{"entities":{"Q1507433":{"pageid":1518173,"ns":120,"title":"Item:Q1507433","lastrevid":72007953,"modified":"2026-04-14T02:02:36Z","type":"item","id":"Q1507433","labels":{"en":{"language":"en","value":"The theory of algebraic functions of one variable and their application to algebraic curves and abelian integrals."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2659995"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1507433$30D04AFD-C92C-4037-B23F-5ABAAF6FCC91","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"94e8aa53f9e7f28e9e60ad320978d6bc65703d5d","datavalue":{"value":{"text":"The theory of algebraic functions of one variable and their application to algebraic curves and abelian integrals.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1507433$43580F83-B0CA-4209-B2FB-64D171CCF756","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"92f1abaa6decccdb6b9dc5b4a8af1cb162fc633c","datavalue":{"value":"33.0427.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1507433$CD8D9C71-C9E1-44AA-8819-2404DBB91AC1","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"73ec259e545250968601c3299581254783136792","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":563635,"id":"Q563635"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1507433$BB8D43D6-98E8-4E23-94BB-6B3C0EEAD9C0","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"95d0686e85505821d19a09fa26a8aa92db0f0828","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1483699,"id":"Q1483699"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1507433$A1F63468-B14D-4C57-AAC9-A8F0240A27D1","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e0026d9db48602d2f23d28cdc8cf08c73d736a05","datavalue":{"value":{"time":"+1902-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1507433$480598F9-C7DD-47BC-81C7-BE6DFCA20252","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"38a352fcaca85b143038409bc634cb62fc631f28","datavalue":{"value":"{Da\u00df} die Wissenschaft h\u00e4ufig auf gewundenen Pfaden zu ihrem Ziele gelangt, da\u00df namentlich der systematische Ausbau einer einzelnen Disziplin erst nach weiten Umwegen sich vollzieht, daf\u00fcr liefert die Theorie der algebraischen Funktionen ein klassisches Beispiel. Ein Bericht \u00fcber die Entwicklung dieser Theorie, an welcher Arithmetik, Algebra, Funktionentheorie und Geometrie ihren Anteil haben, ist von \\textit{Brill} und \\textit{Noether} in den Jahresberichten der Deutschen Mathematiker-Vereinigung 1894 gegeben worden; an einem Lehrbuch, welches die verschiedenen Methoden zu einem organischen Ganzen verband und eine im wesentlichen vollst\u00e4ndige. Darstellung der Theorie gab, hat es bislang gefehlt. Diesem Mangel wird durch die Vorlesungen von \\textit{Hensel} und \\textit{Landsberg} abgeholfen. Von welchen Gesichtspunkten die Verf. ausgingen, und welches Ziel sie sich gesteckt, haben sie in einem Vor- und Nachwort ausf\u00fchrlich dargelegt, welchen wir hier einige besonders charakteristische S\u00e4tze entnehmen: ``Im Laufe der letzten vierzig Jahre hat sich den Forschern, zuerst durch die Arbeiten von Weierstra\u00df, Kronecker, Dedekind und Weber, mehr und mehr die \u00dcberzeugung aufgedr\u00e4ngt, da\u00df\\ der leichteste und sicherste Eingang in diese Theorie durch eine wesentlich arithmetische Betrachtung der rationalen und der algebraischen Funktionen gewonnen werden kann, selbstverst\u00e4ndlich unter organischer Einf\u00fchrung der hierher geh\u00f6rigen Resultate aus der Funktionentheorie. \\(\\dots\\) Es war unser Wunsch, der arithmetischen Theorie neben der ihr von Natur eigent\u00fcmlichen Strenge und Allgemeinheit auch diejenige Geschmeidigkeit zu geben, welche sie vor Einseitigkeit bewahrt und f\u00fcr die Erf\u00fcllung der zahlreichen ihr obliegenden Aufgaben f\u00e4hig macht. \\(\\dots\\) Eine in diesem Sinne ausgestaltete arithmetische Theorie vermag nach unserer Meinung ohne M\u00fche \u00fcberhaupt jede Bereicherung in sich aufzunehmen, die ihr von irgend einer Seite her zugef\u00fchrt wird.''  Diesen Anschauungen entsprechend, welchen wohl die Mehrzahl der heutigen Mathematiker zustimmen d\u00fcrfte, ist die arithmetische Richtung, die j\u00fcngste unter allen, die vorherrschende, und zwar sind es namentlich die Methoden von Dedekind und Weber, welche die Verf. aufgenommen, im einzelnen weiter durchgebildet und fortgef\u00fchrt haben; diese bilden das feste Ger\u00fcst, auf welches die anderen Richtungen der Theorie sich st\u00fctzen. Ihren Ausgangspunkt nehmen jedoch die Vorlesungen von den elementaren funktionentheoretischen Eigenschaften der algebraischen Funktionen, wobei Riemannsche und Weierstra\u00dfsche Anschauungen in gleicher Weise Ber\u00fccksichtigung finden. Erst nachdem die Untersuchungen so weit gef\u00fchrt sind, da\u00df durch Angabe der charakteristischen Eigenschaften der algebraischen Funktionen ihre Stellung im Bereiche der analytischen Funktionen gekennzeichnet und die Bedeutung des zu einer Riemannschen Fl\u00e4che geh\u00f6rigen Funktionenk\u00f6rpers auseinandergesetzt ist, setzen jene arithmetischen Theorien ein, welche speziell auf die vorliegende Funktionenklasse zugeschnitten sind und in ihrem ersten Teil im wesentlichen eine \u00dcbertragung des von Kummer, Kronecker und Dedekind f\u00fcr die Zahlentheorie geschaffenen Prinzips der idealen Faktoren auf das Gebiet der algebraischen Funktionen darstellen.  Der wesentliche Unterschied dieser Anordnung von der von Dedekind und Weber befolgten entspricht den verschiedenen Zwecken der Schriften. Bei Dedekind und Weber steht die Forderung der Reinheit der Methode im Vordergrunde; jede mit Stetigkeitsvoraussetzungen behaftete Deduktion, insbesondere jede geometrische Veranschaulichung ist geflissentlich vermieden, und wenn der Begriff des Punktes eingef\u00fchrt wird, so geschieht dies in so abstrakter Form, da\u00df\\ die Gefahr einer unrichtigen oder auch nur der Methode zuwiderlaufenden Verwendung geometrischer Vorstellungen ausgeschlossen wird. Dieser prinzipielle Standpunkt erscheint gewisserma\u00dfen als Reaktion gegen die in der \u00e4lteren Riemannschen Theorie \u00fcblichen, auf angebliche geometrische Evidenzen sich st\u00fctzenden Beweisf\u00fchrungen. Bei einem Lehrbuch, welches tiefergehendes Interesse f\u00fcr den Gegenstand erst erwecken soll, nicht schon voraussetzen darf, w\u00fcrde eine solche abstrakte Einf\u00fchrung das Eindringen in die Theorie nur unn\u00f6tig erschweren. Das hier von Anfang an benutzte H\u00fclfsmittel der Reihenentwicklung hebt diesen \u00dcbelstand, ohne darum die Strenge der Deduktion irgendwie zu beeintr\u00e4chtigen. Auch wird der Leser, wenn, wie es hier geschieht, die prinzipiellen Verschiedenheiten der Methoden deutlich hervorgehoben werden, bald selbst f\u00fchlen, welche H\u00fclfsmittel wesentlich, welche entbehrlich sind, wenn man den Zusammenhang mit der Theorie der analytischen Funktionen l\u00f6sen will. Aus ihrer Verbindung mit dieser erw\u00e4chst aber der arithmetischen Theorie au\u00dfer ihrer konkreten Gestaltung auch noch die Anregung zu mannigfacher weiterer Durchbildung, welche zu einer Reihe sehr bemerkenswerter S\u00e4tze f\u00fchrt. Unter diesen seien zwei hervorgehoben, von denen der eine sich auf die Elementarteiler der zu einem Modul geh\u00f6rigen Matrizen bezieht, der andere ein Kriterium liefert, durch welches die Ideale aus der Gesamtheit der Moduln ausgesondert werden.  Die arithmetischen Theorien, welche als das wichtigste Resultat den Riemann-Rochschen Satz liefern, bilden den zweiten und dritten Teil der Vorlesungen. Diesen schlie\u00dft sich am engsten der sechste Teil an, wo die tiefer liegenden Untersuchungen \u00fcber die Abelschen Integrale bis zur Aufstellung des Abelschen Theorems und der Formulierung des Umkehrproblems fortgef\u00fchrt werden. Der vierte und f\u00fcnfte Teil sind der Theorie der algebraischen Kurven gewidmet. Diese wird von vornherein ohne jede vereinfachende Voraussetzung entwickelt, und so werden auch die Pl\u00fcckerschen Formeln in ihrer allgemeinsten, d. h. f\u00fcr jeden beliebigen speziellen Fall g\u00fcltigen Fassung gegeben. Es zeigt sich, da\u00df, nachdem einmal durch die vorangehende arithmetische Theorie eine sichere Basis f\u00fcr die Behandlung der algebraischen Kurven geschaffen ist, die vollst\u00e4ndige Durchf\u00fchrung dieser Aufgabe nicht nur m\u00f6glich ist, sondern sich auch durchaus \u00fcbersichtlich gestaltet. Eine Reihe neuer Untersuchangen, wie \u00fcber Kurven im Raum von drei und mehr Dimensionen, findet sich auch in diesen Teilen des Werkes.   Es k\u00f6nnen hier die Leistungen der Verfasser nicht in allen Einzelheiten aufgef\u00fchrt werden; denn wir finden auf Schritt und Tritt selbst\u00e4ndige Arbeit, sei es, da\u00df es sich um ganz neue Untersuchungen handelt oder solche, die bereits vorhandene erg\u00e4nzen und abrunden, oder endlich um neue Darstellung bekannter Resultate. H\u00e4ufig wird durch eine scheinbar geringf\u00fcgige formale \u00c4nderung die wahre Bedeutung eines Ergebnisses erst in das rechte Licht gesetzt. So gilt nach der Ausdehnung des Begriffs der Divisorenklassen auf gebrochene Divisoren der einfache Satz, da\u00df die den Abelschen Integralen entsprechenden Divisoren (Differentialteiler) in ihrer Gesamtheit genau eine Klasse konstituieren. Dieses Resultat findet sich im Grunde genommen auch bei Dedekind und Weber, aber durchaus nicht in dieser einfachen Fassung.  Zu den rein wissenschaftlichen Vorz\u00fcgen des Werkes gesellen sich noch eine sehr klare Darstellung , und eine sorgf\u00e4ltig gew\u00e4hlte Ausdrucksweise, durch die sich wohl jeder bei der Lekt\u00fcre angezogen f\u00fchlt. So steht denn zu hoffen, da\u00df\\ der Wunsch der Verfasser, ihr Interesse und ihre Liebe f\u00fcr dieses sch\u00f6ne Gebiet mathematischer Forschung ihren Lesern mitzuteilen, bei recht vielen sich erf\u00fcllen werde.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1507433$07BD38F8-F240-451B-8600-00EABACB8FB4","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"351fe27384a7bb55fc0f81ddf3c3e13c4ba89d66","datavalue":{"value":"14-02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1507433$D0A75EE6-35F0-47EB-9C65-937642A3F7E7","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"2d47f0f7476488dd6b6b2436fba2dc33e26dfd17","datavalue":{"value":"14H05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1507433$AC862FD3-AB8C-4F13-910F-6E79E7E608FD","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"e707921a7193094acb47ef4010841966c7b630c2","datavalue":{"value":"2659995","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1507433$A5798DCB-9847-4E16-95A8-59BB8C822134","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"409d752acfb277aa2656ce872fc55c8d81046a26","datavalue":{"value":"Algebraic functions of one variable.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1507433$77B67997-EDF1-4489-BC5F-542CB2634FD3","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1507433$A4C850A2-67CD-49F9-8185-A66EF384C9A5","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"The theory of algebraic functions of one variable and their application to algebraic curves and abelian integrals.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/The_theory_of_algebraic_functions_of_one_variable_and_their_application_to_algebraic_curves_and_abelian_integrals."}}}}}