{"entities":{"Q1502825":{"pageid":1513565,"ns":120,"title":"Item:Q1502825","lastrevid":67691013,"modified":"2026-04-12T19:23:24Z","type":"item","id":"Q1502825","labels":{"en":{"language":"en","value":"Recherches sur les points singuliers des \u00e9quations diff\u00e9rentielles."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2653453"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1502825$1A36A058-ED75-40E1-BD21-ABE0074FEF3C","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"dbc9b4fa464eeab202539c7930c227895764a362","datavalue":{"value":{"text":"Recherches sur les points singuliers des \u00e9quations diff\u00e9rentielles.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1502825$DA0DB10E-4692-49CA-B7D5-41D04DF17AE3","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"bcde101aea94334cd7b41fc806b11ce64bcefaba","datavalue":{"value":"35.0331.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1502825$5C3C6061-6250-4BE2-B738-372FC9FFD599","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"b3889f7ba2168f7b7ee566f70f51873e1c74ac18","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1460548,"id":"Q1460548"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1502825$1FC437A6-F2AF-4D96-BBEC-C468BA88E55B","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"dd0c90f3aeecd7c0e607fc91285e77f475df68e2","datavalue":{"value":{"time":"+1904-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1502825$347ED485-7070-4047-B0EB-8DD99F96A71B","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"98b1735589914dd515b53b14a55e63730f05df62","datavalue":{"value":"Verf. will die zahlreichen Untersuchungen der Integrale einer Differentialgleichung \\(X(x,y)dy + Y(x,y)dx = 0\\) in der Umgebung singul\u00e4rer Stellen (f\u00fcr die \\(X = 0\\) und \\(Y = 0\\)), welche von Briot und Bouquet begonnen und seitdem von Picard, Poincar\u00e9, Darboux, Bendixson, Horn, Lindel\u00f6f, Autonne und Koenigsberger fortgesetzt wurden, erg\u00e4nzen. Er hat \u00fcber diesen Gegenstand bereits mehrere Noten in den C. R. ver\u00f6ffentlicht (F. d. M. 30, 296, 1899, JFM 30.0296.01; 32, 337, 1901, JFM 32.0337.01). Die vorliegende Arbeit, welche den ersten Teil einer ganzen Untersuchungsreihe bilden soll, ist die ausf\u00fchrliche Entwicklung der in den beiden ersten Noten angegebenen Resultate und zerf\u00e4llt in zwei Teile: im ersten wird der Fall eines einfachen, im zweiten der eines mehrfachen Schnittpunktes der beiden Kurven  \\[ X(x,y) = 0\\text{ und }Y(x,y) = 0 \\]  behandelt; die Untersuchung wird durchweg f\u00fcr komplexe Variabeln durchgef\u00fchrt.   1. Teil: Die Differentialgleichung kann hier in der Umgebung des singul\u00e4ren Punktes \\(x = 0\\), \\(y = 0\\) auf die Form gebracht werden:  \\[ (x +\\cdots)dy + (-\\lambda y +\\cdots)dx = 0, \\]  wo die Koeffizienten von \\(dy\\) und \\(dx\\) holomorphe Funktionen von \\(x\\) und \\(y\\) in der Umgebung von \\(x = 0\\), \\(y = 0\\) sind; die nicht hingeschriebenen Glieder sind von h\u00f6herem als dem ersten Grade.   1. Fall: \\(\\lambda\\) ist weder Null, noch negativ, noch ganzzahlig, noch der reziproke Wert einer ganzen Zahl. Das in diesem Falle von Poincar\u00e9 gegebene allgemeine Integral gestattet die vollst\u00e4ndige Durchf\u00fchrung der Untersuchung der Integrale in der Umgebung der singul\u00e4ren Werte \\(x = y = 0\\). Verf. zeigt, da\u00df mit Ausnahme des Falles, wo \\(\\lambda\\) positiv, der Punkt \\(x = 0\\) ein wesentlich singul\u00e4rer Punkt der Integrale \\(y(x)\\) der Differentialgleichung ist, und ferner, da\u00df es in der komplexen Ebene nicht statthaft ist, einen Unterschied zu machen zwischen dem Falle, wo der reelle Teil von \\(\\lambda\\) positiv, und dem, wo er negativ ist (wie es Briot und Bouquet taten).   2. Fall: \\(\\lambda\\) ist negativ. Die Gleichung l\u00e4\u00dft sich in die Form bringen \\(xdy + y(\\nu+\\cdots)dx = 0\\), wo \\(\\nu\\) positiv ist. Verf. sucht ein allgemeines Integral von der Form \\(yx^\\nu H(x,y) =\\) const. zu erhalten, wo \\(H\\) holomorph und f\u00fcr \\(x = y = 0\\) nicht Null ist, und wird dazu gef\u00fchrt, folgende F\u00e4lle zu betrachten, f\u00fcr welche die von Poincar\u00e9 angewandten Bezeichnungen verallgemeinert werden: 1. \\(\\nu\\) ist irrational. \\(x = y = 0\\) ist ein Sattelpunkt (col). \\(H(x,y)\\) existiert formell, ist aber in gewissen F\u00e4llen divergent. Wenn es Integrale gibt, f\u00fcr welche \\(x\\) und \\(y\\) gleichzeitig gegen Null konvergieren, und wenn man mit \\(\\omega\\) und \\(\\theta\\) die Argumente von \\(x\\) und \\(y\\) bezeichnet, so wachsen \\(|x^my^n\\theta|\\) und \\(|x^my^n\\omega|\\) f\u00fcr beliebige \\(m\\) und \\(n\\) unbegrenzt. \u00dcber die Existenz dieser Integrale kann Verf. jedoch nichts aussagen. 2. \\(\\nu\\) ist rational \\(\\left(\\nu = \\frac pq\\right)\\), und es ist unm\u00f6glich, das Glied in \\(x^{pr}y^{qr}\\) von \\(H(x,y)\\) zu bestimmen. \\(x = y = 0\\) ist ein Strudelpunkt (foyer). Verf. setzt die Existenz einer unendlichen Anzahl von Integralen in Evidenz, f\u00fcr welche der Modul des Verh\u00e4ltnisses \\(y^{qr}x^{-pr}\\) einer willk\u00fcrlich gew\u00e4hlten, von 0 und \\(\\infty\\) verschiedenen Grenze zustrebt, w\u00e4hrend das Argument der Produkte \\(x^{pr}y^{qr}\\) gegen bestimmte Grenzen konvergiert. (Dieser Nachweis war bisher nicht gelungen; vgl. Picard, Trait\u00e9 d'Analyse III, 30). 3. \\(\\nu\\) ist rational und \\(H(x,y)\\) existiert formell. \\(x = y = 0\\) ist ein Wirbelpunkt (centre). Verf. gibt einen neuen Beweis der Konvergenz von \\(H(x,y)\\) (vgl. Bendixson, Stockh. \u00d6fv. 1895).   3. Fall: \\(\\lambda\\) ist von der Form \\(p\\) oder \\(\\frac1p\\). Es wird durch eine neue Methode gezeigt, da\u00df das allgemeine Integral auf die Form gebracht werden kann:  \\[ \\frac{\\varphi(x,y)}{[g(x,y)]^p} + a\\log[g(x,y)] = \\text{ const.} \\]  4. Fall. \\(\\lambda\\) ist Null. Durch eine Transformation der Variabeln kann die Gleichung auf die Form gebracht werden:  \\[ [mx(1+ay^m) + x^2\\varphi(x,y) + y^2f(y)]dy + y^{m+1}dx = 0, \\]  wo \\(m\\) eine positive ganze Zahl, \\(a\\) eine Konstante ist, \\(f\\) und \\(\\varphi\\) holomorphe Funktionen sind, die f\u00fcr \\(x = y = 0\\) verschwinden. Diese Transformation gestattet, alle Integrale in der Umgebung der singul\u00e4ren Werte zu betrachten, was die von Briot und Bouquet in diesem Falle angewandten Substitutionen nicht erlauben. Bezeichnet man das Argument von \\(y\\) mit \\(\\theta\\), so konvergiert, wenn \\(y\\) innerhalb eines Sektors, f\u00fcr den \\(\\cos m\\theta\\) negativ bleibt, der Null zustrebt, \\(x\\) ebenfalls gegen Null.   2. Teil: \\(x = y = 0\\) ist mehrfacher Schnittpunkt der Kurven \\(X(x,y)=0\\) und \\(Y(x,y)=0\\).   1. Untersuchung einer Kategorie von Integralen. Es werden vom Verf. sogenannte regul\u00e4re Integrale untersucht, f\u00fcr welche \\(x\\) und \\(y\\) gleichzeitig gegen Null konvergieren und \\(\\frac y{x^\\mu}\\) f\u00fcr jedes \\(\\mu\\) einer endlichen oder unendlichen Grenze zustrebt. Verf. kann zwar nicht alle regul\u00e4ren Integrale der Gleichung in Evidenz setzen; jedoch resultiert aus der zur Untersuchung dieser Integrale angestellten Diskussion das folgende Theorem: Wenn die Glieder niedrigsten Grades in \\(X\\) und \\(Y\\) vom Grade \\(n\\) sind, und wenn man diejenigen Integrale betrachtet, f\u00fcr welche \\(x\\) und \\(y\\) gleichzeitig gegen Null konvergieren, so gibt es im allgemeinen, indem man \\(x\\) und \\(y\\) als Funktionen zweier neuen Variabeln \\(t\\) und \\(z\\) ausdr\u00fcckt, \\(n + 1\\) Integrale oder Gruppen von Integralen, welche durch Gleichungen von der Form  \\[ tdz + (-\\lambda z +\\cdots)dt = 0 \\]  geliefert werden, wo \\(\\lambda\\) von Null verschieden ist. Ist das nicht der Fall, so gibt es unendlich viele Integrale, die durch Gleichungen von anderer Form bestimmt werden.   II. Untersuchung des allgemeinen Integrals in gewissen F\u00e4llen. Verf. untersucht, ob das allgemeine Integral sich in die Form bringen l\u00e4\u00dft:  \\[ e^{h(x,y)} A_0^{\\lambda_0} A_1^{\\lambda_1}\\dots A_n^{\\lambda_n} =\\text{ const.}, \\]  wo die \\(\\lambda\\) Konstanten sind, die \\(A\\) holomorphe Funktionen, die f\u00fcr \\(x = y = 0\\) verschwinden, \\(h(x,y)\\) eine Entwicklung nach Potenzen von \\(x\\) und \\(y\\). Man kann stets die m\u00f6glichen Werte der Exponenten \\(\\lambda\\) bestimmen, wird aber im allgemeinen Unm\u00f6glichkeiten in der Bestimmung der Glieder von \\(h\\) begegnen. Ist das nicht der Fall, und sind die Verh\u00e4ltnisse der \\(\\lambda\\) nicht alle positiv, so konvergiert die erhaltene Entwicklung von \\(h(x,y)\\). --- Der Fall, wo die Verh\u00e4ltnisse s\u00e4mtlicher \\(\\lambda\\) positiv sind, ist ganz analog dem zweiten Falle des ersten Teiles (\\(\\lambda\\) negativ); er umfa\u00dft die folgenden Unterf\u00e4lle:   1. \\(h(x,y)\\) kann nicht bestimmt werden. \\(x = y = 0\\) ist ein Strudelpunkt (foyer), aber das ist hier der allgemeine Fall. Es gibt unendlich viele Integrale, f\u00fcr welche \\(x\\) und \\(y\\) gleichzeitig gegen Null konvergieren.   2. \\(h(x,y)\\) existiert formell, aber die Verh\u00e4ltnisse der \\(\\lambda\\) sind nicht alle rational. \\(x = y = 0\\) ist ein Sattelpunkt (col). \\(h(x,y)\\) kann konvergent oder divergent sein. \u00dcber die Existenz der durch den Anfangspunkt gehenden Integrale kann nichts ausgesagt werden, mit Ausnahme derer, die man erh\u00e4lt, indem man die \\(A\\) gleich Null setzt.   3. \\(h(x,y)\\) existiert formell, und die Verh\u00e4ltnisse der \\(\\lambda\\) sind alle rational. \\(x = y = 0\\) ist ein Wirbelpunkt (centre). \\(h(x,y)\\) ist konvergent.   Aus der ganzen im zweiten Teile durchgef\u00fchrten Diskussion geht hervor, da\u00df mit Ausnahme der beiden zuletzt angegebenen F\u00e4lle (``col'' und ``centre'') stets unendlich viele Integrale existieren, f\u00fcr welche \\(x\\) und \\(y\\) gleichzeitig gegen Null konvergieren. Man gelangt also im wesentlichen zu denselben Schl\u00fcssen, ob der singul\u00e4re Punkt von der ersten oder von h\u00f6herer Ordnung ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1502825$D1121E35-D735-460E-9199-54EAFF48A030","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"ce78eead187833d721b51b748e5724b3f43bc0ca","datavalue":{"value":"2653453","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1502825$5E541B33-BAE6-468C-A591-23AE89A1EECD","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1502825$3F8EB294-0A39-4E7C-AC50-CEF11623CA56","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Recherches sur les points singuliers des \u00e9quations diff\u00e9rentielles.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Recherches_sur_les_points_singuliers_des_%C3%A9quations_diff%C3%A9rentielles."}}}}}