{"entities":{"Q1502909":{"pageid":1513649,"ns":120,"title":"Item:Q1502909","lastrevid":71997936,"modified":"2026-04-14T01:58:25Z","type":"item","id":"Q1502909","labels":{"en":{"language":"en","value":"Basis of a general theory of linear integral equations (Second communication)."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2653551"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1502909$C5C6C4EE-3597-4E5E-AE6D-A346B51ACCAE","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"df54841f69cbce0e6a5eca16733a80fd843807f5","datavalue":{"value":{"text":"Basis of a general theory of linear integral equations (Second communication).","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1502909$46587FDE-DE7E-4483-AD6B-D54CA867D7F5","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"f7aa776ddf52f7e116fc38fb621844013dbca7de","datavalue":{"value":"35.0378.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1502909$305BB647-76C8-4B7B-A09B-7C6D4B0309AA","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"b967a92ae37ba2eb76c58f9e599ef9bdd8e2582f","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":561734,"id":"Q561734"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1502909$C5AB8077-4D6D-4FF7-AFB7-839BFB28D28A","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"dd0c90f3aeecd7c0e607fc91285e77f475df68e2","datavalue":{"value":{"time":"+1904-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1502909$E95800F5-2B4E-4241-B942-E9734BF85E6A","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"dacdd0f5584d401c3e263787e87957297709abb5","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/58582","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1502909$B019AF63-B9C8-4138-A35F-BD0B06B3A1C9","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"ba275b4ed3cd36b995de6cdf73e247c5db8afc91","datavalue":{"value":"Hilbert hatte am Schlusse seines Vortrages auf dem II. internationalen Mathematiker-Kongresse zu Paris die Frage aufgeworfen, ob der Mathematik bevorstehe, was anderen Wissenschaften l\u00e4ngst widerfahren sei, da\u00df sie sich n\u00e4mlich in einzelne Teilwissenschaften aufl\u00f6st, deren Vertreter noch einander kaum verstehen, und deren Zusammenhang daher immer loser wird, und hatte der \u00dcberzeugung Ausdruck gegeben, da\u00df mit der Ausdehnung der Mathematik ihr einheitlicher Charakter nicht verloren gehen, sondern sich nur deutlicher offenbaren werde. Denn jeder wirkliche Fortschritt der mathematischen Wissenschaften gehe stets Hand in Hand mit der Auffindung sch\u00e4rferer H\u00fclfsmittel und einfacherer Methoden, die zugleich das Verst\u00e4ndnis fr\u00fcherer Theorien erleichtern und umst\u00e4ndliche \u00e4ltere Entwicklungen beseitigen, so da\u00df es dem Mathematiker leichter gelingen wird, sich in den verschiedenen Zweigen seiner Wissenschaft zu orientieren, als dies f\u00fcr irgendeine andere Wissenschaft der Fall ist.   Dieses Programm der ``sch\u00e4rferen H\u00fclfsmittel und einfacheren Methoden'' charakterisiert vortrefflich Hilberts eigene Forschungsart, wie sie in der algebraischen Invariantentheorie, in der Lehre von den algebraischen Zahlk\u00f6rpern, in der Variationsrechnung in Erscheinung getreten ist. Seine neuen Ver\u00f6ffentlichungen (auch JFM 35.0378.02) \u00fcber lineare Integralgleichungen sind ein weiterer bedeutungsvoller Schritt in derselben Richtung; denn der systematische Aufbau einer Theorie der linearen Integralgleichungen erweist sich als h\u00f6chst fruchtbar f\u00fcr die gesamte Analysis, insbesondere f\u00fcr die Theorie der bestimmten Integrale, die Theorie der Entwicklung willk\u00fcrlicher Funktionen in unendliche Reihen, die Theorie der linearen Differentialgleichungen, die Potentialtheorie und die Variationsrechnung.   Bestimmungsgleichungen, in denen die zu ermittelnde Funktion als des Integranden unter einem bestimmten Integral vorkommt, trifft man in der Analysis nicht selten an; schon Gau\u00df wurde durch die Randwertaufgabe der Potentialtheorie auf eine solche Gleichung gef\u00fchrt. F\u00fcr Gleichungen der Form  \\[ \\int_a^b K(s,t)\\varphi(t)dt = f(s) + g(s)\\cdot\\varphi(s),\\tag{1} \\]  in der \\(K(s,t)\\), \\(f(s)\\) und \\(g(s)\\) gegebene Funktionen der reellen Ver\u00e4nderlichen \\(s\\) und \\(t\\) bedeuten, w\u00e4hrend die Funktion \\(\\varphi(s)\\) gesucht wird, hat P. du Bois-Reymond (F. d. M. 20, 387, 1888, JFM 20.0387.01) den Namen Integralgleichungen vorgeschlagen. ``Die Behandlung solcher Gleichungen'', sagt er, ``scheint f\u00fcr die heutige Analysis un\u00fcbersteigliche Schwierigkeiten darzubieten.'' Selten ist eine Prophezeiung so schlecht in Erf\u00fcllung gegangen, wie diese!   Die von Hilbert behandelten ``linearen Integralgleichungen'' sind besondere F\u00e4lle der Gleichung (1). Bei denselben Bezeichnungen wie dort nennt er  \\[ \\int_a^b K(s,t)\\varphi(t)dt = f(s)\\tag{2} \\]  eine Integralgleichung erster Art und  \\[ \\varphi(s) - \\lambda\\cdot \\int_a^b K(s,t)\\varphi(t)dt = f(s)\\tag{3} \\]  eine Integralgleichung zweiter Art; \\(\\lambda\\) bedeutet einen Parameter. Die Funktion \\(K(s,t)\\) hei\u00dft der Kern der Integralgleichung.   Die erste Methode zur Aufl\u00f6sung der Integralgleichungen zweiter Art r\u00fchrt von C. Neumann her (F. d. M. 19, 1029-1033, 1887, JFM 19.1029.01), der die Funktion \\(\\varphi(s)\\) in Form einer unendlichen Reihe darstellte, die nach Potenzen von \\(\\lambda\\) fortschreitet, und deren Koeffizienten gewisse, durch mehrfache Integrale definierte Funktionen von \\(s\\) sind. Eine zweite Methode gab J. Fredholm (F. d. M. 33, 396, JFM 33.0396.06, 1902; 34, 422, 1903, JFM 34.0422.02), bei dem \\(\\varphi(s)\\) als ein Bruch erscheint, dessen Z\u00e4hler eine best\u00e4ndig konvergente Potenzreihe in \\(\\lambda\\) mit von \\(s\\) abh\u00e4ngigen Koeffizienten ist, w\u00e4hrend im Nenner eine in \\(\\lambda\\) best\u00e4ndig konvergente Potenzreihe mit numerischen Koeffizienten auftritt. Den Nachweis der \u00dcbereinstimmung beider Darstellungen hat auf Hilberts Veranlassung O. Kellogg erbracht (F. d. M. 33, 312, 1902, JFM 33.0312.03). In dem besonderen Falle gewisser Randwertaufgaben der Potentialtheorie hat H. Poincar\u00e9 als erster den Parameter \\(\\lambda\\) eingef\u00fchrt (bei C. Neumann ist \\(\\lambda=1\\)), und er ist dabei zu den ``harmonischen Funktionen \\(P_k(x, y, z)\\)'' gelangt, die bei Hilbert als ein besonderer Fall der zu einer Integralgleichung zweiter Art geh\u00f6rigen ``Eigenfunktionen'' erscheinen (F. d. M. 22, 977, 1890, JFM 22.0977.03; 25, 1526-1532, 1894, JFM 25.1526.01; vgl. jedoch schon H. Weber, F. d. M. 2, 217, 1869, JFM 02.0217.01).   Es sei gestattet, hier auf einen bedauerlichen Mangel in der neueren mathematischen Terminologie aufmerksam zu machen. Sir W. Thomsen (Lord Kelvin) hatte in seinem Treatise, 1867, die Sinusschwingungen harmonische Schwingungen und dementsprechend die L\u00f6sungen der Differentialgleichung  \\[ \\frac{d^2u}{dx^2} + ku = 0, \\]  in der \\(k\\) eine von Null verschiedene Konstante bedeutet, harmonische Funktionen der Ver\u00e4nderlichen \\(x\\) genannt. Dieser Entstehung der Benennung folgend, sollte man nur die Funktionen, die der Differentialgleichung  \\[ \\frac{\\partial^2u}{\\partial x^2} + \\frac{\\partial^2u}{\\partial y^2} + \\frac{\\partial^2u}{\\partial z^2} + ku = 0\\qquad(k\\neq0) \\]  gen\u00fcgen, als harmonische Funktionen von \\(x\\), \\(y\\), \\(z\\) bezeichnen. Es ist ein Mi\u00dfbrauch und irref\u00fchrend, wenn franz\u00f6sische Autoren neuerdings auch den Funktionen, die der Laplaceschen Gleichung  \\[ \\frac{\\partial^2u}{\\partial x^2} + \\frac{\\partial^2u}{\\partial y^2} + \\frac{\\partial^2u}{\\partial z^2} = 0 \\]  gen\u00fcgen, den Namen harmonische Funktionen geben; vgl. Picard, Trait\u00e9, t. II, S. 7.   Mit dem Beweise f\u00fcr die Existenz der fonctions harmoniques und dem Problem der Entwickelbarkeit willk\u00fcrlicher Funktionen von zwei unabh\u00e4ngigen Ver\u00e4nderlichen nach ihnen haben sich zahlreiche Forscher besch\u00e4ftigt (E. le Roy, F. d. M. 29, 782, 1898, JFM 29.0782.02; S. Zaremba, F. d. M. 30, 373, 1899, JFM 30.0373.01 u. 31, 419, 1900, JFM 31.0419.01; W. Stekloff, F. d. M. 31, 733; 1900, JFM 31.0733.02; A. Korn, F. d. M. 32, 770, 1901, JFM 32.0770.10 usw.); ihre wesentlichen Ergebnisse sind in Hilberts allgemeinen S\u00e4tzen enthalten. Endlich sind noch die Arbeiten von V. Volterra zu erw\u00e4hnen, dem man die Aufl\u00f6sung besonderer Integralgleichungen verdankt (F. d. M. 27, 309-310, 1896, JFM 27.0309.03; 28, 366-376, 1897, JFM 28.0366.02).   In den beiden vorliegenden Mitteilungen besch\u00e4ftigt sich Hilbert mit den Integralgleichungen zweiter Art, die einen symmetrischen Kern besitzen, d. h. bei denen \\(K(s,t)\\) identisch gleich \\(K(t,s)\\) ist; der Einfachheit halber wird noch \\(a=0\\), \\(b=1\\) gesetzt.   Den Ausgangspunkt bildet das algebraische Problem, da\u00df aus den \\(n\\) Gleichungen  \\[ \\left\\{\\begin{aligned} \\varphi\\fracwithdelims()pn &- l\\left[K\\left(\\frac pn,\\frac1n\\right)\\varphi\\fracwithdelims()1n + K\\left(\\frac pn,\\frac2n\\right)\\varphi\\fracwithdelims()2n \\right.+\\cdots\\\\ &+ \\left.K\\left(\\frac pn,\\frac nn\\right)\\varphi\\fracwithdelims()nn\\right] = f\\fracwithdelims()pn\\quad (p = 1,2,\\dots,n)\\end{aligned}\\right.\\tag{4} \\]  die \\(n\\) Unbekannten \\(\\varphi\\fracwithdelims()pn\\) ermittelt werden sollen; wenn die Werte \\(f\\fracwithdelims()pn\\) und \\(K\\left(\\frac pn,\\frac qn\\right)\\) gegeben sind; \\(l\\) bedeutet einen Parameter. Dieses Problem l\u00e4\u00dft sich l\u00f6sen, sobald die Determinante \\(d(l)\\) der quadratischen Form:  \\[ \\sum_{p=1}^n x_p^2 - l\\cdot \\sum_{p=1}^n \\sum_{q=1}^n K\\left(\\frac pn,\\frac qn\\right)x_p x_q \\]  von Null verschieden ist, und zwar ergeben sich die Werte der \\(\\varphi\\fracwithdelims()pn\\) als die Koeffizienten der \\(y_p\\) in einer Linearform der \\(y_1\\), ..., \\(y_n\\):  \\[ -D\\left(l,{f\\atop y}\\right) : d(l), \\]  wo das Symbol \\(D\\left(l,{f\\atop y}\\right)\\) die mit 0, \\(x_1\\), ..., \\(x_n\\) oben und 0, \\(y_1\\), ..., \\(y_n\\) links ger\u00e4nderte Determinante \\(d(l)\\) bezeichnet.   Die Gleichung \\(d(l)=0\\) besitzt bekanntlich \\(n\\) reelle Wurzeln, von denen im folgenden vorausgesetzt wird, da\u00df sie voneinander verschieden sind. Ist \\(l\\) gleich einer dieser Wurzeln, so haben die Gleichungen (4) keine L\u00f6sungen mehr, aber die daraus entstehenden homogenen Gleichungen, bei denen Null an die Stelle der \\(f\\fracwithdelims()pn\\) getreten ist, besitzen dann ein L\u00f6sungssystem, bei dem die \\(\\varphi\\fracwithdelims()pn\\) bis auf einen allen gemeinsamen Faktor eindeutig bestimmt sind.   Indem man jetzt zur Grenze f\u00fcr \\(n=\\infty\\) \u00fcbergeht, gewinnt man die L\u00f6sung des transzendenten Problems, die Integralgleichung zweiter Art  \\[ \\varphi(s) - \\lambda\\int_0^1 K(s,t)\\varphi(t)dt = f(s)\\tag{3*} \\]  aufzul\u00f6sen, und zwar ergeben sich die Formeln von Fredholm. Der Grundgedanke, von einem algebraischen Probleme auszugehen und durch einen Grenz\u00fcbergang zur L\u00f6sung des transzendenten Problems zu gelangen, ist als heuristisches H\u00fclfsmittel h\u00e4ufig herangezogen worden. Hilbert, der ihn zu einem Beweisprinzip ausgestaltet hat, erw\u00e4hnt daf\u00fcr Lord Rayleigh, aber schon Lagrange hat die Bestimmung der Koeffizienten einer trigonometrischen Reihe in dieser Weise ausgef\u00fchrt (Miscellanea Taurinensia, t. I, 1759).   Bei dem Grenz\u00fcbergange konvergiert zun\u00e4chst \\(d\\left(\\frac{\\lambda}n\\right)\\) mit wachsendem \\(n\\) gegen eine best\u00e4ndig konvergente Potenzreihe \\(\\delta(\\lambda)\\), die mit dem Nenner von Fredholm identisch ist; die Konvergenz ist gleichm\u00e4\u00dfig f\u00fcr alle Werte von \\(\\lambda\\), deren absoluter Wert unter einer beliebig anzunehmenden Zahl \\(\\varLambda\\) liegt. Sind ferner in dem Intervalle von 0 bis 1 \\(x(r)\\) und \\(y(r)\\) zwei willk\u00fcrliche stetige Funktionen der reellen Variable \\(r\\) und setzt man  \\[ x_p = x\\fracwithdelims()pn,\\quad y_p = y\\fracwithdelims()pn, \\]  so geht  \\[ \\frac1n D\\left(\\frac{\\lambda}n,{x\\atop y}\\right) \\]  in der Grenze in eine best\u00e4ndig konvergente Potenzreihe \\(\\varDelta\\left(\\lambda,{x\\atop y}\\right)\\) von \\(\\lambda\\) \u00fcber, deren Koeffizienten von der Wahl der willk\u00fcrlichen Funktionen \\(x(r)\\) und \\(y(r)\\) abh\u00e4ngen; der \u00dcbergang ist wieder gleichm\u00e4\u00dfig f\u00fcr alle Werte von \\(\\lambda\\), deren absoluter Wert unter einer beliebig anzunehmenden Zahl \\(\\varLambda\\) liegt.   Wird mit \\(D\\left(l,{x\\atop{Ky}}\\right)\\) die Determinante bezeichnet, die aus \\(D\\left(l,{x\\atop y}\\right)\\) entsteht, indem darin allgemein \\(y\\fracwithdelims()pn\\) durch  \\[ K\\left(\\frac pn,\\frac1n\\right)y\\fracwithdelims()1n + K\\left(\\frac pn,\\frac2n\\right)y\\fracwithdelims()2n +\\cdots+ K\\left(\\frac pn,\\frac nn\\right)y\\fracwithdelims()nn \\]  ersetzt wird, so besteht die Identit\u00e4t in \\(x\\), \\(y\\), \\(t\\):  \\[ d(l)(x_1y_1 + x_2y_2 +\\cdots+ x_ny_n) + D\\left(l,{x\\atop y}\\right) - lD\\left(l,{x\\atop{Ky}}\\right) = 0. \\]  Setzt man darin \\(l=\\frac{\\lambda}n\\) und dividiert durch \\(n\\), so liefert der Grenz\u00fcbergang die Formel:  \\[ \\delta(\\lambda) \\int_0^1 x(\\alpha)y(\\alpha)d\\alpha + \\varDelta\\left(\\lambda,{x\\atop y}\\right) - \\lambda\\int_0^1 \\left[\\varDelta\\left(\\lambda,{x\\atop{y^*}}\\right)\\right]_{y^*(r) = K(r,\\beta)} y(\\beta)d\\beta = 0, \\]  die identisch in \\(\\lambda\\) besteht.   Setzt man in dieser Formel  \\[ x(r) = K(r,s) \\text{ und }y(r) = K(r,t) \\]  und benutzt die Abk\u00fcrzungen  \\[ \\varDelta(\\lambda; s, t) = \\lambda\\left[\\varDelta\\left(\\lambda,{x\\atop y}\\right)\\right]_{\\begin{aligned} x(r)&=K(r,s)\\\\ y(r)&=K(r,t)\\end{aligned}} - \\delta(\\lambda)K(s,t), \\]   \\[ K(s,t) = -\\frac{\\varDelta(\\lambda;s,t)}{\\delta(\\lambda)}, \\]  so erh\u00e4lt man die Identit\u00e4t in \\(s\\), \\(t\\) und \\(\\lambda\\):  \\[ K(s,t) = K(s,t) - \\lambda\\int_0^1 K(s,\\beta)K(t,\\beta)d\\beta. \\]  Die Funktion \\(K(s,t)\\) hei\u00dft die l\u00f6sende Funktion f\u00fcr den Kern \\(K(s,t)\\), denn aus ihr ergibt sich die L\u00f6sung der Integralgleichung (3*) in der eleganten Gestalt:  \\[ \\varphi(s) = f(s) + \\lambda\\int_0^1 K(s,t)f(t)dt. \\]  Zu gleicher Zeit erkennt man hieraus die Eindeutigkeit der Aufl\u00f6sung der Integralgleichung zweiter Art f\u00fcr solche \\(\\lambda\\), die nicht Nullstellen von \\(\\delta(\\lambda)\\) sind.   Die Wurzeln der Gleichung \\(\\delta(\\lambda) = 0\\) nennt Hilbert die zu dem Kern \\(K(s,t)\\) geh\u00f6rigen Eigenwerte. Er zeigt, da\u00df die Eigenwerte stets reell und in unendlicher Anzahl vorhanden sind, es sei denn, da\u00df \\(K(s,t)\\) als eine endliche Summe von Produkten darstellbar ist, deren Faktoren nur von je einer der Variabeln \\(s\\) und \\(t\\) abh\u00e4ngen; tritt dieser Fall ein, so ist die Anzahl der Eigenwerte gleich der Anzahl der Summanden in jener Summe und \\(\\delta(\\lambda)\\) eine ganze rationale Funktion von einem Grade gleich dieser Anzahl.   Bei den folgenden Untersuchungen wird der Einfachheit halber angenommen, da\u00df die Gleichung \\(\\delta(\\lambda) = 0\\) keine mehrfachen Wurzeln habe; der Fall mehrfacher Wurzeln wird nachtr\u00e4glich, am Ende der Mitteilung, erledigt.   Den Eigenwerten \\(\\lambda^{(h)}\\) werden Eigenfunktionen \\(\\varphi^{(h)}(s)\\) zugeordnet, n\u00e4mlich stetige Funktionen der reellen Ver\u00e4nderlichen \\(s\\), die durch die Gleichungen  \\[ \\varphi^{(h)}(s) = \\Big|\\sqrt{\\frac{\\lambda^{(h)}}{\\varDelta(\\lambda^{(h)};s^*,s^*)}}\\Big|\\cdot \\varDelta(\\lambda^{(h)}; s, s^*) \\]  definiert werden; dabei ist der Wert \\(s^*\\) so zu w\u00e4hlen, da\u00df der Nenner von Null verschieden ausf\u00e4llt; das ist stets m\u00f6glich, wenn die Gleichung \\(\\delta(\\lambda) = 0\\) keine mehrfachen Wurzeln hat. Die Eigenfunktionen haben die Eigenschaft, da\u00df  \\[ \\int_0^1 \\varphi^{(h)}(s)\\varphi^{(k)}(s)ds = \\begin{cases} \\pm\\lambda^{(h)}\\delta'(\\lambda^{(h)})&(h = k)\\\\ 0&(h\\neq k)\\end{cases} \\]  ist. Es werden daher neben ihnen die normierten Eigenfunktionen  \\[ \\psi^{(h)}(s) = \\frac{\\varphi^{(h)}(s)}{\\Big|\\sqrt{\\int_0^1 \\varphi^{(h)}(s)\\varphi^{(h)}(s)ds}\\Big|} \\]  eingef\u00fchrt, bei denen  \\[ \\int_0^1 \\psi^{(h)}(s)\\psi^{(k)}(s)ds = \\begin{cases} 1&(h=k)\\\\ 0&(h\\neq k)\\end{cases} \\]  wird.   Die \u00dcbertragung der algebraischen Untersuchungen, die die Transformation der bilinearen Form  \\[ \\sum_{p=1}^n \\sum_{q=1}^n K\\left(\\frac pn\\frac qn\\right)x_p y_q \\]  betreffen, auf das transzendente Gebiet, f\u00fchrt alsdann zu der Formel:  \\[ \\begin{multlined} \\int_0^1 \\int_0^1 K(s,t)x(x)y(t)dsdt = \\frac1{\\lambda^{(1)}} \\int_0^1 \\psi^{(1)}(s)x(s)ds\\cdot \\int_0^1 \\psi^{(1)}(s)y(s)ds\\\\ + \\frac1{\\lambda^{(2)}} \\int_0^1 \\psi^{(2)}(s)x(s)ds\\cdot \\int_0^1 \\psi^{(2)}(s)y(s)ds +\\cdots,\\end{multlined} \\]  in der die Reihe rechter Hand f\u00fcr alle stetigen Funktionen \\(x(s)\\) und \\(y(s)\\), bei denen die Integrale  \\[ \\int_0^1 x(s)x(s)ds,\\quad \\int_0^1 y(s)y(s)ds \\]  unter einer festen Grenze bleiben, absolut und gleichm\u00e4\u00dfig konvergiert. Hieraus folgt, da\u00df die Eigenwerte \\(\\lambda^{(h)}\\) und die Eigenfunktionen \\(\\psi^{(h)}(s)\\) umgekehrt in ihrer Gesamtheit den Kern \\(K(s,t)\\) vollst\u00e4ndig bestimmen.   Es ist hervorzuheben, da\u00df das soeben angegebene allgemeine Entwicklungstheorem bewiesen wird, ohne da\u00df die Frage nach der Existenz der Eigenwerte schon entschieden ist, vielmehr beruht der Beweis f\u00fcr die Existenz der Eigenwerte umgekehrt auf der Anwendung dieses Theorems. Gerade hierin liegt die entscheidende Wendung; denn wenn man damit beginnt, die Existenz der Eigenwerte nachweisen zu wollen, st\u00f6\u00dft man auf un\u00fcbersteigliche Hindernisse.   Auf Grund des allgemeinen Entwicklungstheorems l\u00e4\u00dft sich jetzt die Lehre von der Entwicklung einer willk\u00fcrlichen Funktion in eine nach Eigenfunktionen fortschreitende Reihe mit gro\u00dfer Leichtigkeit aufbauen; dabei ist besonders bemerkenswert, da\u00df die Konvergenzbeweise, die sonst so gro\u00dfe Schwierigkeiten bereiten, sich hier sozusagen von selbst erledigen. Die so erhaltenen Entwicklungen umfassen die bekannten Entwicklungen nach trigonometrischen, Besselschen, Lam\u00e9schen und Sturm-Liouvilleschen Funktionen und lassen sich ohne M\u00fche auf Funktionen von mehreren Ver\u00e4nderlichen ausdehnen, so da\u00df man im besonderen auch die Poincar\u00e9schen Entwicklungen nach harmonischen Funktionen erh\u00e4lt. Es m\u00f6ge gen\u00fcgen, von den S\u00e4tzen, die Hilbert beweist, den folgenden sehr allgemeinen anzuf\u00fchren:   Wenn eine Funktion \\(f(s)\\) sich in der Gestalt:  \\[ f(s) = \\int_0^1 \\int_0^1 K(r,t)K(s,t)h(r)drdt \\]  darstellen l\u00e4\u00dft, wo \\(h(r)\\) eine stetige Funktion von \\(r\\) ist, so l\u00e4\u00dft sich \\(f(s)\\) auf die Fouriersche Weise in eine nach Eigenfunktionen fortschreitende Reihe  \\[ f(s) = c_1\\psi^{(1)}(s) + c_2\\psi^{(2)}(s) +\\cdots,\\text{ wo }c_m = \\int_0^1 f(s)\\psi^{(m)}(s)ds, \\]  entwickeln. Diese Reihe konvergiert absolut und gleichm\u00e4\u00dfig.   Die algebraische Frage nach den relativen Extremen einer quadratischen Form bei Konstanz einer zweiten quadratischen Form f\u00fchrt auf das transzendente Problem, diejenigen Funktionen \\(x(s)\\) zu finden, f\u00fcr die das Doppelintegral  \\[ J(x) = \\int_0^1\\int_0^1 K(s,t)x(s)x(t)ds dt \\]  ein Extremum ist, w\u00e4hrend die Nebenbedingung  \\[ \\int_0^1 x(s)x(s)ds = 1 \\]  erf\u00fcllt ist. F\u00fcr den Fall, da\u00df der symmetrische Kern definit ist, d. h. da\u00df das Integral \\(J(x)\\) nur positive Werte besitzt, wie auch die stetige Funktion \\(x(s)\\) gew\u00e4hlt werde, und nur Null, wenn \\(x(s)=0\\) ist, gibt es keine stetige Funktion \\(x(s)\\), die, w\u00e4hrend die Nebenbedingung erf\u00fcllt ist, \\(J(x)\\) zu einem Minimum macht; das Maximum aber erh\u00e4lt man f\u00fcr \\(x(s) = \\psi^{(1)}(s)\\); es ist gleich \\(1:\\lambda^{(1)}\\).   Den Schlu\u00df der ersten Mitteilung bilden Erg\u00e4nzungen und Erweiterungen; es wird n\u00e4mlich zugelassen, da\u00df der Kern \\(K(s,t)\\), der bisher eine stetige Funktion von \\(s\\) und \\(t\\) sein sollte, Unstetigkeiten besitzt, und nachgewiesen, da\u00df bei geeigneten Voraussetzungen \u00fcber die Art dieser Singularit\u00e4ten die vorher erhaltenen Ergebnisse bestehen bleiben. Ebenso werden die Ab\u00e4nderungen ermittelt, die die Theorie erf\u00e4hrt, wenn die Gleichung \\(\\delta(\\lambda) = 0\\) mehrfache Wurzeln besitzt. Zu einem mehrfachen Eigenwerte geh\u00f6ren mehrere Eigenfunktionen, deren Ermittlung keine prinzipiellen Schwierigkeiten hat.   In der zweiten Mitteilung werden Anwendungen auf die Theorie der Differentialgleichungen gemacht.   Es sei die lineare homogene Differentialgleichung zweiter Ordnung  \\[ D_\\lambda(u) = \\frac d{dx}\\left(p\\frac{du}{dx}\\right) + (q+\\lambda)u = 0 \\]  vorgelegt, in der \\(\\lambda\\) einen Parameter bedeutet, w\u00e4hrend \\(p\\) und \\(q\\) Funktionen von \\(x\\) sind, die in dem Intervall von \\(a\\) bis \\(b\\) gewissen Bedingungen gen\u00fcgen. Wird nach dem Vorgange von H. Burkhardt (F. d. M. 25, 716, 1894, JFM 25.0716.04) die zu gewissen Randbedingungen geh\u00f6rige Greensche Funktion des Differentialausdruckes \\(D_0(u)\\) als Kern \\(K(x,\\xi)\\) genommen, so besitzt die Integralgleichung zweiter Art  \\[ f(x) = \\varphi(x) - \\lambda\\int_a^b K(x,\\xi)\\varphi(\\xi)d\\xi \\]  zur l\u00f6senden Funktion die zu den n\u00e4mlichen Randbedingungen geh\u00f6rige Greensche Funktion von \\(D_\\lambda(u)\\). Da die l\u00f6sende Funktion sich in der Form eines Bruches darstellt, dessen Nenner nur f\u00fcr die Eigenwerte des Kernes \\(\\lambda^{(h)}\\) verschwindet, so folgt unter der Voraussetzung, da\u00df \\(D_0(u)\\) f\u00fcr die betreffenden Randbedingungen eine Greensche Funktion besitzt, da\u00df es auch stets eine solche f\u00fcr \\(D_\\lambda(u)\\) gibt, es sei denn, da\u00df \\(\\lambda\\) ein Eigenwert der Integralgleichung ist. F\u00fcr \\(\\lambda = \\lambda^{(h)}\\) aber ist die zugeh\u00f6rige Eigenfunktion \\(\\psi^{(h)}(x)\\) ein Integral der Differentialgleichung \\(D_\\lambda(u)=0\\), das die betreffenden Randbedingungen erf\u00fcllt; und umgekehrt, besitzt die Differentialgleichung \\(D_\\lambda(u)=0\\) f\u00fcr einen bestimmten Wert von \\(\\lambda\\) ein Integral, das die betreffenden Randbedingungen erf\u00fcllt, so ist dieser Wert von \\(\\lambda\\) ein Eigenwert, und das Integral die zugeh\u00f6rige Eigenfunktion des Kernes \\(K(x,\\xi)\\); der Differentialausdruck \\(D_\\lambda(u)\\) besitzt dann keine Greensche Funktion im urspr\u00fcnglichen Sinne des Wortes. In Anbetracht dieser Tatsachen werden die Werte \\(\\lambda^{(h)}\\) auch als Eigenwerte der Differentialgleichung \\(D_\\lambda(u)=0\\) und jene L\u00f6sungen \\(\\psi^{(h)}(x)\\) als Eigenfunktionen dieser Differentialgleichung f\u00fcr die betreffenden Randbedingungen bezeichnet. Alsdann gilt der Satz:   Jede zweimal stetig differenzierbare und den betreffenden Randbedingungen gen\u00fcgende Funktion \\(f(x)\\) ist auf die Fouriersche Weise in eine Reihe entwickelbar, die nach den Eigenfunktionen der Differentialgleichung \\(D_\\lambda(u)\\) fortschreitet; diese Reihe konvergiert absolut und gleichm\u00e4\u00dfig.   W\u00e4hrend man so Entwicklungen nach Sturm-Liouvilleschen Funktionen erh\u00e4lt, ergeben sich in entsprechender Weise Entwicklungen nach anderen Funktionen, wenn andere Differentialgleichungen zweiter Ordnung, z. B. die der Besselschen, der Zylinder- und Kugelfunktionen, zugrunde gelegt werden.   Die so gewonnenen S\u00e4tze lassen sich sofort auf die partiellen Differentialgleichungen mit zwei unabh\u00e4ngigen Ver\u00e4nderlichen \u00fcbertragen, die entstehen, wenn man zu einem sich selbst adjungierten partiellen Differentialausdruck zweiter Ordnung von elliptischem Typus ein Glied der Form \\(\\lambda u\\) hinzuf\u00fcgt, so da\u00df eine Differentialgleichung \\(E_\\lambda(u) = 0\\) entsteht, und man findet so den Satz, da\u00df jede zweimal stetig differenzierbare, und den betreffenden Randbedingungen gen\u00fcgende Funktion \\(f(x,y)\\) auf die Fouriersche Weise in eine Reihe entwickelbar ist, die nach den Eigenfunktionen der Differentialgleichung \\(E_\\lambda(u) = 0\\) fortschreitet, und da\u00df diese Reihe absolut und gleichm\u00e4\u00dfig konvergiert. Poincar\u00e9s Entwicklungen nach harmonischen Funktionen, den Eigenfunktionen der Differentialgleichung  \\[ \\frac{\\partial^2u}{\\partial x^2} + \\frac{\\partial^2u}{\\partial y^2} + \\lambda u = 0, \\]  sind als besonderer Fall hierin enthalten.   Den Schlu\u00df der zweiten Mitteilung bilden Untersuchungen \u00fcber partielle Differentialgleichungen zweiter Ordnung mit zwei unabh\u00e4ngigen Ver\u00e4nderlichen, bei denen der Parameter \\(\\lambda\\) auch in den Randbedingungen auftritt, wie das z. B. bei den beiden von Poincar\u00e9 in den Acta math. Band 20 (F. d. M. 27, 316, 1896, JFM 27.0316.01) behandelten Problemen der Fall ist. Man wird dabei auf Integralgleichungen erster Art mit symmetrischem Kern gef\u00fchrt, deren Theorie in der dritten Mitteilung entwickelt werden soll.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1502909$B1E6BE91-BED8-4064-9772-E14849F43FFD","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"d0886919e54cc05c79484db27be023eabe626d52","datavalue":{"value":"46E05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1502909$DA61B01A-FEF0-4899-9844-E988BC09BD57","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"91cb92e9b3ad36db8f7bce3d3925ec6d7aa3bb0a","datavalue":{"value":"2653551","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1502909$3F7B81D4-0899-4553-9E46-32D3A99076F7","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"bfcce4c7821f9a05fb66b4e716a57a7456062773","datavalue":{"value":"Linear integral equations","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1502909$6F8107A3-43CD-40BF-85C7-6B8CA4DA3EC1","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"27db29e1545997752d0ba25fa3e41f101d1cfb85","datavalue":{"value":"Hilbert space","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1502909$A49D1A65-9F4E-4D51-8FF1-EDA01449944B","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"e2d78fbe1aa6f9f9db22ab75f1910e95a42f25f0","datavalue":{"value":"integral kernel","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1502909$54854749-D93C-41F8-81C0-A72178F20806","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"788202aa18505fd84a84b11f45fe79cbc2bbb0ae","datavalue":{"value":"Fredholm theory","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1502909$9A155570-7037-40CE-B2BE-9D31FDB575FB","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"993f9a496ecd5d3ee521ed2547719fb6af15d882","datavalue":{"value":"ordinary differential equations","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1502909$816AC1CD-FB6B-45E3-8B77-2E7662682A49","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"ad346b95e27c3ee411106fd0b9ec9f4ceac33a0e","datavalue":{"value":"partial differential equations","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1502909$FE92A598-AED9-4FC6-AA13-79D870C95FEA","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"70eb8c9a08081d7f88240d566396d2f2f8963a38","datavalue":{"value":"eigenfunction expansions","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1502909$6203E858-C65F-42D4-BDC1-CE534317FC45","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1502909$DB208E09-4C75-420B-AEE2-2B4D4899397C","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"63f4e6b9ab2b2c08898c0c1fdb9359a9aae57735","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480500,"id":"Q6480500"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1502909$EF9D1320-BD6B-4DE6-91EB-8E3062EA6994","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Basis of a general theory of linear integral equations (Second communication).","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Basis_of_a_general_theory_of_linear_integral_equations_(Second_communication)."}}}}}