{"entities":{"Q1501541":{"pageid":1512281,"ns":120,"title":"Item:Q1501541","lastrevid":72362724,"modified":"2026-04-14T04:23:50Z","type":"item","id":"Q1501541","labels":{"en":{"language":"en","value":"Abstrakte Geometrie. Untersuchungen \u00fcber die Grundlagen der euklidischen und nichteuklidischen Geometrie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2650687"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1501541$EA01E1B5-4E84-4B34-B07B-2B50E192BB6E","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"5ad1cd0b65115bb42f0546237130f7b71a703e2d","datavalue":{"value":{"text":"Abstrakte Geometrie. 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Die Axiome werden nacheinander eingef\u00fchrt, und bei jedem einzelnen wird die Unabh\u00e4ngigkeit von den vorhergehenden gepr\u00fcft. Der Nachweis der Unabh\u00e4ngigkeit wird, wie bei \\textit{Hilbert}, durch Aufstellung sogenannter ``arithmetischer'' Geometrien erbracht, f\u00fcr welche das zuletzt eingef\u00fchrte Axiom im Gegensatz zu den vorhergehenden nicht besteht. Die best\u00e4ndig notwendige Heranziehung der Arithmetik lie\u00df\\ es vorteilhaft erscheinen, das Buch mit einem Abschnitt \u00fcber die Grundlagen der Arithmetik einzuleiten. Den Ausgangspunkt bilden hier der allgemeine Mengenbegriff und der Begriff der geordneten Mengen. Dabei werden aber nicht nur wie sonst \\textit{linear}, sondern auch \\textit{planar} und \\textit{\u00fcberplanar} geordnete Mengen definiert und auch in den sp\u00e4teren Teilen dieses ersten Abschnittes, welch den Mengen mit Kompositionsgesetzen gewidmet sind, weiter studiert. Diese werden stufenweise eingef\u00fchrt, indem zun\u00e4chst ``Gruppen'', d. h. Systeme mit \\textit{einem} Kompositionsgesetzen, Addition und Multiplikation unter Voraussetzung des distributiven Gesetzes, endlich Gr\u00f6\u00dfensysteme, bei denen noch ein gewisses Anordnungsaxiom hinzukommt, untersucht werden.   Die beiden folgenden Abschnitte behandeln die projektive Geometrie. Die Teilung erfolgt in der Weise, da\u00df\\ im ersten dieser Abschnitte nur Verkn\u00fcpfungsaxiome eingef\u00fchrt werden, w\u00e4hrend die S\u00e4tze der Anordnung dem zweiten vorbehalten bleiben. Als eines der Hauptergebnisse des ersten Abschnitts sei der Nachweis erw\u00e4hnt, da\u00df\\ jeder Schlie\u00dfungssatz auf Grund des \\textit{Desargues}schen und \\textit{Pascal}schen Satzes bewiesen werden kann. Dabei wird unter ``Schlie\u00dfungssatz'' eine Aussage verstanden, da\u00df\\ man durch zwei verschiedene Konstruktionen, von denselben Grundelementen (Punkten, Geraden, Ebenen) ausgehend, zu demselben Element gelangt. Es wird ferner gezeigt, da\u00df\\ auf Grund der eingef\u00fchrten Verkn\u00fcpfungsaxiome der \\textit{Pascal}sche Satz oder der mit ihm gleichwertige Fundamentalsatz der projektiven Geometrie nicht bewiesen werden kann. Im folgenden Abschnitt handelt es sich nun darum, zu untersuchen, welche Anordnungsaxiome hinzugenommen werden m\u00fcssen, um den \\textit{Pascal}schen Satz beweisbar zu machen. Es zeigt sich, da\u00df\\ die Voraussetzung der \\textit{Me\u00dfbarkeit} nicht erforderlich ist, sondern, da\u00df\\ ein weniger forderndes Axiom, vom Verf. unter der Bezeichnung ``\\textit{Grundsatz der relativen Dichte}'' eingef\u00fchrt, ausreichend ist.   Der vierte Abschnitt ist als ``affine Geometrie'' bezeichnet. Hierunter versteht Verf. die Gesamtheit derjenigen S\u00e4tze, welche man unter Zugrundelegung der projektiven Geometrie erh\u00e4lt, wenn man in dieser noch eine Scheidung in eigentliche und uneigentliche Elemente vornimmt, bei welcher gewisse Grunds\u00e4tze erf\u00fcllt sind. Diese besagen, da\u00df\\ durch einen eigentlichen Punkt nur eigentliche Geraden und Ebenen, d. h. solche gehen, welche durch eigentliche Punkte bestimmt werden k\u00f6nnen, ferner da\u00df\\ auf einer Geraden ein eigentliches und ein uneigentliches Punktepaar einander nicht trennen k\u00f6nnen. Um die affine Geometrie zu begr\u00fcnden, gen\u00fcgen indessen diese Axiome noch nicht. Man k\u00f6nnte als weiteres Axiom hinzunehmen, da\u00df\\ alle eigentlichen Geraden von derselben Art sind, d. h. da\u00df\\ die Anzahl der auf einer eigentlichen Geraden liegenden uneigentlichen Punkte entweder f\u00fcr jede \\(=0\\), oder f\u00fcr jede \\(=1\\), oder f\u00fcr jede \\(>1\\) (und dann \\(\\infty\\)) ist. Da es jedoch nicht ang\u00e4ngig erscheint, diesen Satz als Axiom einzuf\u00fchren, so wird ein anderes Axiom, welches empirisch begr\u00fcndet werden kann, und auf Grund dessen jener Satz beweisbar wird, aufgestellt. Dieses Axiom besagt; Hat man drei eigentliche Elemente, einen Punkt \\(P\\), eine Gerade \\(g\\), eine Ebene \\(\\varepsilon\\) in inzidenter Lage, und bezeichnet \\(P', g', \\varepsilon'\\) ein ebensolches Tripel, so gibt es eine Kollineation (n\u00e4mlich eine Bewegung), welche eigentliche Elemente nur in eigentliche und speziell das Tripel \\(P, g, \\varepsilon\\) in das Tripel \\(P', g', \\varepsilon'\\) \u00fcberf\u00fchrt. Unter Hinzunahme dieses Grundsatzes l\u00e4\u00dft sich nun die affine Geometrie tats\u00e4chlich vollst\u00e4ndig begr\u00fcnden.   Im f\u00fcnften und letzten Abschnitt ergibt sich unter Zugrundelegung der Kongruenzaxiome die metrische Geometrie und ihre Spaltung in die elliptische, welche uneigentliche Elemente nicht enth\u00e4lt, und die beiden affin-metrischen: die parabolische und hyperbolische.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1501541$3A35A825-52DD-455B-8A97-3A349BEF4E60","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"448e1a34752363fde812ed56477c0f478370dd1e","datavalue":{"value":"2650687","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1501541$1EB85A3E-9C84-4139-B519-DA9446564D73","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"b774c672b4f8c5e1155a217792238b99976a476b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1513146,"id":"Q1513146"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1501541$9B1A3458-ACB6-457C-B65E-262C27FE87BF","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1501541$D6CBA3EC-5393-4493-90A5-B9C0A9DBCFB6","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Abstrakte Geometrie. 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