{"entities":{"Q1506476":{"pageid":1517216,"ns":120,"title":"Item:Q1506476","lastrevid":43164354,"modified":"2025-07-22T00:17:25Z","type":"item","id":"Q1506476","labels":{"en":{"language":"en","value":"Mathematische Werke. Herausgegeben unter Mitwirkung einer von der k\u00f6niglich preu\u00dfischen Akademie der Wissenschaften eingesetzten Kommission. Vierter Band. Vorlesungen \u00fcber die Theorie der Abelschen Transzendenten. Bearbeitet von \\textit{G. Hettner} und \\textit{J. 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Und zwar sollte sich die Ver\u00f6ffentlichung an die Vorlesungen vom Wintersemester 1875/76 und Sommersemester 1876 auschlie\u00dfen, weil sich diese durch die Einheitlichkeit ihrer Durchf\u00fchrung ausgezeichnet hatten; die Vorlesungen fr\u00fcherer oder sp\u00e4terer Jahre sollten nur in geringerem Umfange zur Erg\u00e4nzung herangezogen werden.   Ein gro\u00dfer Teil des Manuskript ist damals von uns fertig gestellt worden; allein der Druck wurde verschoben, weil \\textit{Weierstra\u00df} sich inzwischen zur Herausgabe seiner Mathematischen Werke entschlossen hatte. Von diesem enthalten die drei ersten B\u00e4nde die von ihm verfa\u00dften Abhandlungen, die folgenden B\u00e4nde die Vorlesungen, soweit sie sur Ver\u00f6ffentlichung bestimmt sind. Da\u00dfdie \u00fcber Abelsche Transzendenten zuerst erscheinen, hat seinen Grund in dem oben Gesagte; voraussichtlich werden zun\u00e4chst die \u00fcber elliptische Funktionen folgen.  Obgleich die im vorliegenden Bande enthaltenen Vorlesungen von \\textit{Weierstra\u00df} stets unter dem Titel ``Theorie der Abelschen Funktionen'' angek\u00fcndigt worden sind, haben wir sie soch mit seiner Zustimmung als solche \u00fcber Abelsche Transzendenten bezeichnet, weil die Theorie der Abelschen Funktionen im eigentlichen Sinne darin nur kurz skizziert ist, w\u00e4hrend die grundlegenden algebraischen Untersuchungen und die Theorie der Abelschen Integrale genau durchgef\u00fchrt sind.  Der Ver\u00f6ffentlichung liegen die Ausarbeitungen zugrunde, die wir seinerzeit nach den Vorlesungen der beiden vorher erw\u00e4hnten Semester angefertigt haben. Nur f\u00fcr das 26., 28. und die erste H\u00e4lfte des 29. Kapitels konnten wir uns auf ein Manuskript st\u00fctzen, das \\textit{Weierstra\u00df} fr\u00fcher bei seinen Zuh\u00f6rern in Umlauf gesetzt hatte. F\u00fcr die zweite H\u00e4lfte des 29., das 30. und das 34. Kapitel sind die Ausarbeitungen von \\textit{G. Valentin} und \\textit{C. Weltzien} aus dem Wintersemester 1873/74 und die beiden ersten Paragraphen des Buches von \\textit{F. Schottky} ``Abri\u00dfeiner Theorie der Abelschen Funktionen'' (Leipzig, 1880) mit herangezogen worden.  \\textit{Weierstra\u00df} selbst hat von dem Inhalt dieses Bandes nur zu einem kleinen Teile Kenntnis genommen; als er am 19. Februar 1897 starb, war der Druck erst bis zum achtzehnten Bogen vorgeschritten.''  Der Inhalt gliedert sich in drei gro\u00dfe Abschnitte: I. Algebraische Grundlage der Theorie (S. 1-246). II. Die Abelschen Integrale (S. 247 bis 438). III. Die Abelschen Funktionen (S. 439-624). -- Voran geht eine Einleitung (S. 1-10); ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis (S. 625 bis 631) macht den Beschlu\u00df. Da es unm\u00f6glich ist, in einer Anzeige von wenigen Seiten eine Vorstellung von dem Entwickelungsgange der Gedanken zu geben, begn\u00fcgen wir uns damit, auf die ``Einleitung'' hinzuweisen, in der eine \u00dcbersicht des Inhaltes enthalten ist. Aus dieser Einleitung m\u00f6ge aber der Schlu\u00dfhier Platz finden, weil \\textit{Weierstra\u00df} daselbst zur Geschichte der Entwickelung das Wort nimmt.  ``Bevor die Arbeiten \\textit{Rosenhains} und \\textit{G\u00f6pels} bekannt wurden, hatte auch ich das Problem in Angriff genommen. Wie wir sehen, ist jede rationale symmetrische Funktion der \\(\\varrho\\) Wertepaare \\((x_1y_1), (x_2y_2), \\dots, (x_{\\varrho}y_{\\varrho})\\), wenn zwischen diesen und den \\(\\varrho\\) Variabeln \\(u_1, u_2, \\dots, u_{\\varrho}\\) die \\(\\varrho\\) vorher aufgestellten Differentialgleichungen bestehen, eine eindeutige Funktion der Ver\u00e4nderlichen \\(u_1, u_2, \\dots, u_{\\varrho}\\), und jede solche Funktion nennen wir eine Abelsche Funktion. Doch kann der Fall eintreten, da\u00df\\ auch eine algebraische symmtrische Funktion dieser \\(\\varrho\\) Wertepaare \\((x_1y_1), (x_2y_2), \\dots, (x_{\\varrho}y_{\\varrho})\\), eine eindeutige Funktion eine Abelsche Funktion genannt. Es gelang mir nun, die Abelschen Funktionen als Quotienten zweier best\u00e4ndig konvergenten Potenzreihen darzustellen. Die Z\u00e4hler und Nenner sind ganze rationale Funktionen von Thetafunktionen von \\(\\varrho\\) Ver\u00e4nderlichen, und so wurde ich zu den Thetafunktionen beliebig vieler Ver\u00e4nderlichen gef\u00fchrt, deren Existenz mir vorher unbekannt war.  \\textit{Abel} hat jedoch den Satz, welchen wir oben als Abelsches Theorem bezeichneten, auf die Integrale der aus einer beliebigen algebraischen Irrationalit\u00e4t entspringenden algebraischen Funktionen ausgedehnt. Auch an diese Erweiterung des Abelschen Theorems kn\u00fcpft sich ein Umkehrungsproblem an, und es entstand wieder die Aufgabe, in diesem allgemeineren Falle symmetrische Funktionen der \\(\\varrho\\) Wertepaare \\((x_{\\alpha}y_{\\alpha})\\) als eindeutige Funktionen von \\(\\varrho\\) Ver\u00e4nderlichen \\(u_1, u_2, \\dots, u_{\\varrho}\\) darzustellen.  Eine direkte L\u00f6sung dieses Problems habe ich bereits im Sommer 1857 in einer ausf\u00fchrlichen Abhandlung der Berliner Akademie vorgelegt. Das schon der Druckerei \u00fcbergebene Manuskript wurde aber von mir wieder zur\u00fcckgezogen, weil wenige Wochen sp\u00e4ter \\textit{Riemann} eine Arbeit \u00fcber dasselbe Problem ver\u00f6ffentliche, welche auf ganz anderen Grundlagen als die meinige beruhte und nicht ohne weiteres erkennen lie\u00df, da\u00df\\ sie in ihren Resultaten mit der meinigen vollst\u00e4ndig \u00fcbereinstimme. Der Nachweis hierf\u00fcr erforderte einige Untersuchungen haupts\u00e4chlich algebraischer Natur, deren Durchf\u00fchrung mir nicht ganz leicht wurde und viel Zeit in Anspruch nahm. Nachdem aber diese Schwierigkeit beseitigt war, schien mit eine durchgreifende Umarbeitung meiner Abhandlung erforderlich. Andere Arbeiten, sowie Gr\u00fcnde, deren Besprechung gegenw\u00e4rtig nicht mehr von Interesse ist, bewirkten dann, da\u00df\\ ich erst gegen Ende des Jahres 1869 der L\u00f6sung des allgemeinen Umkehrungsproblems diejenige Form geben konnte, in der ich sie von da an in meinen Vorlesungen vorgetragen habe.  Die Schwierigkeiten, denen man in der Theorie der Abelschen Transzendenten begegnet ist, r\u00fchren teilweise daher, da\u00df\\ man sofort auf die Theorie der Integrale einging, ohne zu bedenken, da\u00df\\ man die Eigenschaften der zu integrirenden algebraischen Funktionen noch nicht gen\u00fcgend erforscht hatte. Bei den hyperelliptischen Integralen lie\u00dfsich das Meiste mittels wirklicher Durchf\u00fchrung der Rechnungen erledigen, bei beliebigen Abelschen Integralen ist dies jedoch unm\u00f6glich. Es mu\u00dfdaher der Theorie der Abelschen Integrale eine ausf\u00fchrliche Untersuchung der algebraischen Funktionen vorangeschickt werden.''  Bisher war die \\textit{Weierstra\u00df}sche Theorie allgemein nur durch das Referat von \\textit{Brill} und \\textit{Noether} im Jahresbericht III der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (1892/93) bekannt geworden. Da\u00df\\ \\textit{Hettner} und \\textit{Knoblauch} gro\u00dfe Schwierigkeiten zu \u00fcberwinden hatten, bis sie das Werk abschlie\u00dfen konnten, ist aus der langen Dauer des Druckes zu erkennen. Jetzt, wo das stolze Geb\u00e4ude fertig ist, kann sich jeder seiner Festigkeit und seiner Sch\u00f6nheit freuen und der selbstlosen Arbeit der piet\u00e4tvollen beiden Sch\u00fcler des gro\u00dfen Meisters warmen Dank aussprechen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1506476$7ACBAB94-BD03-4AB3-8C75-5910AAC84161","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"fb8402e3e175331ccddfc4b36f257a9b7f554734","datavalue":{"value":"2658832","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1506476$3343F74E-4B6E-4267-95F2-4D55BC767024","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"f17b3ebb5af2374fa6cda42df1320c1fa6d498b2","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1523033,"id":"Q1523033"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1506476$52420C4E-1F1E-4CEB-BC53-DD88CD1A1289","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1506476$AA60D581-4812-4367-A1C8-0B8D1ACA9490","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1506476","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1506476"}}}}}