{"entities":{"Q1503147":{"pageid":1513887,"ns":120,"title":"Item:Q1503147","lastrevid":43160524,"modified":"2025-07-21T23:35:37Z","type":"item","id":"Q1503147","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur hydrodynamischen Theorie der Schmiermittelreibung."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2654822"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1503147$5D90028C-3EF3-4CA3-B172-D88FEBE5156F","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"79f122a56af4bd6bf5122cdc7bb0562d2a86936e","datavalue":{"value":{"text":"Zur hydrodynamischen Theorie der Schmiermittelreibung.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1503147$8DD85A40-6E9A-4549-A8A4-DAD6E20F69E5","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"bac8936107b25fc1592ebadbf8b0dd454014a0c2","datavalue":{"value":"35.0765.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1503147$52F87894-1AFA-4CFD-92E9-CA0A4F9A4495","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"5f8797a62f5987356219c56041bb4741cd3310cf","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1468317,"id":"Q1468317"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1503147$5E0C04B4-CC97-42F1-921B-CED5FBEFAC57","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"dd0c90f3aeecd7c0e607fc91285e77f475df68e2","datavalue":{"value":{"time":"+1904-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1503147$8AB25819-62B3-416C-95D1-A6BEA71EC232","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"394e79e12e85caaa7578d98c2bf912ecb9717cb0","datavalue":{"value":"F\u00fcr das Moment des Reibungswiderstandes uni die Achse des Zapfens wird folgende Formel (Gesetz der trockenen Reibung) benutzt:  \\[ M = \\mu rP,\\tag{I} \\]  wo \\(r\\) den Zapfenradius, \\(P\\) den Zapfendruck bedeutet und \\(\\mu\\) als Reibungskoeffizient bezeichnet wird. Petroff dagegen hat die Formel gegeben (Gesetz der Fl\u00fcssigkeitsreibung):  \\[ M = \\lambda rFU/\\delta,\\tag{II} \\]  wo \\(U\\) die Umfangsgeschwindigkeit des Zapfens, \\(\\delta\\) die Dicke der Schmierschicht, \\(F\\) die von dem Schmiermittel benetzte Fl\u00e4che des Zapfenumfanges. Die Arbeit zeigt, da\u00df die von Petroff angebahnte hydrodynamische Theorie der Schmiermittel bei folgerichtiger Ausgestaltung den Gegensatz zwischen den Gesetzen der trockenen und der Fl\u00fcssigkeitsreibung aufzul\u00f6sen vermag, da\u00df n\u00e4mlich diese Theorie der Formel (II), als Ausdruck des Reibungsmomentes bei hinreichend gro\u00dfer Zapfengeschwindigkeit, die Formel (I) als Grenzwert desselben Ausdrucks bei hinreichend kleiner Geschwindigkeit liefert. Der in (I) vorkommende Reibungskoeffizient ergibt sich in bestimmter Weise als eine aus den Abmessungen des Lagers zu berechnende Verh\u00e4ltniszahl. Die eigentliche und einzige physikalische Konstante ist die Konstante \\(\\lambda\\) der inneren Reibung des Schmiermittels.   Die Untersuchung zeigt ferner, da\u00df es eine bestimmte Geschwindigkeit gibt, bei welcher die Reibungswirkung zu einem Minimum wird; unterhalb dieser Geschwindigkeit gilt mit hinreichender N\u00e4herung die Formel (I), oberhalb derselben mehr oder minder genau die Formel (II). Die Gr\u00f6\u00dfe dieser Geschwindigkeit kleinster Zapfenreibung, welche als \u00dcbergangsgeschwindigkeit bezeichnet wird, h\u00e4ngt von der Gr\u00f6\u00dfe des Zapfendrucks, den Dimensionen des Lagers und der Beschaffenheit des Schmiermittels ab; sie w\u00e4chst mit wachsendem Zapfendruck und zunehmender D\u00fcnnfl\u00fcssigkeit des Schmiermittels. Geschwindigkeiten unterhalb dieser \u00dcbergangsgeschwindigkeit k\u00f6nnen als kleine, Geschwindigkeiten oberhalb derselben als gro\u00dfe bezeichnet werden. Bei den schnell laufenden elektrischen Maschinen befindet man sich stets oberhalb der \u00dcbergangsgeschwindigkeit, im Betriebe der Dampfmaschinen unterhalb derselben.   Die Untersuchung kn\u00fcpft im mathematischen Ansatz des Problems an eine Arbeit von Osborne Reynolds an (Scientific Papers 2, 228). Die Durchf\u00fchrung weicht von Reynolds ab; die un\u00fcbersichtlichen und m\u00fchsamen Reihenentwicklungen dieses Forschers werden zum Teil durch Integrationen in geschlossener Form, zum Teil durch direkte Zahlenrechnungen ersetzt. Auf diese Weise wird die hydrodynamische Theorie der Lagerreibung wesentlich einfacher und zug\u00e4nglicher.   Die elastische Deformation der Lagerschale und der Einflu\u00df der Temperatur auf das Schmiermittel sind bei diesem Versuche, die Tragweite der rein hydrodynamischen Theorie festzustellen, nicht ber\u00fccksichtigt worden. Eine wichtige Folgerung der Theorie, die sich im gro\u00dfen und ganzen in guter \u00dcbereinstimmung mit der Erfahrung befindet, ist diese: Es kommt nicht auf die Geschwindigkeit allein oder nicht auf den Zapfendruck allein an, sondern auf das Verh\u00e4ltnis beider, oder genauer gesagt, auf das Verh\u00e4ltnis \\(Ur^2\\lambda/P\\delta^2\\), welches eine unbenannte Zahl ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1503147$325485FE-306D-4AAD-A4C9-F3DF7B437AAA","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"5171c3993b69382aab145f0e0d1f545a7aa91882","datavalue":{"value":"2654822","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1503147$566C2466-DD7E-4B87-9ED6-296281ED6FAC","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"c9d866ca3d78569d6ae8bab61b01c0466577cb82","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1418013,"id":"Q1418013"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1503147$5A9B7691-09AA-4F5D-8D63-8D71E6CB1C10","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1503147$9DF7571F-A01D-43B4-AF0D-7FE8086EF124","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1503147","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1503147"}}}}}