{"entities":{"Q1500276":{"pageid":1511016,"ns":120,"title":"Item:Q1500276","lastrevid":73734879,"modified":"2026-04-14T17:05:13Z","type":"item","id":"Q1500276","labels":{"en":{"language":"en","value":"Lehrbuch der analytischen Geometrie. Erster Band. Geometrie in den Grundgebilden erster Stufe und in der Ebene."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2651130"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1500276$BA6102D6-E9F0-4755-98A6-F1C2BF3AAD63","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"51f918a0198041d6a89d2dd09be982c18941f1cf","datavalue":{"value":{"text":"Lehrbuch der analytischen Geometrie. Erster Band. 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Klein} den grundlegenden Gedanken durchgef\u00fchrt, da\u00df jede Geometrie als Invariantentheorie einer gewissen Gruppe von Operationen, ausge\u00fcbt auf die Elemente des Raumes, anzusehen ist. Dabei ist die Art des zugrunde gelegten Raumelements f\u00fcr den Charakter der geometrischen Betrachtungen nur von sekund\u00e4rer Bedeutung. F\u00fcr die Behandlung des gew\u00f6hnlich in den Lehrb\u00fcchern dargestellten Stoffes ergibt sich daher folgende naturgem\u00e4\u00dfe Systematik: 1. Untersuchung der allgemeinen projektiven Gruppe. 2. Ihre affine Untergruppe. 3. Die Gruppe der Bewegungen. Bleiben bei der ersten nur die visuellen Eigenschaften (Inzidenz von zwei verschiedenen Elementen) erhalten, so treten in der zweiten Gruppe die Parallelit\u00e4t, in der Gruppe der Bewegungen die Orthogonalit\u00e4t als invariante Eigenschaften hinzu. Unsere bisherigen Lehrb\u00fccher der analytischen Geometrie gehen auf diese naturgem\u00e4\u00dfe Einteilung gar nicht oder nur anhangsweise ein, w\u00e4hrend sonst ihr Inhalt in buntem Wechsel Ergebnisse der projektiven, affinen und \u00e4quiformen (so bezeichnen die Verf. die Geometrie der Bewegungsgruppe) Geometrie anfweist. Wenn auch diese Zur\u00fcckhaltung die Lehrb\u00fccher in der Adoptierung eines systematisch zwar vortrefflichen Einteilungsprinzips, das aber die gr\u00f6\u00dften p\u00e4dagogischen Schwierigkeiten bietet, wohl zu verstehen ist, so ist es mit um so gr\u00f6\u00dferer Freude zu begr\u00fc\u00dfen, wenn die Verf. des vorliegenden Werks diese Schwierigkeiten nicht scheuten, sondern die nat\u00fcrliche Systematik konsequent durchgef\u00fchrt und damit einen neuen Typus in der Lehrb\u00fccherliteratur der analytischen Geometrie geschaffen haben. Ihr Ziel war, ``eine v\u00f6llig elementar einsetzende und durchweg leicht fa\u00dfliche Darstellung der Geometrie zu bieten, die dennoch dem Leser bald einen umfassenden \u00dcberblick verschaffen sollte. Wir w\u00fcnschten, den Stoff systematisch so zu ordnen, da\u00df jeder Gegenstand einen ihm aus erkennbarem Grande zukommenden Platz f\u00e4nde, jeder Fortschritt der Untersuchung sich mit erkennbarer Notwendigkeit vollz\u00f6ge.'' Da\u00df sie dieses Ziel so vortrefflich erreichen, ist nicht nur der zweckgem\u00e4\u00dfen Einteilung, sondern auch der \u00e4u\u00dferst klaren und ansprechenden Darstellung zu verdanken. Allerdings haben auch die Verf. die p\u00e4dagogischen Schwierigkeiten, die bisher von dem eingeschlagenen Weg abschreckten, nicht ganz \u00fcberwinden k\u00f6nnen: einmal mu\u00dfte gleich am Anfang der systematische Gang verlassen werden und die Einf\u00fchrung der geometrischen Elemente (Punkt, Gerade, Ebene) sowie ihrer elementaren Lagebeziehungen (Inzidenz, Parallelit\u00e4t, Orthogonalit\u00e4t) rein anschaulich begr\u00fcndet werden. Trotzdem wird von dem in geometrischen Betrachtungen nicht Ge\u00fcbten in der Einleitung, wo Wesen, Grundbegriffe, Einteilung der Geometrie klargelegt werden, immer noch ein nicht geringes Ma\u00df von Abstraktionsf\u00e4higkeit verlangt. Auch im ersten Abschnitt ist auf die systematische Gedankenbildung verzichtet worden; da die projektive Behandlungsweise vorangestellt wnrde, der abstrakte Begriff des \\textit{von Staudt}schen Wurfs dagegen vermieden werden sollte, kommen zuerst doch noch metrische Verh\u00e4ltnisse hinein, und erst sp\u00e4ter folgt daraus die Invarianz des Doppelverh\u00e4ltnisses.   Die Disposition des Buches gliedert sich nach den Grundgebilden der verschiedenen Stufen; der vorliegende erste Band enth\u00e4lt die Grundgebilde erster Stufe und die Grundgebilde zweiter Stufe in der Ebene. Der zweite abschlie\u00dfende Band will dann die Geometrie im B\u00fcndel und die Geometrie im Raume umfassen. Innerhalb dieser gro\u00dfen Abschnitte ist eine Scheidung in projektive, affine und \u00e4quiforme Eigenschaften vorgenommen. Eine eingehende Darstellung des reichen Inhalts w\u00fcrde den zu Gebote stehenden Raum weit \u00fcberschreiten; wir m\u00fcssen uns daher auf die Wiedergabe der im Inhaltsverzeichnis gegebenen Disposition beschr\u00e4nken:   Einleitung, \\textit{I. Abschnitt.} Geometrie in den Grundgebilden erster Stufe, 1. Elemente der projektiven und affinen Geometrie in der eigentlichen Punktreihe. 2. Quadratische Gleichungen: Das Punktepaar und seine Involution. 3. Projektive und \u00e4quiforme Geometrie im eigentlichen B\u00fcschel. \\textit{II. Abschnitt.} Geometrie in den Grundgebilden zweiter Stufe. A. Geometrie in der Ebene, 1. Elemente der \\textit{projektiven} Geometrie in der Ebene: Koordinaten. 2. Fortsetzung: Dualit\u00e4tsgesetz; projektive S\u00e4tze \u00fcber Punkte und Gerade. 3. Fortsetzung: Die kollineare oder projektive und die korrelative oder reziproke Transformation der Ebene. 4. Elemente der \\textit{affinen} Geometrie in der Ebene. 5. Elemente der \u00e4quiformen Geometrie in der Ebene. 6. Allgemeine \\textit{projektive} Eigenschaften der Kurven zweiter Ordnung und zweiter Klasse. 7. Projektive Einteilung der Kegelschnitte. 8. Polarit\u00e4t in Bezug auf einen Kegelschnitt. 9. Projektive Eigenschaften des Kegelschnittb\u00fcschels und der Kegelschnittschar. 10. \\textit{Affine} Klassifikation und parallelmetrische Eigenschaften der Kegelschnitte als Punkt- und als Strahlenkurven. 11. Kegelschnittb\u00fcschel und Kegelschnittscharen in der affinen Geometrie. 12. Die \\textit{orthogonalmetrischen} Spezialf\u00e4lle der Kegelschnitte. 13. Die Hauptachsen der Kegelschnitte. 14. Brennpunkte und Fokaleigenschaften der Kegelschnitte. 15. Kegelschnittb\u00fcschel und Kegelschnittscharen in der \u00e4quiformen Geometrie. \\textit{Anhang:} Determinanten.   Das Werk wird ohne Zweifel eine bedeutsame Stellung im Unterricht der h\u00f6heren Geometrie einnehmen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1500276$748ABA94-BD34-4024-906E-0D4BA8634E4C","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"10315969eb7ce6095923c0973c3a2dc396ad7e7f","datavalue":{"value":"2651130","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1500276$9AFEB2BA-7921-4757-9ED2-254F4467A7D7","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1500276$2B75C340-4632-4C25-8204-044E0FD7CD7D","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Lehrbuch der analytischen Geometrie. Erster Band. 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