sinn und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese Untersuchungen erwachen, wie ja dieser Zweig der Forschung selbst erst nach einer mehr als zweitausendj\u00e4hrigen Entwicklung der Mathematik zu entstehen begann.  Wird also ohne gr\u00fcndliche mathematische Vorbildung auch an der Hand dieser Schrift schwerlich jemand in die Mengenlehre einzudringen verm\u00f6gen, so hat sich der Verfasser andrerseits durch diese Arbeit den kritisch interessierten Teil des mathematischen Publikums zu lebhaftestem Danke verpflichtet. Was das Buch auszeichnet, ist die Geschlossenheit und Fl\u00fcssigkeit der Darstellung, die \u00fcberall erkennen l\u00e4\u00dft, wie vollkommen der Verfasser sich erst den schwierigen Stoff zu eigen gemacht hat, ehe er an die Darbietung ging, und ferner die scharfsinnige Besprechung der allgemeinsten und der noch nicht hinreichend gekl\u00e4rten Fragen dieses bis tief in die Erkenntnislehre hineinreichenden Gebiets. In dieser Beziehung seien erw\u00e4hnt die Abschnitte: unentscheidbare Disjunktionen; Darstellung von Dingen durch eine endliche Anzahl von Zeichen; die ``ultrafiniten'' Paradoxien, n\u00e4mlich das Paradoxon von \\textit{Russell} und das Paradoxon der Menge \\(W\\) aller Ordnungszahlen (in bezug auf das letztere ist Verf. der Ansicht, der sich Ref. anschlie\u00dft, da\u00df alle bisherigen L\u00f6sungsversuche als mi\u00dflungen zu betrachten sind); Auswahlprinzipien; die \\textit{Cantor}schen Erzeugungsprinzipien (mit der These: der Versuch, die Reihe der ganzen Zahlen durch sukzessive Wiederholung einer und derselben Operation zu erzeugen, enth\u00e4lt ein petitio principii).  Daneben erscheint besonders gegl\u00fcckt der einf\u00fchrende Teil mit den Postulaten des Verh\u00e4ltnisses vom Ganzen zu seinen Teilen, der Vergleichung und der Ordnung nebst den Grunds\u00e4tzen, welche diese drei Beziehungen verkn\u00fcpfen, und den sich daraus ergebenden Fragestellungen, ferner die Darstellung von \\textit{Dedekinds} Theorie der ganzen Zahlen.  Als neu sei der Nachweis erw\u00e4hnt, da\u00df der Kalk\u00fcl mit transfiniten Ordnungszahlen auch f\u00fcr h\u00f6here Zahlklassen als die zweite g\u00fcltig ist, und ferner ein Satz von \\textit{E. Zermelo}, der hier zum ersten Male mitgeteilt wird: Eine wohlgeordnete Menge kann nicht auf eine Teilmenge derart \u00e4hnlich abgebildet werden, da\u00df einem ihrer Elemente ein vorangehendes entspricht. Das Schlu\u00dfkapitel enth\u00e4lt eine Wiedergrabe und kritische W\u00fcrdigung des vielbesprochenen Beweises von \\textit{E. Zermelo}, da\u00df jede Menge wohlgeordnet werden kann (Math. Ann. 59, 514; F. d. M. 35, 88, 1904, JFM 35.0088.03).  Die Anwendungen der Mengenlehre auf Geometrie und Funktionentheorie darzustellen, hat Verf. absichtlich unterlassen, da es ihm eben in erster Linie auf die prinzipiellen Fragen ankam. Literaturnachweise sind nur sehr wenige gegeben. Das Letztere ist der durchaus selbst\u00e4ndigen Verarbeitung des Stoffes sicherlich zugute gekommen; nur bei der polemischen Besprechung von Fragen, die gerade jetzt im Vordergrund des Interesses stehen, wie z. B. der Frage nach der Menge \\(W\\), w\u00fcrden wohl etwas mehr Hinweise erw\u00fcnscht sein.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1496469$F832FF36-2FD7-4E59-8F63-99FB1DF1CAAF","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"3efe71503ea379ae1299c67b213188fa59021195","datavalue":{"value":"2646345","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1496469$B7C0078C-F353-451D-933D-608EFB6B98F3","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1496469$CEF8D1AB-1490-4B14-AA04-DEB5A142AA21","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Grundbegriffe der Mengenlehre.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Grundbegriffe_der_Mengenlehre."}}}}}