{"entities":{"Q1501136":{"pageid":1511876,"ns":120,"title":"Item:Q1501136","lastrevid":70549047,"modified":"2026-04-13T15:23:41Z","type":"item","id":"Q1501136","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber die Genauigkeit der Kriterien des Zufalls bei Beobachtungsreihen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2650178"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1501136$E2048EFE-2AC4-49B5-A1A4-52D98B558B71","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"c326d0c4c4a6e8608c30209398c7d89c315d4870","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber die Genauigkeit der Kriterien des Zufalls bei Beobachtungsreihen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1501136$BF85E94D-3A1E-48AA-B0F7-30F81DD424A4","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"a5922e8a290581a84ec9f8811550a5f9417920de","datavalue":{"value":"36.0305.05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1501136$1E2F6AEF-230B-4E23-A231-1EA0CAC0A4EE","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"0f0f1f65a495c33f5716f5c205ade9a63b41842c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1475840,"id":"Q1475840"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1501136$7E90CF32-329B-4E17-A819-A21A0D156D54","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e29cc4ca8b14155cd1df655f2e64c145a19be89d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1457842,"id":"Q1457842"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1501136$7581A2E5-EE08-419A-8E32-6070AD0D9FDF","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"538aad487cb81275782845cca7af7d01da0a6bda","datavalue":{"value":{"time":"+1905-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1501136$58C0308C-430C-442C-A76F-8673E3338EA3","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"ee3b875b7f3d847c3a4d06014d0d5cdd87ca65f3","datavalue":{"value":"Bei Ausgleichungen von Beobachtungsreihen kann man die \u00fcbrigbleibenden Fehler auf mehrfache Weise (z. B. durch Vorzeichenpr\u00fcfungen und durch Pr\u00fcfungen der mittleren Fehlergr\u00f6\u00dfe) daraufhin untersuchen, ob sie sich hinl\u00e4nglich als zuf\u00e4lligen Ursprungs betrachten lassen. \u00dcber die Genauigkeit solcher Kriterien des Zufalls scheint aber bis jetzt nur wenig bekannt zu sein. Der Verf. zeigt nun, da\u00df\\ man sich f\u00fcr die Angabe der Genauigkeit bei den genannten Pr\u00fcfungen der mittleren Abweichungen bedienen kann, die nach Art des \\textit{Gau\u00df}schen mittleren zu bef\u00fcrchtenden Fehlers gebildet werden. Interessant ist diese Untersuchung auch deshalb, weil bei den Vorzeichenpr\u00fcfungen die zu betrachtenden Gr\u00f6\u00dfen eine diskrete Wertreihe mit dem Intervall 2 bilden.   Im folgenden sollen die Hauptergebnisse zusammengestellt werden.   1. Bezeichnet man die Vorzeichen mit \\(V_i =+1\\) oder \\(=-1\\) und ist \\(s\\) ihre Summe, so ist im Durchschnitt unendlich vieler Wiederholungen der Beobachtungsreihe \\(s=0\\) mit dem mittleren Fehler \\(=\\pm \\sqrt n\\).   Ein N\u00e4herungswert f\u00fcr die relative H\u00e4ufigkeit \\(W\\) der F\u00e4lle, wo \\(s\\) innerhalb \\(\\pm \\sqrt n\\) liegt, ist \\(0,683 \\dots\\) Wegen der diskreten Werte der \\(s\\) bedarf aber \\(W\\) noch einer Verbesserung, die angen\u00e4hert zu  \\[  + \\sqrt{\\frac 2{n \\pi e}} = + \\frac {0,484 \\dots}{\\sqrt n} \\]  ermittelt wird, wodurch die \u00dcbereinstimmung mit den streng berechneten Werten von \\(W\\) viel besser wird. Ist \\(s\\) (absolut genommen) wesentlich gr\u00f6\u00dfer als \\(\\sqrt n\\), so sind systematisch wirkende Fehlereinfl\u00fcsse angedeutet, dieses jedoch auch schon dann, wenn \\(s\\) nahe bei \\(\\sqrt n\\) liegt.   2. Ist \\(f\\) die Anzahl der Zeichenfolgen und \\(w\\) die der Zeichenwechsel in einer Fehlerreihe, so ist in demselben Sinne wie vorher \\(f-w=0\\) mit dem mittleren Fehler \\(=\\pm \\sqrt{n-1}\\), und die Wahrscheinlichkeit, da\u00df\\ \\(f-w\\) innerhalb \\(\\pm \\sqrt{n-1}\\) liegt, gleich \\(0,683 +\\frac{0,484}{\\sqrt{n-1}}\\).  3. Ist das Gesetz des Vorkommens des wahren Fehlers \\(\\varepsilon\\) eine gerade Funktion, so ist der Durchschnittswert von \\([\\varepsilon]=0\\) mit dem mittleren Fehler \\(=\\pm \\mu \\sqrt n=\\sqrt{[ \\varepsilon \\varepsilon]}\\;(\\mu^2=[ \\varepsilon \\varepsilon ]: n)\\).   Liegt der Wert von \\([\\varepsilon]\\) au\u00dferhalb der Grenzen \\(\\pm \\sqrt{[\\varepsilon \\varepsilon]}\\), so hat man Anla\u00df, zu vermuten, da\u00df\\ in den \\(\\varepsilon\\) systematische Einfl\u00fcsse enthalten sind, da bei zuf\u00e4lligem Charakter der \\(\\varepsilon\\) die Wahrscheinlichkeit von \\([\\varepsilon]\\), innerhalb der bezeichneten Grenzen zu fallen, ungef\u00e4hr doppelt so gro\u00df\\ ist wie f\u00fcr au\u00dferhalb.   4. Gelegentlich der Bildung von \\([\\varepsilon \\varepsilon]\\) wird man die Summe der Quadrate der positiven und der negativen Fehler miteinander vergleichen. Man erh\u00e4lt im Durchschnitt:   Quadratsumme der pos. Fehler=Quadratsumme der neg. Fehler mit dem m \\(\\cdot\\) F \\(\\cdot = \\pm \\nu^2 \\sqrt n= \\pm \\sqrt{[\\varepsilon^4]}\\;(\\nu^4=[\\varepsilon^4]:n)\\).   Liegt der Unterschied beider Quadratsummen au\u00dferhalb der mittleren Fehlergrenzen, so sind in demselben Grade wie in den fr\u00fcheren F\u00e4llen systematisch wirkende Ursachen zu vermuten.   5. Die beiden letzten Pr\u00fcfungsarten sind nicht besonders durchgreifend, da systematische Fehlerursachen h\u00e4ufig die positiven und negativen Fehler gleichm\u00e4\u00dfig beeinflussen. Man sucht daher den mittleren Beobachtungsfehler durch verschiedene Gruppierung der Beobachtungen mehrfach zu bestimmen, so da\u00df\\ einmal systematische Einfl\u00fcsse m\u00f6glichst eliminiert werden, andererseits aber wirksam sind, wie es z. B. durch das \\textit{Abbe}sche Kriterium geschieht. Man ordnet die Fehler \\(\\varepsilon\\) nach der Variable, deren systematischen Einflu\u00df\\ man vermutet, und bildet:  \\[ \\varepsilon_1^2 + \\varepsilon_2^2+\\cdots + \\varepsilon_{n-1}^2 +\\varepsilon_n^2=A, \\]  \\((\\varepsilon_1-\\varepsilon_2)^2+(\\varepsilon_2-\\varepsilon_3)^2 + \\cdots + (\\varepsilon_{n-1} - \\varepsilon_n)^2 +(\\varepsilon_n- \\varepsilon_1)^2=B \\) und findet dann im Durchschnitt:  \\[ A-\\tfrac B2 =0 \\text{ mit dem m } \\cdot \\text{ F.}= \\pm \\mu^2 \\sqrt n, \\text{ oder,} \\]  da \\(A=n \\mu^2\\) ist, auch  \\[ \\frac {2A}B=1 \\pm \\frac 1{\\sqrt n} ; \\quad \\sqrt{\\frac An} -\\sqrt{\\frac B{2n}} =0 \\pm \\frac \\mu{2 \\sqrt n}\\,. \\]  Modifiziert man das \\textit{Abbe}sche Kriterium in der Weise, da\u00df\\ man bildet  \\[ [\\varepsilon^2] -\\frac{\\varepsilon_1^2+\\varepsilon_n^2}2=A^*, \\quad (\\varepsilon_1-\\varepsilon_2)^2+ (\\varepsilon_2-\\varepsilon_3)^2+ \\cdots +(\\varepsilon_{n-1} -\\varepsilon_n)^2 =B^*, \\]  so wird sein  \\[ A^*- \\frac{B^*}2 =0 \\pm \\mu^2 \\sqrt{n-1}, \\]   \\[  \\frac {2A^*}B =1 \\pm \\frac 1 {\\sqrt{n-1}}\\,, \\]   \\[ \\sqrt{\\frac{A^*}{n-1}} -\\sqrt{\\frac{B^*}{2(n-1)}} =0 \\pm \\frac \\mu{2\\sqrt{n-1}}\\,. \\]  6. Sind nicht wahre Fehler \\(\\varepsilon\\) \u00fcbrigbleibende Fehler \\(\\lambda\\) einer Ausgleichung gegeben, und behandelt man sie nach den vorstehenden Formeln als wahre Fehler, so wirkt der Zwang, den die Ausgleichung in den \\(\\lambda\\) aus\u00fcbt, wie ein systematischer Fehlereinflu\u00df. Man kann den systematischen Beobachtungsfehler dann also nur erkennen, wenn dieser Zwang gering ist, d. h., wenn der Quotient \\(m:n\\) aus der Anzahl \\(m\\) der bestimmten Elemente und der Anzahl \\(n\\) der Beobachtungen klein ist. Eine Ber\u00fccksichtigung dieses Ausgleichungszwanges wird schlie\u00dflich noch f\u00fcr das \\textit{Abbe}sche Kriterium in dem einfachen Falle des arithmetischen Mittels durchgef\u00fchrt. Setzt man n\u00e4mlich  \\[ \\lambda_1^2+\\lambda_2^2+ \\cdots + \\lambda_n^2=A', \\]   \\[ (\\lambda_1-\\lambda_2)^2+ (\\lambda_2-\\lambda_3)^2 +\\cdots + (\\lambda_{n-1}- \\lambda_n)^2=B', \\]  so ist n\u00e4herungsweise  \\[ \\mu^2=\\frac{[\\lambda \\lambda]}{n-1} =\\frac{A'}{n-1} \\]  oder auch  \\[ 2 \\mu^2=\\frac {B'}{n-1}\\,, \\]  so da\u00df\\ f\u00fcr den Durchschnitt unendlich vieler F\u00e4lle gilt:  \\[ 2A'=B', \\]   \\[ A'-\\frac{B'}2 = 0 \\pm \\mu^2 \\sqrt{n-2}, \\]   \\[ \\frac {2A'}{B'} =1 \\pm \\frac{\\sqrt {n-2}}{n-1} \\text{ oder nahe } = 1\\pm \\frac 1{\\sqrt n} \\text{ f\u00fcr ein gro\u00dfes }n, \\]   \\[ \\sqrt{\\frac{A'}{n-1}} -\\sqrt{\\frac{B'}{2(n-1)}} =0 \\pm \\frac \\mu{ 2\\sqrt n}\\,. \\]  Ein konstanter Fehler der Beobachtungen kann selbstverst\u00e4ndlich hierdurch nicht erkannt werden.   7. Zum Schlu\u00df\\ wird noch an einem Beispiel (an den Unterschieden in den Schwingungsdauern zweier invariablen Halbsekundenpendel bei einer Reihe zur Bestimmung der Schwerkraft) gezeigt, da\u00df\\ die Betrachtung der Zeichenfolgen und -wechsel sowie das \\textit{Abbe}sche Kriterium einen systematischen Einflu\u00df\\ andeuten, der im vorliegenden Falle durch die Ver\u00e4nderlichkeit der Pendel verursacht sein wird.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1501136$2A1893C8-ABB1-4440-8F6F-5A80FFC03E1B","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"f44627c18670cd886fa54d644cf58fda8a415041","datavalue":{"value":"2650178","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1501136$7EE4F817-4B3F-47E0-98D6-02F1F247FB34","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1501136$CEC535B7-9053-49BC-9109-C100143C97D5","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"\u00dcber die Genauigkeit der Kriterien des Zufalls bei Beobachtungsreihen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/%C3%9Cber_die_Genauigkeit_der_Kriterien_des_Zufalls_bei_Beobachtungsreihen."}}}}}