{"entities":{"Q1499201":{"pageid":1509941,"ns":120,"title":"Item:Q1499201","lastrevid":43156057,"modified":"2025-07-21T22:47:44Z","type":"item","id":"Q1499201","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber einige Folgerungen, die sich aus den \\textit{Fresnel}schen Reflexionsformeln ergeben."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2648754"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1499201$3A53856A-D446-4301-9863-DCCCC7D769E9","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"997b1d9db318b214ee31e7960f3b1ecafbb2d5e5","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber einige Folgerungen, die sich aus den \\textit{Fresnel}schen Reflexionsformeln ergeben.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1499201$F2102576-8177-4D5C-B443-E42EF5D1EADE","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"589b2d1c99c8fa13d141fd14716cb6f2e3cde4cc","datavalue":{"value":"37.0869.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1499201$5A7C67D3-0380-42A4-B446-A76288796E94","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"173ccab724b279d631b2eafaf627c8d826da8853","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":571133,"id":"Q571133"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1499201$33BEA716-297D-4B31-82C7-750E8E3C5DC9","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"4843adb57b0f12de15353e39f205e9de7324f1dc","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559253,"id":"Q559253"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1499201$C0A6B4B0-74E1-4D86-83ED-50157A6DEFC3","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"16c50cfb24727ba1cb564f74469b90f1a45b8fbb","datavalue":{"value":{"time":"+1906-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1499201$D3A80DBE-42ED-4159-AE5F-8BA1D4677444","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"1bea7e8947ead067962a306adb32b66099b20b24","datavalue":{"value":"Angeregt durch eine Mitteilung von \\textit{Christiansen} hatte Lord \\textit{Rayleigh} Versuche dar\u00fcber unternommen, wie sich die Reflexion an der Grenzfl\u00e4che zweier Medien, deren relativer Brechungsexponent f\u00fcr gelbe Strahlen gleich 1 ist, gestalten w\u00fcrde. Er wollte untersuchen, ob die Reflexion von Lichtstrahlen, deren relativer Brechungsexponent gleich 1 ist, tats\u00e4chlich verschwindet. Die Versuche wurden an einer Glasplatte angestellt, die in eine L\u00f6sung von Schwefelkohlenstoff und Benzol getaucht war. Durch ein passend gew\u00e4hltes Mischungsverh\u00e4ltnis von Schwefelkohlenstoff und Benzol l\u00e4\u00dft es sich erreichen, da\u00df f\u00fcr eine bestimmte Farbe die Mischung denselben Brechungsindex hat wie die eingetauchte Glasplatte. Die Versuchsanordnungen waren derart, da\u00df Gleichheit der Indizes im gelben Teile des Spektrums herrschte. Die Resultate der Untersuchung waren folgende: Bei ziemlich schr\u00e4ger Inzidenz fand eine Totalreflexion im Blau und Violett, eine schwache, doch immerhin merkliche Reflexion im Gelb statt. Bei wachsendem Einfallswinkel r\u00fcckt das Gebiet der Totalreflexion vom blauen Teile des Spektrums gegen den gelben. W\u00e4hrend nun Lord \\textit{Rayleigh} der Ansicht zuneigt, nur durch Versuche an frischen Bruchfl\u00e4chen k\u00f6nne man eine gen\u00fcgende Erkl\u00e4rung der beobachteten Erscheinungen geben, zeigen die in vorliegender Arbeit aus den \\textit{Fresnel}schen Formeln abgeleiteten Resultate eine auffallende \u00dcbereinstimmung mit den obigen Beobachtungen. Bei der Herleitung dieser Beziehungen war der Gedanke ma\u00dfgebend, ob nicht unter gewissen angebbaren Bedingungen der Ausdruck f\u00fcr die Intensit\u00e4t des reflektierten Lichtes, der durch den Quotienten zweier trigonometrischen Funktionen gegeben ist, trotz des Verschwindens des Z\u00e4hlers von Null verschieden bleibt. Physikalisch gedeutet hei\u00dft das, da\u00df bei einer bestimmten Versuchsanordnung die Differenz der Brechungsexponenten, so gering sie auch sein mag, so vorteilhaft ausgenutzt w\u00fcrde, da\u00df starke Reflexion auftritt.  Als Ausgangsformeln der Rechnung werden die bekannten \\textit{Fresnel}schen Formeln f\u00fcr die in der Einfallsebene polarisierte Komponente \\(T\\) des reflektierten Lichtes und die senkrecht zur Einfallsebene polarisierte Komponente \\(S\\) angewendet:  \\[ T=\\frac{\\sin (\\varphi -\\varphi _1)}{\\sin (\\varphi +\\varphi _1)}, \\; S=\\frac{\\text{tg} (\\varphi -\\varphi _1)}{\\text{tg} (\\varphi +\\varphi _1)}= \\frac{\\text{ctg} (\\varphi +\\varphi _1)}{\\text{ctg} (\\varphi -\\varphi _1)}. \\]  F\u00fcr den Sinus wird die Produktentwicklung, f\u00fcr den Kotangens die Reihenentwicklung in Anwendung gebracht. Aus den Rechnungen ergeben sich dann folgende Resultate:  Ist der Brechungsexponent f\u00fcr gelbes Licht genau gleich 1, f\u00fcr rotes gr\u00f6\u00dfer, f\u00fcr blaues Licht kleiner als 1, so tritt bei ziemlich schiefer Inzidenz zun\u00e4chst Totalreflexion im Blau und Violett auf. Wird die Inzidenz mehr und mehr streifend, so r\u00fcckt die Totalreflexion immer n\u00e4her an den gelben Teil des Spektrums; gleichzeitig nimmt die Reflexion im Orange und Rot zu und erreicht f\u00fcr den Winkel \\(\\varphi =\\frac{1}{2}[\\pi -(\\pi -1)\\delta]\\), wo \\(\\delta=\\varphi -\\varphi _1\\) gesetzt worden ist, ein Maximum. Au\u00dferdem mu\u00df das reflektierte rote Licht in der Einfallsebene polarisiert sein. Die gewonnenen Resultate stehen im besten Einklange mit den Beobachtungen von Lord \\textit{Rayleigh}; nur fehlt dort jede Angabe \u00fcber den Polarisationszustand des reflektierten Lichtes. Deshalb wurde an dieser Stelle noch ein Versuch angestellt, um das reflektierte Licht auf seinen Polarisationszustand zu pr\u00fcfen. Hierbei ergab sich in voller \u00dcbereinstimmung mit der Rechnung, da\u00df bei streifender Inzidenz der gr\u00f6\u00dfte Teil des roten Lichtes parallel zur Einfallsebene polarisiert war.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1499201$5C7CDBB6-8D6F-4FF9-8502-AC3A590EFC2F","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"91d8e1785a073697feaf558ee9584f83048f1b87","datavalue":{"value":"2648754","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1499201$ACA484B2-2B8E-4F3A-8628-E442B0221DEF","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1499201$DD9293CA-B8E9-43B8-8DBE-13DDE309CD76","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1499201","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1499201"}}}}}