{"entities":{"Q1498074":{"pageid":1508814,"ns":120,"title":"Item:Q1498074","lastrevid":67796067,"modified":"2026-04-12T19:44:44Z","type":"item","id":"Q1498074","labels":{"en":{"language":"en","value":"Enzyklop\u00e4die der elementaren Geometrie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2649402"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1498074$8E915D0A-CE80-4116-9C13-1EE933C3C375","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"7be217d53890470427910462bcd37b5e559973f1","datavalue":{"value":{"text":"Enzyklop\u00e4die der elementaren Geometrie.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1498074$2A0A9EFB-A238-4D78-92A5-E96D481BCE03","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"92df680e15b765f6ea0fc3fd792e1a74914bfe45","datavalue":{"value":"36.0041.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1498074$A66C4287-E5B5-46CA-8B4E-0CEB914B72FB","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"afea7f8f35b68feb749aa8bf6ed365068f9f5841","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1458116,"id":"Q1458116"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1498074$5E204F7D-AC83-49E1-8AD1-EDF4604A2086","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"9fb62fdd7a2a9067143adcb7981b96181f2bfb69","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1471762,"id":"Q1471762"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1498074$4EF08EF6-0978-4D64-AF48-7A58191640DB","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"997e991883c61b629fe65955c4b11188e62483b6","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6482743,"id":"Q6482743"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1498074$C9C1E381-86C6-4F82-8F2C-A42F1FF37423","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"538aad487cb81275782845cca7af7d01da0a6bda","datavalue":{"value":{"time":"+1905-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1498074$9DF52717-2C15-4640-8245-012EEE1008DC","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"028cb3b18488e2a222fd844be3cc16a1d52234ec","datavalue":{"value":"Das Buch bildet den zweiten Band der ``Enzyklop\u00e4die der Elementarmathematik. Ein Handbuch f\u00fcr Lehrer und Studierende'' von \\textit{H. Weber} und \\textit{J. Wellstein} (vgl. F. d. M. \\textit{34}, 95, 1903, JFM 34.0095.03), mit dem Nebentitel ''Elemente der Geometrie''.   Die erste Abteilung des neuen Bandes \u00fcber die Grundlagen der Geometrie ist von Wellstein verfa\u00dft. In der zweiten Abteilung, welche die Trigonometrie erledigt, ist die ebene Trigonometrie und die Polygonometrie von Weber geschrieben, die sph\u00e4rische Trigonometrie von \\textit{Jacobsthal}. Die dritte Abteilung, welche die analytische Geometrie und die Stereometrie enth\u00e4lt, hat Weber zum Verfasser; nur die analytische Sph\u00e4rik in \\S \\ 83 r\u00fchrt von \\textit{Jacobsthal} her.   Noch weniger als beim ersten Bande entspricht bei dem zweiten der Inhalt dem Titel einer Enzyklop\u00e4die der elementaren Geometrie. Die ``zahllosen S\u00e4tze und S\u00e4tzchen der Elementargeometrie \u00fcber Dreieck und Kreis, Tetraeder und Kugel'' werden in der Vorrede etwas geringsch\u00e4tzig beiseite geschoben. ``Unter Ausscheidung alles zurzeit noch Isolierten und darum Unfruchtbaren sollte nur das geboten werden, was in den Anwendungen auf Mechanik und Physik sich als n\u00fctzlich erweist und auch in der h\u00f6heren Mathematik fortlebt. In diesem engeren Bereiche wurde in erster Linie Vertiefung und Belebung der Gegenst\u00e4nde angestrebt, Vertiefung durch ausf\u00fchrliche kritische Behandlung nach der logischen und erkenntnistheoretischen Seite, Belebung durch Anwendungen, die f\u00fcr einen dritten Band vorbehalten sind.''   Da hiernach der dritte Band Anwendungen bringen soll, darf man hoffen, da\u00df\\ dort noch manches Platz finden wird, was der K\u00e4ufer des Werks nach dem Titel desselben in dem gegenw\u00e4rtigen Bande vergeblich sucht. Die beiden Leiter des Unternehmens, \\textit{Weber} und \\textit{Wellstein}, haben als Universit\u00e4tslehrer den Stoff unter dem Gesichtspunkte behandelt, da\u00df\\ sie dem zuk\u00fcnftigen und dem schon im Amte befindlichen Oberlehrer den Stand der wissenschaftlichen Forschung \u00fcber elementargeometrische Fragen in der Gegenwart haben darsellen wollen. Ob das Werk ebenso ausgefallen w\u00e4re, wenn die beiden Autoren selbst einige Jahre den Unterricht in der elementaren Geometrie in Gymnasien erteilt h\u00e4tten, m\u00f6chte Ref. bezweifeln. Um nur einen Punkt zu erw\u00e4hnen: die ganze neuere Dreiecksgeometrie wird auf noch nicht zwei Seiten durch Behandlung der \\textit{Brocard}schen Punkte nur eben leicht gestreift. Mag man \u00fcber den Wert dieser j\u00fcngsten Tochter der Elementargeometrie urteilen, wie man will; wegen der vielen Arbeiten aus den letzten Dezennien mu\u00dfte wohl etwas mehr geschehen als ein Verweis auf \\textit{Pascal}s Repertorium.   Nach dieser unumwundenen \u00c4u\u00dferung der Bedenken, die sich auf den Mangel an \u00dcbereinstimmung zwischen Titel und Inhalt beziehen, m\u00f6ge nun aber auch gleich die Anerkennung folgen, da\u00df\\ Werk nicht blo\u00df\\ den Mathematiker auf das lebhafteste interessieren wird, sondern \u00fcberhaupt jeden Menschen, der etwas aus der Erkenntnislehre erfahren will, und zwar hier an dem einfachsten Beispiele, dem der Geometrie.   Von den 563 Textseiten werden n\u00e4mlich die ersten 301, also \u00fcber die H\u00e4lfte, durch das erste ``Buch'' \u00fcber die Grundlagen der Geometrie ausgef\u00fcllt; von diesen entfallen nur die Seiten 220 bis 301 auf die eingetliche Planimetrie. Die nichteuklidische Geometrie, denen die ersten 220 Seiten des Buches gewidmet sind, ist ja in dem letzten Jahrzehnt ein besonders eifrig gepflegtes Arbeitsgebiet geworden. Diese wissenschaftliche Bewegung hat offenbar das erste, von \\textit{Wellstein} verfa\u00dfte Buch beeinflu\u00dft, und es ist eine Darstellung entstanden, die nichts weniger als enzyklop\u00e4disch ist, sondern in origineller Weise alle Seiten des Gegenstandes widerspiegelt und dadurch ein vollst\u00e4ndiges Bild von ihm gibt. In Einzelheiten kann man nat\u00fcrlich anderer Meinung sein als der Verfasser, wie unter anderem \\textit{Weber} seine in bezug auf \\textit{Kants} Raumlehre abweichende Ansicht durch einen ``Nachtrag zu den Grundlagen der Geometrie'', S. 581-591, zum Austrag gebracht hat. Die ganze Schreibweise ist jedoch so nat\u00fcrlich und frisch, da\u00df\\ die philosophische Vertiefung, auf die dieser Abschnitt berechnet ist, gewi\u00df\\ bei allen Lesern erreicht wird, die den Stoff selbstt\u00e4tig durchdenken. Der alte Grundsatz von \\textit{Descartes}: de omnibus dubitare, wird mit Erfolg auf die Prinzipien der Geometrie angewandt, die man so lange als von jedem Zweifel unangefochten, als das Gewisseste im menschlichen Geiste betrachtet hatte.   Gerade wie in diesem ersten Buche die prinzipiellen Seiten der Geometrie so beleuchtet sind, wie sie gegenw\u00e4rtig den sich um sie bem\u00fchenden Forschern erscheinen, so hat \\textit{Jacobsthal} in der sph\u00e4rischen Trigonometrie, die den verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfen Raum von 100 Seiten einnimmt, au\u00dfer der \u00e4lteren \\textit{M\u00f6bius}schen Auffassung die Grundgedanken der \\textit{Study}schen Abhandlung aus dem Jahre 1893 \u00fcber die sph\u00e4rische Trigonometrie auseinandergesetzt und ist damit etwas aus dem Rahmen der Elementargeometrie herausgetreten. Obgleich diese Bereicherung des Inhaltes an sich wertvoll ist, darf man wohl fragen, ob nicht andere, unber\u00fccksichtigt gebliebene Teile der Elementarmathematik n\u00f6tiger gewesen w\u00e4ren.   Hinsichtlich der von \\textit{Weber} verfa\u00dften Abschnitte der ebenen Trigonometrie und der analytischen Geometrie sowie der Stereometrie ist aus dem Grunde weniger zu bemerken, weil sie mehr in den \u00fcblichen Grenzen gehalten sind. Die Aufnahme der analytischen Geometrie der Ebene und des Raumes in die Enzyklop\u00e4die der Elementarmathematik wird in der Vorrede damit begr\u00fcndet, da\u00df\\ die Kegelschnittslehre, ``dieses sch\u00f6nste und h\u00f6chste Gebiet der Elementargeometrie, von den verschiedensten Seiten her in Angriff zu nehmen'' sei. Die Grenzen, bis zu denen vorgegangen ist, sind etwa auf unseren Oberrealschulen erreichbar, w\u00e4hrend man in Frankreich in den ``Classes de Math\u00e9matiques sp\u00e9ciales'' viel weiter geht. ``Eine zusammenh\u00e4ngende Darstellung der Kegelschnittslehre w\u00fcrde \u00fcber den Rahmen unseres Werkes hinausgegangen sein.''   Um mi\u00dfverst\u00e4ndlichen Auffassungen vorzubeugen, soll am Schlusse ausdr\u00fccklich erkl\u00e4rt werden, da\u00df\\ Ref. es f\u00fcr sehr w\u00fcnschenswert, ja dringlich erachtet, da\u00df\\ alle Lehrer der Elementargeometrie sich mit den prizipiellen Er\u00f6rterungen dieses Bandes der Enzyklop\u00e4die bekannt machen. Nat\u00fcrlich ist damit durchaus nicht gemeint, da\u00df\\ diese Er\u00f6rterungen zum Gegenstande des Schulunterrichts gemacht werden sollen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1498074$4353B4B9-7BFB-492D-9DDD-9DCA6B720C91","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"c464e1cb080c20162a3d24d5ab4ff3d90ca6bfac","datavalue":{"value":"2649402","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1498074$6CD81B89-2850-4C3D-9B8D-A1178545429C","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1498074$6A4BEF7F-2365-45E8-B945-6A53D88574F7","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Enzyklop\u00e4die der elementaren Geometrie.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Enzyklop%C3%A4die_der_elementaren_Geometrie."}}}}}